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Unknown Realm - neues RPG fuer C64 und PC

  • Schön, dass wir das klären konnten :)


    Wir lassen uns einfach mal überraschen, was passiert.
    ich hoffe auf jeden Fall weiterhin, dass wir das Spiel irgendwann mal zu sehen bekommen.

  • Das Problem was ich bei solchen "Rache"-Aktionen sehe (damit meine ich jetzt eher diejenigen, die von "legal options" reden und dagegen vorgehen wollen usw), ist, dass das die Fertigstellung des Projekts eher noch weiter behindert. Ich kann zwar verstehen, dass viele sauer sind, aber solange nicht bewiesen wurde, dass hier Betrug oder aehnliches vorlag/vorliegt, sind solche Feldzuege eher kontraproduktiv und schaden der Finalisierung. Das scheint aber einigen leider nicht klar zu sein, weil sie in dem Moment nur ihre verlorenen Euros sehen und das scheinbare Unrecht, das ihnen angetan wurde.

  • Klar ist das viel Geld. Aber Kickstarter ist halt immer Risiko. Warum man jetzt das Ende des Spiels beschreit...? Warten wir doch einfach ab.

    Wenn jetzt jeder nervös wird und sein Geld zurück will und die Macher in endlosen Emailverkehr verstrickt... was entsteht für ein Bild? Und wann sollen die dann am Spiel arbeiten, wenn Sie nur nervöse Backer beruhigen.

    Natürlich steht es jedem frei zu tun und zu lassen, was er will. Aber da das hier öffentlich diskutiert wird. Gebe ich halt auch meinen Senf dazu.


    Drücken wir uns und SD die Daumen!

    Jive

  • wie schon gesagt, ich wünsche mir auch die Fertigstellung. wünschen, glauben und wissen, das sind alles Unterschiede.

    dennoch reizt mich zu wissen, ob SD eine Rückzahlung durchführen würden, daher ist meine Email wie schon gesagt, eine generelle Anfrage, also ein Auskunftsersuchen.


    Man muss ja mal nachforschen, ausloten, sich erkundigen. So ist es halt. Denn diese vielen Unwägbarkeiten, die momentan im Raum stehen, standen so bisher noch nicht im Raum. Ich kann voll verstehen wie sich viele fühlen und auch ich habe ein flaues Gefühl im Magen. Gleichzeitig weiß ich, wie ich in Zukunft mit Kickstarterprojekten umgehen werde, insbesondere dann wenn sie so ambitioniert sind, wie dieses. Klar gibt es Risiko.


    Wir warten jetzt erstmal ab. Sobald ich eine Antwort von SD erhalten habe, und wie sie ausfällt, kann ich das gern mal mitteilen. Damit wäre dann anderen, die das ebenfalls in Betracht ziehen einen solchen Weg eventuell einzuschlagen, gleich von vorneherein eine klarere Auskunft erteilt.

  • Ich verklage alle! SD weil es nix wird, die Motzer weil sie Schuld sind dass es nix wird, die Nicht-Motzer weil sie das bittere Ende nur verschleppt haben und mich selber weil ich öffentliche Gelder für meine ganzen Klagen verschwende! Außer natürlich es wird doch noch was, dann verklage ich niemanden ^^!

  • Bin auch genervt, aber ich finde es für mich sinnvoller, noch zu warten. Die Macher haben schon verstanden, das wir endlich Ergebnisse sehen wollen.

    Das war mein erstes Kickstarterprojekt und ich habe nur mitgemacht und (für mich) so irrsinnig viel Geld überwiesen, weil es so professionell und gut rüberkam und den Anschein vermittelte, schon sehr weit fortgeschritten zu sein. Und dann noch Musik von einer Grösse wie Hülsbeck... wow.

    Da aber auch das keinerlei Sicherheit bietet, war das auch schon wieder mein letztes Kickstarterprojekt.

  • Ich kann mich noch erinnern, wie ich mit mir gerungen habe, weil ich das Spiel eigentlich viel zu teuer finde. Aber sie haben mich geschickt damit geködert, das die C64- Variante so extrem limitiert ist und auch nicht als Download funktioniert und erscheint.

