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Neue Software für den Dela IC-Tester

  • Ich hatte mir gestern die Schaltung des Dela IC-Tester nochmals angeschaut und möchte eine neue Software dafür schreiben. Bei der originalen Software ist die Steuerung hakelig, hat kleine Fehler in der Erkennung und ist nicht erweiterbar. Ist natürlich dreißig Jahre alt und damals hatte man noch nicht die heutigen Möglichkeiten.


    Die IC-Daten werden bei Programmstart nachgeladen, damit es erweiterbar bleibt. Im Moment steckt es noch in der Planung, aber eine erste Idee zum Headerfile gibt es schon:



    Wenn ich so auskomme, passt eine recht große Bauteilmenge in den verbleibenden Speicher.



    Das Layout des Programms ist auch etwas zweckmäßiger und ohne das übliche 80iger Blingbling. Letzteres könnte man in einem Loader unterbringen, wenn man es unbedingt braucht, aber nicht im Speicher halten. ;)




    Was geht da noch an Bauteilen: 7-Segment-Anzeigen vielleicht (visuelle Kontrolle), die 74x500er-Reihe, 4000er CMOS ? , ... ?

  • Du bist hier auf dem C64, da will man vielleicht auch einen 82S129 prüfen, der aus einem alten Action Replay oder Nordic Replay kommt. Ob Du da mit 170 Bytes hinkommst, ist natürlich nicht klar, aber Du musst ja nicht alles im Speicher halten. Dynamisch nachladen ist OK wenn Du mich fragst.


    Jens

  • Ja, dann wären wohl zwei Datenbanken zum Nachladen sinnvoll: einerseits die feste Gatterlogik, für die man keine allzu großen Datenmengen braucht. Und zusätzlich die programmierte Logik, die dann einen dynamischen Puffer verwendet. Also so viel, wie dann auch gebraucht wird.
    Da muss ich mir dann mal ein Konzept ausdenken, wie man die Liste im Speicher hält und die Daten "on the fly" nachladen kann.


    Danke, steht erst mal auf der ToDo-Liste. :)

  • hört sich gut an :)
    Wenn das Projekt läuft würde ich mich wohl bereit erklären die Platine (nach) zu layouten. Dafür müsste mir nur jemand seinen Tester zur Verfügung stellen. Ich wollte den damals immer haben weil der von REX Schrott ist.


    Hucky

  • Bausätze gibt es bei Donald: http://www.sinchai.de/index.ph…fo&cPath=1&products_id=62
    Den hatten wir 2011 schon zerpflückt und analysiert. Donald hatte das alte Layout dann für die Neuproduktion verwendet.


    Mit der neuen Software bin ich beschäftigt, aber von heute auf morgen ist das natürlich nicht machbar. Es wird aber ...

  • Das Menu, Selbsttest und Beenden :) funktionieren schon mal. Jetzt brauche ich erst mal TTL-Daten, Laderoutine, Auswertung und Anzeige. Aber zuerst Daten, damit es überhaupt weitergehen kann. Und das wird jetzt eine Weile dauern.


    Eine Menu-Punkt "Datenbank manuell laden" habe ich schon mal eingebaut:




    So wird dann sehr wahrscheinlich die Struktur für die TTL-Daten aussehen:



    Dann kann man das assemblieren und als externe Datendatei nachladen.

  • Das wird wohl kaum machbar sein ohne Refresh. Ich möchte mich doch lieber nur auf "passende" Bauteile beschränken. Die Baustelle ist so schon groß genug.


    Die TTL-(Fake)-Datenbank wird bei Programmstart schon mal geladen, Bauteile abgezählt und das Speicherende angezeigt. Habe mir mal einen Datenbankfile mit viel "$00" zum Testen gebaut.



    Wenn ich die Datensatzgröße von 128Byte pro Bauteil halten kann, passen bis $c000 dann 320 TTLs in eine Datenbank.
    Hatte heute festgestellt, dass es keine gute Idee ist, wenn man sich beim Nachladen das Kernal ausblendet, aber dessen Routinen anspringen möchte. :) Dann habe ich den Speicher von $e000-$ffff noch als Puffer, wenn ich bei Programmlauf mal etwas unter das Kernal werfen möchte.


    Ich könnte in Zukunft mal einen oder zwei Opfer Tester gebrauchen, die den Kaputtheitsgrad meiner Software genau kennenlernen möchten. ;)


    Wenn jemand sich berufen fühlen sollte, selbst als Programmierer mitzuhelfen, können wir auch gern "Open Source" daraus machen. Dann könnte es schneller fertig werden.

  • Bis zur nächsten Woche werde ich wohl eine halbwegs brauchbare Version für Tester zusammen haben. Ich möchte hier nicht zig "Halbfertig-Versionen" hochladen müssen. Das Vorhandensein des IC-Tester ist dann allerdings Voraussetzung.


    Gestern kam mir beim Programmieren noch eine kleine Idee, wie man die Daten für die Diagnose noch etwas platzsparender anlegen könnte.


    Code
    1. Portbyte
    2. Bit 7 6 5 4 3 2 1 0
    3. R R W W R R W W
    4. 1 1 1 1 0 0 0 0


    Da ich die Zahlen 0-2 für die Ports reserviere, brauche ich eigentlich auch nur zwei Bit. Ein ganzes Byte ist dafür schon echte Speicherverschwendung. So werden dann vier Portzugriffe in einem Byte zusammengefasst (write->read,write->read) und mit "lsr" passend verschoben. Danach kommen dann natürlich noch vier Byte mit den Werten, letztlich spart man so bei vier Zugriffen immer drei Byte ein.
    Gesamt bleiben dann 32 gezielte Zugriffe(W/R), um das TTL zu erkennen. Das müsste eigentlich gut machbar sein.

  • Dauert nun doch etwas länger, daher erst mal ein kleiner Zwischenstand: es ist nicht eingeschlafen. :) Musste es leider eine Woche liegen lassen, habe aber mittlerweile wieder einige Kleinigkeiten eingebaut:



    Selbsttest funktioniert: visuelle Bestätigung durch kurzes Rahmenflackern.
    Bauteile auflisten ist auch aktiv



    Es können bis zu 256 TTLs in einer Datenbank angezeigt werden. Da kann hoch und runter gescrollt werden.


    Die Datenbank muss noch etwas aufgeräumt und mit echten Diagnosedaten gefüllt werden. Ist im Moment nur Mockup zum Testen des Programms.


    Das komplette Konzept steht. Hatte es schon mal für eine Webseite zusammengeschrieben:



    Jetzt baue ich noch die Laderoutine ein und dann geht es ans TTL-Testen, bzw. passende Routinen dazu einbauen.


    Die erste Version für einen Betatest wird noch etwas dauern.

  • Das ist prima. Es dauert nicht mehr allzu lange, dann habe ich eine erste Beta zum Testen zusammen.




    "Datenbank manuell laden" ist nun auch drin und funktioniert einwandfrei. Jetzt fehlen noch einige kleine Anpassungen und das eigentliche TTL-Testen.

  • Blöde Frage. Ist der Dela Tester baugleich zu dem Tester den die Firma Rex im Programm hatte?

    Das habe ich mich auch eben gefragt, da ich den Rex IC-Tester 9627 habe. :search: