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Heute so 3D gedruckt...

  • Jop, Starquake hat es kurz und bündig erklärt :-)


    Seid aber gewarnt: es ist recht fummelig, den richtigen "Punkt" der Heizbett-Federn zu treffen. Sind sie zu locker, vibriert das Heizbett auf den Federn, bzw. es "wackelt". Zu stramm und man hat alle möglichen und unmöglichen Verformungen, wenn das Bett auf Temperatur gebracht wird. Da muß man eine Weile fummeln, aber irgendwann hat man den Punkt und ab da versteht man die Probleme anderer Nutzer mit Beulen und Buckeln im Heizbett und erhöhtem "Nachlevelbedarf" nicht mehr :D


    Ideal sind die "Silikon-Puffer" statt der Federn, aber auch da gilt: muß ich stramm anziehen, dann verzieht sich das Heizbett und "macht ´nen Buckel". Die Höhe der Puffer ist da entscheidend. Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist 1mm "Spannbereich" mehr als ausreichend. Also am besten mal messen, nachdem man den richtigen Punkt bei der Feder-Spannung getroffen hat. Dann hat man einen Anhaltspunkt dafür, welche der kaufbaren Silikon-Puffer evtl. passen könnten. Zu hoch ist sehr schlecht, zu niedrig kann man evtl. via Z-Endstop ausgleichen.

    Mit den Federn geht es auch auf Dauer, die mögen aber die bei manchen Nutzern verbreitete, etwas ruppige, Behandlung des Heizbettes nicht so und verdrehen sich. Das verändert die Spannung manchmal auf ungünstige Weise, was dann Nachleveln erfordert. Teil ruppig von der Platte gehebelt -> Leveling verstellt, neu leveln.


    Beim Ender-3 (Pro) kann man das übrigens gut sehen, die Chinesen haben da nämlich gut aufgepasst und viel dazugelernt. Inzwischen haben die den Z-Endstop so gut positioniert, daß die Heizbett-Federn auf genau die richtige Spannung kommen, das nix wackelt, das Heizbett aber topfeben bleibt. Beim "Billig-Ender-3" hatte ich gepennt und den Z-Endstop nicht korrekt montiert... nach korrekter Positionierung passte alles, wie beim Ender- 3 Pro. Nach der Aktion mit dem gebrochenen Arm des Förderers habe ich noch nicht neu gelevelt, aber drucke fleißig...


    Die FR4-Platte ist da ebenfalls sehr nützlich, weil man die halt einfach vom Heizbett abnehmen kann, um das Teil davon zu trennen. Danach wieder einigermaßen vorsichtig auflegen, Klammern dran, weiterdrucken... so auch beim Ender-3 Pro mit der Magnetplatte.


    Nachtrag:


    Vor der Entspannung der Federn solltet ihr auf jeden Fall die Lage der X-Achse über dem Heizbett überprüfen, vor allem bei den Ender-3. Wenn die V-Rollen der X-Achse nicht super-mega-ordentlich einjustiert sind, hat die Seite ohne Spindel den Hang dazu "runterzufallen". Man ist dann gezwungen, das Heizbett zu verspannen, was alles noch schlimmer macht. Also erst die Lage der X-Achse überprüfen (Winkelschmiege/-messer oder kleiner Schreiner-Winkel, zur Z-Achse hin prüfen), dann Heizbett leveln.

  • So, habe heute meine Silikondämpfer gegen gute Creality Federn (waren beim Alu Transporter im

    Set dabei) getauscht.

    Sie sind so locker wie möglich, aber noch fest genug.

    Beim Leveling und anschließendem Meshleveling an 9 Punkten, waren

    die Unterschiede nicht mehr so stark wie vorher. In der Mitte des Beds, hatte ich "nur noch"

    0,075 mm bis zum optimalen Punkt. Vorher 0,175 - 0,225 mm

    Habe auch meine neue Ender 3 Pro Magnetplatte aufgelegt (hatte ich mal als Ersatz gekauft).

    aber eine GFK oder FR4 Platte brauche ich trotzdem. Die sind wohl Plan :)


    BTW: Meine X - Achse ist Prima. auch da laufen die Kugellager gut aber nicht fest und

    nix wackelt.

  • Beim Leveling und anschließendem Meshleveling an 9 Punkten, waren

    die Unterschiede nicht mehr so stark wie vorher.

    Das sollte mehr als ausreichend sein... so irre plan ist eigentlich keine Platte, nicht mal die teuren Alu-feingefräst-und-preislich-vergoldet-Platten (zumindest nicht, wenn sie auf Temperatur kommen).


    Probier mal mit der Magnetplatte, ich könnte schwören, daß das dann gut läuft. Die FR4-Platten sind eigentlich nur für so exotisches Zeug wie PETG oder ASA interessant. Da spielt die Polycarbonat-Beschichtung der Magnetplatten oft nicht so gut mit. Entweder haftet´s nur schlecht oder verschweißt gefühlt mit dem Material der Magnetplatte.


    Deswegen kam mir der Billig-Ender-3 mit der Platte zum Aufklammern gerade recht :D


    Momentan habe ich einen verbesserten Reserve-Förderer in Arbeit, der, im Gegensatz zu dem vorher gezeigten Modell, eine Verstellung der Federspannung zulassen soll. Mal schauen, ob das wie gedacht funktioniert (und hält). Ist zwar immer noch der einfache (wie der Standard-Creality-Plaste-Müll) Förderer, aber als Reserve bzw. Ersatz für den gebrochenen ABS-Plaste-Förderer allemal gut genug... nur etwas fummelig zu drucken. Da braucht es Stützblocker und einen recht genau eingeregelten Drucker für...


    oobdoo


    WENN der Förderer wie gedacht funktioniert und halbwegs druckbar auch auf schlechter eingestellten Maschinen ist, würdest Du den in Deine Sammlung auf Stinkiverse aufnehmen? Ich habe da (aus Gründen) kein Benutzerkonto...

  • oobdoo


    WENN der Förderer wie gedacht funktioniert und halbwegs druckbar auch auf schlechter eingestellten Maschinen ist, würdest Du den in Deine Sammlung auf Stinkiverse aufnehmen? Ich habe da (aus Gründen) kein Benutzerkonto...

    whose


    Das kann ich gerne machen. :)

  • Mal eine Zwischenfrage, während Versuchsdrucke laufen:


    Aktuell bastele ich an einer Variante, die auf PTFE-Inlays im Auslauf sowie vor dem Einlauf setzt (an der Z-Spindel des Ender vorbei, keine Notwendigkeit für "Filament guides" aller Art mehr). Vorteil: "Wabbelfilament" wie TPU und Ninjaflex und was es da alles an flexiblem Zeug gibt, sollte mit dem Förderer kein Problem sein. Nachteil: man braucht etwas 4x2mm Teflonschlauch dafür (so ca. 5cm). Einfädeln geht dadurch auch bedeutend leichter.


    Davon abgesehen steht aber weiterhin der Plan, das Ding mit den Werksmaterialien (Schrauben, Ritzel, Feder, Federverstellung) betreiben zu können.


    Nun endlich die Frage: sieht jemand hier Sinn darin, eine Version OHNE PTFE-Inlays (also nur 2mm Filament-Bohrung durch Arm und Basisplatte) zu produzieren? Die wäre ggf. zwar einfacher zu drucken, würde flexibles Filament aber eher nicht zulassen (Lücke zwischen Ritzel und Auslauf würde ähnlich groß wie beim Creality-Plaste-Müll-Werksförderer). Von der Konstruktion her wäre das relativ einfach zu machen...

  • Der Plan "mit Werksmaterialien" funktioniert soweit schon mal:



    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings (aber es ist fraglich, ob das wirklich so tragisch ist): Die Federspannung erzeugt ein Kippmoment, das von unten gegen den Arm wirkt und den etwas aus der ebenen Lage drückt. Der Arm kommt außen, im Bereich der Feder, etwas hoch (ca. 1mm). Bedeutet, daß das Gegenlager nicht 100% achsparallel läuft, sondern ebenfalls minimal gekippt ist. Vom händischen Ausprobieren her würde ich sagen: wurscht, läuft trotzdem locker-flockig-fluffig.


    Hat jemand eine Idee, wie ich diesem Kippen entgegen wirken könnte? Die Bohrungen der Schraube, die den Arm auf den Motor drückt, wollte ich eigentlich schon mit minimal Spiel haben, damit man auch mit nicht wirklich gut laufendem Drucker die Schraube einigermaßen durch die Löcher bekommt...

