dotBasic

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 1.638 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Juli 2016 um 16:19) ist von ThomBraxton.

  • Hallo zusammen,

    hat jmd. schon mit DotBASIC (Plus) gearbeitet: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ? Es scheint bis vor einigen Jahren weiterentwickelt worden zu sein. Stimmt es, dass es wesentlich besser als Simon's Basic ist ?

    Danke.

  • Ich hatte bisher nie davon gehört. Ich hab jetzt mal die Webseite und die Docs ĂĽberflogen und... nunja:

    • Es gibt DO-WHILE-Schleifen. Schön. Allerdings gibt es keine kopfgesteuerte Variante wie sie z.B. sogar Basic3.5 hat (also so, dass die Schleife komplett ĂĽbersprungen wird, wenn die Bedingung nie erfĂĽllt ist).
    • Es gibt keine IF/ENDIF-Blöcke (ab Basic7 BEGIN/BEND), auf Anhieb hab ich nicht mal ein ELSE gesehen.
    • Man hat weiter nur zwei-Zeichen-Variablennamen.
    • Man ist weiterhin auf GOSUB und die blöden Zeilennummern angewiesen, es gibt keine Labels oder Prozedurnamen.
    • ...und natĂĽrlich auch keine lokalen Variablen.

    Für die ganzen tollen neuen Befehle gilt das Gleiche wie auch für so ziemlich alle anderen Erweiterungen für Basic2: Das ist im Grunde genommen nur buntes Geschenkpapier, damit nicht auffällt, wie unbrauchbar die darin verpackte Programmiersprache immer noch ist.

    ...was schade ist, denn diese Erweiterung hat durchaus ein paar interessante Ideen (es wird nur die Funktionalität geladen, die man braucht, etc.)

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • es wird nur die Funktionalität geladen, die man braucht

    Wie soll denn da der Ablauf sein? Ich verstehe es so, dass man zuerst ein rudimentäres Basis-Programm lädt; das schaut dann welche Befehle lt. REM-Zeile gebraucht werden und lädt das dann wohl alles nach (aus einzelnen Dateien?). D. h., ich muss nach dem Programm wieder zum D81-Image wechseln. Weiterhin schließt das eine Verwendung auf echter Hardware bei den meisten wohl aus. Hmm...

    Ansonsten nett gedacht, aber das wird sich wohl leider nicht (mehr) durchsetzen... :|

    Edit: Oder sind die Befehle doch schon im abgespeicherten PRG enthalten?

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    Ex-TLI (The Level 99 Industries) & Ex-TNP (The New Patriots) & Ex-TEA (The East Agents) & ?

  • Wie soll denn da der Ablauf sein? Ich verstehe es so, dass man zuerst ein rudimentäres Basis-Programm lädt; das schaut dann welche Befehle lt. REM-Zeile gebraucht werden und lädt das dann wohl alles nach (aus einzelnen Dateien?). D. h., ich muss nach dem Programm wieder zum D81-Image wechseln. Weiterhin schlieĂźt das eine Verwendung auf echter Hardware bei den meisten wohl aus. Hmm...
    Ansonsten nett gedacht, aber das wird sich wohl leider nicht (mehr) durchsetzen... :|

    Edit: Oder sind die Befehle doch schon im abgespeicherten PRG enthalten?

    Schaut irgendwie wild aus. Im Tutorial sieht man, dass man eine Library-Disk braucht (auf einem 2. Drive), wo sich das Basic seine "Komponenten" holt. Aber schon die Syntax lässt ahnen, dass die Befehle keine echten Token sein könnten, sondern auf allesamt auf ".xx,..." lauten. D.h. jeder Befehl brauch 3 Bytes, eigentlich 4, wenn man das obligatorische Komma mitzählt. Das Komma ist auch ein Indiz dafür, dass die Befehle nicht durch Tokens repräsentiert werden (und der Tokenizer sonst in Befehl mit folgenden Parametern V2-Tokens erkennen könnte ...).
    Ich glaub beim Save des Programms, werden die Teile, die gebraucht werden von der Library-Disk zustammen gestellt und in der zum eigentlichen BASIC-Programm (.dbs) gehörenden Datei (.dbl) (da gibt's eine ominöse eigene Save-Sequenz bei einem Programm, die offenbar über eine Vorlage in ein initiales Programm kommen dürfte).
    Also irgendwie schaut das auch irgendwie recht zusammengeflickt aus ... aber ein ungewöhnlicher, zumindest selten gesehener Ansatz.

  • Ich habe meine Benzinverbrauchsverwaltung auch auf dem C128 geschrieben, weil der fĂĽr das Dateimanagement und die Grafikauswertungen die passenden Befehle bietet. Dazu dann noch durch einen Compiler gejagt und schon ist die Sache annehmbar schnell genug.