Gedankenspiel: SD2IEC Evo2 mit Akku puffern

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema, welches 5.994 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. März 2017 um 09:47) ist von Shodan.

  • Moin.


    Ich habe jetzt schon mehrere Male Spiele auf dem C16 gehabt, welches resetfest ist. Das bedeutet dann immer Power Off und Power On. Dann ist es ein wenig nervig auf der SD-Karte wieder bis zu dem Punkt zu navigieren, wo man vor dem Reset sich befunden hat.

    Ich möchte jetzt nicht anfangen das SD2IEC von der C16-Spannungsversorgung zu trennen und mit einem extra Netzteil zu versorgen. Da das SD2IEC intern verbaut ist, macht das auch wenig Sinn.


    Deshalb kam mir der Gehirnpups, ob man nicht das SD2IEC mit einem Akkupack puffern kann während man den C16 ausschaltet.

    Mit einer Diode würde ich verhindern, dass der Akkupack den C16 mit Spannung im Ausgeschalteten Zustand weiterhin versorgt. Ich dachte da an einen 7,4V Akkupack aus dem Modellbau, an dem ich ggf. noch einen 5V Schaltregler betreibe.


    Im eingeschalteten Zustand soll der Akku geladen werden.

    Dann habe ich mir überlegt über ein Relais den Akku vom SD2IEC zu trennen, wenn der Netzteilstecker vom C16 gezogen wird. Die Spulenspannung des Relais liegt also direkt am Netzteil noch vor dem Schalter des C16 an.


    Was haltet ihr von der Idee?

    Gibt es andere Vorschläge?

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Hab das jetzt nicht im Kopf. Es ist aus der TOSEC-Kollektion.

    Da wäre der Aufwand die alle zu durchsuchen recht aufwändig.


    Kannst mir aber gerne dennoch erklären, wie man die Resetabfrage rausschmeissen könnte.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Kannst mir aber gerne dennoch erklären, wie man die Resetabfrage rausschmeissen könnte.

    Das wäre denke ich zu komplex. Zumal die Programme meist ja gepackt vorliegen und erst entpackt werden müßten, dabei würden schon einige hier einen Staatsakt von machen.

    Grob gesagt: Am Programmanfang gucken, ob alles auf RAM lesen geschaltet wird und dann sehen, was bei den Resetvektor hingeschrieben wird. Da ist dann meist alles weitere offensichtlich.

  • Wäre es nicht einfacher die Firmware der sd2iec anzupassen, so dass es sich merkt in welchem Ordner/Image es zuletzt war und beim booten dort hin wieder zurückkehrt?
    Damit würden sich zwar die Schreibzyklen auf der SD-Karte vermehren, aber die Welt sollte das ja nicht sein.

    Mega Drive | Neo Geo AES 3-4 | Apple IIe | C64 ASSY 250407 | A500+ | A1000 (GB-Edition) | A3000D rev.9.01 | A4000D rev.B

  • Das wäre natürlich der eleganteste Weg!


    Wie kann ich das bewerkstelligen?


    Ich habe mit ISP-Programmierung keine Erfahrung und kein passendes Equipment.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • M.W. enthält das sd2iec auch ein EEPROM, das für das Speichern dieser Information prädestiniert wäre. Man muss natürlich eine Fehlerbehandlung einbauen, da sich ja der Inhalt der SD-Karte seit dem letzten Einschalten geändert haben könnte...

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  • Das ist nicht ganz so einfach...

    sd2iec merkt sich nur die Clusternummer, an der das aktuelle Directory anfängt - es hat aber keine Ahnung, wie dieses Directory heisst oder wie die übergeordneten Directories heissen. Nur die Clusternummer merken geht auch nicht - der Benutzer kann ja zB die Karte defragmentieren, Verzeichnisse löschen/umbenennen oder einfach das alte Verzeichnis löschen und ein neues mit gleichem Namen anlegen. Wenn man dann die alte Clusternummer für das aktuelle Verzeichnis nimmt, bekommt man im besten Fall veraltete Daten und im schlimmsten Fall überschreibt man irgendwas wichtiges wenn eine neue Datei erzeugt wird.

    Im EEPROM ablegen scheint mir auch keine so gute Idee zu sein, das bräuchte dann IMHO noch einen Vermerk, zu welcher SD-Karte die gespeicherten Daten gehören. Eine SD-Karte eindeutig zu identifizieren ist aber nicht ganz unproblematisch, weil meines Wissens bei einigen billigen Karten schonmal alle per Software auslesbaren Seriennummern bei mehreren Karten einer Serie immer den gleichen Wert haben. sd2iec könnte zwar seine eigene "SD-Karten-ID" in eine Datei auf der Karte schreiben, aber dann könnte man die Daten zum letzten Verzeichnis auch gleich darauf ablegen und sich die Kartenidentifikation sparen.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Als Energieversorgung würde ich ein 5,5V 1F (kein µ vergessen) Supercap nehmen, und in die Plus leitung eine SB140 diode +50 Ohm setzen.
    Beim Einschalten wird der Kondensator Strom Limitiert mit max 100mA für einige Sekunden geladen.
    Wenn der C16 ausgeschaltet wird verhindert die diode einen Rückstrom und pi mal Daumen sollte das SD2IEC noch 30 Sekunden weiterlaufen, bis der Prozessor in den Brown out geht...

