KU-14194HB Pfingstbaustelle

Es gibt 30 Antworten in diesem Thema, welches 4.077 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Mai 2016 um 17:31) ist von Gerrit.

  • Moin Moin,

    hier ist meine Baustelle für das verlängerte Wochenende.
    Auf U4 war ein Mehrfachkernal mit Wahlrad gesteckt. Den habe ich rausgeschmissen und das original 227-02 wieder eingesetzt.
    Die Sicherung war ein Doppeldecker aus einer normalen (defekten) mit einer draufgelöteten kleineren Sicherung !?
    Der Resetschalter ist jetzt auch rausgeflogen. Ich will das Teil wieder im Originalzustand !
    12V und 5V sind OK. Es kommt aber leider nur der berühmte schwarze Bildschirm, aber zumindest mit Zuckungen.
    Ich wollte zuerst klären, ob das braune Kabel unterhalb von CN3 so original ist oder nicht.
    Die Platine ist auf der Rückseite unangetastet. Die Elkos sehen soweit gut aus.

    Schönes Wochenende

  • Google sagt ist nicht Original. Im Zweifelsfall einfach mal nachverfolgen und mit dem Schaltplan abgleichen, wenn die Funktion nicht gleich offensichtlich ist.

  • Du solltest auf jeden Fall die beiden schwarzen Elkos (C107+C108) im Blechkasten wechseln.
    Auch wenn sie (noch) gut aussehen, auf jeden Fall raus damit! Die neigen zum Auslaufen.

    Wenn die Elkos raus sind, die Platine genau kontrollieren, ob die Leiterbahnen darunter beschädigt sind.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Abgesehen von C107 und C108 die getauscht werden sollten... Wie siehts mit Kontaktproblemen im KERNAL-Sockel aus? Wenn da ein Adapter für einen Mehrfachkernal drin steckte sind oft die Kontaktfedern ausgeleiert.

  • Moin

    der Sockel von U4 ist tatsächlich sehr ausgeleiert.
    Die Elkos im Kasten werden auch getauscht. 10 dingsbums und 10v steht da wohl drauf.

  • Du solltest auf jeden Fall die beiden schwarzen Elkos (C107+C108) im Blechkasten wechseln.
    Auch wenn sie (noch) gut aussehen, auf jeden Fall raus damit! Die neigen zum Auslaufen.

    Wenn die Elkos raus sind, die Platine genau kontrollieren, ob die Leiterbahnen darunter beschädigt sind.

    Apropos: wollte ich bei meiner KU-Platine auch machen, aber gibt es eine Methode, den Blechkasten
    "leicht" aufzubekommen bzw. n Tipp? Irgendwie friemel ich mir da einen ab und denke jedesmal "Vorsichtig" -
    ich glaube, ich bin einfach zu dämlich, diesen Kasten zu öffnen... links gibbet ja so Metallklemmen, muss man
    da von unten hinterpacken??? Arrgh, dabei ist nur ein Blechkasten... *grrr* ?(

  • Auf der Seite die zum SID/PLA hinzeigt ist unter dem Deckel ein kleiner Schlitz, da kann man mit dem Schraubenzieher rein und den Deckel abhebeln. Wenn man den Trick einmal kennt geht es ganz einfach.


    Als Ersatz für C107/108 gehen ganz normale 10µF/16V (mehr V geht immer).

  • Als Ersatz für C107/108 gehen ganz normale 10µF/16V (mehr V geht immer).

    Naja, irgenwann passt es mechanisch nimmer... :lol33: :weg:

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Auf der Seite die zum SID/PLA hinzeigt ist unter dem Deckel ein kleiner Schlitz, da kann man mit dem Schraubenzieher rein und den Deckel abhebeln. Wenn man den Trick einmal kennt geht es ganz einfach.


    Als Ersatz für C107/108 gehen ganz normale 10µF/16V (mehr V geht immer).

    Das sind beides der gleiche Typ? Die muss ich auf meiner KU auch noch wechseln.

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  • Moin,
    alle großen IC´s funktionieren auf einer zweiten Testplatine.
    Nur ein CIA wollte nicht mehr. U1 ist jetzt leer.
    Damit sollte der Rechner ja trotzdem starten. Tut er aber leider nicht.
    Dieser Kernalverteiler war vorher verbaut.
    Hat das braune Kabel was damit zu tun ?
    Alle Testmodule zeigen auch keine Änderung.

