Neu produzierte Tastaturkappen mit Umlauten [aus: ... in allen Farben]

Es gibt 76 Antworten in diesem Thema, welches 16.086 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Februar 2017 um 02:13) ist von TurboMicha.

  • Interessant ist, dass der GEOS-Hersteller zwar versucht hat, so nah an den DIN-Standard heranzukommen, wie es auf der kleinen C64-Tastatur möglich ist – aber darauf verzichtet hat, Z und Y zu tauschen:

    Wie kommst Du denn darauf? Z und Y SIND in GEOS (bezogen auf die C64-Tastatur) vertauscht! Sieh' Dir das Bild mit der Tastenbelegung von TheRealWanderer doch nochmal an und vergleiche...

  • Es wird nächstes Jahr, wenn die reguläre Auslieferung an den Handel beginnt wahrscheinlich die Möglichkeit geben sich ein Set komplett individuell bedrucken zu lassen, wenn es sein soll auch in Klingonisch. Wir stellen hierfür eine Indesign - Druckschabolone zur Verfügung, da kann man dann gestalten bis der Arzt kommt... :D

    Aber das wird frühestens ab April / Mai 2017 sein, zuerst kommt noch eine dringend notwendige und lange Pause von dem Projekt. Wir träumen schon davon, außerdem gibt es noch ein anderes Projekt um das wir uns kümmern möchten.

  • Wie kommst Du denn darauf? Z und Y SIND in GEOS (bezogen auf die C64-Tastatur) vertauscht!

    Du hast natürlich recht. Ich war schon richtig betriebsblind und habe vor lauter Tasten das Keyboard nicht mehr gesehen. (Ich hatte auch einige deutsche Tastaturlayouts von alten CBMs (1. und 2. Serie), dem Plus4 und dem C128 adaptiert).

    Es wird nächstes Jahr, [...] wahrscheinlich die Möglichkeit geben sich ein Set komplett individuell bedrucken zu lassen, wenn es sein soll auch in Klingonisch.

    Das ist natürlich ein super Feature. Wobei man damit wahrscheinlich die Chance vergibt, einen (neuen) Standard für eine C64-Umlaut-Belegung zu definieren, welchen auch zukünftige Programme unterstützen könnten.

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  • Retrofan: Wir hätten kein Problem damit so eine genormte Standardbedruckung anzubieten, wenn es hier einen gemeinsamen Vorschlag vom Forum64 gibt. Die könnte es in Zukunft dann als Option geben. Bzw. eventuell sinnvoller wäre es vielleicht als Zusatzpaket zur Originaltastatur, zumindest falls sich die Zahl der abweichenden Bedruckungen unter 10 Kappen befindet. So machen wir es bei anderen zukünftigen "Lieferoptionen", da gibt es einfach es einfach diese Kappen zusätzlich. Ist meist weniger Logistikaufwand als immer das komplette Set anzubieten, denn alle Optionen multiplizieren sich ja noch mit den lieferbaren Farben und den zwei unterschiedlichen Bedruckungen.

    baxt3r: So wäre der Plan, das Projekt wäre eine Erholung im Vergleich zu den Kappen. Nur 2 Teile statt 66, außerdem fällt die aufwendige Bedruckung weg... :D

  • Wobei man damit wahrscheinlich die Chance vergibt, einen (neuen) Standard für eine C64-Umlaut-Belegung zu definieren, welchen auch zukünftige Programme unterstützen könnten.

    Ich weiß nur nicht, wie viele Programme dieser Art (Textverarbeitung?) es in Zukunft überhaupt geben wird für so eine kleine Zielgruppe, wenn überhaupt.

  • Ich weiß nur nicht, wie viele Programme dieser Art (Textverarbeitung?) es in Zukunft überhaupt geben wird für so eine kleine Zielgruppe, wenn überhaupt.

    Weiß ich auch nicht. Aber warum sich unnötig einen Pfad in die Zukunft verbauen? Man wundert sich ja, was alles an aktuellen Projekten so läuft – wie viel neue Hardware produziert wird und was so an Spielen und auch Tools noch für die alte Hardware programmiert wird. Vor 10, 15 Jahren hat kaum jemand erahnt, dass man für den C64 mal Dateibrowser benötigen wird – heute gibt es ein halbes Dutzend, die mit unterschiedlichsten Massenspeichern umgehen können. Auch die LAN-Module eröffnen Möglichkeiten, an die man früher nicht dachte.