    Und eben das macht in meinen Augen absolut keinen Sinn, wer programmiert schon extra so ein Riesenspiel für den C64 und bietet es dann nur in limitierter Form von ca. 300 Stück an ?!


    grüße,

    A.

  • Ich hab zwar nicht gebackt aber schreibe mal meine Gedanken dazu. Nicht nur dazu sondern über die Nutzung von Crowdfunding generell. Man liest oft von solchen gescheiterten, respektive jahrelang verzögerten, Projekten und vorangegangen sind oft Phasen wo die Verantwortlichen sich schlichtweg nicht mehr gemeldet haben. Vielleicht vergessen sie dass es nicht reicht sich ein paar rewards auszudenken, diese als Gegenleistung zu versprechen, und dann sein Ding zu machen. Die Projekte müssten von Seiten Kickstarters dazu verpflichtet werden ein regelmäßigiges Entwicklertagebuch zu führen um JEDEN backer, auch denen die nur 5$ gegeben haben, etwas zurück zu geben. Selbst wenn da nur drin steht dass die letzte Woche nichts passiert ist, weil ihr Hund Husten hatte, wissen zumindest alle die sich beteiligt haben, und somit Teil des Projektes sind, bescheid über die aktuellen Umstände.

    Die backer müssen als Partner gesehen werden, nicht nur als Geldgeber.

  • Macht aus der Sicht Sinn, das eine Limitierung Interesse weckt. Ohne das hätten doch viel weniger Leute vorher bezahlt.

    Die selbe "Masche" sind doch die ganzen Zusatzangebote mit seinem Namen oder Profilbild im Spiel. Jetzt im Nachhinein betrachtet schon irgendwie unseriös.

    Sams Journey hatte so etwas nicht nötig und weil immer so schöne Updates kamen, habe ich gerne jeden Monat was gespendet.

  • gonzoMD Offiziell ist das auch so, in den Kickstarter-Regeln steht eigentlich drin, dass die Macher eines Projekts zu regelmaessigen Updates verpflichtet sind. Was vielleicht fehlt, ist dass dies auch entsprechend durchgesetzt wird. Wobei da die Frage wiederum waere, wie Kickstarter das erzwingen kann, bzw. welche Handhabe sie haetten, um dies durchzusetzen.

  • Macht aus der Sicht Sinn, das eine Limitierung Interesse weckt. Ohne das hätten doch viel weniger Leute vorher bezahlt.

    Die selbe "Masche" sind doch die ganzen Zusatzangebote mit seinem Namen oder Profilbild im Spiel. Jetzt im Nachhinein betrachtet schon irgendwie unseriös.

    Sams Journey hatte so etwas nicht nötig und weil immer so schöne Updates kamen, habe ich gerne jeden Monat was gespendet.

    Es ist trotzdem nirgendwo erwaehnt, dass das Modul limitiert ist. Natuerlich muss man damit RECHNEN, dass es vielleicht die einzige Gelegenheit sein koennte, aber solange sie nirgendwo schreiben, dass es limitiert ist, koennen sie das auch im Nachhinein nochmal nachproduzieren, wenn das Projekt durch ist. Auch geht es doch bei einem Kickstarter-Projekt darum, das Projekt im Vorfeld zu finanzieren, wenn jeder so denken wuerde dann wuerden doch ALLE warten bis das Projekt fertig ist und erst dann das fertige Produkt kaufen. Dann koennten viele Projekte aber gar nicht umgesetzt werden.


    Was die "Masche" angeht, sowas wie Namen und Profilbild im Spiel sind voellig normal und in fast jedem Kickstarter-Projekt zu finden. Das ist ein absolut ueblicher Weg, um Leuten fuer ihre finanzielle Unterstuetzung einen Gegenwert zu bieten. Was daran unserioes sein soll, erschliesst sich mir nicht. Nochmal, es geht hier um finanzielle Unterstuetzung, und nicht darum, irgendetwas zu kaufen. Die Dinge, die man dort waehlt, sind BELOHNUNGEN im Falle einer erfolgreichen Fertigstellung des Projekts. Und wenn einer ein paar hundert Ocken hinlegt, damit seine Bild oder sein Name dann irgendwo im Spiel vorkommt, dann ist das doch super fuer den Entwickler.

