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Unknown Realm - neues RPG fuer C64 und PC

  • Ist das euer ernst?

    Muss denn staendig mit Gericht und Anwalt alles geklaert werden?

    Die haben doch genug Stress. Will da jetzt jemand 5 von den 50 eur wiederhaben weil die womoeglich nicht optimal eingesetzt wurden? Junge :(

    Wer allein auf 'Recht' und 'Geschaeft' aus ist, sollte seine Finger wenn es nach mir geht lieber komplett aus allem was Retro und Homebrew ist fernhalten.

  • Ich glaube, du hast da etwas komplett falsch gelesen - es geht hier in keinster Weise darum, dass irgendwer hier den Rechtsweg gehen will.

    Es ging nur darum, auf die Frage von faddie zu klären, warum es (meiner Meinung nach) kaum ein Entwickler nutzen würde, wenn es einen "Projekt schließen" Knopf bei Kickstarter gäbe.


    Auch wenn ich (und und wahrscheinlich die meisten anderen hier) nicht sofort Klage einreichen würden, kann man sich fast sicher sein, dass es bei mehreren tausend Backern IRGENDJEMAND machen würde.

    Und um das zu vermeiden, würde m.M.n. eben kein Entwickler den "Schließen"-Knopf benutzen.

    Ist es bei KS eigentlich möglich, ein Projekt "offiziell" zu beerdigen? Die Entwickler könnten den Backern ja eigentlich die Hängepartie ersparen und einfach sagen: sorry, wir haben verkackt.

    Das Geld ist so oder so aufgebraucht und einer zusätzlichen Rettungskampagne würde niemand mehr trauen.

  • Auch wenn ich (und und wahrscheinlich die meisten anderen hier) nicht sofort Klage einreichen würden, kann man sich fast sicher sein, dass es bei mehreren tausend Backern IRGENDJEMAND machen würde.

    Davon ist ganz klar auszugehen. Basierend auf den bisherigen Kommentaren auf der Kickstarter-Seite und vor allem auch im Lemon64-Forum gibt es da definitiv ein paar, denen das durchaus zuzutrauen ist.

  • Ich denke mal, dass es den Machern des Spiels auch peinlich ist, wie das gerade läuft. Zudem lesen die mit Sicherheit auch die Threads in diversen Foren, was noch mehr Unmut macht.

    Als ich vor geraumer Zeit las, was die vorhaben, dacht ich wie wollen die ein Game in der Größe und mit den möglichkeiten in dieser kurzen Zeit schaffen. Wenn man bedenkt, wie

    lange eine Mannschaft von Codern, Grafiker ect. an Ultima V gearbeitet haben.

  • Naja fairerweise muss man sagen, dass heute die Entwicklung einfacher ist als damals, und dass das Kickstarter-Projekt durchaus den Eindruck vermittelte, dass schon einiges existiert. Wie viel, darueber laesst sich streiten - einige gingen wohl davon aus, dass es "fast fertig" sei, auf der anderen Seite stand dort was von pre-alpha, das klingt fuer mich jetzt nicht so wirklich nach "fast fertig". Trotzdem war die Menge an Bildern (auch von den Extras, nicht nur vom Spiel selbst) schon recht gross und es wurde ja auch gesagt dass schon 4 Jahre lang dran gearbeitet wurde. Da kann man dann schon den Eindruck haben, dass die Finalisierung in einem Jahr moeglich ist.

  • Du kennst das ja, die letzten 5% des Games machen am meisten Arbeit.:) Das ist bei mir zumindesten so, wenn ich mal ein Tool von null an code.

    Also von der Idee bis zum fertigen Programm. Da machen die letzten Arbeiten und das Testen einen großen Teil der Arbeit aus.


    PS: Mit den Entwicklertools von heute hast du natürlich Recht. Nur ersetzen die keine Mannschaft von Berufscodern, die mit Sicherheit auch andere Maschinen zu Programiern

    genutzt haben.

  • Ist schon richtig, aber ich sag mal so, Verzoegerungen sind bei Crowdfunding ja auch nix ungewoehnliches. Ich denke wenn regelmaessig Updates ueber den Status kommen wuerden, dann waere das auch halb so wild. Die meisten Leute sind ja eher sauer weil sie gar nicht wissen ob ueberhaupt noch was passiert.

  • Also ich gehe nicht generell davon aus, dass jeder Dollar oder Euro, der über Kickstarter gesammelt wurde, auch zu 100% ins Projekt investiert wird.


    Wenn man wirklich ein umfangreiches Spielprojekt innerhalb von ein bis zwei Jahren bis zum Ende fertig gestalten möchte, ist das schon ein Fulltime-Job.

