Modulatorersatz Revision 3 ** Vorschläge, Brainstorming

  • Modulatorersatz Revision 3 ** Vorschläge, Brainstorming

    Hallo zusammen,

    ich wurde von mehreren Usern gebeten, eine weitere Revision des Modulatorersatzes mit
    integriertem Streifenfix anzugehen.
    Dort würden wieder Verbesserungsvorschläge und Änderungswünsche mit einfließen.

    Ich mochte nun mit Euch besprechen, wie die Revision 3 aussehen könnte ...

    Zwei dieser Wünsche sind bereits fest eingeplant, und leicht umzusetzen.
    Der optionale 330Ohm-Widerstand an Chroma Out ist das eine, die Versorgung des
    74HC14 ICs mit vollen 5V ist das andere. Letzteres ist nur logisch, führt aber wahrscheinlich
    nicht zu einer anderen Arbeitsweise des Streifenfixanteils.
    Hier wären auch Vorschläge einer anderen Herangehensweise (zB mit OP) wilkommen.
    Ich weiß aber ohne entsprechenden Test nicht, ob ein Schmitt-Trigger IC so deutlich anders
    arbeitet, als ein OP (der als Schmitt-Trigger geschaltet ist). Das steht also zur Debatte. :)

    Ich bitte natürlich gleich wieder um Verständnis dafür, dass bestimmte Vorschläge nicht
    umgesetzt werden können - vor allem die, die diese Ersatzschaltungen zu teuer und groß
    machen. Ein Beispiel dafür ist der Wunsch nach einem SPDIF oder HDMI-Ausgang.
    Ich fand die Idee schon cool, aber der Preis für einen Ersatz würde dann von 12 Euro auf
    locker 120 Euro steigen ... solche sachen bitte ich, zu bedenken. ;)

    Als Gesprächsgrundlage poste ich wieder den Schaltplan der Revision 2.

    Let's talk

    LG
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    "Das Problem bei Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß ob sie stimmen." Abraham Lincoln

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  • AuSPuFF² schrieb:

    Hier wären auch Vorschläge einer anderen Herangehensweise (zB mit OP) wilkommen.
    Ich weiß aber ohne entsprechenden Test nicht, ob ein Schmitt-Trigger IC so deutlich anders
    arbeitet, als ein OP (der als Schmitt-Trigger geschaltet ist). Das steht also zur Debatte.
    Meinem Verstaendnis nach muesste doch das AEC signal invertiert mit LUMA addiert werden, also nicht schmitt trigger sondern addierer. Demnach wuerde das AEC als analoges signal behandelt werden und nicht als digitales. ergibt das einen sinn?
  • Hi,

    klingt schon ganz schlüssig - ich bitte aber, folgendes zu berücksichtigen:
    ich mache mir nunmal Sorgen, dass so eine Schaltung sehr empfindlich für Störungen und
    Gleichspannungsanteile wären. Ein Schmitt-Trigger steuert nur durch, wenn der AEC-Takt auch
    wirklich eine entsprechende Flanke hat. Mit dem Poti kann man den Pegel des bereits
    sauberen Gegensignals einstellen und auf Luma IN legen. Das hat sich eigentlich schon
    bewährt - aber eine Beispielschaltung von Dir dazu würde ich gerne sehen.
    Zumal wir die Störungen mit der gewohnten Schaltung nicht zu 100% wegbekommen :) .

    Was meinst Du denn zu den anderen Störsignalen, die immer mal wieder Thema einer
    Debatte sind? Phi0 und so weiter ... müsste mann die mit auf den Addierer geben?

    LG
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  • Ein Vorschlag von mir:

    Die AudioOut-Buchse mindestens 1 mm (lieber mehr) weiter an den Rand. Notfalls die Platine dort breiter machen, so dass sie etwas näher an die hintere Gehäusekante kommt.

    Begründung:

    Wenn man mit einem Modul im Expansionport arbeitet, hier speziell die 1541Ultimate2, dann kann man für die AudioOut-Buchse nur einen gewinkelten Klinkenstecker nehmen, da ein gerader Stecker mit dem DIN-Stecker der 1541Ultimate2 kollidiert.

    Der gewinkelte Stecker sitzt aber nicht vernünftig, da die AudioOut-Buchse hierfür etwas zu tief im C64-Gehäuse sitzt.

    Mein Vorschlag würde den Sitz eines gewinkelten Klinkensteckers verbessern.

    Gruß,
    Thomas
  • nachdem bei der addierer grundschaltung fuer jeden zusaetzlichen eingang nur ein widerstand mehr anfaellt, sollten andere signale leicht zu beruecksichtigen sein. ich glaube aber wir wuerden auch eine negative versorgung brauchen. vielleicht koennte man fuer einen ersten versuch einfach eine simple addierer schaltung auf lochraster aufbauen und dann anstelle des inverters einsetzen. ich muss mal sehen ob ich alle teile da haette.
  • Hallo,

    das mit dem klinkenstecker und der 1541 Ultimate ist mir auch schon aufgefallen -
    ich werde das gerne brücksichtigen und die Buchse mehr überstehen lassen.

