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War es das jetzt für uns, sind wir zu alt für die neuen Spiele ?

  • Ich glaube, Du spielst einfach die falschen Sachen. ;) Das Gefühl von Entscheidungs-freiheit hatte ich übrigens erstmals 2002, in einem Elder Scrolls (Morrowind). Und sowas
    gibt's - zum Glück - bis heute. Jedenfalls hinsichtlich Entscheidungsfreiheit bzw.
    "seine eigene Geschichte schreiben".

    Darum geht es mir nichtmal so sehr. Ich mag ja auch z.B. Adventures, und dort ist der Loesungsweg komplett vorherbestimmt. Mir geht es mehr um die Spielmechanik als solche. In einem 3D-Shooter z.B., da moechte ich umher rennen und alle niederballern. Da kann ich es nicht brauchen, wenn alle paar Sekunden ein NPC zu mir sagt: "Komm hier lang!" - "Nimm die Waffe da drueben!" - "Da kommen Gegner, schiess auf sie!" usw


    EDIT: Das "Call of DOOty"-Video zeigt das sehr gut und vor allem sehr realistisch! Es mag eine Parodie sein, aber genau so kam ich mir tatsaechlich vor beim Spielen von neueren 3D-Shootern.

  • In einem 3D-Shooter z.B., da moechte ich umher rennen und alle niederballern. Da kann ich es nicht brauchen, wenn alle paar Sekunden ein NPC zu mir sagt: "Komm hier lang!" - "Nimm die Waffe da drueben!" - "Da kommen Gegner, schiess auf sie!" usw
    EDIT: Das "Call of DOOty"-Video zeigt das sehr gut und vor allem sehr realistisch! Es mag eine Parodie sein, aber genau so kam ich mir tatsaechlich vor beim Spielen von neueren 3D-Shootern.

    OK, ja.. 3D-Shooter der alten Schule vermisse ich auch. Laß Dir allerdings gesagt
    sein, daß das neue Doom tatsächlich taugt. Ich war auch erst sehr skeptisch, aber
    dann hatte ich einen Spaß mit dem Ding, wie ich ihn seit xx Jahren nicht mehr hatte.
    Es ist allerdings eher ein Quakendoom und entsprechend schnell.
    Das "If Quake was done today"-Video ist übrigens einer meiner absoluten Youtube-
    Favoriten. ;) Köstlich. Und wahr.

  • Mit den Stories das finde ich eigentlich sogar große Klasse.
    Spiele wie The Last of us oder Uncharted nehmen einen so mit auf eine Reise.


    Diese würde ich aber auch nicht unbedingt als Shooter sondern Abenteuerspiele bezeichnen.


    Was mir an neuen Shootern oft nicht gefällt ist das Setting.
    Einen WW2 oder Vietnam Shooter der eine gute Atmosphäre rüberbringt wäre mir lieber.Oder ein fiktiver Konflikt in den 80ern wie damals in "Operation Flashpoint"
    Das Game war so gemacht das man schon genau gucken musste was man macht um zu überleben.
    das schaffte eine besondere Atmosphäre.


    Was aktuelle Games oft gut machen ist dieses Timing das man immer meint "Wow das war aber Haarscharf !"

  • Und - was mal so gar nicht mehr geht heute ist, dass die Automap-Funktion ersatzlos gestrichen wurde.
    Was mir das auf den Geist geht... irgendwo geht eine Tür nicht auf, aber man muss die halbe Welt durchqueren, um irgendwo irgendeinen Schalter zu finden, der, wenn man ihn drückt, irgendwas "bewegt" - und wo zur Hölle ist dann die Tür, durch die ich nicht kam?
    Vielleicht bin ich für sowas zu doof oder zu alt, aber das sind Rätsel, die mich besonders in meinen Lieblingsspielen (3D-Shooter) schon immer gestört haben.
    DOOM, Blood, Duke Nukem - das waren die Games, wo das genau im erträglichen Maß untergebracht war, DN funzte auch so gut, WIMRE gabs da auch schon keine Automap mehr.
    Ohne Automap - das soll wohl eine "Herausforderung" sein - nicht für mich.

