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War es das jetzt für uns, sind wir zu alt für die neuen Spiele ?

  • Ich sehe die moisten Dinge die Bytebreaker ansprach absolut genauso.
    Ich mache es so , wenn ich ein Game become wie Uncharted auf das ich total abfahre, dann versuche ich es auf biegen und brechen durchzuspielen.Da bleibt dann gezwungenermaßen auch mal die ein oder andere Sache liegen oder wird vor sich hergeschoben.
    Dafür wird die Konsole dann aber auch wieder auf Wochen hin garnicht angefasst.


    Ich finde auch Onlinespiele oder ewige Posterei bei facebook ist Lebenszeitverschwendung.
    Ja posten im F64 irgendwie auch, aber hier kann man immerhin einiges lernen und sich mit ähnlich gepolten austauschen.
    Ebenso schaue ich keine Werbung im Fernsehen, Sendungen warden aufgenommen bei Interesse und die Werbung vorgespult.


    So ein Scheiss wie Pseudo Reality Kram verweigere ich total, tue es mir aber ab und an der Gattin zuliebe an, DSDS oder ähnlichen Schwachfug mitzugucken.Um den Frieden zu wahren. ;)


    Ein guter Film ist finde ich in der richtigen Dosis aber was anderes.
    Hier haben wir im Geiste die Möglichkeit die Abenteuer zu erleben die uns im Alltag verwehrt bleiben.


    An den alten Rechnern ernsthaft spielen tue ich eigentlich fast gar nicht.
    Ab und an mal ne Runde International Karate , Choplifter oder H.E.R.O. am 64er bissl SID Sound geniessen mit den Klassikern oder neue Sachen ausprobieren. Phoenix am Atari 2600 das muss ab und an sein.
    Die Sachen in gutem Zustand halten, säubern,verbessern,reparieren und pflegen das macht Spaß.


  • Ein guter Film ist finde ich in der richtigen Dosis aber was anderes.
    Hier haben wir im Geiste die Möglichkeit die Abenteuer zu erleben die uns im Alltag verwehrt bleiben.

    Selbiges gilt doch aber auch fuer Spiele, oder nicht?

  • What Superingo says... bis auf dass ich kein Konsoli bin.


    Ansonsten läuft es bei uns genau so, ich kenne die Mitspielenden bei GZSZ mit den Serien-Namen, hätte ich mir früher nie träumen lassen. :)
    Aber dafür schaut meine Frau ja auch Sachen mit, die sie nicht so toll findet (Akte X z.B.).
    Andererseits zockt sie auch sehr gerne, bevorzugt auf Handy. Im Moment suche ich noch einen Nachfolger für "Sword of Xolan", das hat sie nämlich schon fast durch, ich hänge immer noch beim ersten Boss fest. :D


    Ansonsten wie gesagt hier genau dasselbe. Das brauche ich nicht zu wiederholen. Schon interessant wie man sich woanders so wiederfindet. :D

  • Richtig.Aber wenn ich ewig den gleichen Kram online zocke um in irgendwelchen Charts höher zu kommen ist das für mich persönlich Vergeudung meiner Lebenszeit.


    Klar das sieht jeder anders.
    Ich hab nen Kumpel bei dem sieht man die Form seines Hinterteils im Ledersofa wenn er von diesem aufsteht.
    Und auf dem Wohnzimmertisch stapeln sich alte Fernsehzeitungen,Tabakdosen und leere Schachteln von Zigarettenhülsen.
    Muss jeder selber wissen wie er sein Leben im Klo runterspült.


    Da hilft auch kein gut zureden oder andere Formen der Lebenshilfe.
    Ist wie mit einem Trinker oder sonstwie süchtigem.Wenn die Einsicht nicht von alleine kommt alles zwecklos.

  • Wenn ich von Simulationen spreche, dann meine ich ECHTE Simulationen, wie Gunship, Falcon, Red Baron, Silent Service, Silent Hunter, WWII Fighters, M1 Tank Platoon, etc.Und derartiges gibt es gar nicht mehr, weil es (wie gesagt) die entsprechenden Entwickler-Studios, die gerade dafür bekannt waren, mittlerweile nicht mehr gibt.
    Dirt Rally ist für mich in erster Linie ein Rallye spiel und keine Simulation.