    Man stelle sich vor, dass es in Zukunft eine Art Webbrowser oder eMail-Client für den C64 geben würde: Wäre es da nicht schön, Umlaute verwenden zu können? Die neuen Tastaturkappen sind quasi eine historische Chance, die alte Hardware ohne großen Aufwand anwendungsfreundlicher und zukunftskompatibler zu machen. Warum ohne Not auf die Chance verzichten?

    eventuell sinnvoller wäre es vielleicht als Zusatzpaket zur Originaltastatur, zumindest falls sich die Zahl der abweichenden Bedruckungen unter 10 Kappen befindet.

    Um den Aufwand bei der Zusammenstellung gering zu halten, hatte ich ohnehin an ein Zusatzpaket gedacht. Bei einer weitgehend kompletten Umstellung nach DIN, wie sie GEOS vornimmt, wären es allerdings 16 Keycaps.

    So, nachdem ich ja die QWERTZ-Belegung der GEOS-Tastatur übersehen habe, reiche ich nun die korrekte Belegung nach. Das wären dann also 2 Tasten mehr und damit 16 Tastenkappen. Noch eine mehr könnte es werden, wenn man das auf der GEOS-Tastatur nicht mehr auffindbare @-Zeichen (auf einer nicht schon veränderten Taste) zurück haben möchte. Oder aber man entscheidet sich für eine der von mir abgespeckten Varianten. Dann müsste man aber GEOS patchen, um 100% zu matchen. Wenn man erst einmal so eine deutsche Tastaturbelegung hat, könnte man natürlich darüber nachdenken, weitere Bürosoftware (Jasword, Vizawrite, Printfox ...) daran anzupassen. Das dürfte meines Erachtens nicht soooo schwierig sein (kann der Nicht-Coder ja immer behaupten) ;) , denn Umlaute kennen die Programme ja, nur die Belegung passt noch nicht.

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  • Machts doch nicht so aufwendig (sogar jetzt auch noch Software anpassen für ein paar pisselige Tastendrucke), vorher ist man auch mit der originalen Bedruckung -eingewöhnt- klargekommen (nimmt man halt Schablonen / Scans wie dem von & für Geos). Bin da eher auf Wiesels Sicht, gewöhnliche Tastaturbedruckung und gut isses (wie immer). Unnötig(er Aufwand und Arbeit).

  • Ich persoenlich finds auch total ueberfluessig/uninteressant aber wenn Phase5 das sogar anbieten moechte, warum nicht.

    - neue Spiele für den C64 -
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  • nimmt man halt Schablonen / Scans wie dem von & für Geos

    Klar, ich lege mir auf mein beleuchtetes, transparentes C64-Gehäuse eine gammelige, selbstausgeschnittene Schablone. Da hat sich das Gehäuse und der Modding-Aufwand ja richtig gelohnt. ;)

    Unnötig(er Aufwand und Arbeit).

    Die neuen, bunten Keycaps, neue Gehäuse, neue Mainboards, LAN-Module und neue Spiele für den C64 sind genauso "unnötiger Aufwand". Ging und geht auch ohne! Wenn es darum geht, möglichst wenig zu tun und die Entropie nicht zu befördern, dann muss ich dir recht geben: Einfach nichts Neues machen und auf einen möglichst schnellen Tod warten – das ist aus gesamt-ökologischer Sicht das Beste. ;) Aber ich finde, wenn man schon was Neues macht, wie die bunten Keycaps, dann kann man doch ohne großen Zusatzaufwand (optional, auf Wunsch und gegen Geld) ein Manko des C64 gegenüber dem C128, den späteren CBMs, Amigas und allen heutigen Computern nachträglich beseitigen. Ich verstehe immer noch nicht die Kritik – Es ändert sich doch nichts für die Leute, die es nicht haben wollen oder nicht brauchen.