  • Und - was mal so gar nicht mehr geht heute ist, dass die Automap-Funktion ersatzlos gestrichen wurde.
    Was mir das auf den Geist geht... irgendwo geht eine Tür nicht auf, aber man muss die halbe Welt durchqueren, um irgendwo irgendeinen Schalter zu finden, der, wenn man ihn drückt, irgendwas "bewegt" - und wo zur Hölle ist dann die Tür, durch die ich nicht kam?
    Vielleicht bin ich für sowas zu doof oder zu alt, aber das sind Rätsel, die mich besonders in meinen Lieblingsspielen (3D-Shooter) schon immer gestört haben.
    DOOM, Blood, Duke Nukem - das waren die Games, wo das genau im erträglichen Maß untergebracht war, DN funzte auch so gut, WIMRE gabs da auch schon keine Automap mehr.
    Ohne Automap - das soll wohl eine "Herausforderung" sein - nicht für mich.

    Das hat dann aber eher etwas mit mäßigem Leveldesign zu tun. Ich spiele im Moment z.B. TimeSplitters 2 auf der PS2, und da geht das durchaus ganz gut, trotz recht umfangreicher Level. Man wird halt subtil geführt, bzw. gibt es halt "Landmarken" an denen man sich gut orientieren kann.


    Zum Thema : Ich würde mal behaupten das ich in den letzten 30 Jahren sehr viel gezockt habe und eigentlich alles relevante gesehen habe. Was sich jetzt irgendwie rächt, da ich merke wie sich in gewissen Genres (z.B. FPS) alles wiederholt. Ein 10 Jahre altes "Black" auf der PS2 bietet - abseits der Grafik - eigentlich alle Spielmechanismen wie ein aktuelles BF oder CoD. Da ist einfach nicht mehr viel passiert, bis auf die Optik. Das Gunplay in Black ist schon ziemlich perfekt, die Level sind sauber designt, die KI ist nicht strunzdoof und selbst die Grafik kann man sich heute noch beruhigt geben.


    Ein God of War 2 auf selbiger Konsole ist auch heute noch ein absolut brachialer Titel der alles richtig macht. Den auf "Gott" oder "Titanen" spielen und ein Dark Souls verblasst in Sachen Anspruch komplett; und gut aussehen tut das auch heute noch !


    Adventures ? Tja, da war m.M.n. in Sachen Spaß und Storytelling Ende der 80er/Anfang der 90er der Drops gelutscht. LucasArts oder der gute alte Cecil haben damals die Messlatte einfach sehr hoch gelegt, auch wenn es heute durchaus noch ein paar "nette" (aber halt nur nette) Vertreter wie Deponia etc. gibt.


    Abseits der großen Genres gibt es natürlich genug Indie-Kram der progressiv ist. Ob das jetzt immer Spaß macht ist so die andere Frage, oftmals siegt der künstlerische Anspruch über das Spielprinzip, da bleibt dann häufig nicht mehr viel übrig. Sword & Sorcery EP ist da so ein klassisches Beispiel.


    Naja, ich habe eh noch einen riesigen "Back-Catalog" den ich aufarbeiten muss...

  • Adventures ? Tja, da war m.M.n. in Sachen Spaß und Storytelling Ende der 80er/Anfang der 90er der Drops gelutscht. LucasArts oder der gute alte Cecil haben damals die Messlatte einfach sehr hoch gelegt, auch wenn es heute durchaus noch ein paar "nette" (aber halt nur nette) Vertreter wie Deponia etc. gibt.

    Also, aus irgendeinem Grund werde ich mit Daedalic-Adventures nicht wirklich warm. Bei Deponia und Edna kommt der Humor nicht bei mir an und die Helden sind mir oftmals auch unsympatisch. Die Book-of-Unwritten-Tales-Serie ist für mich der eigentliche Star unter den deutschen Adventures.


    Dennoch habe ich in den letzten Jahren so einige Adventures gespielt, welche aus der Masse herausragen, besonders die Titel von Wadjeteye Games. Animata Designs zeigt, dass man mit einfachster Steuerung und ohne Dialoge gut funktionierendes Storytelling mit ordentlichen Rätseln hinbekommt. Sherlock Holmes von Frogware ist eine bemerkenswerte Serie, wo auch moderne Spielmechaniken tatsächlich funktionieren. Das King's Quest Reboot ist ausgesprochen gelungen (wenn auch erst ein Teil, bzw zwei Episoden davon veröffentlicht wurde). Broken Sword 5 hinkt etwas den ersten beiden Teilen hinterher, besser als Teil 3+4 ist es allemal. Auf 3DS hat mich Virtue's Last Reward ziemlich beeindruckt.


