angebastelter Amiga 1200 mit ROM3.0-Gelöt

  • angebastelter Amiga 1200 mit ROM3.0-Gelöt

    Hallo allerseits,
    ich habe mir nach fast 24 Jahren Wartezeit einen A1200 von Commodore (Boardrevision 1D.4) zugelegt.
    Er hat Abnutzungserscheinungen und ist etwas angegilbt, aber wer in unserem Alter ist das nicht?
    Also flugs angeschlossen das Teil, und siehe da, es surrt vernehmlich nach Festplatte, obwohl das Typenschild ohne das "HD" daherkommt.
    Alles funktioniert soweit. Aber nun habe ich zwei Stunden umhergeklickt, und es wurde Zeit, das Teil zu öffnen, um nach dem Rechten zu schauen.

    Jetzt habe ich folgende Fragen:

    1. Nach dem Kaltstart (also Strom ein) findet er die Festplatte nicht beim ersten Mal booten. Erst wenn mann nochmal den Affengriff anwendet, erkennt er die Platte. Ist das normal so?

    2. Es ist eine 3,5" Conner Platte verbaut.
    War es damals üblich, auch 3,5" Platten einzubauen, vielleicht wegen der Kapazität und des Preises?

    3. Der Rechner hat "Gelöt" an den Kick-Roms, siehe Bilder, diese sind in einen Zwischensockel eingesetzt und jeweils zwei Pins "vertauscht".
    Wozu dient diese Modifikation?

    4.Ich plane, den Rechner etwas aufzurüsten:
    gesetzt sind:
    ->Festplatte raus, CF rein
    ->Flickerfixer Indivision rein
    ->ACA1232 rein
    Überlegung:
    Ist es sinnvoll, die ROMs gegen 3.1 oder auch 3.x auszutauschen?
    Welche Vorteile brächte dies?

    5. Ich lese immer überall, dass die Elkos auf den 1200ern auslaufen. Gilt das für alle Baureihen und Boardrevisionen?
    Gibt es eine fertige Bauteilliste für Ersatzbeschaffung (z.B. Reichelt-Nummern)?

    vielen Dank für hilfreiche Hinweise schonmal im Voraus,
    Frohes Fest!
    Henrik

    Hier die Bilder vom vorgefundenen Zustand:
    Nach Öffnen:


    ROM3.0 Lötarbeiten:




    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum.
  • Hi!

    Glückwunsch zu deinem Amiga 1200!

    Nun zu deinen Fragen!

    1) Das die Festplatte nicht beim ersten mal erkannt wird, scheint normal zu sein! Ich hatte das
    selbe Problem, dabei handelt es sich um ein sogenantes "Delay"! Nach tausch der Festplatte
    gegen eine andere (80 Gb 2,5") lief diese auch gleich beim ersten Start an! Natürlich hatte ich da schon
    die neueren Kickstartroms 3.1 drinnen!!
    2) Was ich so weiß wurde der 1200er nicht mit einer 3,5 " Platte sondern 2,5 " ausgeliefert (Irrtümer vorbehalten ;)
    3) Für diese Frage brauchen wir einen Fachmann bzw ein Aussagekräftiges Google gesuche...
    4) Die Roms gegen neuere Auszutauschen wäre aus meiner Sicht aus das um und auf - auch deshalb um das OS 3.9
    nutzen zu können! Zu kaufen auf Vesalia!
    5) Das Elkoproblem - ja, auch wenn diese gut aussehen, die Dinger sind nach über 20 Jahren nicht mehr stabil und
    neigen zum auslaufen! Von Tonproblemen bis hin zum Totalausfall alles schon gehört und gelesen!
    Auf ebay werden solche Elkokits verkauft, jedoch muss ich mich hier jetzt ausklinken weil ich meinen Amiga
    einem "Fachmann meines vertrauens" zum Elkotausch übergeben habe ;)

    Ich hoffe, ich hab dir da ein bisschen weiterhelfen können, genauere Beschreibungen werden sicherlich
    nach mir kommentiert werden ;))

    Frohe Weihnachten!
    Amiga 1200/ACA1233/Indivision AGA Mk2 CR A1200
  • 1) Ja das ist bei manchen Festplatten normal. Der Amiga ist zu schnell beim Initiieren, während einige Platten noch nicht so weit sind. Es gibt im Netz für dieses Problem ein Lötfix, so dass der Amiga etwas länger wartet. Aber besser wäre wohl der Austausch gegen eine schnellere Platte/SD-Karte.

