ACA-500 plus

    • weshalb sollte dies von der Karte ahängen und nicht vom Amiga und der eingebauten Hardware, Chips etc. Und - ok - der Stromversorgung?

      Für mich ist das nicht nachvollziehbar da ich mir nicht vorstellen kann, dass sozusagen jede produzierte Karte ein Unikat sein sollte - ich gehe davon aus, dass die Karten nicht manuell produziert werden

      Ps: Ich erwarte nicht, dass meine Karte mehr als 14 Mhz unterstützt. Das hierfür kein Anspruch besteht, wusste ich ja schon beim Kauf. Ich möchte aber definitiv verstehen, wovon dann eine Bonusfrequenz abhängig ist.
    • Verständlich ist es auch für mich nicht. Ich kann volles Programm und andere so gut wie gar nichts.
      Bekomme aber gleich einen Amiga Rev. 6a. mal sehen, wie sich die Karte dort verhält.
      Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass du nicht besonders schnell lesen kannst :thumbsup:

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    • Bin gespannt auf Deine Testergebnisse.

      Falls diese positiv sind, wäre ein weiter Versuch meinen Amiga in den Originalzustand zurück zu bauen:
      • ECS Denise rausnehmen und Original einsetzen
      • Lötbrücken für den Chip-RAM Fix rückgängig machen
      • KS 3.1 durch 1.3 ersetzen
      • Fat Agnus war schon in der Originalkonstellation bei
      Hoffentlich bleibt mir das erspart... :)
    • htheus schrieb:

      Ps: Ich erwarte nicht, dass meine Karte mehr als 14 Mhz unterstützt. Das hierfür kein Anspruch besteht, wusste ich ja schon beim Kauf. Ich möchte aber definitiv verstehen, wovon dann eine Bonusfrequenz abhängig ist.
      Das liegt an den Toleranzen in der Chipfertigung. Da gibt es ganz viele Faktoren, die einen Einfluss auf das Endergebnis haben.
      Z.B.:
      -Position des Chips auf dem Wafer
      -Alter der Belichtungsmasken
      -Alter der Belichtungsquelle
      -Variationen der Dicke des Belichtungslack
      -Alignment - Variationen bei der Ausrichtung der verschiedenen Belichtungsmasken untereinander
      -Qualität des Wafers
      -Qualität der verwendeten Chemikalien
      -Einhaltung der Temperatur bei den einzelnen Prozessschritten
      -Ein unvermeidliches Staubkorn bei der Produktion
      -Wie lange wird der Produktionsprozess schon gefahren (wird mit der Zeit eigentlich immer besser - durch kleine Verbesserungen)
      ...

      Am Ende wird nur noch geprüft ob der Chip die garantierten Frequenzen aushält, wenn nicht wird er auf niedrige Frequenzen geprüft und dafür freigegeben oder eben ab in die Tonne. Je höher der Takt um so größer ist die Wärmezunahme (bei einer guten CPU ist diese gering und bei einer schlechten ist diese eben recht hoch). Je höher die Temperatur des Chips um so größer steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler beim verarbeiten der Daten und damit geht die Stabilität runter - Computer stürzt ab. Es gibt wohl eine Grenztemperatur ab welcher die CPU nicht mehr stabil läuft und die schlechteren CPUs erreichen diese schon bei niedrigeren Frequenzen als die besseren. Motorola scheint den Fertigungsprozess bei der verwendeten Serie von CPUs gut im Griff zu haben. Sprich die 10MHz Prozessoren scheinen ganz gut zu sein, so dass die 14MHz kein Problem darstellen (Hitzeentwicklung und Stabilität).

      Also Jens hat also gar keinen Einfluss auf die max. Frequenz der CPU und sicherlich nicht die Zeit diese aufwendig zu prüfen. Das darf jeder Käufer dann selbst machen ;)

      PS: Zusätlich ist noch die Umgebung der CPU dazu, welche auch einen Einfluss auf die Stabilität des Systems beiträgt. Variationen der Signallaufzeiten, Qualität der Signalflanken, die Custom-Chips, Spannungsversorgung, Qualität der Kontakte etc...
    • htheus schrieb:

      Für mich ist das nicht nachvollziehbar da ich mir nicht vorstellen kann, dass sozusagen jede produzierte Karte ein Unikat sein sollte - ich gehe davon aus, dass die Karten nicht manuell produziert werden
      Nur weil etwas automatisiert produziert wird, muss es nicht bis ins letzte Molekül identisch sein. Die Beschränkung dürfte hier eher bei der CPU als bei der Karte liegen, manche Chips sind nun mal besser trotz gleichem Gehäuseaufdruck übertaktbar als andere.