    Schöne Pfingsten

  • Du hast immer noch nicht verifiziert ob der Kernalsockel OK ist. Das EPROM in deinem Umschalter kann vergesslich geworden sein, daß er mit der Platine nicht startet sagt also nichts. Ohne Platine könnte der ausgeleierte Sockel das Problem sein.

    Bieg mal bei deinem KERNAL-ROM die Pins alle etwas nach innen damit die ganz sicher Kontakt mit den Federn haben.

    Falls das nicht hilft wäre jetzt ein Oszi sinnvoll...

  • Moin,

    ich habe alle Kontakte zwischen den ROMs durchgeklingelt. Sowei alles ok.
    Die Verbindung zu m PLA sind auch da.
    Die Leitungen zu den RAM´s sind OK.

    Wenn Strom drauf ist haben die Pins 24 = 5V
    Die Pins 20 gehen auf 4,2 V

    Die D bzw. A Leitungen gehen nach dem Einschalten kurz auf 5V und sind dann alle quasi tot.
    Welche kleinen IC´s können die alle blockieren ? Die großen Chips sind ja alle getestet und OK.
    U1 ist ausgebaut.

    P.S.: Basteln, nebenbei den ganzen Tag StarTrek gucken und Frauchen ist auch ausgeflogen. Was für geile Nerd-Pfingsten !

  • Kaputter Adressbus am RAM können die beiden 257er sein, Datenbus so ziemlich fast alles.
    Hast du ein Scope? Wenn ja verifizier mal ob da wirklich garnichts ankommt, kann sein, dass dein Multimeter die Aktivität dort nicht mitkriegt (weil zu kurze Impulse).

  • Habe alle ROM Pins mit Oszi angesehen. Die Datenleitungen A und D gehen kurz auf 4,2V und dann auf 0.03V. Also quasi 0V.

    Bei U13 und U25 das selbe Verhalten. Immer nur gerade Line auf dem Oszi.

  • CPU Pin40 geht auf High und bleibt da.
    CPU PIN 1 = 1,14V flache Linie
    VIC Pin21 = 1,14 flache linie
    VIC Pin22 = keine Anzeige wenn ich mit dem Prüfkontakt an den Pin komme. Kurzschluss ?

    Hat U15 was damit zu tun ?
    Auf dem braunem Kabel sind 5V drauf.

  • Wenn Pin22 (Dotclock) tot ist scheint was mit der Takterzeugung im Blechkasten nicht zu funktionieren.
    Potentielle Kandidaten sind der 74LS629, der 74LS74 oder der 4044 (aller 3 im Blechkasten).

    Pin1 und 21 sollten eigentlich auch nen Takt haben.

    Haste mal nachverfolgt wo das braune Kabel hingeht?

  • Danke.

    Ich habe auf der Rückseite eine durchtrennte Leitung gefunden.
    Mein rotes Gepinsel wäre die originale Leitung.
    Die geht zu CN4.
    Eine zweite Unterbrechung ist in der Leitung zwischen den Beschriftungen von FB2 und CN4.
    Somit wäre diese Leitung um CN4 zu überbrücken.
    Aber das ist erstmanl das kleinere Problem.
    Fragt sich nur wer das so gebaut hat und warum ?
    Das eine Ende geht unter U3.

  • Miss mal die Spannung an Pin15 des 74LS629.... Da sollten ca. 4V zu finden sein. Wenn dem nicht so ist, dann ist C107 ausgelaufen und hat die Leiterbahn zu Pin15 zerfressen, der typische Fehler auf der KU.

  • Ich habe nochmal Pin22 vom VIC gemessen = 3,50V flache linie.
    U31:
    1 = 2V
    2 = 1V
    3 bis 6 = 0V
    7 = 4,4V
    8 bis 14 = 0V
    15 = 3,6V
    16 = 5,22 V
    Alles flache Linien
    Die Beine von U31 sind alle dunkler als alle anderen. War dem mal zu heiss ?

    Die Leitung von Pin15 unter C107 zu R26 kann man durchklingeln.
    Wo kann man Taktstöcke erwerben ?