  • Hat sich erledigt, denke ich... zu 100% ist das Kippeln zwar nicht weg, aber mit diesem Schrauben-Einsatz für die Schraube, die den Arm hält, ist das Kippeln deutlich geringer. Ich kam drauf, weil ich mich fragte, wofür die Chinesen diesen Einsatz da benutzt haben. Treibt doch nur die Kosten hoch... oder doch nicht? :D


    Blöd ist, daß diese Schraubenloch-Einsätze die Verwendung der Werkskomponenten quasi voraussetzen... mal schauen, ob ich einen komplett gedruckten Förderer ebenfalls so hinkriege, daß das Kippeln sehr gering ausfällt.


    Wer den Arm ausprobieren möchte: angehängt.


    Aber Obacht: diese Version setzt diesen Schrauben-Einsatz des Werksförderers voraus.


    Ach, bevor ich es vergesse: man KANN den zwar in PLA drucken, ich glaube aber nicht, daß dann der Arm der Feder allzu lange standhält. PLA fließt unter Druck- bzw. Zugbelastung. PETG, ASA oder ABS sollten hingegen auch dauerhaft halten.

  • Schließe mich da gleich mal an. Mal Reste Verwertung betrieben und zwei Filamente mit einander verschweißt.


  • Nachdem ich ständig irgendwelchen Ärger mit Stringing und sich verändertem

    Leveling hatte, habe ich gestern und heute durchgegriffen :)


    Simplify 3D habe ich gefeuert. Nun nehme ich doch CURA 4.10.

    Die Voreinstellungen für meinen Ender 3 Pro sind da super gewählt.

    Habe wieder vernünftige Federn unters Bed gepackt, die Löcher auf der Bedauflage
    (Ist da wo die Schrauben durchgesteckt werden und wo von unten die Großen Räder angeschraubt werden )

    etwas vergrößert und wieder zusammengebaut. Die Schrauben haben jetzt richtig

    freie Bewegung.

    Das ist das Ergebnis. Vom Stringing keine Spur und auf dem Bed haftet alles wieder perfekt :)


  • Schick :-) Ich brauche ja bald so einen Scientific Seniorwenrechner mit großem Display und großen Tasten. Wenn ich 60 bin, geht es nicht mehr anders. Mit RPN natürlich und all so einem Zeug, das so cool aussieht wie ein Linux Kommandozeile ;-)

  • Drei Standplättchen für Tonie Figuren :)



    Vorher gemerkt, dass das weiße GEEETECH Filament auf meinem Hotbed keinerlei halt

    findet. Habe zig mal gereinigt , gelevelt und mit Temperaturen gespielt.

    Dachte meine Unterlage ist völlig für den selbigen.


    Nö, so gelassen wie alles ist, weißes Ender Filament rein und druckt und haftet

    wie verrückt. Habe noch eine günstige Elfenbeifarbige rolle hier. Die haftet

    auch super. Habe das Zeug von Geetech in tschechien bestellt. Komme

    langsam ins grübeln



    Ich habe noch eine Frage zu CURA.

    Die Hintergrundfarben etc. gefallen mir bei 4.8 überhaupt nicht.

    Mein altes 15.3 hatte das was mir gefällt :)

    Wie ändere ich das bei 4.8 ?



    So mag ich das nicht




    So möchte ich es haben


  • Nö, so gelassen wie alles ist, weißes Ender Filament rein und druckt und haftet

    wie verrückt. Habe noch eine günstige Elfenbeifarbige rolle hier. Die haftet

    auch super. Habe das Zeug von Geetech in tschechien bestellt. Komme

    langsam ins grübeln


    Um das Geeetech-Zeug evtl. doch noch verarbeitet zu bekommen: versuche es mal mit deutlich höherer Heizbett-Temperatur NUR für die erste Schicht. Gehe ruhig mal 5°, evtl. 10° höher. Alle nachfolgenden Schichten wie zuvor gewohnt (ich weiß ja nicht, welche Temperatur Du da hast). Wenn das nicht klappt, weiß ich auch nicht...


    Manchmal ist das Filament einfach Käse, hab vor ein paar Tagen eine Rolle "Eforink" entsorgt, weil es Durchmesser-Schwankungen der größeren Sorte hatte und vom Fließverhalten schon bei 180° eher zähem Honig glich...


    Zu Cura: man kann in den Einstellungen für Cura selbst das "Theme" auswählen. Die, die "ab Werk" dabei sind, sind nicht das Wahre... und ob es das alte "Theme" der 15.x-Version noch gibt, weiß ich nicht. Mal im "Marktplatz" schauen evtl.?