      Quellcode

      1. 10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
      2. 20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
      3. 30 printint(rnd(1)*328)-217

      sd2iec Homepage
    • So heute ist meine neue CF Karte eingetroffen. Es lag an dieser CF Karte. Updaten funktioniert tadellos. Aux-Port läuft 1 A. Classic Workbench per Win UAE vorbereitet am PC. Es schnurrt alles so wie es soll.
      Die Karte läuft bei mit 42 MHZ stabil. WhdLoad schnurrt, zocken macht auch Spaß!

      ...jetzt bin ich Amiga Süchtig..... :( ;)

      EDIT: Classic Wokbench 68k, Lite und Full funzen alle tadellos!

      Nächster Versuch: Turbokarte anschließen an ACA500plus! :D
    • knusis schrieb:

      htheus schrieb:

      Ps: Ich erwarte nicht, dass meine Karte mehr als 14 Mhz unterstützt. Das hierfür kein Anspruch besteht, wusste ich ja schon beim Kauf. Ich möchte aber definitiv verstehen, wovon dann eine Bonusfrequenz abhängig ist.
      Das liegt an den Toleranzen in der Chipfertigung. Da gibt es ganz viele Faktoren, die einen Einfluss auf das Endergebnis haben.Z.B.:
      -Position des Chips auf dem Wafer
      -Alter der Belichtungsmasken
      -Alter der Belichtungsquelle
      -Variationen der Dicke des Belichtungslack
      -Alignment - Variationen bei der Ausrichtung der verschiedenen Belichtungsmasken untereinander
      -Qualität des Wafers
      -Qualität der verwendeten Chemikalien
      -Einhaltung der Temperatur bei den einzelnen Prozessschritten
      -Ein unvermeidliches Staubkorn bei der Produktion
      -Wie lange wird der Produktionsprozess schon gefahren (wird mit der Zeit eigentlich immer besser - durch kleine Verbesserungen)
      ...

      Am Ende wird nur noch geprüft ob der Chip die garantierten Frequenzen aushält, wenn nicht wird er auf niedrige Frequenzen geprüft und dafür freigegeben oder eben ab in die Tonne. Je höher der Takt um so größer ist die Wärmezunahme (bei einer guten CPU ist diese gering und bei einer schlechten ist diese eben recht hoch). Je höher die Temperatur des Chips um so größer steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler beim verarbeiten der Daten und damit geht die Stabilität runter - Computer stürzt ab. Es gibt wohl eine Grenztemperatur ab welcher die CPU nicht mehr stabil läuft und die schlechteren CPUs erreichen diese schon bei niedrigeren Frequenzen als die besseren. Motorola scheint den Fertigungsprozess bei der verwendeten Serie von CPUs gut im Griff zu haben. Sprich die 10MHz Prozessoren scheinen ganz gut zu sein, so dass die 14MHz kein Problem darstellen (Hitzeentwicklung und Stabilität).

      Also Jens hat also gar keinen Einfluss auf die max. Frequenz der CPU und sicherlich nicht die Zeit diese aufwendig zu prüfen. Das darf jeder Käufer dann selbst machen ;)

      PS: Zusätlich ist noch die Umgebung der CPU dazu, welche auch einen Einfluss auf die Stabilität des Systems beiträgt. Variationen der Signallaufzeiten, Qualität der Signalflanken, die Custom-Chips, Spannungsversorgung, Qualität der Kontakte etc...
      Das heisst wohl ein paar CPUs aus der Bucht fischen und probieren....
    • Neben Garantieverlust ist CPU Tausch aber sicher suboptimal, da man es mit SMD CPU-Beinchen zu tun hat. Viel Spaß beim de-soldern / lösen der Beinchen. ;)
      Es sei denn: Heißluftmethode. Aber da erwischt man zu viel anderes oder Plastik dabei mit, u.U. .
      ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.
    • CommieSurfer schrieb:

      Neben Garantieverlust ist CPU Tausch aber sicher suboptimal, da man es mit SMD CPU-Beinchen zu tun hat. Viel Spaß beim de-soldern / lösen der Beinchen. ;)
      Es sei denn: Heißluftmethode. Aber da erwischt man zu viel anderes oder Plastik dabei mit, u.U. .
      Ich weiss ... ich lass das bleiben - und wenn schon, dann einmal um einen Sockel von Vesalia drauf zu löten.