    2) C= hatte damals nur 2,5" Platten verbaut, aber in manchen Zeitschriften gab es Tipps, wie man 3,5" Platten einbauen konnte. Grund war hier der Preis der Platten. Nachteil war die Größe, das Gewicht und Wärmeentwicklung (, ggf. auch Lautstärke), die mit einer 3,5" daher kamen.

    3) Ich vermute mal, dass C= mal wieder misst gebaut (oder nen Pfennig gespart hat beim Einkauf) hat und ein armer Student das mal eben umlöten musste. So mussten die Eproms nicht in die Tonne.

    4) Kick 3.1 ist immer sinnvoll bei Festplattenbetrieb.
    Die interessantesten Kickroms sind eigentlich nur 3.1 und 1.3. Alles andere hat mehr "ich will aber" Gründe. Kick 1.3 wenig sinnvoll im A1200 und wenn dann eher als Softkick oder in WHDLoad

    5) SMD Elkos gehören getauscht nach der langen Zeit. Sie siffen und das ist nicht immer sofort erkennbar. Beim Löten bekommt man aber da ein interessanten Duft ab ... Tauscht man sie nicht, ist das Board auf längere Zeit irgendwann nicht mehr betriebsbereit. Ein späteres Fixen ist immer mit mehr Aufwand verbunden, als zu diesem Zeitpunkt.
    Neo Geo AES 3-4 || Apple IIe || C64 ASSY 250425 || A500+ || A1000 (GB-Edition) || A3000D rev.9.01 || A4000D rev.B
  • Vielen Dank für die Hinweise,
    ich werde dann mals sehen, ob der Rechner mit CF-Karte diese sofort erkennt. Das Kit habe ich schon hier.

    Muss ich das mit den ROMs so verstehen, das das ab Werk so gefixt wurde?
    Die ROMs stecken auch noch jeweils in einem Zwischsockel, so als hätte man das "Gebruzzel" erst testen wollen, und dann bei Erfolg mit Heißkleber fixiert.
    Kann aber kaum glauben, das Commodore ab Werk so ein Gefrickel ausgeliefert hat.
    Sind hier weitere Maschinen mit dieser Modifikation bekannt?
    Oder musste dies wegen des nachträglichen HDD-Einbaus "umgebaut" werden?
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
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  • Jürgen schrieb:

    3) Für diese Frage brauchen wir einen Fachmann bzw ein Aussagekräftiges Google gesuche...
    Ja, ich habe natürlich schon eine Karte an Google geschrieben, die haben aber keine Amigafachkräfte mehr dort. :)

    Kann mir jemand die Vorteile eines ROM 3.x zu einem 3.1 erklären?

    In der Tat benutze ich an meinem A500 die ACA500 mit 1.3 und 3.1.
    Was kann die 3.x in einem 1200 mehr?

    Und die entscheidene Frage: Ist zu erwarten, das die oben in den Bildern dargestellte Lötarbeit an den ROMs 3.1 auch anfällt? Also kann es sein, dass damit eine Motherboard-Unzulänglichkeit gefixt wurde? Hat das eventuelle etwas mit der Revision 1D.4 zu tun?
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  • Genau dasselbe hatte ich erst kürzlich im a1k forum gefragt, das lötgedingens an den kickroms da ich auch so einen kandidat habe...ist wohl tatsächlich original so von commodore verbrochen. Wenn man die tauschen sollte gegen 3.1 roms dann geht es auch ohne den zwischensockel. Kerko kit habe ich von halbvier aus dem a1k forum weil alle komponenten passend ;)

    3.1 vs. 3.x interessiert mich auch, aber was ich jetzt so gelesen hatte ist vom 3.x wohl abzuraten.
    Defekte Backstein-Netzteile bitte nicht wegwerfen, ich nehme sie gerne.
  • Was hast du denn für Infos, die gegen 3.x sprechen? Inkompatibel, instabil, oder welche Probleme gibt es?

