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AMIGA 500 (REV5, KICK 1.2, AGNUS 8371)

  • Hallo Zusammen,



    habe folgendes Problem mit meinem "AMIGA 500, REV.5, AGNUS 8371, KICK 1.2".


    Er zeigt folgendes merkwürdiges Verhalten:


    Bis zum Kickstart-Bildschirm alles ganz normal.
    Laufwerk macht klack, klack, klack, und wartet auf eine Diskette.
    Halt normal, so wie es sein soll.
    Wenn man dann eine nicht "DOS-Diskette" einlegt, z.B. ein Spiel,
    funktioniert alles ganz normal. Das Spiel wird geladen und alles ist ganz toll.


    Legt man aber z.B. die Workbench ein oder Spiele, die beim Start ein "DOS-FENSTER" zeigen,
    werden ununterbrochen "APOSTROPH-ZEICHEN" auf dem Monitor ausgegeben (Im DOS-FENSTER).
    Und es passiert nichts weiter.


    Wenn ich währenddessen die "RETURN-TASTE" drücke geht's ganz normal weiter als wäre nix gewesen.
    An der Tastatur kann's nicht liegen. Die funzt einwandfrei an meinem anderen A500 (REV6A).


    Das ist mir echt ein Rätsel.


    Ausser, dass es mich nervt ist es nicht weiter schlimm.
    Mein anderer "A500" macht das jedenfalls nicht.


    Vieleicht weiss ja jemand einen Rat ?!


    Vielen Dank im voraus dafür.


    Beste Grüße

  • Rev.5+KS1.2(+Agnus8371), Rev.5 mein Lieblingsamigaboard ;).


    Er könnte auch -geht beim Amiga recht schnell und unkompliziert, da gesockelt und man kommt relativ gut bei- die restlichen Chips einmal komplett oder nacheinander austauschen. Ein anderer Amiga ist ja vorhanden.
    Entfernen der ICs und neu Einsetzen mache ich eh immer nach Erhalt eines gebrauchten, um danach alles mit'm Staubsaugerrohr und Wattestäbchen zu säubern, die ICs zu putzen u. deren Pins gerade zu rücken + neu und gerade einzusetzen usw. .. . (Elkos werden auch getauscht, aber das muss natürl. erstmal nicht sein.)


    Bis auf Agnus, das ist für Anfänger zu heikel. Prinzipiell kann man aber auch den/die an den zwei dafür vorgesehenen gegenüberliegenden Ecken mit so einem nicht allzu dünnen "Zahnstocher'schraubenzieher' " (mit Spitze) abwechselnd nacheinander Stück für Stück heraushebeln. Nur kann dabei (muss nicht) der Agnussockel etwas ausleiern bei mehreren Versuchen/Wechselorgien, so dass Agnus dann keinen vollen Kontakt mehr hat. (Falls das 'mal passiert einfach eine andere Agnus versuchen, die zufällig evtl. um eine Nuance (fetter ;)) und damit fester sitzt. Dann geht's wieder.)



    Aber eins nach dem anderen natürlich, erstmal besagte CIAs.

  • Achso hat sich also erledigt, gut. So eine Tastatur habe ich auch (die ist auch mechanisch hochwertiger), aber ohne das Phänomen.*
    Der Konnektor am Board hat doch immer gleich viele Pins. Und die sind immer voll besetzt. Oder wie ist das ? Verwirrt mich gerade, das mit dem zusätzlichen Kabel. Denn wo sollte das unterkommen, wenn der Konnektor am Board nur sieben hat.
    Edit: Alles klar, eben nachgeschaut an einer Tastatur: Der Konnektor am Board hat 8 Pins, aber tatsächlich sind da nur 7 Pins am Tastaturstecker belegt (bei "späteren" Tastaturen). So ist das also, ok. Einer der mittleren ist unbelegt.


    *Dafür blinkt bei meiner C= Tastatur die Caps Lock Leuchte manchmal (nach dem Einschalten..), dann kann man keine Tastatureingaben mehr tätigen. Was btw. auch ein Fehlercode bedeuten kann, bezogen auf dem Amiga, normalerweise jedenfalls.. .
    Mehrmals den Amiga Reset ausführen (oder 'mehrmals' komplett neu Einschalten) löst das Problem aber, daher ist es zum Glück nicht unüberwindbar. -Reset ausführen bis die Caps Lock irgendwann zufällig wieder aus bleibt.

  • *Dafür blinkt bei meiner C= Tastatur die Caps Lock Leuchte manchmal (nach dem Einschalten..), dann kann man keine Tastatureingaben mehr tätigen.

    Das ist ein Fehlercode des Tastaturcontrollers. 1 x = ROM, 2 x = RAM, 3 x = Watchdog.


    Ich hatte auch mal Probleme mit der Tastatur eines A500. Nachdem ich den Controller ausgelötet hatte und dafür eine Fassung eingebaut (man bekommt den 6570-036 noch auf Ebay) funktionierte auch der alte Controller wieder einwandfrei. Könnte also auch bei dir ein Problem mit einer Lötstelle sein.

  • Bezieht sich NUR auf den Tastaturcontroller. Der meldet damit, daß sein Selbsttest schiefgegangen ist.


    Im Gegensatz zur AT-Tastatur am PC ist die Schnittstelle zwischen Amiga und Tastatur unidirektional. Der Amiga schickt keine Kommandos zur Tastatur (*)


    (*) Einzige Ausnahme ist die Möglichkeit den CTRL-A-A-Reset um 10sec verzögern zu können, aber das ist nur ein Leitungspegel.