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Es gibt 124 Antworten in diesem Thema, welches 25.887 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. August 2016 um 14:19) ist von Ace.

  • So isses...

    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

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  • Mir wäre es lieber man würde deren Service (wenn man ihm nutzen möchte ) mit barer Münzen bezahlen als mit seinen Daten...

  • Die Welt ist anderer Meinung. Gab es alle schon. Ist meistens Pleite...

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  • Du nutzt die Google Suche, Google Maps, YouTube und deren Software. Wer genau soll denn all diese Dienste finanzieren? Oder bezahlst Ihr direkt dafür?
    Ich halte es für recht schäbig auf der einen Seite alles was Google und Co bieten nutzen zu wollen und dann auf der anderen Seite dann über den bösen Datenkraken zu schimpfen. Nur weil sie sich selbst finanzieren wollen. Wer deren Zeig nicht verwendet wird vermutlich auch keine Problem mit deren Datensammlung bekommen.

    Wie schon gesagt: Wenn ich meine Daten FREIWILLIG und zu genau definierten Zwecken hergebe, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Das tue ich oft genug mit expliziter Zustimmung.

    Wenn aber ein Betriebssystem wie Windows oder ein Browser wie Chrome völlig selbstverständlich, ohne zu fragen, meine Daten zur kommerziellen Verwendung einzieht, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann habe ich die Wahl, ob ich das gesamte Produkt benutze oder nicht, und genau darum gehts ja in der Diskussion: Ich benutze diese Produkte dann eben nicht.

    Übrigens müsste man in dem Zusammenhang erst einmal fragen, wie die denn vorher überlebt und expandiert haben? Mir scheint die These, dass sie diese zusätzlichen Einnahmen dringend brauchen, nicht so recht plausibel.

  • Eben! Das Windows Datenloch ist bei mir bald auch Geschichte.

  • Mir scheint die These, dass sie diese zusätzlichen Einnahmen dringend brauchen, nicht so recht plausibel.

    Jede Firma muss permanent nach neuen Einnahmequellen suchen, sonst ist sie heutzutage nicht überlebensfähig. Die Zeiten, in denen man sich jahrzehntelang von der Produktion ein und des selben Brausepulvers finanzieren konnte sind vorbei (mit all ihren Vor- und Nachteilen).

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  • Jede Firma muss permanent nach neuen Einnahmequellen suchen, sonst ist sie heutzutage nicht überlebensfähig. Die Zeiten, in denen man sich jahrzehntelang von der Produktion ein und des selben Brausepulvers finanzieren konnte sind vorbei (mit all ihren Vor- und Nachteilen).

    Dafür habe ich Verständnis, und es ist legitim, das zu tun. Ich bin dann allerdings weder moralisch noch sonst wie verpflichtet, diese Einnahmequellen zum Erfolg zu verhelfen, insbesondere wenn es gute Gründe gibt, diese Quellen sehr kritisch zu betrachten. In dem Fall gibt es sie aus meiner Sicht.

  • Wenn man heutzutage nur noch mit Datensammeln a la Stasi Geld verdienen kann, dann läuft hier etwas ganz deutlich schief.

  • Wie schon gesagt: Wenn ich meine Daten FREIWILLIG und zu genau definierten Zwecken hergebe, dann ist dagegen nichts einzuwenden. Das tue ich oft genug mit expliziter Zustimmung.

    Wenn aber ein Betriebssystem wie Windows oder ein Browser wie Chrome völlig selbstverständlich, ohne zu fragen, meine Daten zur kommerziellen Verwendung einzieht, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Dann habe ich die Wahl, ob ich das gesamte Produkt benutze oder nicht, und genau darum gehts ja in der Diskussion: Ich benutze diese Produkte dann eben nicht.

    Ich bin mir ziemlich sicher dass, wenn du die Benutzungs AGBs von Chrome liest, du auch die entsprechende Stelle finden kannst, in der auf die Nutzung deiner Daten durch Google bei der Verwendung ihrer, kostenlos zur Verfügung gestellten, Software hingewiesen wirst. Naiv wer anderes annimmt.

    Übrigens müsste man in dem Zusammenhang erst einmal fragen, wie die denn vorher überlebt und expandiert haben? Mir scheint die These, dass sie diese zusätzlichen Einnahmen dringend brauchen, nicht so recht plausibel.

