Festplatte "Klick of death" aber läuft

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 2.436 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Oktober 2016 um 14:27) ist von Gerrit.

  • Ein Kuriosum, zu dem ich mir schon mehrmals Gedanken gemacht habe:

    Mein Laptop der Uni zickt rum... oder ist es die Festplatte?
    ASUS K55VD SX009H

    Da ist jetzt zum 2. Mal eine Festplatte drin, die diese grässlichen Geräusche produziert.
    Unvermittelt macht sie dieses Kopfanschlagen mit Zischgeräusch... schwer zu erklären.

    Bei der eingebauten Platte merkte man im Zusammenhang mit dem Geräusch, dass diese langsamer wurde,
    bis sie gar nicht mehr richtig funktionierte. Bei der aktuellen tritt das schon länger auf, sie läuft aber?!

    Eine ganz komische Vermutung wäre (total aus der Luft gegriffen) dass eventuell der Controller die Platten himmelt?

    Hat jemand ähnliche Klick-Geräusche bei seinem Laptop (ASUS) bemerkt?

    SMART-Werte sind im grünen Bereich...

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  • Das kenne ich von den WD-Green bspw., die parken laufend die Köpfe, was jedes Mal so ein blödes Klacker-Geräusch macht und beim Wiederanlauf zu einer Kunstpause führt.

    Das machen aber heute anscheinend recht viele 2.5"-Platten, in meinen Linux-Kisten schalte ich das entweder aus, oder stelle den Pausenwert auf was praxisnäheres (z.B. zehn statt zwei Minuten).


    Nachtrag:
    Für Linux hdparm installieren und die /etc/hdparm.conf anpassen:

    Code
    /dev/sda {
            apm = 254
            spindown_time = 240
    }
  • Check mal den Load_Cycle_Count bei Smart. Wenn die HD wirklich dauernd die Köpfe parkt geht das auf die Lebensdauer. Wenn da eine fünfstellige Zahl steht ist das zuviel.

  • Ob die Spannungsversorgung für die Platte gewährleistet ist (eventuell Wackelkontakt durch lose / kalte Lötstelle) wurde schon geprüft? Oder steht auf der Platte ein Schimpfwort (Seagate,WD) drauf ;-)?

  • Kopfanschlagen mit zischen ist ein Stromsparmanöver der Platte. Das "Klack" ist Köpfe parken, und das "Zischen" ist die Platte rauf und runter drehen zu lassen.
    Platte raus, SSD rein. Spart Strom aus dem Akku und hat keine Geräusche. Nebenbei ist die schneller. Bevor du die SSD totgeschrieben hast, hast du den Laptop längst weggeworfen.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Sheltem (21. Oktober 2016 um 17:24)

  • Also vielen Dank für die vielen Antworten :)

    Load/Unload/Cycle count: 0000000001-4D3E (hex) ...ich glaube das wars!!!

    Habe all eure Antworten berücksichtigt.
    Als Ergebnis: Einmal Win10 Bluescreen (hab aus Interesse mal die HDD angehalten, fand Win10 doof :D )
    Einstellung für "Intelligent Power Management" gefunden: abgeschaltet. Ruhe ist :)

    Über eine SSD denke ich schon länger nach, ja... 240GB sind ja recht günstig zu bekommen ~45€

    Fall geschlossen. :ilikeit:

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  • Markenware kaufen, also von denen die den Flash selbst herstellen. Crucial (Micron), Sandisk, Samsung...

    Western Digital hat SanDisk gekauft. Kann man also auch nehmen. Außerdem habt ihr Intel in der Aufzählung vergessen, die haben auch hübsche SSDs.

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Hier mal die Übersicht meiner Platte, einer Hitachi (IBM wenn ich mich nicht täusche).

    Wird als sparsamste 2,5" 7mm Laptop-HDD beweihräuchert.
    Flott ist die nicht aber dennoch hört man Dateizugriff durch Kopfgeräusche.
    Wenigstens kein Motorengeräusch zu vernehmen ;) Da waren die MFM-Platten schon lauter :D

    Meine erste moderne SSD rückt also in greifbare Nähe.
    Im Escom Blackmate steckt ein 128MB DOM (Disk On Module), das läuft auch ganz wunderbar.

  • Über eine SSD denke ich schon länger nach, ja... 240GB sind ja recht günstig zu bekommen ~45€

    "You get what you pay for..."

    Also nicht immer das billigste kaufen. Kann am Ende leicht teurer sein.

  • Ich hab eine mSATA SSD in den unteren Slot eines Thinkpad T420 verbaut. Eigentlich gehört da ein UMTS-Kärtchen rein, aber eine mSATA-SSD passt und funktioniert auch. Trotz 'nur' SATA-2 ist der Unterschied zur HD deutlich. Die HD läuft als Datengrab weiter.

    Gut ausgegebene 80 Euro für 240 GB.