    Momentan spiele ich Book of Unwritten Tales 2 und Dreamfall Chapters. Letzteres verdient eigentlich nicht mehr die Definition eines klassischen Adventures, aber das Storytelling ist wie in der gesamten Longest-Journey-Serie Hammer.

  • Am grausamsten fand ich neulich als ich auf der PS4 mal World of Tanks probiert hab.
    Ich hab gedacht "Ok mit Panzern kann man nicht rumhüpfen wie blöde.Da muss man taktisch virgehen evtl.ist das was für unsereins.
    Wenn man aber kein Geld investieren will macht es kaum Sinn.
    Am grausamsten war dann als ich mir Kinderstimmen anhören musste die nur üblen Stuß redeteten.
    Das Ding ist dann auch gestorben.


    Naja, auf der Konsole habe ich WoT (World of Tanks) nie gespielt, aber auf dem PC macht es selbst auf meine etwas älteren Notebook mit gerade sehr niedrigen Grafik-Details (sieht dann aus wie "Battlefield 1942") sehr viel Spaß. Voice-Chat braucht man bei der PC-Version nicht, man tippt da einfach über den Ingame Text-Chat wenn man sich mitteilen möchte ...


    Geld braucht man bei WOT eigentlich nur wenn man schnell vorankommen will, vor allem ab Stufe (Tier) 6 und höher geht es nur noch sehr langsam voran, aber ansonsten geht es ganz gut auch ohne Geld ("Gold").
    Ohne Tatik und voralllem auch Erfahrung kommt man aber selbst in einfach aussehenden WoT nicht weit und ist dann meist nur Opfer, nach 4000 Gefechten die ich jetzt ungefähr habe, weis man aber dann schon wie man spielt und wie man bis zum Schluss überlebt und vor allem auch ein Match gewinnt. Am Anfang muss man eben viel Erfahrung sammeln, aus seinen Fehlern lernen und natürtlich muss man auch die Maps gut kennen, dann macht WOT richtig Spass, richtig los geht es meist mit Panzer ab Tier 4, da haben die meisten Mitspieler dann Erfahrung und man spielt dann auch miteinander im Team, was bei Tier 1-3 meist weniger der Fall ist
    - mein höchster Panzer hat gerade mal Level 8 (Tier 8 => Tiger 2), ich habe nur den deutschen Forschungstree gelevelt (Panther, Tiger, usw) und spiele meist Matches mit Tier 5-6.


    Also, wenn WoT dann die PC-Version und dann schnell zu Level 4, dann macht es wirklich Spaß und Geld braucht man auch keines ...


    Auch gut ist "Word of Warship", dagegen fällt "Word of Planes" etwas ab, aber auch dass sollte man mal testen ...

  • Und - was mal so gar nicht mehr geht heute ist, dass die Automap-Funktion ersatzlos gestrichen wurde.

    Meine Erfahrung sieht da anders aus. In den GTA-Spielen z.B. ist auch aktuell immer noch eine Automap drin. In anderen Titeln wie Bioshock Infinite gibt es zumindest eine Hilfefunktion, die anzeigt, in welche Richtung man gehen muß.


    Was mich eher nervt ist, daß zunehmend Spiele auf vernünftige Spielstandmenüs verzichten.

  • Momentan spiele ich Book of Unwritten Tales 2 und Dreamfall Chapters. Letzteres verdient eigentlich nicht mehr die Definition eines klassischen Adventures, aber das Storytelling ist wie in der gesamten Longest-Journey-Serie Hammer.

    Ich spiel Dreamfall: The Longest Journey z.Zt. erstmals. :) Fühlt sich für mich ganz
    grundsätzlich wie ein Adventure an, aber es geht natürlich weiter als Lucasfilm anno
    dazumal. Ein Mix aus Barbie, Sindbad, The Ring und Budokan ( :freak ), der sogar
    funktioniert.


    Meine Erfahrung sieht da anders aus. In den GTA-Spielen z.B. ist auch aktuell immer noch eine Automap drin. In anderen Titeln wie Bioshock Infinite gibt es zumindest eine Hilfefunktion, die anzeigt, in welche Richtung man gehen muß.
    Was mich eher nervt ist, daß zunehmend Spiele auf vernünftige Spielstandmenüs verzichten.

