Keyrah v2 + Raspberry Pi2 Stromversorgung

Es gibt 13 Antworten in diesem Thema, welches 4.977 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Juli 2018 um 19:15) ist von Schmitti.

  • Moin,

    ich bin momentan ein wenig am basteln und würde gerne meinen Raspberry Pi2 über den Keyrah mit Strom versorgen. Sprich 5V Ladegerät an die USB Buchse vom Keyrah und dann via USB Kabel auf einen der USB Ports vom Pi. Kabel ist in Ordnung habe ich durchgemessen. 5V kommen da auf jedenfall an aber der Pi sagt nichts. Die C64 Leuchte wird auf jedenfall mit Strom versorgt. Schließe ich das Netzteil mittels Micro USB an den Pi dann ist alles gut ...

    Das ganze soll in Gehäuse rein und ich möchte natürlich mit so wenig externen Anschlüssen wie möglich auskommen. Und natürlich am liebsten diesen Anschluss nutzen. Die Frage wäre nur ob das überhaupt möglich ist?

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Du hast Glück, dass Du die USB-Ports des Pi noch nicht gegrillt hast. Über USB kannst Du den Pi sicher nicht versorgen, denn da sind (wenn sie gemäß USB-Standard implementiert sind) Schalter zwischen, die vom USB-Treiber ein/ausgeschaltet werden können.

    Wenn Du unbedingt das Gesamtsystem über den USB-B von Keyrah versorgen willst, dann trenne die 5V-Leitung zwischen der USB-B Buchse und der Stiftleiste. Dann legst Du ein 5V-Kabel von der USB-B Buchse zum Pi an die Mikro-USB Buchse.

    Jens

    Edit: Du kannst die 5V auch über den GPIO-Header einspeisen, das könnte einfacher sein.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Das offizielle iComp Supportforum ist online.

    Einmal editiert, zuletzt von Wiesel (13. Mai 2016 um 21:16)

  • Hallo Jens,

    vielen Dank für den Tipp ... genauso habe ich es jetzt auch gemacht und es läuft. Perfekt :)

  • Ist schon ein tolle Lösung so, dann hat man den Stromanschluß sauber nach außen geführt, dort, wo der C64 seinen Anschluß auch hat.

  • Wiesel: Beim ersten Pi ging das mal, mit dem Rückeinspeisen, ist zwar trotzdem eine Denkbar schlechte Idee, so hat sich aber leider die Info verbreitet.

    Alle Pi's ab Version 2 nutzen ja Buck-Converter für Ihre Spannungen und spätestens da ist schluss mit solchen "Tricks".

    Viele Grüße,
    Tobias

  • Wiesel: Beim ersten Pi ging das mal, mit dem Rückeinspeisen, ist zwar trotzdem eine Denkbar schlechte Idee, so hat sich aber leider die Info verbreitet.

    Alle Pi's ab Version 2 nutzen ja Buck-Converter für Ihre Spannungen und spätestens da ist schluss mit solchen "Tricks".

    Wo ist das Problem bei Schaltreglern? Solange man weiterhin am Eingang des Schaltreglers einspeist, ist es egal, an welchem Stecker der Strom reinkommt. Es sei denn, die 5V werden auch schon per Schaltregler generiert, was ich aber nicht glaube, denn es kommt weiterhin ein USB-Steckernetzteil zum Einsatz.

    Offizielle Schaltpläne zum RPi2 scheint es nicht zu geben - alles was ich finde sind Diskussionen, warum denn die Schaltpläne nicht veröffentlicht werden/wurden. Die alten Schaltpläne zeigen zwei Linearregler für 3.3V und 1.8V. Und die Bilder der neuen Platinen zeigen zwei Induktivitäten, also zwei Schaltregler-Spannungen. Ich gehe also davon aus, dass ein 5V-Anschluss am GPIO weiterhin vom *Eingang* des Schaltreglers, also direkt vom Steckernetzteil gespeist wird.

    Es handelt sich also nicht um einen "Trick" mit dem "Schluss" sein könnte. Des Strom ist es nämlich egal, in welche Richtung er durch eine Leiterbahn fließt.

    Die endgültige Wahrheit finden wir nur heraus, wenn ein Schaltplan für die 2er Version irgendwo auftaucht. Wenn jemand besser im Suchen ist (mehr Geduld hat?), oder per Durchgangsprüfer meine Vermutung überprüft (habe selbst nur 1er Versionen hier), dann wäre das natürlich toll.

    Jens

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Das offizielle iComp Supportforum ist online.

  • Gefunden:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Demnach ist es auch beim neuen Modell mit Schaltreglern vollkommen OK, wenn man +5V am GPIO einspeist. Man sollte das nur nicht gleichzeitig mit einem USB-Netzteil machen, weil dann die Regler gegeneinander arbeiten werden - im schlimmsten Fall fließen hohe Ausgleichsströme und die Spannung gerät ins Schwingen, was den Pi ins Nirwana schicken könnte. Bei Verwendung einer einzigen 5V-Quelle aber vollkommen unbedenklich.

    Jens

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Das offizielle iComp Supportforum ist online.

  • Demnach ist es auch beim neuen Modell mit Schaltreglern vollkommen OK, wenn man +5V am GPIO einspeist.

    Das ist auch offiziell so in den Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. so spezifiziert.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ne frage dazu. Wenn das mit der USB-Port Versorgung nicht funktioniert, was wurde dann hier in diesem MOD gebastelt?
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ich gehe mal davon aus das die USB-B Buchse am Keyrah für die Stromversorgung dienen soll.

    Da wäre dann gleich meine nächste Frage. Wo bekommt man 5V Netzteil die einen USB-B Stecker besitzen?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. / Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Die Spannungsversorgung kommt von der "Video" Buchse, die jetzt keine Video Buchse mehr ist. ;)
    Vom Pi geht dann ein normales USB Kabel zum Keyrah, dort ist es angelötet.
    Also wird der USB-B Eingang des Keyrah nicht benutzt.

    The Serial port functions as a HDMI-connection while the Monitor port is used for powering the system.

  • Ok, also wenn ich das richtig verstehe kann man den Keyrah vom RaspPi mit Strom über die USB-Buchse versorgen, nur umgekehrt funzt nicht.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. / Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Nichts hält länger als ein Provisorium

  • Ich stehe gerade vor einem änlichen Problem:

    Ich habe ein Raspberry B+, bei dem Backpowering per USB noch funktioniert (die ersten Modelle konnten das).

    Jetzt habe ich folgendes vor:

    Ein USB-Kabel an die Lötpunkte des Keyrah2 anlöten und in den Raspi stecken - > Der Keyrah ist als Tastatur vom Raspi nutzbar.

    Jetzt kommts aber: Ich möchte zusätzlich die USB-Buchse des Keyrah2 als Stromlieferant nutzen, also da ein USB-B Stecker mit 5V Netzteil reinstecken.

    Seht ihr da irgendwelche Probleme?

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Sowas ähnliches habe ich in einem Mediaplayer-Bauprojekt gemacht:

    Die Datenleitungen vom USB-Anschluss des Touchscreens an den USB des Raspi, den Stromanleitungen für die Beleuchtung jedoch von extern genommen. Nach den USB-Standards wohl nicht vorgesehen, aber was anderes machen die ganzen Festplatten mit den Y-Kabeln ja eigentlich auch nicht.