Hast du mal die PLA getauscht? Die stammt aus der selben Generation wie die im SX64, und dort sterben die wie die Fliegen.
Ur-C64 mit KU-Platine hat merkwürdige Fehler
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ralf02 -
24. März 2016 um 13:15 -
Erledigt
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Ein PLA-Tausch aus dem SX64 wäre in der Tat noch eine Option. Auf der KU-Platine läuft (jedenfalls bei mir) nur die 8218 PLA, eine Super PLA oder die 906114 liefen nicht. Ich werde mal in meine beiden SX64er schauen, was die für eine PLA drin haben und austauschen.
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Im (funktionierenden) SX64 habe ich eine 906114-01 gefunden und in die KU-Platine eingesetzt. Das Einschaltbild kommt und mit Diagnose64 kommen die gleichen Symptome und Probleme -> an der PLA liegts wohl nicht.
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Jetzt habe ich einige Spiele getestet und dabei folgendes festgestellt. Wenn die Tasten funtioniert haben, sodass ich LOAD"....",8 eingeben und die Spiele laden konnte, haben diese ohne Probleme funktioniert. Teilweise war es aber so, dass die Taste "2" bzw. die für den LOAD-Befehl erforderlichen Anführungsstriche nicht funktioniert haben. Beim nächsten Einschalten ging die Taste wieder, später mal wieder nicht. Dies dürfte mit dem immer wieder unter Diagnose64 auftretenden Fehler "Bad U1" korrespindieren.
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Welche weitere Tasten funktionieren nicht?
Könnte es sein, dass ein defekter Chip auf dem Datenbus Störungen erzeugt? -
Weitere nicht funktionirende Tasten müsste ich nochmal testen. Welche chips waeren da verdächtig?
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Nur um es auszuschließen: Es war kein Joystick mit eingeschaltetem Dauerfeuer angeschlossen, oder?
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Ein Joystick mit Dauerfeuer hatte ich nicht angeschlossen. Der Fehler mit der nicht mehr funktionierenden Taste "2" ließ sich nicht mehr reproduzieren. Der Fehler unter C64-Diagnostic ("Bad U1") wurde dagegen sofort wieder angezeigt, auch die o.a. anderen Symptome.
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Du bist aber sicher, dass die Prüfstecker (Dongles) ok sind ?
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Die sind okay, schon seit vielen Jahren im Einsatz. Bei einem kürzlich gekauften C64 läuft der Test mit den Prüfsteckern ohne Beanstandungen durch.
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Hi,
da müsste irgenwo ein 4044 (bzw. 4066) sein, der an D0-D3, und an der AEC-Strippe vom VIC hängt. Kannst du den mal prüfen/Ausschliessen?
Gruß, Gerd
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Das IC das Du meinst, müsste U16 sein (4066, nicht gesockelt). Wie könnte ich den prüfen bzw. einen Fehler ausschließen ? Ich werde mir jedenfalls die Lötkontakte und Leiterbahnen rundherum nochmal genauer anschauen.
Grüße,
Ralf -
Zur Not einfach mal auf Verdacht tauschen, dürfte nicht mehr als ein paar Cent kosten
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Wie könnte ich den prüfen bzw. einen Fehler ausschließen ?
der 4066 enthält 4 bipolare schalter.
da kannst du, zum testen, einfach einen anderen 4066 huckepack stecken.
vorher die pins etwas zusammenbiegen damit die besseren kontakt haben.
ich steckte die ICs vorher in eine (blaue) ic-fassung mit doppelkontakten die federten gut.das müsste auch mit einem 74hc4066 oder 74hct4066 gehen. sollte mal einer testen.
nur wenn ein schalter einen kurzschluss hatt bringt es nichts, passieren kann aber da nichts.
gruß
helmut -
So gerade mal einen 4066 Huckepack draufgesetzt. Die Symptome bleiben, allerdings kommt der Absturz jetzt meist schon im ersten Durchgang von Diagnose64.
Der 4066 scheint also nicht die Ursache zu sein. -
Solange man sich die Finger daran nicht verbrennt ist das Ok. Elektromigration (also das Wandern von Atomen von einer Leitzerbahn zu einer anderen, was letztendelich wenn sich viele Atome auf die Reise machen zum Chiptot führt) findet erst ab 100°C statt.
Es zählt hierzu die Temperatur des Die. Da das Plastik die Wärme eher schlecht leitet kannst du davon ausgehen, daß eine Oberflächentemperatur von über 60 Grad (*) bedeutet, daß der Die schon jenseits der 100 Grad ist.
Irgendwo gibts hier einen Thread bei dem ein SID von unten angebohrt wurde und mit einem Temperaturfühler direkt an der Unterseite des Chip-Carriers versehen wurde. Da konnte man das schön sehen.
BTW: Der VIC war lange nur in Keramik zu bekommen weil er in Plastik überhitzte. In Plastik gab es ihn erst als die Hitzeverteilung und -leitung besser gelöst wurde.
(*) Schaffen viele ICs im C64 problemlos, messbar mit IR-Thermometer.
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Hallo Gerrit,
hättest Du noch eine Idee, wie ich die Problemlösung systematisch angehen könnte ? Welche ICs wären die verdächtigen ? Sollte ich mit dem 4066 (U16) anfangen und diesen austauschen ?
Grüße,
Ralf -
Der 4066 wäre eine Möglichkeit, ansonsten vielleicht auch noch der 74LS08. Wenn der nicht mehr 100% tut was er soll könnte das Farb-RAM aktiv werden wenn es das nicht soll und so über den 4066 den Bus 'verschmutzen'.
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Dann werde ich mir für morgen den Austausch der beiden ICs vornehmen und anschließend berichten.
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Den LS629 auf U31 evtl. auch mal auf Verdacht tauschen... vllt. ergibt sich ja was
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