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  • finds auch total ueberfluessig/uninteressant

    Ich habe es nochmal überdacht – eigentlich hast du recht. Ich ziehe hiermit meinen Vorschlag zurück, da überflüssig und uninteressant. Ursprünglich dachte ich, es wäre eine gute Idee – ich wurde aber eines Besseren belehrt (danke an alle für die Aufklärung). Daher lege ich mich jetzt wieder hin und schlafe weiter. :sleeping:

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  • Ich habe es nochmal überdacht – eigentlich hast du recht. Ich ziehe hiermit meinen Vorschlag zurück, da überflüssig und uninteressant. Ursprünglich dachte ich, es wäre eine gute Idee – ich wurde aber eines Besseren belehrt (danke an alle für die Aufklärung). Daher lege ich mich jetzt wieder hin und schlafe weiter. :sleeping:

    Wenn Du meinen ganzen Satz lesen wuerdest, wuerdest Du sehen, dass meine Aussage gar nicht so weit von Deiner entfernt war.

    Ich erklaere es Dir aber gerne nochmal:
    Ich sagte, ICH PERSOENLICH habe null Interesse an so etwas. ABER, wenn der Hersteller kein Problem damit hat, das anzubieten, dann kann (und soll) er das doch ruhig machen. Meine Aussage war mehr gegen CommieSurfers Aussage gerichtet als gegen Deine.

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  • Ich erklaere es Dir aber gerne nochmal

    Ich habe dich schon richtig verstanden – und dich nur als Letzten der Bedenkenträger zitiert. Andere wären sicherlich passender gewesen aber du warst halt am nächsten dran, sorry. ;) Ich hatte hier zunehmend das Gefühl, auf alleinigem Posten zu stehen und eine Idee rechtfertigen zu müssen, die ich in erster Linie für (vermutete) Andere ersonnen hatte (GEOS-User etc.). Ich lag aber wohl falsch mit der Annahme, dass außer mir noch jemand Interesse an einem C64-Standard für nicht-US-Tastaturbelegungen hätte. Was ich zu sagen hatte, habe ich gesagt – das Interesse war eher niedrig, daher will ich das nicht weiter forcieren und hier unnötig Unruhe reinbringen. Ich kümmere mich jetzt wieder um meinen eigenen Kram.

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  • dass außer mir noch jemand Interesse an einem C64-Standard für nicht-US-Tastaturbelegungen hätte.

    Hier :) !

    Ich bin mit meinen (wirren) Gedanken bezüglich der Tastatur-Belegung weiter oben noch nicht arg weiter gekommen:

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    Muss man nicht durchsteigen... :anonym

    Aber Gedanken dazu:

    Alle heute üblichen Zeichen sollten zusätzlich mit normaler Tastatur-Abfrage erreichbar sein (also ohne Matrix-Gefrickel), also: ä ö ü Ä Ö Ü \ {} € ~ _ | . Darauf basiert meine (unfertige) Excel-Tabelle.

    Manche Tasten sind standardmäßig ja nur einfach abrufbar ('=' '<-'), daher die Idee, dass z. B. '@' auf '<-' wandert (auch wegen der Nähe zum 'AltGr+Q' und '=' bleibt eben auf '='. Und eben, soweit möglich, in ähnlicher üblichen Anordnung ('{}' können aber z. B. nicht auf 'CBM+7/0' gelegt werden - müssen also woanders hin, etc...).

    Hab' mir deine Vorschläge jetzt auch nicht mehr genau angeguckt. Schaue Morgen mal und mach mir weitere Gedanken dazu.

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    Ex-TLI (The Level 99 Industries) & Ex-TNP (The New Patriots) & Ex-TEA (The East Agents) & ?

  • Ich lag aber wohl falsch mit der Annahme, dass außer mir noch jemand Interesse an einem C64-Standard für nicht-US-Tastaturbelegungen hätte.

    Tatsächlich nicht. Es gibt doch noch mehr die Interesse an einem Standard hätten. Aber das wäre ein Projekt mit m. E. n. recht niedriger Priorität. Auch deshalb schreit hier wohl nicht direkt jeder "Hurra". Einen C64 mit einer neuen Tastenbelegung zu haben und alle wichtigen, passenden Programme zu patchen wäre schon cool. Des Weiteren hätte man dann einen Standard für neue Programme. Also: dafür.

    Später käme dann die unbequeme Frage auf was die anderen Länder machen. Aber darum können die sich dann kümmern! ;)

    Wir stellen hierfür eine Indesign - Druckschabolone zur Verfügung

    Das ist super. Und ich bin froh, dass die Möglichkeit und die Schablone erst irgendwann viel später kommen. Bis dahin habe ich noch so viele Farben, Sticker, 3D-Drucke, Konstruktionen und Gehäuse zu machen, dass es wohl noch ’ne Weile dauern wird, bis ich zu irgendwas in Richtung Tastatur kommen werde ...