    Da irrst Du. DiRT 3 war vielleicht nahe an einem Arcade Racer, aber das
    neue DiRT Rally (2016) ist eine Rallye-Simulation. (Und gilt jetzt schon als die beste
    überhaupt.)

  • (Und gilt jetzt schon als die beste
    überhaupt.)

    Kann ich bestätigen: Dirt Rallye ist eine hervorragende Simulation, die wirklich nah am echten Fahren ist (soweit ohne Beschleunigungskräfte möglich)!

  • Ach so, dann wäre also eine Autobahnsimulation besser geeignet für Dich :D

  • An den alten Rechnern ernsthaft spielen tue ich eigentlich fast gar nicht.

    Geht mir genau so.


    Genau genommen habe ich viel Geld für meine C64s, meinen Amiga 500+, Atari 800XL, Atari 2600, Playstation 1+2, Nintendo 64, Super Nintendo, NES (und eine nicht weniger große Menge an Spielen) in die Hand genommen, um sie dann "nur" in Vitrinen zu stellen. Ebenso meine Masters of the Universe und Star Wars Vintage Sammlung.


    Letztendlich verbinde ich damit einfach meine Erinnerungen an eine schöne Kindheit. Irgendwann habe ich mal angefangen all die Dinge an Spielsachen zu kaufen, an die ich mich aus meiner Kindheit noch erinnern kann und die mich begleitet haben (auch was Freunde so hatten). Dickie Jet Hopper, Carrera-Bahn (Nacht Rallye), Flugzeuge von Revell im Originalbausatz, Panzer von Rocco, Playmobil, Lego, Starcom etc.. Alles bestenfalls natürlich in OVPs. Star Wars und Masters of the Universe hatte ich z.B. nie. Masters haben meine Eltern nicht unterstützt (zu "brutal"), Star Wars war aus Sicht meiner Eltern einfach nur Plastikschrott (Aussage meiner Mum, als ich bei Karstadt vorm Regal stand und unbedingt einen X-Wing wollte). Ok, ich schweife ab :D


    Muss ich mir nun die Frage stellen, ob das ganze nun alles Zeitverschwendung war? Die ganze Zeit, die man in die Suche für diese ganzen Sachen bei eBay etc. investiert hat. Grundsätzlich ist alles irgendwo Zeitverschwendung. Aber die eigentliche Frage ist, was man selbst persönlich damit verbindet. Und wenn es in meinem Fall dafür sorgt, dass es mich an eine schöne, unbeschwerte Kinderzeit erinnert, dann ist dieses schöne sicherlich keine Zeitverschwendung.

  • Zu alt für Onlinespiele? Ich nicht! Zocke (suchte) seit Mitte 2014 auf einem Minecraftserver im Survivalmode. Und es macht immer noch Spaß. Sind zwar alle jünger (zwischen 11 bis 16 Jahre) wie ich dort, aber das stört mich nicht sonderlich ;) . Gelegentlich unterhalte ich mich über Teamspeak mit denen und kenne einige schon länger.

  • Ich kaufe mittlerweile vieles gebraucht ... Ich bin einfach nicht mehr bereit unverhältnismäßig viel Geld für unausgereifte Spiele auszugeben


    Was den Trend zu Onlinespielen weiter verstärkt.


    Ich gehörte auch mal zur "Ich will was in der Hand haben"-Fraktion, bis ich mir die Frage gestellt hab, was eigentlich ist, wenn meine guten alten Doom 3-CDs kaputtgehen. Jetzt hab ich die digitale Edition und kann sie 100 Mal archivieren


    Noch nerviger ist der Aktivierungszwang trotz kopiergeschütztem Originalmedium.

  • Gerade etwas auf heise entdeckt:


    Deutschlands Durchschnittsgamer wird älter


    "Computerspiele sind längst keine Domäne männlicher Teenager mehr. Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge ist der deutsche Durchschnitts-Gamer inzwischen rund 35 Jahre alt. Und eine Männerdomäne sind Videospiele auch nicht mehr: Beinahe die Hälfte (47 Prozent) der rund 34,3 Millionen Gamer sind weiblich.
    [...]
    Das steigende Durchschnittsalter der Spieler führt er auf die erste Generation von Zockern zurück: Wer Mitte der 80er-Jahre mit Commodore 64 oder Nintendo Entertainment System (NES) groß wurde, ist heute Mitte 40."


