Batterie-Pol-Fett verwenden

Es gibt 32 Antworten in diesem Thema, welches 10.252 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Februar 2017 um 05:03) ist von Ocer R..

  • Mal eine generelle Frage: kann man Batterie-Pol-Fett, also das Zeug, das man auf die Pole seiner Auto-Batterie schmiert, um Säureschäden zu verhindern, auch dazu verwenden, um Stecker der Monitore, Floppy's oder den Stromstecker leichtgängiger zu machen ? Ich habe da was von "Liqui Moly", damit habe ich testweise sogar der Expansion-Port-Stecker ein bisschen eingefettet. Seitdem gehen Module ohne Knirschen rein, Kontaktprobleme habe ich bisher nicht feststellen können.

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  • Polfett wirkt gegen die Oxidation...mehr nicht.

    Ich persönlich würds mal nicht in Montiorstecker schmieren :thumbdown:

    :zustimm: If Its Nice ..... Play It Twice :zustimm:

    Es fehlt hier definitiv an Zockenden Smileys

    Amiga 1200, Amiga 500, C=128 und man(n) ist glücklich :)

  • Polfett wirkt gegen die Oxidation...mehr nicht.

    Ich persönlich würds mal nicht in Montiorstecker schmieren :thumbdown:

    Na ja, da steht aber u.a. drauf, das es die Leitfähigkeit sogar berbessert...

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  • Wenn du die Pole anschraubst sollte es keinen Widerstand zwischen Klemme und Pol geben.

    Somit kann das keine Leitfähigkeit verbessern.

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  • Ich habe neulich Theater mit einem Videostecker vom C64 gehabt, das Orginalkabel vom 1702 Monitor.
    Sound und Bild Wackelkontakt.
    Stecker ging schwer und war leicht korrodiert.
    Also etwas Ballistol Universalöl genommen, Stecker gut wieder ausgeschüttelt und ab dafür.
    Seit dem alles bestens.
    Mit Polfett oder anderer Schmaddelpaste würde ich da nichts machen.

    Ballistol Öl verdunstet nicht so schnell wieder wie normales Kriechöl.
    Nebenbei kann man es im Winter benutzen um Türgummis gegen festfrieren zu schüzen und Türschlösser frieren jahrelang nicht wieder ein.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Das Polfett selbst ist nicht leitfähig, würde es auch nicht in die Stecker schmieren.
    Vielleicht ein bisschen WD40, dann gleitet der Stecker wieder gut.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

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  • Zitat : " Ballistol eignet sich hervorragend zum Reinigen von Messingteilen und als Kontaktspray – auch bei Messingkontakten, gerade weil die Rückstände auf der Oberfläche bzw. die mit der Zeit entstehende Oxidschicht auf den Kontaktblechen angelöst werden und das blanke Metall wieder zum Vorschein kommt.Aus diesem Grund wird Ballistol seit Jahrzehnten auch als Kontaktspray bzw. Kontaktöl bei elektrischen und elektronischen Leitern eingesetzt. Dabei sollte man aber darauf achten, dass der verbleibende Ballistol-Film nicht zu dick ist, da Ballistol selbst nicht leitet."

    Übrigens...ich habe ein Atari 2600, welches sich nicht zur Zusammenarbeit mit meinen Modulen überreden liess.
    Manche gingen aber sporadisch.
    Etwas Ballistol auf die Kontakte eines Moduls, ein paar mal rein und wieder raus aus dem Modulschacht und seit dem gehen wieder sämtliche Modul, anstandslos.

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  • Wie gesagt, bisher keine Probleme, aber ich laß mich gerne belehren, darum habe ich die Frage ja gestellt.

    Liqui Moly Batterie-Pol-Fett
    Produktbeschreibung:

    Kunststoffverträgliches Spezialfett auf der Basis von Kalkseife.
    Schützt Batteriepole und elektrische Kontakte vor Korrosion und Oxidation.
    Für ein sicheres Starten, eine helle Beleuchtung und längere Lebensdauer der Batterie.
    Verhindert Säureschäden. Gute Verträglichkeit mit Kunststoffen.
    Verhindert Kriechströme und vermindert Kontaktwiderstände.
    Kennzeichnung nach DIN 51502 M2C-30.
    Temperatureinsatzbereich - 30 °C bis + 60 °C.

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  • Naja und wenn es leitfähig wäre, würde es bei einem mehrpoligen Stecker oder sogar Expansion Port einen Kurzschluss auslösen.