    @everslick: ich wäre froh über einen Test Deiner Idee - wenn es geht, wäre ich sehr
    dankbar über einen direkten Vergleich zur herkömmlichen Schaltung mit dem IC 74HC14.
    Wir wollen ja das Bestemögliche in der neuen Schaltung verwenden ;)

    GLG
    "Das Problem bei Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß ob sie stimmen." Abraham Lincoln
  • Also ich habe einen C64 407er Baord mit sehr vielen Streifen. Diese sind aber grundsätzlich nicht durch AEC verursacht sondern durch verschiedene Effekte. Habe das AEC Eingangssignal des Modulators mal auf alle möglichen Signale vom VIC gelötet und mich etwas gespielt. AEC, Phi0, RAS, CAS alle stören das Luma Signal. Sogar die Versorgung des VIC spielt eine große Rolle.
    Ein besserer und näher platzierter Stützkondensator hatte auch Auswirkungen.
    Weil ich neugierig war, habe ich mir einen LumaFix64 bestellt, dieser kann zumindest AEC und Phi0 Störungen kompensieren und zusätzlich Chroma mit einem Poti einstellen (gegen den Schachbretteffekt) Im besagten C64 hat die AEC Kompensation durch den Modulator gar nix gebracht, der LumaFix64 hat zumindest ein wenig Besserung bewirkt, aber auch nicht ganz zufriedenstellend.
    Eigentlich müsste man das Luma Signal durch einen Digitalen Filter laufen lassen um das wirklich sauber zu bringen, dann hätte man ein spitzen Bild, der Aufwand ist aber viel zu groß.
    Ich habe auch probiert das Luma Signal durch unterschiedliche Induktivitäten laufen zu lassen, um es etwas zu glätten, das hat auch ganz witzige Effekte hervorgerufen, aber hat das Bild nicht wirklich besser gemacht. (nur verschoben bzw. weichgezeichnet) Den OPV Ansatz vom @everslick habe ich irgendwo auch schon mal im Internet gefunden (als Vorschlag), einen Versuch wäre das auf alle Fälle wert.

    Edit: Ich kann gerne mal Oszi Bilder vom C64 posten.
  • AuSPuFF² schrieb:

    ich wäre froh über einen Test Deiner Idee - wenn es geht, wäre ich sehr
    dankbar über einen direkten Vergleich zur herkömmlichen Schaltung mit dem IC 74HC14.
    Wir wollen ja das Bestemögliche in der neuen Schaltung verwenden
    bei mir persoenlich funktioniert der 'herkoemmliche' streifenfix leider sehr gut. wenn ich den IC herausziehe, dann habe ich ganz leichte streifen, wenn er drinnen ist, sind die streifen nur noch bei grosser anstrengung wahrnehmbar. ich fuerchte, dass ich da auf meinem cevi optisch keinen unterschied feststellen werde koennen.

    Trotzdem, eine naive Implementierung koennte IMHO so aussehen:



    fuer den anfang vielleicht mit R1-4: 33K, R8-11: 33K, R5-7: 10K

    LumaOUT gehoert dann mit LUMA_IN von Auspuffs Schaltplan verbunden, das hab ich bloed beschriftet.

    @tulan, was haeltst du davon?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von everslick ()

  • everslick schrieb:

    Trotzdem, eine naive Implementierung koennte IMHO so aussehen:



    fuer den anfang vielleicht mit R1-4: 33K, R8-11: 33K, R5-7: 10K
    Ist sowas nicht ein wenig zuviel des Guten?

    Die negative Spannung würde man mit einem ICL7660 (oder einer Alternative bei mehr mA) sehr leicht erzeugen können.

    Aber die ganzen hochfrequenten Eingangssignale quer über das Board per Freiluftverdrahtung zum Modulatorersatz führen? Für mich wäre das eher eine Neuentwicklung als Zwischensockel für den VIC-II als eine Verbesserung einer bestehenden Schaltung.

    Gruß,
    Thomas
  • Hallo,

    mit insgesamt 4 Potis - was ich schon befürchtet habe - bekommen wir möglicherweise Platzprobleme, ganz zu
    schweigen von einem IC7660 und einem OP dazu. Ich finde die Überlegungen gut, es sollte aber nicht
    auf eine Trennung von Streifenfix und Modulatorersatz hinauslaufen, wenn möglich.
    Vielleicht muss das auch nicht so sein. Wenn wir eine gute Schaltung haben, kann man über eine
    beidseitige Bestückung reden ...

    Eine reine Streifenfix-Zwischensteckplatine könnte aus diesen Überlegungen natürlich aber
    zusätzlich hervorgehen - für Leute, die den Ersatz nicht unbedingt brauchen :)

    LG
    "Das Problem bei Zitaten im Internet ist, dass man nie weiß ob sie stimmen." Abraham Lincoln

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  • AuSPuFF² schrieb:

    mit insgesamt 4 Potis - was ich schon befürchtet habe - bekommen wir möglicherweise Platzprobleme, ganz zu
    schweigen von einem IC7660 und einem OP dazu. Ich finde die Überlegungen gut, es sollte aber nicht
    auf eine Trennung von Streifenfix und Modulatorersatz hinauslaufen, wenn möglich.
    ich stimme zu. vielleicht ist auch noch eine zwischenversion noetig. einmal noch eine revision der alten schaltung, mit den features die sonst noch gewuenscht wurden und dann eine (falls es ueberhaupt funktioniert) neue platine mit OPV. selbst wenn die OPV schaltung funktioniert muesste man vielleicht auf SMD gehen und dann haetten beide varianten eine daseinsberechtigung.

    oder man macht das layout so, dass man statt des schmitt-trigger ICs eine kleine zusatzplatine draufstecken kann, die dann die OPV schaltung traegt - fuer die hartneckigen faelle.
  • Freak schrieb:

    Die AudioOut-Buchse mindestens 1 mm (lieber mehr) weiter an den Rand. Notfalls die Platine dort breiter machen, so dass sie etwas näher an die hintere Gehäusekante kommt.
    [...]
    Der gewinkelte Stecker sitzt aber nicht vernünftig, da die AudioOut-Buchse hierfür etwas zu tief im C64-Gehäuse sitzt.
    +1! Genau das Problem habe ich mit der Revision 2 auch...

    c0z