  • Später käme dann die unbequeme Frage auf was die anderen Länder machen. Aber darum können die sich dann kümmern!

    Als ich von "Standard" las, kam mir auch schon der Gedanke, dass dieser "Standard" auch nur gerade für Deutschland und vermutlich für die Österreicher (falls sie kein anderes Tastaturlayout haben) gilt.

    Das heutige Schweizer Tastaturlayout hingegen ist nämlich so ausgelegt, dass wir auch die vielen Französischen Wörter in unserem Sprachschatz auch korrekt schreiben können.
    Also neben den Deutschen Umlaute (aber unnötigem Eszett :bgdev ) auch die Französischen Accents wie Aigu [ ´ ] , Grave [ ` ] und Circonflexe [ ^ ] für die Vokale.
    Diese werden wie beim Deutschen Umlaut-Zeichen mit zwei Tasten hintereinander aktiviert (z.B. ´ dann e) oder auch als Tasten für é è à.

    Das Tastaturlayout sieht so aus und ist IMHO das beste der Welt :bgdev
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    Man muss aber auch realistisch sein: Die meisten Neuerscheinungen an C64 Software sind ja eh Games. Dort sind Umlaute/Akzente wurscht.
    Wer aber seriös auf dem C64 *hüstel* mit Anwendungssoftware arbeiten und Sonderzeichen eingeben will, kann das heute ja schon tun mit den entsprechenden Anwendungen.
    Vizawrite, Startexter 64 konnten das damals schon, Geos wird das wohl auch können. Die Frage ist halt, ob der Nutzen wirklich so gross ist, dass jemand seinen C64 aufschraubt und die Tasten ersetzt. Nicht jeder kann und will das.
    Ausserdem muss auch jemand Lust und Zeit haben, die Programme für die Eingabe und den Ausdruck zu patchen. Ohne die Programme macht das Ganze eh keinen Sinn.

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  • Alle heute üblichen Zeichen sollten zusätzlich mit normaler Tastatur-Abfrage erreichbar sein (also ohne Matrix-Gefrickel), also: ä ö ü Ä Ö Ü \ {} € ~ _ | . Darauf basiert meine (unfertige) Excel-Tabelle.

    Es stellt sich halt erst einmal die grundsätzliche Frage, ob man GEOS-kompatibel werden/bleiben möchte (damit das ohne Anpassung läuft) oder man in Kauf nimmt, dass zum neuen Standard erst einmal gar keine Software kompatibel ist. Bei letzterer Lösung muss man sicherstellen, dass jemand die vorhandene Software patchen kann. Allerdings dürfte der Aufwand gering sein, denn es gibt wahrscheinlich nur eine handvoll Umlaut-unterstützender Anwendungssoftware, die wirklich noch im Einsatz ist und es gibt von allen jeweils eine einzige, "aktuelle" Version, die keine Updates mehr erfahren wird. Man müsste sich die Arbeit also nur ein einziges Mal machen.

    Aber das wäre ein Projekt mit m. E. n. recht niedriger Priorität. Auch deshalb schreit hier wohl nicht direkt jeder "Hurra".

    Das war mir schon klar. Ich dachte halt: "wenn nicht jetzt, wann dann?". Die neuen Tastaturkappen sind einfach eine gute Gelegenheit, mit dem Missstand der fehlenden fremdsprachigen Tastaturen beim C64 aufzuräumen.

    Später käme dann die unbequeme Frage auf was die anderen Länder machen. Aber darum können die sich dann kümmern!

    So sehe ich das erstmal auch. Wenn da Interesse besteht, können sie sich ja melden und Vorschläge machen. Und wenn sich niemand meldet, dann besteht wohl kein Interesse und dann gibt es auch keinen Handlungsbedarf. Es gab nun mal Länder, in denen der C64 beliebt war und andere Länder, in denen er geringe Verbreitung hatte. Und ähnlich verteilt sich die verbliebene Fanbase wahrscheinlich auch. In Deutschland hat sich der C64 sehr gut verkauft und es gab auch viele sprachlich angepasste Software (bzw. aus hiesigen Gefilden) – in Frankreich oder Griechenland war der C64 wahrscheinlich weniger beliebt. Aber wenn sich da Fans finden, die entsprechende Keycaps haben wollen – bitteschön, es gibt anscheinend keine Barrieren.