  • Quote from Kickstarter Update Nr.7

    One last thing to keep in mind regarding the C64 version of Unknown Realm: our budget only covers a limited run of these cartridges and they are offered as a Kickstarter exclusive. We have no plans to manufacture additional cartridges later or maintain an inventory to sell after Kickstarter rewards ship.

  • Ah okay, das kam dann aber erst in einem Update. Da lief die Kampagne zwar noch, aber sowas sollte eigentlich im Haupttext stehen. Naja, trotzdem, ich glaube wenn die Nachfrage entsprechend hoch gewesen waere, warum haetten sie dann drauf verzichten sollen, nochmals welche zu produzieren (mal angenommen sie machen damit keinen Verlust)

  • ZeHa Vor Kickstarter gab es Banken und Kredite, um Projekte im Vorfeld zu finanzieren und die wird es auch noch geben, wenn die Leute ihr Vertrauen zu Kickstarter verlieren.


    Das es bei anderen Spielen auch so üblich ist, die Geldgeber in Spiel auftreten zu lassen, wusste ich nicht.

  • @MFakaNemo und @TheRealWanderer,


    schöne Diskussion die ihr da geführt habt, aber mal ganz ehrlich: Ich persönlich habe noch nie gehört das irgendein Backer Geld zurückbekommen hat. Unabhängig davon ob das durch Kickstarter oder einen Entwickler war. Wenn ein Projekt - aus was für Gründen auch immer - nicht zustande gekommen ist, ist das Geld futsch. Es ist auch m.E. oft der falsch verstandene Kickstarter Background, das man ja nicht etwas bestellt wenn man als Backer auf Kickstarter ein Projekt unterstützt, sondern lediglich jemanden sozusagen sponsert damit dieser ein Projekt verwirklichen kann. Im Grunde eigentlich eine Spende mit einer freiwilligen Gegenleistung in Form eines Spiels oder was auch immer. Spenden sind ja immer freiwillig und ohne Anspruch auf Rückgewähr. Kickstarter selbst macht sich da ja einen schmalen Fuß und verweist in seinen Regeln darauf, das alle Transaktionen direkt zwischen Unterstützern und Projektgründern stattfinden. Von daher loht sich da der Aufwand nicht.


    Wenn ihr jemanden kennen solltet der Geld in voller Höhe erstattet bekommen hat, bitte mal hier anonymisiert schreiben, würde mich interessieren.

  • tilobyte Natuerlich gab es das frueher, aber heute gibt es eben Crowdfunding, und das ist eigentlich eine sehr schoene Sache, da man damit genau diejenigen um Unterstuetzung bittet, die spaeter das fertige Produkt auch haben wollen. Rein von der Grundidee her ist das eigentlich das beste was es gibt. Natuerlich gibt es auch Misserfolge, aber damit muss eben jeder Unterstuetzer im Vorfeld rechnen, und leider ist immer wieder zu beobachten, dass viele Kickstarter eher fuer eine Art "Online-Shop" halten. Man muss einfach einsehen, dass die Kohle, die man da gibt, im schlimmsten Fall weg sein kann, daher sollte man auch nur so viel geben, wie man bereit ist zu verkraften.


    Btw, ich kann mich erinnern, dass wir in der Firma schon 2012 ueber Kickstarter diskutiert haben und ueber moeglichen Missbrauch usw. Jetzt haben wir 2019 fast vorbei und es gibt immer noch einen Haufen an Kickstarter- und Crowdfunding-Projekten. Und das obwohl es in den letzten Jahren immer wieder Meldungen ueber gescheiterte Projekte gab. Ich denke dass Crowdfunding weiter bestehen bleiben wird, denn wie ich schon sagte, vom Grundsatz her ist die Idee eigentlich super. Nur gibt es halt wie ueberall im Leben auch Risiken.

