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Unknown Realm - neues RPG fuer C64 und PC

  • Im Prinzip steht da genau das drin, was ich gesagt habe:

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    Wenn ein Projekt erfolgreich finanziert wird, muss der Projektgründer das Projekt vollständig durchführen und jede versprochene Belohnung aushändigen.

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    Falls ein Projektgründer sein Projekt nicht erfolgreich zu Ende bringen und die versprochenen Belohnungen nicht aushändigen kann, so hat er damit wesentliche Verpflichtungen der Vereinbarung zwischen ihm und seinen Unterstützern nicht erfüllt.

    [...]

    Ein Projektgründer in dieser Position hat die Situation erst dann geklärt und seine Verpflichtungen gegenüber seinen Unterstützern erfüllt, wenn er die folgenden Schritte erledigt hat:

    • Er informiert seine Unterstützer, welche Projektaktivitäten bereits durchgeführt wurden, für welche Zwecke das Projektbudget genutzt wurde und warum das Projekt nicht wie geplant abgeschlossen werden kann.
    • Er arbeitet eifrig und in gutem Glauben daran, das Projekt innerhalb eines seinen Unterstützern mitgeteilten Zeitrahmens zu einem bestmöglichen Abschluss zu bringen.
    • Er kann nachweisen, dass das Projektbudget zweckmäßig genutzt und jede mögliche Anstrengung unternommen wurde, um das Projekt wie versprochen zu Ende zu bringen.
    • Er war seinen Unterstützern gegenüber stets ehrlich und hat keine wesentlichen Falschdarstellungen kommuniziert.
    • Er bietet an, das verbleibende Projektbudget an die Unterstützer auszuzahlen, die ihre Belohnungen noch nicht erhalten haben (im Verhältnis zu den jeweils geleisteten finanziellen Beiträgen), oder er erklärt, wie dieses Budget verwendet wird, um das Projekt auf andere Weise zu Ende zu bringen.
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    Der Projektgründer trägt die alleinige Verantwortung für die bei seinem Projekt gemachten Versprechungen. Falls er die Bestimmungen dieser Vereinbarung nicht einhält, können seine Unterstützer gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten.


    Es ist also NICHT damit getan, das Projekt für gescheitert zu erklären und die Tore zu schließen, und NATÜRLICH riskiert man in einem solchen Fall Rechtsstreitigkeiten. ;)

  • Ich sage ja nicht, dass der Kläger vor Gericht zwangsweise Recht bekommt - aber allein das es vor Gericht geht, darauf haben die Entwickler wohl in den seltensten Fällen Lust. Warum sollten sie es also drauf ankommen lassen, indem sie zugeben, dass nichts mehr kommt?

  • Ist das euer ernst?

    Muss denn staendig mit Gericht und Anwalt alles geklaert werden?

    Die haben doch genug Stress. Will da jetzt jemand 5 von den 50 eur wiederhaben weil die womoeglich nicht optimal eingesetzt wurden? Junge :(

    Wer allein auf 'Recht' und 'Geschaeft' aus ist, sollte seine Finger wenn es nach mir geht lieber komplett aus allem was Retro und Homebrew ist fernhalten.

  • Ich glaube, du hast da etwas komplett falsch gelesen - es geht hier in keinster Weise darum, dass irgendwer hier den Rechtsweg gehen will.

    Es ging nur darum, auf die Frage von faddie zu klären, warum es (meiner Meinung nach) kaum ein Entwickler nutzen würde, wenn es einen "Projekt schließen" Knopf bei Kickstarter gäbe.


    Auch wenn ich (und und wahrscheinlich die meisten anderen hier) nicht sofort Klage einreichen würden, kann man sich fast sicher sein, dass es bei mehreren tausend Backern IRGENDJEMAND machen würde.

    Und um das zu vermeiden, würde m.M.n. eben kein Entwickler den "Schließen"-Knopf benutzen.

    Ist es bei KS eigentlich möglich, ein Projekt "offiziell" zu beerdigen? Die Entwickler könnten den Backern ja eigentlich die Hängepartie ersparen und einfach sagen: sorry, wir haben verkackt.

    Das Geld ist so oder so aufgebraucht und einer zusätzlichen Rettungskampagne würde niemand mehr trauen.

  • Auch wenn ich (und und wahrscheinlich die meisten anderen hier) nicht sofort Klage einreichen würden, kann man sich fast sicher sein, dass es bei mehreren tausend Backern IRGENDJEMAND machen würde.

    Davon ist ganz klar auszugehen. Basierend auf den bisherigen Kommentaren auf der Kickstarter-Seite und vor allem auch im Lemon64-Forum gibt es da definitiv ein paar, denen das durchaus zuzutrauen ist.

  • Ich denke mal, dass es den Machern des Spiels auch peinlich ist, wie das gerade läuft. Zudem lesen die mit Sicherheit auch die Threads in diversen Foren, was noch mehr Unmut macht.

    Als ich vor geraumer Zeit las, was die vorhaben, dacht ich wie wollen die ein Game in der Größe und mit den möglichkeiten in dieser kurzen Zeit schaffen. Wenn man bedenkt, wie

    lange eine Mannschaft von Codern, Grafiker ect. an Ultima V gearbeitet haben.

  • Naja fairerweise muss man sagen, dass heute die Entwicklung einfacher ist als damals, und dass das Kickstarter-Projekt durchaus den Eindruck vermittelte, dass schon einiges existiert. Wie viel, darueber laesst sich streiten - einige gingen wohl davon aus, dass es "fast fertig" sei, auf der anderen Seite stand dort was von pre-alpha, das klingt fuer mich jetzt nicht so wirklich nach "fast fertig". Trotzdem war die Menge an Bildern (auch von den Extras, nicht nur vom Spiel selbst) schon recht gross und es wurde ja auch gesagt dass schon 4 Jahre lang dran gearbeitet wurde. Da kann man dann schon den Eindruck haben, dass die Finalisierung in einem Jahr moeglich ist.

  • Du kennst das ja, die letzten 5% des Games machen am meisten Arbeit.:) Das ist bei mir zumindesten so, wenn ich mal ein Tool von null an code.

    Also von der Idee bis zum fertigen Programm. Da machen die letzten Arbeiten und das Testen einen großen Teil der Arbeit aus.


    PS: Mit den Entwicklertools von heute hast du natürlich Recht. Nur ersetzen die keine Mannschaft von Berufscodern, die mit Sicherheit auch andere Maschinen zu Programiern

    genutzt haben.

  • Ist schon richtig, aber ich sag mal so, Verzoegerungen sind bei Crowdfunding ja auch nix ungewoehnliches. Ich denke wenn regelmaessig Updates ueber den Status kommen wuerden, dann waere das auch halb so wild. Die meisten Leute sind ja eher sauer weil sie gar nicht wissen ob ueberhaupt noch was passiert.