    Ja, Automaps gibt's in quasi jedem jüngeren Open World-Titel (Far Cry, Saboteur,
    Sleeping Dogs, *100 weitere hier*). In anderen Spielen macht das auch kaum mehr
    Sinn, denn in Script-Schläuchen ohne Rückfahrkarte kann man sich einfach nicht
    verirren. ;) Dazu rennt man in der Tat sowieso meist Pfeilen hinterher (AAA).

  • Im Gegenteil. "Simulationen" überschwemmen den Markt geradezu. Aus deutschen
    Landen kommt zwar vorwiegend Kinderkram oder schlicht Müll, aber sonst erscheinen
    immer wieder echte Perlen wie jüngst DiRT Rally von Codemasters (kennen wir die
    nicht von früher?).

    Wenn ich von Simulationen spreche, dann meine ich ECHTE Simulationen, wie Gunship, Falcon, Red Baron, Silent Service, Silent Hunter, WWII Fighters, M1 Tank Platoon, etc.
    Und derartiges gibt es gar nicht mehr, weil es (wie gesagt) die entsprechenden Entwickler-Studios, die gerade dafür bekannt waren, mittlerweile nicht mehr gibt.
    Dirt Rally ist für mich in erster Linie ein Rallye spiel und keine Simulation.


    Spiele wie WOT oder Ego-Shooter generell würde ich nur aufm Desktop PC spielen. Ego-Shooter auf ner Konsole? Nein, danke :)


    Ezeyer: World of Tanks nervt mich dahingehend, dass mit jedem Patch die deutschen Panzer alle generell schlechter gemacht wurden,die sowjetischen Panzer dagegen generell besser gestellt waren/sind. Das ist natürlich klar, wenn man weiß, wo der Entwickler sitzt. Hättest mal den Tiger erleben sollen, als er neu eingeführt wurde. Den hat so schnell nichts durchschlagen und ausgeteilt hat der wie 'ne Hafennutte, eben so, wie es in der Realität früher war. Die Schnauze voll hatte ich, als sie dann auch noch den Jagdtiger so gedowngradet haben, dass der so gut wie kein ernstzunehmender Gegener mehr war, weil er frontal von fast allem durchschlagen wurde. Irgendwann habe ich nur noch den Luchs gespielt. Der einzige Panzer, der Fun-Faktor garantierte. Mittlerweile spiele ich es gar nicht mehr, was schade ist, weil ich es jahrelang gespielt hatte.

  • Ja stimmt dem Tiger konnte eigentlich erst der Sherman Firefly mit der grossen 17 Pfünder Kanone gefährlich werden.
    Wenn ein Tiger ausgeschaltet wurde dann eher durch technische Defekte oder Treffer am Laufwerk.


    Das man Egoshooter nir am PC spielen kann der Meinung war ich früher auch.
    Auf dem Sofa mit Beamer und PS4 Controller geht es tatsächlich viel viel besser als gedacht.

  • Vorgängerzitat:


    Allerdings reden wir nicht mehr über Spielesnacks, die in 3-10 Minuten durchgespielt sind
    (Déjà-vu? Ja, diesen Satz müßt ich mal im Rahmen der Return gebracht haben).
    Dazu hat man eventuell:
    - einen fordernden Job, der alles verlangt und fast nichts gibt
    - eine doofe Frau
    - Zeit- und geldfressende Kinder


    Naja, doofe Frau. Ich mag nicht schlecht über meine bessere Hälfte reden und über meine Kinder schon gar nicht. Aber ein bisschen was ist dran. Ehefrauen dürften sich schon hin und wieder fragen, wo im Retro-Hirn des bekloppten Mannes ein Chip schlecht gesockelt ist. Dazu kommt, dass Kinder im Alter <12 Jahre glaube ich einfach dazu führen dass man Abends nicht vor 9 auf der Couch hockt. Meine sind 2 und 4, ich sehe da echt kein Land momentan, ich stehle mir die Zeit von etwa 9 bis Mitternacht obwohl ich da schon nicht mehr klar denken kann, gerade beim Coden ist das eigentlich schlecht.


    Und vom Job muss man nicht reden. Der verbraucht auch nochmal kräftig Ressourcen.


