Eine NAS Platte geht karpott oder ist es schon :(

Es gibt 162 Antworten in diesem Thema, welches 34.205 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. September 2016 um 16:45) ist von oobdoo.

  • So können sich die Erfahrungen unterscheiden. In all den Jahr(zehnt)en waren meine Ausfälle ausnahmslos auf WD-Platten, und so gut wie immer mit dem bekannten WD-Fehler (versucht endlos, die Firmware zu finden, Symptom "wuiiirrrr-klack-klack-klack-klack-klack-wiuuurrrrr"). Ich will nicht sagen "WD kommt mir nicht mehr ins Haus", mangels Erfahrung mit deren moderneren Platten in Terabyte-Grösse. Aber als gebranntes Kind stehe ich denen schon sehr skeptisch gegenüber.

    Das deckt sich 100% mit meinen Erfahrungen.

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Putzig finde ich, wie hier wieder mit Haushalts-Statistiken versucht wird, rauszuknobeln, welche Plattenhersteller jetzt wie toll sind. Das geht aus zwei Gründen maßlos schief: Erstens hat keiner von uns hier eine ausreichend große Stichprobe zu bieten, um eine einigermaßen fundierte Aussage über die Ausfallwahrscheinlichkeit zu machen. Selbst fünf gleiche Platten sind da kein Kriterium... Und dann ist da noch der Punkt, dass das auch immer noch beim selben Hersteller von Modell zu Modell und über die Zeit variieren kann. Wenn irgendwer da eine Aussage machen kann, dann sind das RZ-Betreiber, die viele Platten im Einsatz haben. Ich rede hier von Millionen, nicht von ein paar tausend.

    Und da gibt's die einen, die auf dem aus der Erfahrung abgeleiteten Wissen sitzen, wie die Glucke auf den Eiern. Klar, wenn man paar Millionen Platten einsetzt, ist es gut zu wissen, welche Platten man besser meidet, und welche nicht. Das ist ein Marktvorteil gegenüber Konkurrenten, die noch nicht so weit sind. Und dann doch wieder welche, die doch Infos veröffentlichen. Einfach mal danach googlen. Aber das alte »Ich hatte schon $summe Platten von $Hersteller und $Ausfälle«, wenn die Gesamtzahl auch sehr gut eine Ansammlung statistischer Ausreißer sein kann, das sollte man besser lassen.

    Für mich als Privatanwender ist das dann übrigens inzwischen auch latte, denn nichts ersetzt ein Backup (nein, auch kein RAID) und wenn man da sauber arbeitet, können einem Plattenausfälle auch weitestgehend egal sein. Wenn man nicht 100 von derselben Sorte einzusetzen vor hat, kann einem die Statistik dann auch egal sein, weil bei einer einzigen oder ein paar wenigen Platten wird man das gar nicht merken. Entweder man hat Pech, oder eben nicht. Wo auf der Badewannenkurve man mit der Platte in der eigenen Hand eigentlich sitzt, weiß man vorher eh nicht. Weshalb ich inzwischen eher auf kostengünstig, und dabei dem Anwendungszweck gerecht optimiere. Denn ob ich jetzt mit einer sackteuren Seagate oder einer billigen WD auf der Nase lande, das ist in der geringen Anzahl eh gewürfelt. Bei der billigen habe ich dann wenigstens nicht so einen großen finanziellen Schaden.

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  • Nun ja, wenn mir von 7 Seagate Platten (unterschiedlicher Charge) 5 in 4 Jahren kaputt gehen und von 15 WD (auch über Jahre verteilt gekauft) keine, dann ist mir das nicht latte. Das ist nämlich ein teurer Spaß. Klar meine persönliche Erfahrung. Statistisch nicht relevant. Trotzdem wäre ich blöd wenn ich in dem Preissegment nochmal zu Seagate greifen würde.

    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

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  • Drum sage ich ja, ich gehe da nicht mehr unbedingt nach einer Firma, sondern nach den Preisen und den technischen Notwendigkeiten. Datenraten, Energieverbrauch und Lärmentwicklung (OK, und Wärmeentwicklung, aber das geht mit Energieverbrauch einher), das sind Dinge, die ich ganz sicher und 100% feststellen werde, während ich keine Ahnung habe, ob meine sau teure, oder sau billige Platte morgen die Grätsche macht, oder erst in 10 Jahren.