    Bin ich voll und ganz bei dir. Bei diesem Projekt war nur der entscheidende Unterschied das, die Devs es ja ohne drumherum zu reden zugegeben haben, das sie ein großes Stück des Kuchens privat verwendet haben. Ist ja erst mal nicht schlimm, wie du oben schreibst gibt man ja auch Geld für externe Leute aus etc. Das Problem hier aus meiner Sicht ist nur, dass es jetzt wohl nicht mehr reicht um die versprochenen Goodies herzustellen. Damit wird es unwahrscheinlicher das, das Spiel auch in der Collectors Edition mit dem C64 Cartridge erscheinen wird. Das ist für alle die mehr als $100 finanziert haben eben sehr ärgerlich und da kann ich den Frust schon verstehen. Es mag ja jeder selbst entscheiden ob er das gut oder schlecht findet, eingesammeltes Geld privat zu verwenden, in der Praxis geht sowas aber meist dann schief und das Projekt schlägt fehl.


    Sollte es anders kommen, was ich noch immer hoffe, freue ich mich natürlich und warte auf meine Collectors Edition.

  • Ich habe das jetzt so verstanden, dass das Spiel eigentlich ein PC Spiel ist und für die Collectors-Edition auf dem C64 portiert wird.


    Mich wundert dabei nur eine Sache.. ein Spiel von diesem Umfang auf den C64 zu portieren und dann nur ca. 300 Module davon zu produzieren, ohne das Spiel auf dem C64 im nachhinein als digitale Version zu verkaufen oder die Möglichkeit das Modul nach zu bestellen - Ist das nicht eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen?!


    grüße,

    A.


  • Natürlich, wenn für einen bestimmten Investitionsbetrag auch eine Sonderleistung versprochen wird, möchte man darauf natürlich auch nicht verzichten.


    Es wäre auch für die Backer wesentlich nachvollziehbarer, würde man als Entwickler die Karten offen auf den Tisch legen. Also nicht allein nur die Projekt-Etappen und deren Bestandteile inklusive Kosten aufzulisten, sondern auch eben die Entnahmen für Lebenserhaltungskosten mit zu erwähnen.


    ANGENOMMEN, ein ambitioniertes Entwickler-Team bestehend aus 4 Leuten würde mit entsprechenden Screenshots und Trailern ein vielversprechendes Projekt ankündigen. Sie versprechen, an 350 Tagen im Jahr durchschnittlich 7 Stunden täglich in das Projekt zu investieren und kündigen damit einen Entwicklungszeitraum von 18 Monaten an. In der Projektkosten-Auflistung wird der Hinweis hinterlassen

    "Für unsere Bemühungen erlauben wir uns, pro Monat pro Mitglied 2.500 Euro Brutto an Lebenserhaltungskosten zu entnehmen". Das wäre jedenfalls sehr transparent und ehrlich.


    Wenn jedes Teammitglied, wie angekündigt, jeden Monat ca. 200 Stunden Arbeit in das Projekt investiert, sind ja 2.500 Euro (12,50 Euro auf die Stunde runtergerechnet) für einen IT-ler alles andere als eine fürstliche Vergütung.


    Doch so mancher, der das über den ganzen Entwicklungszeitraum weiterrechnet, kommt dann auf die stolze Summe von 180.000 Euro und denkt sich vielleicht: "Diese Gauner! Wollen sich glatt 180.000 Euro in die eigene Tasche stecken!"

    Dass diese Summe ja gewissermaßen eben DOCH in das Projekt geflossen sind, nämlich in Form von Arbeit der Entwickler, sieht nicht unbedingt jeder.


    Da bei dieser oftmals wenig gönnerhaften Mentalität sich manche Entwickler auch denken könnten, dass zu viel Transparenz auch schaden könne, ist es nicht verwunderlich, dass Entwickler dies nicht SO offensichtlich benennen wollen, sondern es lieber unter einem Posten wie "Grundkosten" verbergen.


    Mal abgesehen davon, dass allein schon 180.000 Euro als Finanzierungssumme einzuspielen eine wirklich optimistische Hausnummer ist, wenn man nicht gerade Ron Gilbert, Gary Winnik, Karsten Köper oder Erik Simon heisst.

  • Ein schönes Rechenbeispiel das leider mal wieder zeigt, dass mit Retro-Spieleentwicklung leider kein Lebensunterhalt zu bestreiten ist. Denn ich stimme zu, 180.000 Euro wird man damit nicht einnehmen können und den Aufwand schätze ich für ein Top-Spiel in der Tat ähnlich ein (wenn ich alleine sehe, was schon an Zeit in mein eigenes Spiel geflossen ist :/).

