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AMIGA 500 langsamer bei Spielen als ATARI ST ?

  • @ (zum) vorletzten Post 239:


    Eben.. . Es ist eben nur seine Subjektive Bewertung ! :)
    Die rührt einzig daher, dass der Atari damals eben so rein oberflächlich von der Mehrheit als guter "Textverarbeitungscomputer" und das mit dem MIDI Zeugs angesehen wurde.
    Das kam von "dem Gefühl" welches die Computer ausstrahlten. 'Atari' klingt allein schon eher trocken, 'einfach', nach digitalen, schnellen Arbeiten (an Textdokumenten und etwas mehr), 'Amiga' klang und war da eher flexibel und künsterisch (u. war 'von' Commodore = erster Gwedanke "zocken"). Gegen diese "Gefühlseinstufungen" hätte auch kein besseres Marketing etwas dran geändert.. . (Also z.B. - Hätte C= versucht den Amiga für den Zocker / Normaluser mehr als Officekiste zu bewerben.)
    Obwohl es dafür bestimmt genauso kompetente Officesoftware (und sicher noch einiges mehr solcher Programme, erweitertes) gab.
    Vlt. eben rein der Einfachheit halber setzte sich deshalb ein z.B. Lehrer (unser Lateinlehrer nutzte einen Atari für sämtliche seiner Ausdrucke, weil er ihn eben diesbezüglich seit eh und je am besten auswendigt kannte -das war der einzige Grund-...) an einen Atari u. versuchte es zufällig halt erst gar nicht mit anderen Rechnern.

  • Wegen der Bürotauglichen Darstellung des Bildes, 50Hz Interlace und dergleichen:


    Natürlich war die Interlace-Darstellung des Amiga für DTP und CAD nicht Ideal. Aber VGA Monitore waren damals noch unverhältnissmäßig Teuer. Flickerfixer waren auch nicht billig und setzten den VAG Monitor dann auch noch voraus.


    Was also Tun. Am Atari gabs 640 x 400. 2 Farben bzw Graustufen. Für DTP vielleicht noch OK aber bei CAD schon eher Mau.


    Meine Lösung sah damals so aus:


    Aus meiner Ferialpraxis nahm ich mir einen ausgemusterten Grünmonitor mit lang nachleuchtender Röhre mit.
    Den konnte man wunderbar am Monochromausgang des Amiga 500 betreiben. Viele Leute Verstanden damals nicht warum der BAS Ausgang am Amiga kein FBAS Ausgang war. Vielleicht war es ja nur der Kostendruck. Ich sehe es aber als Vorteil - da so ein hochauflösendes BAS Signal ohne störenden Farbträger vorhanden war. So hatte man an die 6,5 - 7 Mhz Bandbreite.


    Den Grünmonitor konnte ich so parallel zum Farbmonitor betreiben. CAD mit 768 x 576 in mehreren (meistens 4) Graustufen.
    Meine Turbopascal Aufgaben schrieb ich am Amiga mit Transformer und Turbo Pascal 3.0 und später 5.0.


    Die Bildqualität war mit den Philips PC´s im Programmiersaal Ident.


    Für C Programmierung und andere Arbeiten hatte ich eine Workbench die Auf 768x288 lief. Das braucht noch kein Interlace und bietet viel Arbeitsfläche, für Shell, Debugger etc. Da fehlt übrigens nur mehr ein 55 Pixel breiter Strifen auf die Atari Monochrom Auflösung.


    Übrigens: Der Amiga konnte zwischen den Auflösungen wechseln ohne neu zu Booten.
    Das wissen nämlich vielleicht nicht alle hier. Aber man kann am Atari nicht einfach vom monochrom Desktop ein Farbspiel starten oder umgekehrt. Da gibt es einen Reset!
    Also sowas wie WHDLOAD am ST eher mau.

  • Was haben denn damals die Atari so gekostet ? Ich meine, bei uns in der Stadt hatte ich eher Amiga/C64 gesehen als Atari. Ehrlich gesagt, Atari hab ich im Umfeld gar nie gesehen. Da warenm die Amiga 500 recht weit verbreitet.


    A500 und 1040ST nahmen sich preislich nicht viel, mal war der eine, mal der andereein bischen billiger. Je nach Laden, je nach Jahreszeit.

  • 2 Farben bzw Graustufen. Für DTP vielleicht noch OK aber bei CAD schon eher Mau.


    Erinnerung: Damals gab es kaum Farbdrucker... Epson JX80, Commodore MPS1500C, Olivetti DM 105. 9-Nadeln, nicht wirklich CAD tauglich. Was nützte einem da Farbe in CAD? Auch Konstrukteure und Architekten am Zeichenbrett arbeiteten meist nur mit schwarzer Tusche. Alles musste sowieso mit Schraffuren dargestellt werden. In GEM waren bereits solche Füllmuster vorgeben. Und wer einen Farbfähigen Plotter hatte, hatte einen Mega ST(E) oder TT mit hochauflösender Farbgrafikkarte, die gabs nämlich auch. Aktuell existiert sogar wieder ein Nachbau der VME-Karte Nova mit ATI mach 32, kann man übers Nachbarforum bestellen.


    Also sowas wie WHDLOAD am ST eher mau.


    Wozu WHD-Load?