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  • Dieser Bug ist wahrscheinlich schon Jahre lang behoben, wird sicher nicht mehr vorkommen. Hatte wahrscheinlich nichts mit der guten Qualität der "eigentlichen" Bauteile in den WD Platten zu tun.

    Naja, gute Frage im Grunde. Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, hat(te) just dieser Fehler am ehesten mit der WD-Designphilosophie zu tun, anders als andere Hersteller die Plattenfirmware auf der Platte selbst abzulegen und beim Anlaufen von dort zu holen. Wenn sie das noch immer so machen...

    Ich denke, noch eher als Betreiber von Rechenzentren und ähnlichen Plattenansammlungen dürften vielleicht Spezialfirmen für Datenwiederherstellung einen Überblick über die Zuverlässigkeit von Modellen, Baujahren und Herstellern haben. Die kriegen zwangsläufig die Fehlteile ins Haus und haben so den besten statistischen Überblick, warum es wo und bei wem gerne hakt und ausfällt.

  • Es kommt auch immer auf die Baureihe an... Anscheinend waren die 3TB Seagate eher mau während die 4 TB von der gleichen Firma fast keine Probleme machen.

    Ich hab natürlich eine von den 3TB hier. *Grmpf* Bisher läuft sie.

  • Hier eine Statistik eines Hosters mit zum Teil tausenden Festplatten unterschiedlicher Hersteller:
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    Daten von 2015:
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    AC/64 - C64 Umbau auf 9V Wechselspannung: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Jocopod - Joystick to Controlport Dongle: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Die kriegen zwangsläufig die Fehlteile ins Haus und haben so den besten statistischen Überblick, warum es wo und bei wem gerne hakt und ausfällt.

    Das heißt vor allem eines: Sie können eher sagen, was die häufigsten Ursachen für Probleme sind, aber nicht automagisch, wie hoch die Ausfallrate einer Platte ist. Dazu müssten sie erst mal einen detaillierten Überblick der tatsächlich eingesetzten Platten haben. Und die Gesamtanzahl der Fälle, die tatsächlich beim Datenretter landet, dürfte signifikant niedriger liegen, als die realen Ausfallzahlen. Mal Hand hoch, wie viele hier haben schon mal eine Platte verloren und sie beim Datenrettungsdienst wiederherstellen lassen? Ich zumindest nicht. Und in meinem Bekanntenkreis ebenfalls keiner. Das ist schlicht zu teuer in den meisten Fällen. Backups regeln das von alleine.

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  • Datenwiederhersteller widersprechen übrigens den Backblaze-Statistiken, weil sie deren Sample Size für zu klein halten und weil ihre eigenen Erfahrungen anders sind... :)

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  • Also privat hatte ich noch keine Platte beim Datenretter. Da hab ich trotz kaputten Platten immer Glück gehabt, das eine aktuelle Datensicherung vorhanden war. Es war maximal Kleinkram weg.

    Ein RAID führt maximal zu einer erhöhten Betriebssicherheit. Eine Datensicherheit kann nur durch eine "permanente" Datensicherung erfolgen.

    Das haben wir im Büro einmal erlebt, als Freitag nachmittags mehrere Festplatten in RAID Verbund ausgestiegen sind. Diese mussten wir trotzdem zu einem Datenretter geben, da sonst die Arbeit von 20 Mitarbeiterin eines ganzen Tages verloren gewesen wäre. Da die Datensicherung ja nun immer nachts erfolgte.
    Das hat sich gelohnt, obwohl die Datenrettung mehrere tausend Euro gekostet hat.

  • Datenwiederhersteller widersprechen übrigens den Backblaze-Statistiken

    An dem Spruch "Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast." ist durchaus was dran. Man muss dabei nicht mal was fälschen, es reicht, sich die richtigen Daten rauszupicken und das, was einem nicht in den Kram passt, zu ignorieren. :anonym
    Gibt es von den Datenrettern veröffentlichte Statistiken? Oder von größeren Hostern, Google z.B. hat doch bestimmt auch ein paar Platten in Betrieb.