    Im a1k bin ich noch nicht registriert. Hast du zufällig die Liste mit den Werten für die Kerkos, oder hattest du eine fertige Tüte mit den Dingern gekriegt?

    Ich werde mir die dann nach Weihnachten mal besorgen und einlöten.

    Aber das diese grünen Drähte an den ROMs original sein sollen, muss ich jetzt erstmal auf mich wirken lassen.
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  • Bezüglich 3.x habe ich halt mal den thread hier im a1k forum gelesen. Ich nehme an 3.1 ist wohl die bessere wahl.

    Bezüglich kerko-set ...nicht lange rummachen und sich hinterher ärgern falsche bestellt zu haben sondern besser gleich hier in diesen thread nach anmeldung.
    Defekte Backstein-Netzteile bitte nicht wegwerfen, ich nehme sie gerne.
  • katarakt schrieb:

    Bezüglich kerko-set ...nicht lange rummachen und sich hinterher ärgern falsche bestellt zu haben sondern besser gleich hier in diesen thread nach anmeldung.
    Ich habe jetzt versucht, zwischen Weihnachtskaffee und Abentbrot im a1k durchzustarten, werde aber bis 02.01. ausgebremst:

    "Lieber User, auch wir brauchen mal Urlaub, deswegen sind NEU-Registrierungen vom 23.12.2016 bis 02.01.2017 nicht möglich."

    Das ist auch kein Problem, habe noch genug zu tun (TC64 Firmware 9g testen, die neue ACA500+ ist im Zulauf, MiST weiter betanken ).

    Ich habe bei Vesalia jetzt die 3.1 und 3.X ROMs für A1200 bestellt, haben ist besser als brauchen :)
    Dann werde ich ja sehen, was besser läuft.
    Mals sehen, wie gut ich den Heisskleber, mit dem der Zwischensockel gesichert ist, abbekomme.
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  • mattymuc schrieb:

    Ja, diese alten 3.0er ROMs wurden so ausgeliefert, ich habe auch einige davon da. Aber ersetze sie lieber mit 3.1er ROMs. 3.0er verwende ich nirgends mehr.
    Ja werde ich so machen, sind bereits bestellt, mal sehen wie lange Vesalia wegen Weihnachten benötigt, vielleicht haben die ja auch übers Fest Betriebsferien.
    Ich habe jetzt auch in anderen Quellen gesehen, dass es anscheinend die Modifikation mit 3.0 ROMs gab. Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich einfach tausche, oder auch an den 3.1 ROMs rumlöten muß.
    Ist das ein ROM-Layout-Fehler, oder leigt der Fehler auf der Platine (Rev 1D.4)?
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  • Knucklehead schrieb:

    Allerdings bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich einfach tausche, oder auch an den 3.1 ROMs rumlöten muß.
    Ist das ein ROM-Layout-Fehler, oder leigt der Fehler auf der Platine (Rev 1D.4)?
    Du musst an den 3.1er ROMs nichts rumlöten. Einfach rein und gut.
    An den 3.0er ROMs wurden Pins vertauscht, weil das alte ROMs mit einem anderen Pinout waren. Es gibt auch 3.0er ROMs für den 1200er die keine vertauschten PINs hatten.
    Also alles ok, 3.1er ROMs rein und es wird funktionieren.
  • Das hört sich gut an, danke für den Hinweis.
    Dann wird das jedenfalls einfacher als befürchtet. Jetzt heisst es nur warten, bis Vesalia die ROMs liefert.
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  • katarakt schrieb:

    Bezüglich 3.x habe ich halt mal den thread hier im a1k forum gelesen. Ich nehme an 3.1 ist wohl die bessere wahl.