  • tilobyte Natuerlich gab es das frueher, aber heute gibt es eben Crowdfunding, und das ist eigentlich eine sehr schoene Sache, da man damit genau diejenigen um Unterstuetzung bittet, die spaeter das fertige Produkt auch haben wollen. Rein von der Grundidee her ist das eigentlich das beste was es gibt. Natuerlich gibt es auch Misserfolge, aber damit muss eben jeder Unterstuetzer im Vorfeld rechnen, und leider ist immer wieder zu beobachten, dass viele Kickstarter eher fuer eine Art "Online-Shop" halten. Man muss einfach einsehen, dass die Kohle, die man da gibt, im schlimmsten Fall weg sein kann, daher sollte man auch nur so viel geben, wie man bereit ist zu verkraften.


    Btw, ich kann mich erinnern, dass wir in der Firma schon 2012 ueber Kickstarter diskutiert haben und ueber moeglichen Missbrauch usw. Jetzt haben wir 2019 fast vorbei und es gibt immer noch einen Haufen an Kickstarter- und Crowdfunding-Projekten. Und das obwohl es in den letzten Jahren immer wieder Meldungen ueber gescheiterte Projekte gab. Ich denke dass Crowdfunding weiter bestehen bleiben wird, denn wie ich schon sagte, vom Grundsatz her ist die Idee eigentlich super. Nur gibt es halt wie ueberall im Leben auch Risiken.

    Ja, siehe auch MEGA Projekt... Da wird keiner eine Spende investieren, der nicht wirklich an dem Projekt interessiert ist... außer es hat einer mal nen guten Tag und zuviel Kohle die er waschen..aeh loswerden möchte :D


    Wobei das natürlich gesehen auf den relativ kleinen Interessenten- und Käuferkreis eine echte Hausnummer ist mit ~66k ... *daumendrück*


    Der Unterschied zu Kickstarter liegt aber klar darin, dass man wirklich spendet und eben von vorn herein nicht den Anspruch generiert/hat später auch was dafür zu bekommen.

    Der (all)gemeine Backer auf Kickstarter erwartet halt effektiv was für sein Geld was er ja auch suggeriert bekommt... :nixwiss:


    Man kanns drehen und wenden wie man will... Viele Leute haben und werden bzw. wollen es halt auch einfach nicht verstehen... Da hilft kein Kraut dagegen :rauch:

  • gonzoMD Offiziell ist das auch so, in den Kickstarter-Regeln steht eigentlich drin, dass die Macher eines Projekts zu regelmaessigen Updates verpflichtet sind. Was vielleicht fehlt, ist dass dies auch entsprechend durchgesetzt wird. Wobei da die Frage wiederum waere, wie Kickstarter das erzwingen kann, bzw. welche Handhabe sie haetten, um dies durchzusetzen.

    Erstmal sind die Projekte ja in einer Datenbank, die auch das Datum des letzten Updates enthält. Wenn das x Wochen in der Vergangenheit liegt, könnte erstmal eine freundliche Mail rausgehen. Im Sinne von "hey, lange nichts mehr vom Projekt gehört. Wie sieht es aus?" wenn es aber schon y Monate sind könnte etwas kommen wie "braucht ihr Unterstützung?". Sicher ist das nicht die Aufgabe von KS, da sie lediglich die Plattform zur Verfügung stellen, aber wie gesagt sind auch die backer Partner und es gibt recht wahrscheinlich bei jedem größeren Projekt auch Leute, die Ahnung von Dingen haben die ggf. gerade schief laufen. Ein anderer Ansatz wäre es so eine Art Kickstart-Helfer mit einzubinden. Leute (KS-user) die freiwillig sich solcher Sachen annehmen. Ich habe auch vor nicht allzu langer Zeit bei heise oder Golem gelesen dass die Macher eines gescheiterten Projektes dieses, nach teilweiser Rückzahlung und wirtschaftlichem Ruin, fertig gestellt haben, einfach weil es ihnen am Herzen lag. Solche Erfahrungen können auch Gold wert sein. Alles nur Theorie, aber ich denke schon dass es Möglichkeiten gäbe diese Pflicht auf einem ruhigen, gegenseitig verständnisvollem Weg durchzusetzen.


    Dennoch gebe ich auch allen recht die sagen dass KS kein Onlineshop ist. Leider gehen viele Leute nach der Devise ran "Mein Geld, mein Anspruch". Leute, ihr habt das Geld GESPENDET!