Triviale Frage? Dann mal her mit den Antworten
Da ich gerade etwas intensiver meine C= PCs beleuchte, würde mich mal brennend interessieren, ab wann die VGA-Onboard-Chipsätze populär geworden sind. Wenn ich so durch meine Sammlung schaue, dann wäre das erst ab der Kante "Pentium III" der Fall. Kann das stimmen? Echt erst so spät?
Ab wann gab es VGA onboard?
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MIG -
5. August 2016 um 17:15 -
Erledigt
Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 3.030 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Moment, VGA onboard und Chipsatz sind doch zwei paar Schuhe.
Es gab schon früh Boards mit VGA onbaord, aber nicht im Chipsatz integriert, stattdessen mit eigenem Speicher, also kein 'shared memory'.
Was mir auf Anhieb einfällt war das AST Bravo LC Mainboard.
Da war ein 486SX25 aufgelötet, ließ sich aber auch auf 40 MHz umjumpern und lief bei mir damit jahrelang als Mailboxnode stabil.
Die gesamte Grundausstattung war onboard:
IDE- und Floppycontroller, 2 serielle und eine parallele Schnittstelle,
und ein Cirrus Logic CL-GD 542x VGA-Chip, dazu Sockel für's Video RAM.
Also, bei 486ern gab es das auf jeden Fall.
Bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine auch einen 286er mit VGA onbaord gesehen zu haben. -
Ich werfe dann mal 'nen IBM PS/2 Modell 30 in die Wagschale. 286'er mit on Board-VGA (so um 1987 rum)
Gruß, Gerd
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Au Mann, stimmt ja.
So einer lief bei mir in der Mailbox auch, als Spooler hat der die ganzen Pollpakete erstellt bzw. wegsortiert. -
Nur weil man es hier so schön sieht auf einem der späteren Fotos. Oak VGA 512kb.
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Die ist aber nicht On-Board....
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Nicht nur IBM PS/2 ab etwa 1987, sondern auch andere Hersteller, Compaq, Olivetti, und viele mehr.
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PS/2 verlief ja im Sande.
Der genannte 486er ist interessant. Kann man den als Mainstream bezeichnen? Oder war das etwas, wonach man explizit suchen musste? -
Die PS/2 haben sich schon ganz gut verkauft und waren halt die ersten, was ja auch die Frage war.
Gruß, Gerd
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der C= PC-40III hatte eine EGA-Karte onboard...

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Gut, dann lasse ich den Vergleich besser mal stecken
Wäre jetzt davon ausgegangen, dass das Ganze erst später losgegangen wäre.
Danke Euch! -
...und um die Liste nach unten abzurunden: Schneider PC 1512, mit 8086 (sic!) und erweiterter CGA/monochrom-Grafik. Für shared memory müßte man wohl bei den Laptops suchen oder den set top box Chipsätzen a la Web.it.
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Wäre jetzt davon ausgegangen, dass das Ganze erst später losgegangen wäre.
Weit verbreitet hat sich da serst nach EInführung der ATX-Boards mit der großen Blende für externe Steckverbinder; AT-Boards hatten ja nur den Tastaturstecker- alles andere mußte auf Slotbleche gelegt werden. Die meisten der hier genannten Geräte waren ja höchst individuelle Entwicklungen.
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So hätte ich das auch gesehen... also erst so im Trend ab 1998.
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Die ist aber nicht On-Board....
Autsch, hast recht. Gab eine Menge mit Oak On Board VGA oder WDC.
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. -
Die meisten der hier genannten Geräte waren ja höchst individuelle Entwicklungen.
Diese individuelle Entwicklung von IBM wurde ja von allen anderen übernommen...
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So hätte ich das auch gesehen... also erst so im Trend ab 1998.
Nee schon vorher, die ersten ATX Boards gab es ab 95/96 und bei BAT wurde Onboard VGA über Flachbandkabel auf DB15 in einer ISA-Blende rausgeführt. Shared Mem VGA müsste es ab 96/97 als erstes von SIS und VIA gegeben haben.
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Ich schliesse mich ADAC an. Die IBM PS/2 waren 1987 die ersten mit VGA onboard. Compaq mit den neueren Deskpro Modellen folgte 1988. Grafik auf der Hauptplatine gab es natürlich auch schon in frühen Laptops, z.B. Grid Compass 1982. Aber das war natürlich kein VGA, sondern CGA oder sowas ähnliches.
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Nee schon vorher, die ersten ATX Boards gab es ab 95/96 und bei BAT wurde Onboard VGA über Flachbandkabel auf DB15 in einer ISA-Blende rausgeführt. Shared Mem VGA müsste es ab 96/97 als erstes von SIS und VIA gegeben haben.
Zu Shared VGA Memory gabs damals noch den Fachbegriff "Unified Memory Architekture", kurz "UMA", natürlich für jemanden der einen ST oder Amiga hatte, damals nix neues... Die UMA Grafik von SIS war ganz Ok, die von VIA brauchte damals aber erst noch etwas Reife...
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Der weiter oben genannte Commodore PC 40-III hatte VGA auf dem Mutterbrett integriert, nicht EGA.
Daneben gab es von Commodorte noch die Abwandlungen PC 30-III/VGA, PC 35-III und PC 45-III sowie den PC 50-II mit integrierter VGA-Grafikkarte.
Außer dem PC 50-II hatten alle obigen Geräte die gleiche Platine, die von Commodore unterschiedlich bestückt werden konnte. Die Geräte haben sich hauptsächlich in den Punkten Grafikkarte (VGA integriert oder EGA als Steckkarte), Hauptspeicher (schnell oder langsam) unterschieden.