      Ansonsten allefalls eine schöne ACA Erweiterungskarte kaufen.... aber das kostet auch wieder ne Stange Geld.
    • 2. Amiga ist ein R6a OCS, beim einschalten nichts Passiert.
      Also gleich mal Kontakte gereinigt, siehe da, geht :) . Radiergummer Kohlraben schwarz :drunk:
      Also mal mit 14 - 42 Mhz gestartet, läuft auch alles. Speichern geht auch,... Dann habe ich mal noch eine Speichererweiterung TECHNOPlus AmiRAM 1000 eingebaut. Gleiche Tests noch mal, auch keine Probleme. Obwohl da am Amiga was faul ist, das Bild wird immer etwas dunkler und wieder heller.
      Oder es liegt am 2. Netzteil, weil der Ton knackst da auch beim anschalten.

      Monitor ist das nicht, da das beim C64 und am A500 R 6a ECS nicht passiert.
      Aber was auch immer, ACA500 Plus hat auch da keine Zicken gemacht.

      Gestern auch von 19:00 bis 1:35 Uhr programmiert und keine Abstürze.

      Nachtrag:


      Ach so, wer beim Softreset auch ein grünes Bild bekommen hat, sollte mal etwas länger die Tasten gedrückt halten.
      Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass du nicht besonders schnell lesen kannst :thumbsup:

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    • CommieSurfer schrieb:

      Neben Garantieverlust ist CPU Tausch aber sicher suboptimal, da man es mit SMD CPU-Beinchen zu tun hat. Viel Spaß beim de-soldern / lösen der Beinchen. ;)
      Es sei denn: Heißluftmethode. Aber da erwischt man zu viel anderes oder Plastik dabei mit, u.U. .
      Heißluft würde ich nicht nehmen - mit ChipQuick oder Roses Metal flutscht das von selbst. Neuauflöten ist auch halb so wild.
    • paranoid64 schrieb:

      2. Amiga ist ein R6a OCS, beim einschalten nichts Passiert.
      Also gleich mal Kontakte gereinigt, siehe da, geht :) . Radiergummer Kohlraben schwarz :drunk:
      Also mal mit 14 - 42 Mhz gestartet, läuft auch alles. Speichern geht auch,... Dann habe ich mal noch eine Speichererweiterung TECHNOPlus AmiRAM 1000 eingebaut. Gleiche Tests noch mal, auch keine Probleme. Obwohl da am Amiga was faul ist, das Bild wird immer etwas dunkler und wieder heller.
      Oder es liegt am 2. Netzteil, weil der Ton knackst da auch beim anschalten.
      Ich kenne das mit dem dunkler und wierder (normal) heller werden auch von meinem einen Rev.6a Amiga. Sechs andere Rev.5 Amiga haben das nicht.
      Jedesmal wenn die interne Floppy *tackt* wird z.B. der KS Screen ganz leicht dunkler.

      Sind sogar alle ge re-capped mittlerweile, alle Amigas. In der Beziehung half das (natürlich) nichts, ist immernoch vorhanden.

      Ist wohl einfach normal .. :).
      ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.

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    • Hiho!

      Ich kenne das Verhalten von meinem Rev6a aber nicht. Da bleibt alles gleich hell.

      Die ACA500plus ist echt ein nettes Stück Hardware und bei mir funktioniert soweit fast alles, einzig ein von Software ausgelöster Reset endet aktuell immer in einem grünen Screen. Übertakten? Leider nur bis 21Mhz, aber immerhin.

      BTW nur die Profile verstehe ich noch nicht ganz, aber das kommt sicher noch.

      So long, Finster.
      Today was just a day fading into another ...

      :: C64 Stock + 1541Ultimate :: Amiga500 Rev6a 8372a Stock + 512kb Trapdoor RAM + ACA500plus ::
    • Könnte auch etwas mit der persönlichen Wahrnehmungssensibilität zu tun haben. Ausserdem - auf einem C= Röhrenmonitor über RGB sehe ich das, könnte mir aber vorstellen dass ein Flachbildschirm das gar nicht soo registriert oder umschaltet (diese ganz kurze Helligkeitsänderung in dem Moment).
      Ich glaub' das Bild bleibt auch "dunkeler" solange die Floppy läuft / auf etwas zugreife / halt lädt.. . Erst wenn sie aufhört zu drehen wird's wieder heller. Naja.., oder bei jedem einzelnen Track- *tack* change wird's kurz dunkler. Glaube so war das.
      ' war Anfang 2000 schonmal unter dem Kennnamen 'c64fan' hier unterwegs.

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