    Hat jetzt nichts mit Online/Offline zu tun, erstaunlich finde ich aber die Aussage der GfK, ein Viertel der Spieler sei >50. Wann fangen die Hersteller von Abführtee und Prothesenhaftcreme an, Spielecodes beizulegen?

  • Meine nicht. Ich kenne ungefähr gleich viele Frauen wie Männer, die gerne spielen, und genauso viele Frauen wie Männer, die damit nichts anfangen können.

    GfK mal außen vor (mir persönlich suspekt; die verlinkten Seiten habe ich auch nicht gelesen). In meinem persönlichen Umfeld sehe ich, dass es immer mehr weibliche Computerspieler gibt. Was mich aber auch nicht wundert, da ja nicht nur PCs/Laptops u.ä. immer weiter verbreitet sind, sondern auch Smartphones und Tablets. Dazu kommen Konsolen und Handhelds, die eben auch längst keine männliche Domäne mehr sind. Man denke allein mal - ganz klischeehaft ;) - an Spiele der letzten Jahre mit Barbie im Titel (hauptsächlich wahrscheinlich für Nintendo-Hardware). Insofern ist der mittlerweile hohe Anteil weiblicher Computerspieler doch nicht verwunderlich. Vermutlich findet man also in erster Linie Unterschiede in dem, was, wieviele und welche Spiele bestimmte Gruppen spielen. Nicht nur nach Geschlecht, sondern bspw. auch nach Alter bestimmt.

  • Die Damen spielen denk ich mal eher Farmerama oder ähnlichen Schmonz.
    Das wird von "uns" nicht so als "Zocken" wahrgenommen.
    Die Ex von nem Kumpel hat mal mit dem Quatsch angefangen und man konnte zusehen wie die Wohnung den Bach runterging.
    Die war regelrecht süchtig und hat absolut alles vernachlässigt.
    Mein Kumpel rief mich mal weil die Grafikkarte Probleme machte.
    Als ich sagte ich brauche mal ne Stunde um die zu tauschen und installieren etc. ist die regelrecht ausgerastet.

  • LOL @ superingo, krasse Story :)


    Ich wuerde mal sagen, es haengt auch ein bisschen von der Generation ab. Ich bin 1984 geboren, in meiner Jugend haben eigentlich nur Jungs Computer gespielt, Maedchen wussten oft nichtmal wie man ihn einschaltet oder die Maus bedient. Bei meiner 7 Jahre juengeren Schwester ist das bereits voellig anders, die hatte sogar mit 14 schon ihr eigenes Laptop, und war damit natuerlich nicht die einzige in der Klasse (das war eher schon fast Standard). Heutzutage benutzt jeder Computer und Handy usw, weil es einfach sagen wir mal "reale" Anwendungsfaelle hat. In den 80ern war der Heimcomputer vielleicht nur zum Spielen und Programmieren gedacht, heute benutzt man Computer und Handys hauptsaechlich zur Kommunikation und Informationsbeschaffung und auch fuer so Dinge wie Fotos usw, woran eben jeder Mensch einen realen Nutzen hat. Also ist der Computer kein reines "Maenner/Jungs-Thema" mehr, sondern der ist so alltaeglich geworden wie ein Fernseher, Radio oder Toaster. Und von dem was ich so beobachtet habe, gibt es bei den juengeren Leuten auch sehr viele weibliche Zocker(innen), und da muss nicht zwingend Barbie oder Sims dranstehen, dass die das anfassen.


    Ist halt einfach eine Sache wie man aufwaechst. Die Leute, die 10 Jahre juenger sind als ich, sind halt einfach bereits unter ganz anderen Bedingungen aufgewachsen, und wenn z.B. der grosse Bruder schon mit dem C64 aufwaechst und die kleine Schwester dann eben mitzockt (als Kind ist man ja auch noch viel unvoreingenommener und bewertet gar nicht ob das jetzt ein Jungs- oder Maedchen-Hobby ist), dann ist die eben gleich ganz anders gepraegt.