    Die Situation führt dazu, dass ich epische Spiele gar nicht mehr spielen kann. Last of Us, Assassins Creed IV, Uncharted 3, Resident Evil, Beyond Two Souls und mehr gammeln alle auf Wii U und Playstation 3 herum und werden/wurden (fast) noch nie angefasst. Stattdessen liege ich mit dem Wii U Gamepad herum und zocke "3 Minuten Spiele" weil ich keine Kraft habe mir tausend Tasten, Regeln und einen komplexen Spielverlauf zu merken. Auch das Herumwandern und Suchen kann ich nicht mehr ab. Kein Nerv. Dann lieber einfache Shoot em Ups oder Puzzles mit 4 Richtungen und einem Knopf. Oder dann gleich Amiga/C64-Spiele oder halt das Gehirn anstrengen und coden. Das lohnt sich irgendwie mehr, auch wenn es den Geist anstrengt.


    Ich war ein Riesen Fan von Operation Flashpoint ("Keep your distance intervals to each other, I don't want one hand grenade take out half my squad"). "Zzzzzip". Tot. Atmosphärische Musik und totaler Realismus. Und auch von Il-2 Sturmovik, Lock on und Black Shark. Ich habe noch einen Force Feedback 2 Joystick mit Sehenscheiden-Entzündungsgarantie. Aber auch dazu habe ich keine Zeit mehr.


    Bei wenig Zeit macht man eben nur noch das Wichtigste für das man Kraft hat, und das ist bei mir Retro-Singleplayer Kram. Online ist aufregend und suchterzeugend, da gegen reale Menschen. Ich sag nur Counter Strike oder auch die Il-2 Online Luftkämpfe. Aber mit Ende 30 sieht man auch den Stumpfsinn. Was hat man dann nach 4 Stunden Kampf erreicht? Eigentlich nichts, es führt zu nichts was einen weiterbringt. Ist aber natürlich Ansichtssache. Ich habe aus dem Grund schon einen Bogen um World of Warcraft gemacht als ich noch die Zeit für sowas hatte. Weil ich wusste, ich versinke dann im Nichts, in Erfolgen und Steigerungen die keine sind und mein echtes Leben stagnieren lassen.


  • Aber mit Ende 30 sieht man auch den Stumpfsinn. Was hat man dann nach 4 Stunden Kampf erreicht? Eigentlich nichts, es führt zu nichts was einen weiterbringt. Ist aber natürlich Ansichtssache. Ich habe aus dem Grund schon einen Bogen um World of Warcraft gemacht als ich noch die Zeit für sowas hatte. Weil ich wusste, ich versinke dann im Nichts, in Erfolgen und Steigerungen die keine sind und mein echtes Leben stagnieren lassen.

    Da sprichst Du einen guten Punkt an. Andererseits gibt es auch viele andere Dinge, die einen nicht weiterbringen, und die auch eine gewisse Zeit verschlingen. Inwiefern bringt einen z.B. ein 2-stuendiger Spielfilm weiter (oder das Anschauen der Fussbal-WM/EM)? Und das gucken manche Leute ja wirklich regelmaessig und mit grosser Begeisterung. Natuerlich kann man sagen, so mancher Film kann einen auch in irgendeiner Weise inspirieren oder tatsaechlich in irgendeiner Form etwas weiter bringen, aber im selben Umfang kann das ein Spiel ebenfalls.


    Aber es ist schon richtig, es kann einem irgendwann der Sinn fehlen, sowas zu tun. Man muss dann halt persoenlich herausfinden, ob das wirklich so ist. Vielleicht sollte man das Spielen auch wirklich als reines Vergnuegen betrachten, dann ist das gerechtfertigt. Und dann aber gleichzeitig auch schauen, dass man sein Leben voranbringt, dann kann man sich auch die Zeit zum Vergnuegen goennen.

  • Quote from Zeha

    Man muss dann halt persoenlich herausfinden,

    Ich denke das ist es. Es gibt ja genug Leute die es sinnvoll finden, in Online Spielen zu versinken und ihr real life nur noch nebenher treiben zu lassen.


    Man schaue uns Retro Nerds an. Welchen Sinn macht das? Eigentlich ist auch das bekloppt. Ich habe aber das subjektive Gefühl, dass es sinnvoller ist, Assembler, Basic, Emulation und Cross Compiler unter Windows zu nutzen um geile Sachen zu erschaffen die es vorher nicht gab die dann als Krönung auf echter Retro Hardware laufen. Und dann erst der Austausch mit anderen Profis. An der modernen Zeit ist ja gut, dass es die Vernetzung und starke Emulator-Host-Hardware gibt. Die Lernkurven sind steil, das Wissen hochverfügbar, die Hilfsbereitschaft durch Profis groß.


