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Amiga 2000 ja/nein ? Fragen allgemein

  • Also, Amiga 2000 interessiert mich eigendlich garnicht...allerdings könnte ich vielleicht sehr günstig einen bekommen aus 1. hand daher meine frage, was sind denn die dinger mitlerweile mindestens wert? Ich weiß vom besitzer daß der akku auf jeden fall getauscht werden muß, er meinte daß dieser aber noch nicht das board beschädigt hat. Ansonsten hatte er immer funktioniert, hat ihn vor 2-3 jahren sogar nochmal eingeschaltet und da lief er wohl noch. Ich habe auch sehr wahrscheinlich die möglichkeit mir das ding vorher anzuschauen.


    Dann, wie sind die 2000er original ausgerüstet? Welche unterschiede gibt es? Was sollte drin sein, was gibt es wo man ein auge drauf werfen sollte? Ich kenne mich null aus mit dem A2000 !

  • Auf Aussagen wie "Das Board sieht noch nicht angeriffen aus" würde ich keinen großen Wert legen. Ein Laie übersieht schnell, ob die Batteriesubstanzen schon Schaden angerichtet haben, oder nicht. Wenn bei Bauteilen in der Batterieregion die Lötpunkte nicht mehr glänzen sondern stumpf und matt wirken, ist das schon ein Indiz, dass die Batteriesubstanzen schon Schaden angerichtet haben.


    Das Tückische ist, dass das Batteriegesiffe unter dem Lötstopplack weiterkriecht und dort seinen Schaden weiter verrichtet, wenn man nicht gründlich genug den Siff entfernt.
    Schwarze Punkt an den Leiterbahnen in Batterienähe deuten auch auf einen Batterieschaden hin.



    Im A1K-Forum gibt viele Fallbeispiele, wie umfangreich eine Batterieschadenreparatur ausfallen kann.





    Grob gesagt ist der Amiga2000 ein "besserer" Amiga500.


    Durch die Zoorobus-Ports hat man eine Vielzahl von Erweiterungsmöglichkeiten, wie z.B.


    - SCSI-Karten
    - Grafikkarten
    - Netzwerkkarten
    - Schnittstellenkarten


    Um die von Haus aus ungenutzten ISA-Steckplätze im Amiga2000 nutzbar zu machen, gibt es Bridgeboards wie:


    - A2088
    - A2286
    - A2386SX


    Das sind Steckkarten, welche einen kompletten PC beinhalten und eine Brücke zwischen der Welt des PCs und des Amigas schlagen.


    Man hat dann sozusagen einen PC und einen Amiga in einem. Durch spezielle Software kann man Amigaspezifische Hardware PC seitig nutzen und auch umgekehrt.



    Desweiteren gibt im Amiga2000 noch weitere Steckplätze für Genlocks, Turbokarten usw.



    Meiner Meinung nach darf ein Amiga2000 in enem Amiga-Liebhaber-Haushalt nicht fehlen.

  • Hallo Katarakt,


    um mal aus der Wiki zitieren :


    Die Amiga 2000 unterschieden sich durch verschiedenen Mainboardmodelle (A und B) und den darauf befindlichen Spezialchips.
    Das erste Modell, der Amiga 2000A, wurde in Deutschland in der Braunschweiger Entwicklungsabteilung entworfen. Er war mit einem OCS-Chipsatz und dem Agnus-Chip des Amiga 1000 ausgestattet, der maximal 512 KB Chip-RAM ermöglicht, die aber nicht erweitert werden konnten.
    Im 1988 erschienenen Amiga 2000B (entwickelt in den USA) wurde der Fat-Agnus-Chip eingesetzt, der 1 MB Chip-RAM verwalten konnte. Spätere Versionen des B-Modells enthielten jedoch den ECS-Chipsatz mit Super Big Agnus, der dann auch im Amiga 3000 verwendet wurde.
    Der ECS-Chipsatz wurde dann ausschließlich in der 1990 erschienenen Revision 6.x (nur von manchen Benutzern A2000C genannt) verbaut, mit diesem waren dann 2 MB Chip-RAM möglich.