    Das von den 5V über die diode beim SD2IEC nur 4,7V ankommen, sollte kein problem sein...

  • Danke für eure Anworten.

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    Das scheint tatsächlich die einfachste Lösung zu sein. Wenn die Betriebsspannung langsam abfällt, sollte das dem SD2IEC ja eigentlich nichts ausmachen. Ich habe noch nicht gehört, das etwas durch zu wenig Spannung kaputt gegangen ist.


    Edit:

    Könnte der passen?

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    Einmal editiert, zuletzt von Shodan (9. Februar 2017 um 00:08)

  • sd2iec könnte zwar seine eigene "SD-Karten-ID" in eine Datei auf der Karte schreiben, aber dann könnte man die Daten zum letzten Verzeichnis auch gleich darauf ablegen und sich die Kartenidentifikation sparen.

    Aber das wäre es doch. Oder ist das ein Problem? Settings Datei im Hauptverzeichnis der SD-Karte klingt für mich super.

    carrier lost...

    atdtums.pm:64000

    CONNECT - UNDERGROUND MAIL SYSTEM -

  • Aber das wäre es doch. Oder ist das ein Problem? Settings Datei im Hauptverzeichnis der SD-Karte klingt für mich super.

    Das andere Problem an der Sache hast du aber auch gelesen, oder? sd2iec merkt sich intern nicht, wie der aktuelle Pfad lautet oder auch nur wie viele Ebenen er tief ist.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • a - in dem Crack einfach diese Resetabfrage rausschmeißen .

    Das ist keine Resetabfrage, das ist ein auf RAM geschalteter TED und ein vom Programm gesetzter RESET-Vector der wieder auf das Programm zeigt. Als Abhilfe müsstest du statt dessen Code einbauen der TED wieder auf ROM schaltet und dann in den RESET springen. Oder den Umschaltcode so plazieren, daß er nach der Umschaltung auf ROM als nächsten Befehl einen JMP in den RESET findet. Der KERNAL tut etwas ähnliches, wenn du mit dem Monitor nachschaust findest du im RAM am Speicherende so ein Codeschnipsel.

  • Das andere Problem an der Sache hast du aber auch gelesen, oder? sd2iec merkt sich intern nicht, wie der aktuelle Pfad lautet oder auch nur wie viele Ebenen er tief ist.

    Ja, hatte ich gelesen. Sorry, ich versteh' leider nix davon, wie das intern gehandhabt wird. Dachte nur dass sich das sd2iec evtl. irgendwie die durchgeführten Verzeichniswechsel seit "dem letzten Mal" root-Verzeichnis mit Hilfe einer Datei "merken" kann und dann bei erneutem Start diese Verzeichniswechsel ausführen könnte.

    carrier lost...

    atdtums.pm:64000

    CONNECT - UNDERGROUND MAIL SYSTEM -

  • Als Energieversorgung würde ich ein 5,5V 1F (kein µ vergessen) Supercap nehmen, und in die Plus leitung eine SB140 diode +50 Ohm setzen.
    Beim Einschalten wird der Kondensator Strom Limitiert mit max 100mA für einige Sekunden geladen.
    Wenn der C16 ausgeschaltet wird verhindert die diode einen Rückstrom und pi mal Daumen sollte das SD2IEC noch 30 Sekunden weiterlaufen, bis der Prozessor in den Brown out geht...

    Das von den 5V über die diode beim SD2IEC nur 4,7V ankommen, sollte kein problem sein...

    So. Ich hab das nun mal aufgebaut und ein Probeaufbau gemacht.


    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Ich habe momentan nur Labornetzteil und Multimeter angeschlossen.


    Es dauert mindestens fünf Minuten bis der Supercap geladen ist. Ist das nicht schädlich für das SD2IEC wenn die Betriebsspannung von 0 - 5 V langsam erhöt wird ?


    Nun habe ich das Netzteil abgeschaltet und ich messen seit 30 Minuten immer noch 4,4 V.


    Vermutlich liegt das an der geringen Last den Multimeters.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Eigentlich müsste ich das doch so aufbauen:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Wenn der C16 eingeschaltet ist, wird das SD2IEC mit 5V versorgt. Gleichzeitig wird der Supercap über den Widerstand geladen.

    Wenn ich den C16 nun ausschalte, verhindern die beiden Dioden den Rückfluss vom Supercap zur C16-Versorgung und versorgen nur das SD2IEC.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Eigentlich müsste ich das doch so aufbauen:

    so geht es nicht, die diode mit dem widerstand wird ja
    durch die andere diode überbrückt und hat somit keine funktion.

    gruß
    helmut

    Helmut Proxa @axorp (HP.)

    proxa computer

    ultra electronic Helmut Proxa GmbH & Co. Computer Systeme Hardware Software KG - Telex 888 66 27 uehp

  • :platsch:

    Jetzt wo du es sagst.......

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.