    Wo soll denn sonst das Geld herkommen? Immerhin ist vornehmlich Google auch seinen Aktionären verpflichtet und hat auch nie behauptet die Caritas zu sein.

    Wenn man heutzutage nur noch mit Datensammeln a la Stasi Geld verdienen kann, dann läuft hier etwas ganz deutlich schief.

    Den Spruch Wissen ist Macht gabs schon lange vor Google. Da ist gar nichts "heutzutage". Das war schon immer so.

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  • Wenn man heutzutage nur noch mit Datensammeln a la Stasi Geld verdienen kann, dann läuft hier etwas ganz deutlich schief.

    Das ist sicher nicht so. Aber es ist eine mögliche Einnahmequelle, und Google scheint sie erfolgreich zu nutzen. Aber sie machen ja auch noch eine Menge andere Sachen...

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  • When the product is free, you are the product.

    So wie bei Linux? :bgdev

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  • Nun ja, du kannst ja als mal Sponsor für Google auftreten. Wenn deine Taschen tief genug sind. Auch Linux lebt nicht von lauer Luft.

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  • Ich bin mir ziemlich sicher dass, wenn du die Benutzungs AGBs von Chrome liest, du auch die entsprechende Stelle finden kannst, in der auf die Nutzung deiner Daten durch Google bei der Verwendung ihrer, kostenlos zur Verfügung gestellten, Software hingewiesen wirst. Naiv wer anderes annimmt.

    Das wäre ja noch schöner, wenn sie es heimlich täten! Ich als Kunde habe jedenfalls die Wahl, ob ich das will oder nicht, und ich will es nicht. Mir gefällt dieses Geschäftsmodell überhaupt nicht, ergo beteilige ich mich nicht daran, und mache Leute drauf aufmerksam, damit sie nicht blind in die Falle tappen (weil sie z.B. keine AGBs lesen), sondern diese Entscheidung frei treffen (die auch positiv ausfallen kann).

    Wo soll denn sonst das Geld herkommen? Immerhin ist vornehmlich Google auch seinen Aktionären verpflichtet und hat auch nie behauptet die Caritas zu sein.

    Na z.B. durch Werbung, durch kostenpflichtige Produkte und Dienste, etc. Aber es ist schon in Ordnung, wenn Google so agiert, oder auch Microsoft (die übrigens sowieso Geld für ihre Podukte nehmen, und nicht zu knapp). Es ist ebenso in Ordnung, dass wir als Kunden die Wahl zwischen deren Geschäftspraktiken und Alternativen haben, und diese Wahl hoffentlich wachen Geistes und offenen Auges treffen.

    Den Spruch Wissen ist Macht gabs schon lange vor Google. Da ist gar nichts "heutzutage". Das war schon immer so.

    Ja. Es hat auch schon immer Leute gegeben, die dir etwas aufgeschwatzt haben, ohne dir die Nachteile gründlich auseinanderzusetzen, die sich im Kleingedruckten versteckt haben.

  • Heimlich Daten abgrasen tut ja derzeit Microsoft auf ganz neuer Ebene. Chrome hat man ja jetzt auch noch ne ecke schärfer gestellt. Meiner Meinung sollte man solch Produkte nicht mehr einsetzen.

  • Na z.B. durch Werbung, durch kostenpflichtige Produkte und Dienste, etc. Aber es ist schon in Ordnung, wenn Google so agiert, oder auch Microsoft (die übrigens sowieso Geld für ihre Podukte nehmen, und nicht zu knapp).

    Google finanziert sich ja auch zu einem großen Teil aus Werbung. Aber das alleine würde wahrscheinlich keinen Konzern tragen können. Wer der anwesenden hat denn keinen AD-Blocker am laufen? Und wer der anwesenden betätigt tatsächlich regelmäßig den Donation-Button auf den Seiten die er auch regelmäßig nutzt?

    Man muss die Geschäftsmodelle von Google, MS oder auch z.B. Oracel nicht gut finden, aber Betrug am Kunden sind sie sicher nicht. AGBs sind zum lesen und nicht nur zum wegklicken da.
    Gerade Google hat oft auch sehr viel Geld in die Hand genommen um Dienste zu "kreieren" die es vorher nie gab und die es wahrscheinlich ohne Google auch nicht geben würde (siehe Maps). Oder glaubt jemand dass z.B. Siemens monatelang Autos durch hunderte Länder hätte fahren lassen nur um einen kostenlosen Streetview Dienst zur Verfügung zu stellen. Natürlich ist das auch Datensammeln. Nur sollten sich halt nicht ausgerechnet die Datennutzer darüber beschweren.