    Bezüglich kerko-set ...nicht lange rummachen und sich hinterher ärgern falsche bestellt zu haben sondern besser gleich hier in diesen thread nach anmeldung.
    So, heute habe ich den Amiga mit 14 Tantal-Kondensatoren und 4 Becher-Elkos prophylaktisch umgelötet und Kick-ROM 3.1 eingebaut:

    Altes Geklöter rausgeschmissen


    Alles schön gesäubert!


    So soll das sein!


    Jetzt noch die bösen E123C und E125C ausgelötet! (soll gemäß Wiesel für ein stabileres Taktsignal von Vorteil sein) Hat Commodore also auch hier gepfuscht?


    Immerhin fehlen E121C und E122C bei diesem Board aber bereits ab Werk.

    Schicke neue Kick-ROMS eingebaut.
    (3.X habe ich jetzt auch hier liegen, aber ich wollte erstmal eine Standard-Installation versuchen)


    Dazu noch ein "CD-ROM-mit-CF-Karten-Slot-Adapter" von Vesalia:
    Passt!


    4GB Transcend rein (Ich hatte eine Gleiche in der ACA500+)


    Voilá !
    WB3.1 läuft jetzt von CF-Platte.
    Ich habe allerdings Schwierigkeiten mit dem internen Disk-Laufwerk gehabt. Von meinem WB3.1-Disketten-Set von Vesalia kann er keine fehlerfrei lesen.
    Jetzt habe ich mit einer anderen Install-Disk, die er lesen konnte gebootet, und dann alle anderen Disks immer in mein altes DF1: eingelegt, von dort konnte er alles lesen.
    Gibt es zwischen Laufwerken so große Unterschiede? Oder deutet es eher auf ein verschmutztes Disk-LW hin?
    Wie kann man das am besten reinigen? Eine 1541II ist dagegen ja simpel zu öffnen und die Leseköpfe mit ISO-Propanol zu putzen.

    Morgen versuche ich dann mal, WB 3.9 von CD-ROM zu installieren.
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
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  • Knucklehead schrieb:

    Gibt es zwischen Laufwerken so große Unterschiede? Oder deutet es eher auf ein verschmutztes Disk-LW hin?
    Wie kann man das am besten reinigen?
    Ich denke, die Lesefehler werden an der Verschmutzung liegen. In meiner 1D4 Revision ist ein Teac FD-235F 4161-U verbaut, dass sich total einfach öffnen und reinigen lies.
    Hinten ist ein kleines Schräubchen zu lösen, dann kann man den Deckel abnehmen, der ist nur geklemmt. ICh glaube, vorher (oder war es hinterher) noch die vordere Diskblende abnehmen.
    Den Disktettenschlitten bekommt man auch easy ab in dem man auf dem Diskaufwurf knopf drückt, dann kann man ihn aus der Führung nehmen.
    Jetzt kommt man gut an die Leseköpfe ran (kann man leicht nach oben anheben) um diese mit Alkohol oder Isopropanol zu reinigen. Beim Zusammenbau nur drauf achten, dass der obere Kopf oberhalb des Diskettenschlittens liegt, nicht darunter (siehe rote Markierung im 2. Foto).




    Knucklehead schrieb:

    Ich habe bei Vesalia jetzt die 3.1 und 3.X ROMs für A1200 bestellt, haben ist besser als brauchen
    Was ist ein 3.X ROM, meinst damit du das 3.0 39.106?