    So hat halt jeder seins was ihn/sie glücklich macht.

  • Die Situation führt dazu, dass ich epische Spiele gar nicht mehr spielen kann. Last of Us, Assassins Creed IV, Uncharted 3, Resident Evil, Beyond Two Souls und mehr gammeln alle auf Wii U und Playstation 3 herum und werden/wurden (fast) noch nie angefasst. Stattdessen liege ich mit dem Wii U Gamepad herum und zocke "3 Minuten Spiele" weil ich keine Kraft habe mir tausend Tasten, Regeln und einen komplexen Spielverlauf zu merken. Auch das Herumwandern und Suchen kann ich nicht mehr ab. Kein Nerv. Dann lieber einfache Shoot em Ups oder Puzzles mit 4 Richtungen und einem Knopf. Oder dann gleich Amiga/C64-Spiele oder halt das Gehirn anstrengen und coden. Das lohnt sich irgendwie mehr, auch wenn es den Geist anstrengt.

    Deine Spieleauswahl ist interessant. Bei mir sind es jetzt nicht Frau und Kinder, bei mir reichen Szene-Projekte wie Demos oder Caren, dass ich vielleicht 2 Stunden in der Woche spiele - mal von Casual-Games im Zug auf dem Weg zur Arbeit abgesehen. Assassin's Creed oder Beyond Two Souls waren da an sich gut geeignet, für eine halbe Stunde Spiel zwischendurch (vor allem auch, weil man hier eh meist an der Hand geführt wird...). Resident Evil Revelations geht eigentlich auch noch in solchen Häppchen...

  • So richtig spielen tu ich eigentlich gar nicht mehr. Ich interessiere mich halt fuer Spiele im Allgemeinen, schaue mir gerne Screenshots oder Videos an, oder lese darueber etc, aber so richtig hinsitzen und spielen tu ich wirklich nur noch selten. Wenn dann starte ich mal ein Spiel und zocke es zwischen 5 und 30 Minuten, aber meist auch nur, um es nochmal zu erleben. Gelegentlich sind auch mal Spiele dabei, die ich bisher nicht kannte, oft sind es aber auch Spiele, die ich einfach mag (z.B. Wolfenstein oder Doom).


    Wir machen aber monatlich ein Treffen, wo wir alte Spiele zocken, da stellen wir auch immer wieder neue bzw bisher unbekannte Spiele und Systeme vor. Das sorgt dafuer, dass man immer irgendwie "dranbleibt". Da hat man dann abends einfach mal 3-4 Stunden, wo man mit mehreren interessierten zusammensitzt und sich an den guten alten Zeiten erfreut. Sowas kann man sicherlich auch mit der Frau vereinbaren, dann kann die ja solange zu ihrem Tupperabend oder so :P

  • Ich sehe es wie ByteBreaker : Die Zeit ist einfach knapp.


    Mit Frau und Kind hat sich vieles verändert. Meine Tochter ist knapp 6, vor 20:30 Uhr ist die nicht im Bett und will bis dahin natürlich auch Aufmerksamkeit. Das heißt, nach der Arbeit noch das Nötigste erledigen, um´s Kind kümmern, und danach weiter machen mit Haushalt etc. Dann haben wir in der Regel irgendwas nach 21:00 Uhr und ich muss mich echt aufraffen dann noch was zu zocken oder Dinge auszuprobieren.


    Ich liebe den Retro-Kram und spiele seit 1981 mit Computern. Aber ich habe heute keinen Bock mehr Ewigkeiten in ein Spiel zu versenken. Mir reicht es im Moment ein bisschen zu daddeln, ein Demo zu schauen oder den Amiga mal auf Stand zu bringen. Oder mich mal weiter mit dem einen oder anderen Emulator zu befassen.


    Und natürlich damit die Sammlung auszubauen, wobei der Fokus bei mir im Moment auf SNES-Spielen liegt.


    Aber so bringt man auch Zeit rum.


    Es ist halt, wie es ist. Irgendwann habe ich auch mal wieder mehr Zeit für Hobbys.