    Ich finde die allgemeine Attitüde das die großen "bösen" Konzerne ja so viel Geld haben dass sie doch gefälligst alle Dienste ohne Gegenleistung anbieten sollten, etwas weltfremd. Gerade Firmen die vom Kundenwohlwollen abhängen können sehr schnell von der Cashcow zum Pleitegeier werden. Man erinnere sich an Nokia. Glücklich wer nicht nur einen Finanzierungskanal hat.

    Also nicht beschweren sondern einfach nicht nutzen. Aber wahrscheinlich würden sich noch sehr viel mehr Nutzer beschweren wenn Google Chrome auf einmal einstellen würde, oder am Ende sogar Geld dafür wollte (siehe Opera).
    Das Internet ist zum großen Teil eine Gemeinde die alles umsonst will und deshalb glaubt das alles kostenlos ist.

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  • Niemand behauptet dass die ihren Kram umsonst abgeben sollen. Nur Daten als Wertquelle abzufragen, finde ich befremdlich, zumal deren tatsächlichen Wert gar nicht richtig einschätzen kann.

  • Liegt wohl daran dass schon die Nutzer ganz unterschiedliche Ansichten zum Wert ihrer Daten haben. Das reicht ja auch hier von "ist mir egal" bis zu "das teuerste auf der Welt".
    Ich kenne Kollegen die wollten sich nicht mal für einen Firmenausweis fotografieren lassen. Auf ein Handy zu verzichten ist aber genauso unmöglich :platsch:

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  • Also nicht beschweren sondern einfach nicht nutzen.

    Das ist ja genau mein Ansatz. Zudem sollten alle wissen, worauf sie sich einlassen, und wo die Nachteile liegen (die Vorteile sind trivial).

    Es gibt da auch noch eine Unterscheidung: Wenn eine Firma meine Daten auswertet, um mir personalisierte Werbung zu schicken, macht mir das zunächst nichts aus. Wenn aber diese Informationen Dritten zugänglich gemacht werden (wie z.B. Versicherungen, etc.), die mir dann auf Basis dieser Daten begegnen, dann wirds wirklich bedenklich.

    Könnte ich diesbezüglich sicher sein, und hätte ich bei Verstoß dagegen Rechte, dagegen vorzugehen, wäre das für mich auch kein Problem. Allerdings haben wir auf internationaler Basis kaum Rechte, zwischen Nutzung und Missbrauch, Verwendung und Weitergabe unserer Daten zu unterscheiden. Das ist das eigentliche Problem. Ich habe kaum Möglichkeiten, die Daten, die über mich kursieren, überhaupt einzusehen, und noch weniger, Unternehmen gerichtlich drauf festzunageln, sie nicht zu verwerten. Das - und nicht die personalisierte Werbung, die ich ohnehin ignorieren kann - macht die Sache so brisant.

    Mit anderen Worten: Gäbe es weltweit funktionierende, rechtlich bindende Datenschutzabkommen, die jeden Menschen tatsächlich vor Missbrauch schützen, wären auch solche Geschäftsmodelle aus meiner Sicht überhaupt kein Problem.

  • Mit anderen Worten: Gäbe es weltweit funktionierende, rechtlich bindende Datenschutzabkommen, die jeden Menschen tatsächlich vor Missbrauch schützen, wären auch solche Geschäftsmodelle aus meiner Sicht überhaupt kein Problem.

    Richtig. Und als sich herausstellte dass das Safe Harbor Abkommen nicht das Papier Wert ist auf dem es geschrieben wurde, war auch nur die Politik davon "überrascht". Das Nachfolgeabkommen EU-US Privacy Shield ist auch nicht besser.

    Dass diese Abkommen so wertlos sind liegt aber am politischen Willen der Initiatoren. Den Firmen wären oft klarere und strengere Regelungen lieber. Sehen sie doch durch den Vertrauensverlust der Nutzer ihre Geschäftsmodelle gefährdet.

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