    Ich meine gelesen zu haben, dass Backblaze keine speziellen Serverplatten einsetzt, sondern ganz normale Cosumerplatten (hab das jetzt nicht genau überprüft). Vielleicht landen Consumerplatten einfach insgesamt seltener bei Datenrettern? Bei Serverplatten sieht es dann vielleicht auch schon wieder anders aus, wie man sieht, hat jeder Hersteller Platten, die besser und manche die schlechter sind.

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  • Das haben wir im Büro einmal erlebt, als Freitag nachmittags mehrere Festplatten in RAID Verbund ausgestiegen sind. Diese mussten wir trotzdem zu einem Datenretter geben, da sonst die Arbeit von 20 Mitarbeiterin eines ganzen Tages verloren gewesen wäre. Da die Datensicherung ja nun immer nachts erfolgte.Das hat sich gelohnt, obwohl die Datenrettung mehrere tausend Euro gekostet hat.

    Datensicherung immer nachts erfolgte ...heißt was, jede nacht ein inkrementelles backup ?...denn wenn das nicht ausreichend ist würde ich als unternehmen aber dringend meine backup-strategie überdenken. Wenn man täglich ein backup macht sollte die arbeit eines ganzen tages im unternehmen eigendlich zu verschmerrzen sein und wenn nicht dann ist hier dringend die backup-strategie zu optimieren !!

  • Wir hätten dann im laufenden Betrieb eine Datensicherung laufen lassen müssen.

    Weil nur alle 24 Stunden gesichert wurde, ist, wenn kurz vor Feierabend die Kiste abrauchte eben 1 Tag weg gewesen.

    Inzwischen wird das anders geregelt (ASP). :)

  • Vielleicht landen Consumerplatten einfach insgesamt seltener bei Datenrettern?

    Du erkennst, dass Statistik nicht so einfach ist. =) Genau das ist eben der Punkt. Es macht einen Unterschied, wie sie eingesetzt werden, welche Modelle, und nicht zuletzt eben auch, wie viele. Keine Ahnung, wie viele Platten Wiederhersteller im Jahr zu sehen bekommen, aber ich bin mir da aufrichtig sicher, dass Google & Co. da schon noch ein wenig mehr Überblick durch schiere Masse haben. Und wie gesagt, es ist eine ganz andere Voraussetzung, wenn du dich hin stellst und sagst: Alle Platten, wie viele fallen in der und der Zeit aus, oder wenn du dich hin stellst und sagst: OK, die Platte ist schon mal hin, aber warum, das kann man noch raus finden. Die Vorfilter, bevor man überhaupt zugange ist, die sind schon andere und somit können natürlich auch die Ergebnisse abweichen. Das mit dem Fälschen ist ja nur die Scheißhausparole des gemeinen Volks, das von Statistik noch weniger versteht, als die, deren täglich Brot das ist. Weil sie gemeinhin einfach nicht unterscheiden können, ob da ein Pfuscher am Werk war, ein absichtlicher Blender, oder ob die Aussagen in einem bestimmten Kontext zu verstehen sind. Z. B. ob die Platten schon defekt beim Datenretter ankommen, oder ob die Platten im RZ normal ihren Dienst tun und ggf. ausfallen oder eben nicht.

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  • 8x3 ist richtig. Es sind acht Platten

    Wofür braucht man so viel Platz? Pr0n Backup vom Internet? :D

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. :verehr: .: Mit Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.wäre das nicht passiert! :. :prof:  Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • Wofür braucht man so viel Platz? Pr0n Backup vom Internet? :D

    Du weisst es nicht? Penta betreibt doch so ein tägliches Vidlog "Me and my daily dose of CPC" #meandmycpc #iamlovingmycpc #cpc4evr.
    Soviele Videos brauchen halt viel Platz! :bgdev

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    Avatar: Copyright 2017 by Saiki

  • Ich brauche den Platz für Musik, Filme und Serien.

    Gruß
    Tom