    Jetzt noch die bösen E123C und E125C ausgelötet! (soll gemäß Wiesel für ein stabileres Taktsignal von Vorteil sein) Hat Commodore also auch hier gepfuscht?
    Ich hab genau die gleiche Rev.1D4 in meinem A1200. Die beiden E121C und E122C fehlen auch bereits ab Werk, jedoch die E123C und E125C sind noch vorhanden. Zu dem Zeitpunkt des Kondensatorentauschs habe ich noch nicht gewusst, dass die beiden Cs raus müssen. Eine ACA1221ec Turbokarte habe ich seit neustem verbaut. Grundlegend funktioniert alles, aber hin und wieder Abstürze oder Grafikfehler hab ich jedoch, gerade im Zusammenspiel mit WHDLoad. Wie äußern sich denn die Timing-Probleme... bevor ich nochmal alles auseinander baue?
    C64C, 1541-II, 1530, 1670, C128D-CR, 2x CRT 1084S-P1, 2x A500 (Rev.5 & 6a) Kick 1.3, A504 Plus, A1200 (Rev 1D.4) + ACA1221ec
  • eltrash schrieb:

    Ich denke, die Lesefehler werden an der Verschmutzung liegen.
    Na dann werde ich mir wohl mein LW mal vorknöpfen.

    eltrash schrieb:

    Was ist ein 3.X ROM, meinst damit du das 3.0 39.106?
    Nein, nicht das 3.0
    Es gibt von Cloanto ein 3.X (soweit ich rausgefunden haben soll das X Römisch zehn sein?)
    Das kann man bei Vesalia beziehen:
    Zitat von der Vesalia-Seite:

    Kickstart 3.X (Rev. 45.xx)
    baut auf den in Kickstart 3.1 enthaltenen Komponenten auf und bringt die folgenden
    Verbesserungen mit sich:
    • Unter ESCOM und Gateway eingebrachte Patches sind bereits enthalten, daher ist kein durch SetPatch bedingter Neustart erforderlich
    • Updates von scsi.device und exec.library von Alexander Benedictov, Chris Hodges, Heinz Wrobel und Toni Wilen
    • Fehlerkorrekturen der expansion.library von Jeff Weeks
    • Fehlerkorrekturen des FastFileSystem von Etienne Vogt
    • Fehlerkorrekturen der mathieeesingbas.library von Harry "Piru" Sintonen
    Die im 3.X-ROM enthaltenen Updates des scsi.device ermöglichen das Booten von Datenträgern,
    die größer als 4 GB sind. Zusätzliche Software, wie FastFileSystem 45.9 und
    Installer 44.10, die die im ROM enthaltenen Verbesserungen ergänzt, ist auf dem
    Classic Support Workbench 3.1 Diskettensatz
    enthalten.

    Bitte beachten: Um Platz für die Verbesserungen zu schaffen, wurde für die 3.X-ROMs
    dieselbe Technik angewandt, die schon Commodore für die 3.1-ROMs des A4000T benutzt hat,
    die workbench.library wurde vom ROM auf Diskette bzw. Festplatte ausgelagert.
    Das bedeutet allerdings, dass die Datei Libs/workbench.library auf dem Bootmedium
    vorhanden sein muss.
    (Cloantos Classic Support Workbench 3.1
    und Amiga OS 3.9 beinhalten die benötigte
    workbench.library bereits.)

    Zitat Ende

    eltrash schrieb:

    Wie äußern sich denn die Timing-Probleme... bevor ich nochmal alles auseinander baue?
    Also Taktinstabilitäten können immer zum Absturz führen, da der Rechner aus dem Tritt kommt. Zitat von der iComp Seite ACA1232:

    possible required board modifications
    • A1200 board, solderside overview

    • four capacitor places circled

    Commodore and Escom have made all kinds of mistakes when assembling A1200 motherboards. Internal memos from Commodore are available that clearly say to remove capacitors E123C and E125C for any version of the Budgie chip, yet, you can find lots of boards out there that have these capacitors assembled. Less often, but at least as severe, some boards have capacitors E121C and E122C assembled. This will harm the quality of the 14MHz board clock to a degree where most accelerators (not just ours!) become instable.
    You cannot tell from the board revision or the year of your board if the capacitors have been assembled, as practically all revisions have been assembled with all combinations of chipsets and timing fixes (required or not). Your only chance is to check your individual board and remove the capacitors if they are there. There is no reason for these parts to be assembled, other than some Commodore employee's excuse about not getting the memo.
    Only our latest accelerators ACA1233n and ACA1221ec have implemented special logic that can handle most of the timing errors caused by wrong assembly of the A1200 main board. These cards may work reliably, although the mentioned capacitors are installed. We still recommend to remove the capacitors, as they have other negative effects, too.
    Zitat Ende


    Mein vor kurzem erst erworbener 1200er lief in der Grundkonfig (es war nur eine 3,5" HD verbaut) stabil.

    Allerdings hatte ich gemäß der allgmeinen Empfehlungen, die man überall liest, alle Elkos vorsorglich getauscht.
    Ich hatte mir vor drei Jahren scheon eine ACA1232 für meine ACA500 gekauft, und da war ich schon auf der iComp-Supportseite über die Kondensatoren, die zuviel auf dem Board sind gelesen.
    Da ich den Rechner nun seziert hatte, habe ich das auch vorsorglich mitgemacht, und kann nur sagen, daß es bisher keinen Unterschied macht.
    Ich hoffe, durch die Maßnahme auf der richtigen Seite zu sein, wenn ich eine TK in den 1200 nachrüste. Das ist für demnächst zusammen mit einem Flickerfixer auch noch geplant.
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum.
  • Shodan schrieb:

    Man kann das auf den Bilder ein schlecht erkennen:

    Hast du den Compact-Flash-Adapter isoliert zum Abschirmblech befestigt?

    Falls nicht ist das auf alle Fälle zu empfehlen.
    Danke für den Hinweis.
    Der Adaper steht werksseitig auf ca. 3mm dicken Gummi-Knubbeln.
    Aber ich muß noch eine grundlegende Besfestigung erfinden, genauso wie mir derzeit noch die zündende Idee fehlt, das Flachbandkabel galant nach aussen zum CD-ROM-LW zu führen.
    Derzeit ist das alles noch ein "fliegender" Testaufbau, da ich noch einen Flickerfixer und TK nachrüsten will, sowie ggf. auch nochmal die ROMs 3.1 gegen 3.X tauschen will. Vielleicht baue ich auch eine ROM-Umschaltplatine ein. Gibts das für den 1200er?
    Theorie ist, wenn man alles weiß, aber nichts funktioniert. Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiß warum.
    Bei uns sind Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum.
  • Knucklehead schrieb:

    Vielleicht baue ich auch eine ROM-Umschaltplatine ein. Gibts das für den 1200er?
    Wäre mir nicht bekannt das es sowas mal gab, ist aber auch nicht nötig. Wenn deine TK eine Maprom Funktion besitzt kannst Du ein beliebiges Kickstart einfach "nachladen" (Befehl "Blitzkick" bei einer Blizzard TK).
    Ich lade so per s-s mein "eigenes" KS 3.x mit aktuellen Libraries für meine Hardware, inklusive der workbench.library :D
    Das KS 3.X von Cloanto ist ja im Endeffekt auch nur ein KS 3.1 und wozu will man auf ältere Libraries zurückgreifen?

    Falls es nicht unbedingt ein reales CD-Rom LW sein muss, kann man auch am Amiga ganz einfach Images mounten. Neue Software auf CD, wenn es dann mal welche gibt ;) , lese ich immer am PC aus und übertrage sie dann per PCMCIA>CF Karte. Die Image- Tools findet man im Aminet.
    <C64 +MixSID +Keyman64 +Reprom +TC64 +RRNET +WiModem...A1200 +1260 +IndiAGAMk2...A600 +Vampire V2 Black Series...MorphOS PowerBook G4...Acorn A3000 +4MB +IDE>
    <Icebird - Mini Mag - TRT The Retro Team aus Oldenburg>