Bild: Erweiterung 8032 - RAM oder Z80?

Es gibt 6 Antworten in diesem Thema, welches 2.345 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. Mai 2016 um 23:20) ist von Toast_r.

  • Sieht für mich aus wie die 64k-RAM-Erweiterung, die aus dem 8032 einen 8096 macht. Das graue Flachbandkabel müßte am anderen Ende im CPU-Sockel des Mainboards stecken während der 6502 auf der RAM-Erweiterung sitzt.

  • Die Z80 Platine (Madison Z-RAM) wird im oberen Gehäuseteil montiert, Bauteilseite nach unten:
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    Im Detail sieht die Platine so aus:
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    Der leere Sockel ist normal, ist vorgesehen für einen Coprozessor.

    Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
    Edmund Burke (1729-1797)

  • Danke! Ein sehr schönes Teil: Davon hätte ich auch gerne eines. Sind aber arg selten...

    Der Unterschied der Diskttenformate zum C64 CP/M würde mich interessieren: Wie speichern die auf einer 4040 ihre CP/M Datena ab? Beim C64 CP/M musste das BDOS ja eine Überstzung auf eine feste Sektoranzahl und unter Aussparung der Spur 18 fürs Inhaltsverzeichnises verwendet werden. Hatte die vor ca. 30 Jahren mal auf eine 8250 angepasst.

    Gibt es da irgendwo irgendwelche Kenntnisse?

  • Das ist dabei unabhängig vom Diskettenformat gelöst.
    Bei der Z-RAM werden einzelne REL-Dateien auf den Disketten angelegt, die im CP/M dann als virtuelle Disketten zur Verfügung stehen.
    Es gibt ein Dienstprogramm, (läuft unter CBM-Basic, nicht unter CP/M) mit dem die Dateien incl. dem virtuellen CP/M-Dateisystem erzeugt werden.
    Die Größe der Dateien kan dabei (weitestgehend) frei gewählt werden.
    So kann man auf einer physichen Diskette auch mehrere virtuelle CP/M Disketten erstellen.
    Das ganze ist somit weitgehend unabhängig vom Diskettenformat und dem verwendeten Laufwerkstyp.
    Die virtuellen Disketten können recht einfach hin- und herkopiert werden.
    Geschwindigkeitsmäßig kann diese Lösung vermutlich nicht mit direktem Blockzugriff mithalten, ist aber durchaus akzeptabel.
    Interessant ist auch, daß bei CP/M-Betrieb auf dem CBM (6502) ein Terminalprogramm läuft, das über einen extra dafür auf der Z-RAM Platine vorhandenen, 8 bit breiten Kommunikationport, läuft.
    Der besteht aus einem 6520 und einer Z80 PIO, die über ihre I/O Ports direkt miteinander verbunden sind.
    Das Terminalprogramm ist weitgehend in Basic geschrieben.
    Es kümmert sich neben Bildschirausgabe und Tastatureingabe auch um den Floppy-I/O und eine am Userport emulierte RS-232 Schinttstelle.
    Für den Dateitransfer zwischen CBM und CP/M gibt es ein unter CP/M laufendes Hilfprogramm, das Dateien zwischen beiden Dateisystemem hin- und herkopieren kann, incl. ASCII/PETSCII Umsetzung.

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    Edmund Burke (1729-1797)

  • Hast du einen in Betrieb? Und gar Software transferiert?

    Für die C64 CP/M Lösung haben wir damals von einem CP/M Rechner, der EPROMs brennen konnte, etliche Programme mittels EPROM übertragen. War schneller als seriell. Und später vom Aplle II mit einem Kabel für den Joystick-Port des Apple und 1541 - unglaublich langsam und fehleranfällig.

    So kamen immerhin Wordstar, Multiplan, DBase und etliche Tools in die kleine C64 CP/M Welt.

  • Ich habe so eine Platine, momentan ist die aber nicht in einen Rechner eingebaut.
    Software habe ich mit dem erwähnten mitgelieferten Programm auch bereits transferiert.
    Ist natürlich recht umständlich: Erst vom PC zum CBM, z.B. per Zoomfloppy,
    und dann unter CP/M vom CBM-Dateisystem ins CP/M-Dateisystem übertragen.
    Daß längst nicht alles lief, was ich übertragen habe, muß ich ja nicht extra erwähnen, oder? ;)

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