    - http://atari.8bitchip.info/fromhd.php
    - http://atari.8bitchip.info/aog1.php
    - http://atari.8bitchip.info/aon1.php
    - http://www.klapauzius.net/Old_Games.html


    Saugen, einfach in nen Ordner auf Platte ablegen und (mit Farbmonitor!) starten. Fertig.

  • Ach und wer professionell mit dem Amiga arbeitete, griff grundsätzlich zum A500? Den A2000 mit seinen Erweiterungsmöglichkeiten werden von dir kompkett ignoriert? Hauptsache MegaST(E), und TT werden dann mal eben wieder ins Spiel geworfen... man glaubt es nicht.
    Im Profibereich spielt(e) übrigens der Preis der Hardware eher eine untergeordnete Rolle. Meine Kunden setzen CAD-/Architektur-Software ein, dafür hätte man sich damals komplette Büros mit dutzend Amigas / STs / PCs / Apple einrichten können. Jede weitere Arbeitsplatzlizenz schlug nochmal gehörig zu. Im Profibereich waren in Sachen Office auch eher andere Marken vertreten als Amiga und ST... Dort war Apple ( DTP ) und der PC das nonplusutra.
    Du bist uns aber noch immer eine Erklärung schuldig, warum der pöse Port an der Seite des Amigas so pöse ist? Ferner gehst du nicht auf die zahlreichen HAMP Videos, die flüssig aufm A500 laufen ein.
    Leidet da jemand einfach nur an selektiver Wahrnehmung.

  • Leidet da jemand einfach nur an selektiver Wahrnehmung.

    Er kommt er mit seiner VME-Karte Nova mit ATI mach 32 unterschlägt aber dann Karten wie die Visiona oder GVP EGS Spectrum 110


    http://amiga.resource.cx/expde/visiona
    http://amiga.resource.cx/expde/egs110


    Er kommt mit seinem SM124 Monitor unterschlägt aber den A2024


    http://bboah.amiga-resistance.…ardware_en.cgi?HARDID=863


    Er kommt mit seiner Megafile unterschlägt aber den A590 der sogar 72GB SCSI Platten frisst.


    Micha

  • 1st1 dein Gerede ist mir zu einseitig und auch wieder nur aus der Sicht eines Atari ST users, daher werde ich dir darauf nicht antworten.
    Du umgehst immer wieder die Argumente und lässt deinen Atari besser dar stehen. Das der von dir angesprochene Monitor eine Sonderrolle hatte, wie eben der A2024 ist, ignorierst du. Das letzteres keine Verbreitung gefunden hat liegt weniger am Gerät selbst, als am Preis und den Usern sowie dem Marketing. Durchgesetzt haben sich Scandoubler auch das ignorierst du einfach.


    Nur mal soviel ich gehörte zu den Usern die den Amiga auch im Office Bereich nutzten. Amiga Writer und davor das Textomat oder wie das Teil hieß. Eine Turbokarte konnte ich mir damals zu meinem Amiga nicht leisten, aber später dann eine Festplatte. Auch waren noch so einige weitere Software, die ich selbst bezahlt habe, also keine "Sicherheitskopie". Ein Scandoubler/Flickerfixer kam ende der 80er auch dazu. Ja und gerendert habe ich sogar auch. Nichts weltbewegendes und nur mit gratis oder günstig Software, aber ich habe es getan. Midi oder DJen hat mich null interessiert obwohl ich ab und an mit Freunden an nem Tracker saß und doch mal ein Stück komponierte.
    Anscheinend bin ich also für dich sowieso ein sonderbarer Exot, da ich nicht nur gezockt habe.
    Wie gesagt ich gönne dir deine Sicht, aber sie entspricht nicht der ganzen Wahrheit.
    Und ich bin dann mal hier raus, es hat keinen Sinn mit dir darüber zu reden. Du drehst es dir gerne zurecht und behaarst auf deinem Standpunkt.

  • Das ist das Problem hier.

    Äh, nein.


    Das "Problem" hier ist dieser merkwürdige Mechanismus der da geht "Oh mein GOTT! Der hat ja so UNRECHT! Das prangere ich an! Das muss ich aber sowas von richtigstellen, und das in täglichen Essays von nicht unter drölftausend Worten, solange bis er gefälligst zugibt das er UNRECHT und ich sowas von RECHT habe!" ...


    Wie andere schon wiederholt geäussert haben: Kindergarten. Erwachsen geht anders.


    Aber gut, jeder wie er mag...

  • Das "Problem" hier ist dieser merkwürdige Mechanismus der da geht "Oh mein GOTT! Der hat ja so UNRECHT! Das prangere ich an! Das muss ich aber sowas von richtigstellen, und das in täglichen Essays von nicht unter drölftausend Worten, solange bis er gefälligst zugibt das er UNRECHT und ich sowas von RECHT habe!" ...

    Es ist also für dich völlig Ok, wenn in einem Forum was falsches steht? Mal angenommen, jemand sucht Rat bei einem Programmier-Problem, bei einer Hardware-Reparatur, oder wa auch immer. Und er bekommt dann immer nur falsche Antworten. Ist das Ok?

  • So, alle haben Recht... oder auch nicht. Völlig egal.


    Ich mache hier jetzt dicht, da nix Konstruktives mehr kommt und alle sich immer weiter vom Ursprungsthema entfernen.