  • Naja hier sind aber wieder Experten am Werk.. . Schmalzige Schönstrickerei ohne Ende.

    Man sieht doch bei den 16K Competitions und anderen noch besseren Full-Game (ihr kennt all die neuen aktuellen Titel, braucht man ja nicht zu benennen) wie aus dem Ärmel geschüttelt so manche Spezies 'mal eben ein Spiel coden (und das umsonst !!), wenn eben die Motivation (+ Leidenschaft) und das Können (+ Erfahrung mit der C64 Spieleprogrammierung) da ist. Wenn die Entwickler hier das nicht haben (das denke ich manchmal schon wenn ich nur den Kickstarter Text lese, dass da irgendwelche Noobs furzend in ihrem Sessel sitzen die noch gar keine Erfahrung mit dem C64 haben - das liest man da irgendwo immer heraus) und von Null anfangen, sind sie selber Schuld ! Dann hätten sie nie so großspurig u. überhaupt erst anfangen dürfen. Da habe ich ausnahmsweise 'mal kein Mitleid mit ihnen (im Gegensatz zu euch).

    Stattdessen wird z.B. auch noch über den ingame Musik-Player gejammert, dass Hülsbeck damit nichts großartiges umsetzten kann (da der Player nur grundlegendes erlaubt u. kein ' Monitor is') - ja wo sind wir denn ? Bei einem 100 000 Euro Projekt.. . DANN WIRD EBEN EIN NEUER PLAYER GESCHRIEBEN ! Jammern verboten. Das macht jeder nicht bezahlte oben erwähnte Hobby-Coder in ein paar Stunden oder sei es Tagen (für sein Projekt feddich).

  • Na dann nix wie ran, CommieSurfer ! Oder bist Du am Ende selber gar kein Experte?

  • Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass mal was kommen wird von Stirring Dragon. Ich habe hunderteppes Euro versenkt - bitter, aber ich habe Verständnis für die Situation der beiden. Andere nicht - da ist jeder anders. Es gibt einiges, was man an der Art und Regelmäßigkeit der Kommunikation bei ihnen kritisieren kann. Aber am Ende läuft es eben darauf hinaus: Hoffnung haben oder alle Hoffnung fahren lassen. Wir werden darum niemals in der Diskussion hier auf einen grünen Zweig kommen und der Thread wird noch hunderte Seiten füllen, bis entweder das Spiel fertig ist, oder die endgültige Absage der beiden kommt.


    Für mich persönlich sind so einige Kickstarter-Retro-Projekte entweder nur teilweise oder gar nicht erfüllt worden, sodass ich mittlerweile Abstand von der Plattform genommen habe. Da gefällt mir beispielsweise Patreon konzeptionell für diese Zwecke viel besser. Just my two Cents. Gute Reise.

  • In den letzten Tagen ist das ganze etwas explodiert... nachdem ja schon seit laengerem nach einem Status-Update verlangt wurde, gab es zuletzt gebetsmuehlenartige Wiederholung dieser Forderung in Form eines einzigen Satzes, den rund 20 Backer in den Kommentaren hinterliessen ("please answer the questions Mike has posted, thank you."). Nun gab es gestern eine Rueckmeldung seitens des Teams als Antwort auf einen negativen Kommentar, der von einem jedoch bislang positiv gestimmten Backer verfasst wurde. In dieser Rueckmeldung gab das Team bekannt, dass der Inhalt des kommenden Updates davon abhinge, ob dieser Backer noch an das Projekt glaube oder nicht, denn sie moechten das Spiel nur fertig machen, solange es noch Leute gibt, die das Spiel am Ende auch haben wollen. Im weiteren wurde deutlich, dass wohl das Team sehr stark differenziert zwischen Backern, die noch an das Projekt glauben bzw. positiv gestimmt sind, und solchen, die bereits den Glauben verloren haben und insbesondere legale Konsequenzen androhen. Das Team scheint davon auszugehen, dass letztgenannte das fertige Spiel gar nicht haben moechten, was im Gegenzug natuerlich vehement kritisiert wurde, mit der Aussage, dass auch die negativ eingestellten Backer ja schliesslich einmal fuer das Projekt gezahlt hatten und sie ja auch nur deshalb so veraergert sind, weil die Kommunikation seitens des Teams so stark zu wuenschen uebrig liesse.


    Dies nur zur objektiven Berichterstattung, wer mehr wissen moechte, dem sei nahegelegt, die Kommentare auf der Kickstarter-Seite selbst zu lesen.


    https://www.kickstarter.com/pr…and-commodore-64/comments