    WD40 hat mir auch schon Materialien angegriffen. Auch nicht gut.

    Ich denke man nimmt einfach gar nichts.
    Hab in der Industrie auch noch nichts weiter gesehen. Steckverbindungen waren immer trocken.

    Trockenmodus ein... Jacke trocknet... deine Jacke ist jetzt trocken!

  • Ballistol hört sich gut an, muss ich mir mal besorgen.

    WD40 verwende ich nur ganz sparsam, mit Wattestäbchen etwas auf die Kontakte.

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  • Danke für diese wichtigen Kommentare !
    Und MIR wird manchmal komischer Humor unterstellt ?

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  • keine Ursache :thumbsup:
    Dieser Threat beweist mal wieder, dass es nicht nur doofe Antworten gibt ;)

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  • Verhindert Kriechströme und vermindert Kontaktwiderstände.


    Das mit den verminderten Kontaktwiderständen bezieht sich nur auf die Reinigungswirkung.

    "Verhinderte Kriechströme" beziehen sich auf die Wasserverdrängung bei feuchter Umgebung. Sowas mit ähnlicher Funktion gibt es auch von Kontakt-Chemie, da kann man seine Handy-Platine nach einem Wasserschaden einsprühen.
    Das verdrängt erfolgreich die Wasserfeuchtigkeit und ist auch etwas hygroskopisch. Bei manchen Wasserschäden hat das schon geholfen.

    Trotzdem würde ich meine Elektronik nicht mit Polfett oder WD40 einjauchen. Polfett hat oft einen leichten Säureanteil zur Reinigung armdicker Kontakte und WD40 ist mit Benzin angerührt.

    Ballistol ist eine gute Wahl, falls keine richtige Kontakt-Chemie greifbar ist. Nebenbei kann man damit hervorragend auch ältesten, abgestumpften Gehäusen wieder Glanz verleihen, ich nehme das für fast jeden Altgeräte-Neuzugang.

  • Also das Polfett ist doch in erster Linie mal dafür da, Korrosion zu verhindern. Wisst schon: Zwei Sorten Metall, leichte Feuchtigkeit, und schon geht's los. Das Fett soll die Feuchtigkeit weg halten. Das kann an der Autobatterie oder den Fahrradlichtersteckern schon mal sein, weil die draußen sehr schnell Feuchtigkeit ziehen können. Da macht das Sinn. An Elektronik würde es mich schon eher nicht so überzeugen. Denn wenn die Stecker schon so feucht sein können, dass das einen Unterschied macht, steht die Ekel-Tronik entweder draußen (nicht gut) oder in einer echt feuchten Umgebung (gar nicht gut, in so was würde ich nicht wohnen wollen). Da wäre dann eher mal ein Wechsel des Aufstellungsorts angebracht.

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  • Also das Polfett ist doch in erster Linie mal dafür da, Korrosion zu verhindern. Wisst schon: Zwei Sorten Metall, leichte Feuchtigkeit, und schon geht's los. Das Fett soll die Feuchtigkeit weg halten. Das kann an der Autobatterie oder den Fahrradlichtersteckern schon mal sein, weil die draußen sehr schnell Feuchtigkeit ziehen können. Da macht das Sinn. An Elektronik würde es mich schon eher nicht so überzeugen. Denn wenn die Stecker schon so feucht sein können, dass das einen Unterschied macht, steht die Ekel-Tronik entweder draußen (nicht gut) oder in einer echt feuchten Umgebung (gar nicht gut, in so was würde ich nicht wohnen wollen). Da wäre dann eher mal ein Wechsel des Aufstellungsorts angebracht.

    Natürlich ist es auch bei mir nicht feucht, sonst hätte ich elementarere Probleme als meine Elektronik. Der tiefere Sinn war, Cartridges oder Stecker nicht mit Gewalt und damit verbundenen unsympatischen Schleif- und Ächzgeräuschen rein- und rausziehen zu müssen. Ich hatte auch nicht vor, das Mainboard damit einzuseifen.

    Es geht einfach darum, Schleifkontakte leichtgängiger zu machen. Die mechanische Belastung beim Rein- und Rausziehen kann ja für die Kontakte und die Lötstellen auf Dauer auch nicht gesund sein. Da gibts wirklich gar nichts, was dieses Problem löst oder mildert und keine "desaströsen Nebenwirkungen" hat ?

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