    Als ich von "Standard" las, kam mir auch schon der Gedanke, dass dieser "Standard" auch nur gerade für Deutschland und vermutlich für die Österreicher (falls sie kein anderes Tastaturlayout haben) gilt.

    Den "Standard", den ich anstrebte, sicherlich. GEOS nutzt im Deutschen die DIN-Belegung und die ist nun mal deutsch (Deutsche Industrienorm). Ob es auch eine Schweizer Version gab (oder andere Schweizer Anwendungsprogramme), weiß ich nicht. Wenn die Schweizer genügend Interesse haben, können sie sich ja auch eine Belegung zusammenstellen.

    Man muss aber auch realistisch sein: Die meisten Neuerscheinungen an C64 Software sind ja eh Games. Dort sind Umlaute/Akzente wurscht.

    Richtig. Daher wäre die deutsche (oder anders-sprachige) Belegung erstens komplett optional – niemand würde gezwungen, sie zu kaufen. Und zweitens wäre sie nur zusätzlich (andersfarbig) aufgedruckt, wie beim C-128 – der ja auch vorwiegend mit Software klarkommen musste, die keine deutsche Belegung kannte.

    Wer aber seriös auf dem C64 *hüstel* mit Anwendungssoftware arbeiten und Sonderzeichen eingeben will, kann das heute ja schon tun mit den entsprechenden Anwendungen.

    Klar kann er, er muss halt nur wissen, wie man die Umlaute erzeugt bzw. wo sie liegen – z.Z. anscheinend bei jeder Software woanders. Deshalb funktioniert die GEOS-DIN-Belegung wahrscheinlich out-of-the-box nur mit GEOS (wobei ich früher teils mit einer C64-Textverarbeitung geschrieben hatte, die auch die Umlaute nach DIN verteilt hatte – mit selbstgemalten Tastaturaufklebern). Andere Software müsste man patchen – aber damit hätte man dann nachträglich einen Standard erzeugt – was ja nicht verkehrt sein sollte. Vor allem, weil ich mir vorstellen kann, dass es auch in Zukunft Nicht-Spiele-Software für den C64 geben könnte – warum? Weil es geht, weil es Leute können und weil es nicht leicht ist (JFK) und weil man immer wieder staunen möchte, was die alten Kisten noch zustande bringen.

    (ich habe in meiner Hirn-Schublade, ganz hinten links, noch ein Konzept für eine PowerPoint-ähnliche C64-Software, deren Output man toll auf Computertreffen nutzen könnte – gerne auch mit Umlauten)

    Die Frage ist halt, ob der Nutzen wirklich so gross ist, dass jemand seinen C64 aufschraubt und die Tasten ersetzt. Nicht jeder kann und will das.

    Aufschrauben? Also erst einmal gehe ich davon aus, dass nur Leute Interesse an den DIN-Keycaps haben, die sich ohnehin neue Keycaps bestellen und die sowieso alle neuen Tastenkappen aufstecken. Und zweitens kann man einfach die alten nach oben abziehen und neue aufstecken – nix schrauben.

    Ausserdem muss auch jemand Lust und Zeit haben, die Programme für die Eingabe und den Ausdruck zu patchen. Ohne die Programme macht das Ganze eh keinen Sinn.

    Grundsätzlich stimmt das. Bis auf GEOS, wenn man die DIN-Belegung wählt. Daher wollte ich das ja im Vorfeld diskutieren. Von DIN abweichende Belegungen machen nur Sinn, wenn sich hier jemand beteiligt, der die wichtigsten 4 oder 5 Programme patchen mag. Der Entwickler von Jasword (Kottira) lebt ja noch, soweit ich weiß – den kann man direkt mal fragen und bei Startexter und Vizawrite müsste dann mal ein Hacker gucken, wie fix man die Keys ummappen kann.

    Im Vorfeld könnte man per Abstimmung nachfragen, welche Anwendungs-Software denn überhaupt noch verwendet wird. Wenn sich das ohnehin auf GEOS reduziert, dann würde ich vorschlagen: DIN und gut.