    Die Braunschweiger gelten heutzutage "eher " als Sammlerstücke weil man sie wenn , nur mit Aufwand aufrüsten kann .
    Ab dem Modell 2000B sind sie für den "täglichen" Gebrauch besser geeignet ,weil schon mehr Cipram ,ECS Chip verbaut sind (und man sich desshalb einen aufwändigen Umbau sparen kann )


    Grüße Thomas

  • Moinsen


    Ein funktionsfähiger Amiga 2000 mit Tastatur und Maus geht im ansonsten nackten Zustand sicherlich nicht unter 70 bis 80 Euro weg, wobei die Preise in letzter Zeit stark steigen.


    Der Amiga 2000 ist grundsätzlich leicht aufzurüsten, da es für ihn eine große Menge an Erweiterungskarten gibt. Vor 10 Jahren war eine Aufrüstung noch "recht billig" aber bis heute sind auch die Preise für Erweiterungskarten sehr stark gestiegen.


    Ich persönlich finde den A2000 immer noch für einen der besten AMIGA. Grundsätzlich ist er in der Grundausstattung sehr kompatibel zum A500 (mehr als jeder andere AMIGA). Somit hat kam kaum Probleme mit der Kompatibilität zu alter Software. Auf der anderen Seite lässt er sich auch massiv aufrüsten und steht dann den großen Modellen kaum nach.


    Wenn der AKKU noch nie ausgetauscht worden ist, so ist dieser mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bereits defekt und hat gesifft. Die Frage ist dann nur, wie viel.


    Bei Kaufinteresse mal auf die Board Rev. achten. Schön wäre, wenn es eine 6.X ist. Mit Modellen vor der Rev. 6 kann es bei einigen Erweiterungen zu Problemen kommen.

  • Der Amiga 2000 ist ein toller Rechner. Du kannst da viel im Gehäuse verbauen, was Du sonst bei anderen Rechnern (A500/A1200/A600) außen anstecken musst. Ich selbst besitze 2 Amiga 2000 und werde keinen davon abgeben. Die sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch sehr robust. So hast Du beim A2000 in der Regel kein Kondensatoren-Problem, wie beim A1200 oder A600. Hier sind noch höherwertige Bauteile verarbeitet. Lediglich der eingebaute Akku für die Uhr sollte längst ausgetauscht sein. In meinen alten A2000 hatte ich erst vor ein paar Jahren den Akku tauschen lassen. Ich habe wieder einen Akku eingesetzt, obwohl die Option bestanden hat, den Akku besser geben eine Knopfzelle auszutauschen. Da ich die beiden Akku-Tonnen aber schon per Bucht gekauft hatte, habe ich die Knopfzellen-Option auf in 20 Jahren verschoben!


    Ich kann die Anschaffung des A2000 nur empfehlen. Für das nackte Gerät würde ich auch nicht mehr als 100 Euro bezahlen. Eher darunter. Ist eine Turbokarte (min. 68030) verbaut, dann hat das Gerät schon einen netten Mehrwert. Es macht eh Sinn, eine Turbokarte mit Festplatten-Kontroller einzubauen. Dann kannst Du eine Harddisk oder eine CompactFlash-Karte einsetzen.


    Liebe Grüße!
    ThomBraxton

  • Also ich habe meinen Amiga 2000 erst vor wenigen Tagen ( komplett ) fertig gestellt.
    Obwohl ich noch einen 1200er und einen 500er zuhause habe ist mir der A2000 der liebste Amiga unter den 3en.
    Wie hier schon oft erwähnt kann man ihn sehr leicht erweitern und ist auch für ältere Software sehr kompatibel.
    Ich hab in meinem A2000 eine Kickstart Umschaltplatine eingebaut und wenn ich dann von 3.1 auf 1.3 wechsle
    laufen eigentlich alle Spiele die ich zuhause habe. Beim A1200 bekomme ich die absolut nicht zum laufen.
    Dann hat der A2000 auch noch den Vorteil das Du einen Monitor direkt auf das Gehäuse stellen kannst, hast noch
    dazu eine externe Tastatur was das viel schreiben auch angenehmer macht.
    Für mich ist der A2000 auch der beste Amiga von allen.

  • Super jungs, wertvolle infos die ihr mir hier zusammengefasst habt. Soweit ich das bisher vom besitzer herausgehört habe muß es sich um ein braunschweiger modell handeln, meine auch er hat von einigen karten und zubehör gesprochen. Mal sehen, wenn ich den wirklich günstig bekommen sollte dan nehm ich den zum basteln gerne. Wird aber wenn dann erst nächstes jahr was, jetzt erstmal bissl füße hochlegen (und basteln ^^ ) :weihnachten: