PC 30-III / VGA Monitoranschluss

  • PC 30-III / VGA Monitoranschluss

    'nabend!

    Habe hier einen PC 30-III stehen und der Monitor, den ich dazu habe, der zeigt mir zwar, dass was passiert, aber nur in schmalen flimmernden querstreifen.
    Wenn nicht jemand eine Idee hat, wie ich den Monitor zu einem erkennbaren Bild überzeuge...

    Was ist das für ein Monitor-Anschluss? Der VGA-Stecker ist ja nicht voll belegt und ein Anschluss an einen VGA-Monitor brachte mir keinen Erfolg.

    EDIT: Habe einen Commodore 1084s, einen Commodore 1081 und noch irgendwas im hintersten Eck meiner Abstellecke an Monitoren (neben "moderneren" TFT-Monitoren)
    Nochmehr EDIT: Zum PC 30-III habe ich einen EIZO 4050 (??)
    carrier lost...

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chagizzz ()

  • Ist das so eine Art EGA/VGA Wonder Karte? Einige dieser Karten konnten die Bildstandards ineinander umwandeln. Man hat also z.B, mit den Dip-Schaltern einen VGA Monitor eingestellt, konnte dann aber z.B. ein EGA Signal ausgeben, und die Karte hat das auf VGA umgesetzt.

    Es könnte daher sein, dass mit den Dip-Switches ein anderer Monitor-Typ eingestellt ist. Z.B. EGA oder so. Dann gibt die Karte immer EGA aus.
    Hier könnte ihre Signatur stehen!
  • MaTel schrieb:

    Bei den meisten Grakas dieser Bauart musste bei den Dipschaltern nur der erste ( 1/4 ) entweder auf on ( für Multifrequenzmonitore ) oder auf off ( für PS/2 Type Monitore ) stehen.
    1 an, die anderen aus. Aber was ist nun wieder ein Multifrequenzmonitor bzw. ein PS/2 Type Monitor?!

    daybyter schrieb:

    Ist das so eine Art EGA/VGA Wonder Karte? Einige dieser Karten konnten die Bildstandards ineinander umwandeln. Man hat also z.B, mit den Dip-Schaltern einen VGA Monitor eingestellt, konnte dann aber z.B. ein EGA Signal ausgeben, und die Karte hat das auf VGA umgesetzt.
    Ist das jetzt 'ne Vermutung?!

    Also ich habe mal den Stecker fotografiert (teilbelegt)

    Vielleicht wird da ja jemand schlau draus?
    carrier lost...
  • Ein Schuß ins Blaue:

    Multifrequenz / Multisync können mit Frequenzen oberhalb und unterhalb der Festfrequenz von ca. 31,5 KHz ( Standard VGA ) umgehen z.B. der "berühmte" NEC Multisync 3D
    PS/2 Type deutet auf einen von IBM festgelegten Standard hin, der mit ihren IBM PS/2 Systemen eingeführt wurde... vermutlich genau 31,5 KHz. Jeder IBM PS/2 Monitor konnte damit umgehen, wie vermutlich alle sonstigen sog. VGA-Monitore.
  • Unseen schrieb:

    Könnte Schwarzweiss-VGA sein, von den drei Farbsignalen gibt es nur für Grün einen Pin.
    Passt dann auch zur Aufschrift "Monochrome Data Display" auf der Rückseite des Monitors (Kabel fest verbunden)

    Jetzt müsste ich nur die Batterie finden, BIOS scheint ohne Batterie nicht mal zu speichern, wenn man nicht ausschaltet - kann das sein?
    carrier lost...
  • Der Eizo Monitor vom Typ 4050 ist ein Monochrom VGA-Monitor.

    Statt der jetzigen VGA-Grafikkarte mit 8-Bit-ISA-Anschluss würde ich Dir empfehlen, eine mit 16-Bit-ISA-Anschluss zu nehmen. Das hätte den Vorteil, dass die Karten schnellere Datentransfers auf dem ISA-Bus hinbekommen und in der Regel sind die auch intern schneller und bieten mehr Möglichkeiten, was die Anzahl möglicher Farben oder Auflösungen angeht. Recht beliebt sind die Karten mit Tseng-Labs-Chipsatz ET4000AX. Die haben meist 512 kB oder 1 MB Speicher.
    Gibt aber auch noch andere 16-Bit-ISA-Bus-Grafikkarten, von Oak, ATI, WD, ...
  • Das mit dem Monochrom Monitor hatte ich dann auch begriffen. ;)

    Zunächst mal müsste ich den Dallas Chip tauschen oder aufmachen, sonst komme ich ohne hin nicht weiter als bis zur Fehlermeldung, dass keine Platte gefunden wurde.
    Ob ich dann allerdings mit der eingebauten Grafikkarte tatsächlich an meine Grenzen stoße, wage ich derzeit noch zu bezweifeln, da ich das Ding vermutlich nicht allzu ausgiebig nutzen werde.

    Aber danke für Deine Erläuterungen, ich werde ggf. später darauf zurückkommen.
    carrier lost...
  • Dann würde ich Dir empfehlen, den Dallas-IC von seiner alten Batterie zu befreien und an die Anschlüsse einen Batteriehalter anzuschließen, so dass Du bequem die Batterie(n) wechseln kannst.

    Die heutzutage neu verkauften Dallas-ICs sind nicht wirklich neu, da bereits vor Jahren produziert und nur Lagerware.

    Wenn Du einen Batteriehalter anschließt, kannst Du Dir auch überlegen, welchen Batterietyp Du nehmen willst.

    Als Spannung benötigst Du 3 V. Das kannst Du mit einer Knopfzelle oder zwei Standardzellen ala Micro- oder Mignonzellen erreichen.
    Wenn Du den Halter per Kabel anschließt, kannst Du den auch weit genug vom Mainboard positionieren, so dass das Mainboard nicht durch eine eventuell auslaufende Batterie beschädigt werden kann.
  • Schmitti schrieb:

    Dann würde ich Dir empfehlen, den Dallas-IC von seiner alten Batterie zu befreien und an die Anschlüsse einen Batteriehalter anzuschließen, so dass Du bequem die Batterie(n) wechseln kannst.
    Naja, dazu muss ich doch aber erstmal irgendwie drankommen und da bin ich zu sehr Grobmotoriker - fürchte ich. Auslöten und einen "neuen" draufsetzen traue ich mir da eher zu.
    Bin noch etwas unentschlossen. :o
    carrier lost...
  • (DIP-Switch, EGA-VGA-Wonder und Co)

    Chagizzz schrieb:

    Ist das jetzt 'ne Vermutung?!
    Zunächst einmal ist das Mäuseklavier tatsächlich zur Einstellung des Standard-Videomodus/ Monitor-Frequenz vorgesehen. Da hat aber jede Karte ihre eigenen Einstellungen gehabt, und oft haben die DIP-Schalter auch keine Funktion mehr- die Auflösung und Frequenz wurde dann mit einem kleinen Hilfsprogramm in der AUTOEXEC eingestellt.

    Die beschriebenen VGA-Karten, die auch noch EGA-Monitore bedienen konnten gab es tatsächlich (und das Bild war gruselig, wenn man einen Modus mit mehr als 64 Farben einstellte), die hatten aber einen zweiten Monitor-Ausgang, und die brauchten auch zwingend die Vorauswahl über den DIP-Schalter, damit der EGA-Monitor nicht an den VGA-Frequenzen verkokelte. Diese Lösung war aber derart kurzlebbig, daß diverse Karten zwar noch die Hardware an Bord hatten, BIOS und Hilfsprogramme sich aber keinen Deut drum scherten. Da stand man dann da mit seinem EGA-Monitor und guckte in die Röhre...
  • Schmitti schrieb:

    Wenn der Dallas-IC bei Dir nicht mit Sockel eingebaut ist, rate ich Dir, vorher einen Sockel einzulöten und nicht wieder den Dallas-IC auf das Mainboard zu löten.
    So gestern geschehen! :thumbsup:

    mc71 schrieb:

    Zunächst einmal ist das Mäuseklavier tatsächlich zur Einstellung des Standard-Videomodus/ Monitor-Frequenz vorgesehen. Da hat aber jede Karte ihre eigenen Einstellungen gehabt, und oft haben die DIP-Schalter auch keine Funktion mehr- die Auflösung und Frequenz wurde dann mit einem kleinen Hilfsprogramm in der AUTOEXEC eingestellt.

    Die beschriebenen VGA-Karten, die auch noch EGA-Monitore bedienen konnten gab es tatsächlich (und das Bild war gruselig, wenn man einen Modus mit mehr als 64 Farben einstellte), die hatten aber einen zweiten Monitor-Ausgang, und die brauchten auch zwingend die Vorauswahl über den DIP-Schalter, damit der EGA-Monitor nicht an den VGA-Frequenzen verkokelte. Diese Lösung war aber derart kurzlebbig, daß diverse Karten zwar noch die Hardware an Bord hatten, BIOS und Hilfsprogramme sich aber keinen Deut drum scherten. Da stand man dann da mit seinem EGA-Monitor und guckte in die Röhre...
    Ja, wie geschrieben, habe ich jetzt auch durch umschalten ein Bild an einem alten TFT. Wenn der DALLAS Chip wieder draufgesteckt ist, werde ich da wohl nochmal etwas experimentieren.

    DALLAS habe ich gestern seitlich + / - freigefräst, jetzt kommt erstmal eine Batterie dran.
    carrier lost...