    Aber wie gesagt: Jetzt sind andere dran. Ich habe die GEOS-Belegung zusätzlich zur normalen auf die C64-Tastatur gepackt und Vorschläge für mögliche Abweichungen gemacht, um Keycaps einzusparen. Auf Wunsch kann ich Druckvorlagen (Indesign, Illustrator) erstellen, wenn man sich geeinigt hat. Aber jetzt müssen erstmal andere sich entscheiden, ob DIN oder nicht und gucken, ob es hier einen Hacker gibt, der (falls nötig) C64-Software patchen kann und mag.


    Weil es gerade so schön passt: Ich habe heute einen "neuen" Rechner bekommen und da hatte wohl einer der Vorbesitzer auch den Wunsch, Umlaute auf der Tastatur zu sehen und ein deutschsprachiges Betriebssystem auf einem US-Gerät zu nutzen:

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    Schön ist anders. ;) Daher werde ich wahrscheinlich versuchen, das rückgängig zu machen.

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  • Zitat von Retrofan

    Klar, ich lege mir auf mein beleuchtetes, transparentes C64-Gehäuse eine gammelige, selbstausgeschnittene Schablone. Da hat sich das Gehäuse und der Modding-Aufwand ja richtig gelohnt. 

    Wenn es darum geht, möglichst wenig zu tun und die Entropie nicht zu befördern, dann muss ich dir recht geben: Einfach nichts Neues machen und auf einen möglichst schnellen Tod warten – das ist aus gesamt-ökologischer Sicht das Beste. 

    :lol33:

    Arcade: Twinliner, Fashion Vision,
    "Cosmic Guerilla" cocktail table
    Pins: Scared Stiff + Getaway
    C64, C65, C66, Gammel+Mist...

  • Man muss aber auch realistisch sein: Die meisten Neuerscheinungen an C64 Software sind ja eh Games. Dort sind Umlaute/Akzente wurscht.Wer aber seriös auf dem C64 *hüstel* mit Anwendungssoftware arbeiten und Sonderzeichen eingeben will, kann das heute ja schon tun mit den entsprechenden Anwendungen.
    Vizawrite, Startexter 64 konnten das damals schon, Geos wird das wohl auch können. Die Frage ist halt, ob der Nutzen wirklich so gross ist, dass jemand seinen C64 aufschraubt und die Tasten ersetzt. Nicht jeder kann und will das.
    Ausserdem muss auch jemand Lust und Zeit haben, die Programme für die Eingabe und den Ausdruck zu patchen. Ohne die Programme macht das Ganze eh keinen Sinn.

    Eben.. . Es werden hier ja auch keine neuen (zusätzlichen) Tasten oder technische Matrixen entworfen / hinzugefügt, sondern nur 'unwichtige' pisselige ;) Aufdrucke. Wenn man ein oder auch zwei Sonderziechen in solchen Programmen am C64 aktivieren will, merkt man sich eben die Taste / die Taatenkombination - wie man es vorher (auch die Franzosen, Schweizer) auch getan hat. Null Problemo eigentlich.
    Also mir ist das daher alles zu viel Nerdtum -tun hier. :)

  • Aber ich finde, wenn man schon was Neues macht, wie die bunten Keycaps, dann kann man doch ohne großen Zusatzaufwand (optional, auf Wunsch und gegen Geld) ein Manko des C64 gegenüber dem C128, den späteren CBMs, Amigas und allen heutigen Computern nachträglich beseitigen. Ich verstehe immer noch nicht die Kritik – Es ändert sich doch nichts für die Leute, die es nicht haben wollen oder nicht brauchen.


    Den Gedanken hatte ich natürlich auch, denn gegen Kreativität habe ich nichts (soll sogar so sein). Sehe nur keinen wirklichen Sinn hierbei, auch weil es für den (99,8%) Rest an Programmen und Char Rom dann nicht mehr passt - sollte ein "Standardzeichen" dafür dran glauben müssen.

  • (...) sondern nur 'unwichtige' pisselige Aufdrucke (...)

    Ich denke, wir sollten extra ein neues C64C Gehäuse in der Farbe einer Commodore Schreibmaschine produzieren. Und diese werden dann NUR mit den neuen angepassten Tastenkappen ausgeliefert ;) So hat man dann einen Rechner, der nur für Textverarbeitung etc. ist ;) :P

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