Quickbyte 2 - Probleme mit CMOS-Eprom

Es gibt 19 Antworten in diesem Thema, welches 3.549 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Juli 2016 um 20:11) ist von x1541.

  • Hallo zusammen,

    ich versuche mit dem Quickbyte 2 ein CMOS-Eprom des Typs -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. <- zu brennen, doch jedesmal kommt direkt beim Start des Brennvorgangs die Meldung "Eprom is not programmable".
    Habe mehrere davon. Angeblich sind die neu. Die Brennspannung habe ich auch schon überprüft. Die liegt so zwischen 12,5 und 13 Volt. Also alles ok.
    Ich bin mit meinem Latein am Ende. Hat vielleicht einer einen Tipp für mich?

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  • Den Quickbyte II hatte ich auch mal. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Brenner anscheinend sehr wählerisch war. Wobei ich wiederum mit Eproms von ST eher gute Erfahrungen gemacht habe. Auch mit 27C512 - ob das aber 10F1 waren, weiß ich nicht mehr.

    Dass du die Eproms mittlerweile gelöscht hast, bevor du sie (erneut) brennst, setze ich jetzt einfach mal voraus.

    Die Brennprobleme mit dem QB2 schienen bei mir keiner nachvollziehbaren Logik zu folgen. D.h., betroffen waren sowohl ältere als auch neuere Eprom-Typen, also CMOS und NMOS.

    Manchmal spielte anscheinend der Zufall eine Rolle. Je nachdem, welchen Programmieralgorithmus ich gewählt hatte, funktionierte das Brennen; beim nächsten Mal mit einem identischen EPROM funktionierte nur ein anderer Algorithmus. Da half nur Probieren, sprich: Brennversuch, ggf. löschen und erneuter Brennversuch und das ganze dann vielleicht noch einmal von vorn mit einem anderen Algorithmus.

    Vielleicht handelt es sich dabei um Alterserscheinungen des Quickbyte II (die irgendwie reparabel sein mögen, wovon ich aber keine Ahnung habe). Mir war das "System Zufall" irgendwann jedenfalls zu blöd, sodass ich dann auf einen "modernen" Epromprogrammierer umgestiegen bin. Gut, diese Antwort hilft dir mit dem QB2 nicht wirklich weiter. Der Umstieg war für mich aber eine sinnvolle Lösung, weil ich so nun auch andere ("modernere") Epromtypen programmieren kann (der QB2 war bis dahin nämlich mein einziger Brenner).

  • Ja, die Eproms sind leer. Das prüfe ich vorher immer mit dem Erase-Test. Was ich aber beim Quickbyte nicht gefunden habe ist, wie man den Programmier-Algorithmus für diesen Eprom-Typ (27512) verändern kann.


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  • Man kann den Quickbyte ja in diesen Selbsttestmodus versetzen. Beim Einschalten, C= Taste gedrückt halten. Dort habe ich dann die Programmierspannung von 12,5/13 Volt gemessen. Sollte also rein theoretisch klappen.

    Edit: Normale Eproms lassen sich ja auch brennen.


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  • Du müsstest diese EPROMs mit einem anderen Brenner probieren (lassen). Es ist bei Hardware immer auch möglich, daß sie einfach defekt ist...

  • Habe mehrere des gleichen Typs in einem Aufbewahrungsröhrchen. Sollten neu sein. Das die alle defekt sind, ist doch schon sehr unwahrscheinlich, oder?


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  • Wenn sie alle den gleichen Datecode haben und es damals ein kleines Problem mit dem Prozess gab kann das schon sein.

    Ich hatte mal 2 Stück 27C256 von Microchip die immer problemlos funktionierten, aber am gleichen Tag auf einmal beide nicht mehr programmierbar waren.

    Wie gesagt, erstmal mit einem anderem Programmer probieren, vor allem wenn der QB2 als wählerisch bekannt ist.

  • Wird schwierig. Ist leider mein einziger.


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  • nicht richtig gelöschte Eprom werden häufig als defekt erkannt, mal probiert einen zu löschen?

  • Manchmal muss man zweimal oder länger löschen. Danach zuerst auslesen und prüfen, ob wirklich jedes Byte auch $ff hat.

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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  • Nach dem Brennversuch zeigt der Erase-Test an, das der Eprom nicht leer ist. Ich lösche sie dann erfolgreich mit einem Eprom-UV-Löschgerät. Der Erase-Test bestätigt mir das. Die sind danach definitiv leer.


    Gruß Thomas (GMP)
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  • Manchmal muss man zweimal oder länger löschen. Danach zuerst auslesen und prüfen, ob wirklich jedes Byte auch $ff hat.

    Zumindest hatte GMP doch geschrieben, dass er das direkt mit dem QB2 überprüft hat. Aber ja, manchmal (warum auch immer) mag längeres Löschen helfen.


    Was ich aber beim Quickbyte nicht gefunden habe ist, wie man den Programmier-Algorithmus für diesen Eprom-Typ (27512) verändern kann.

    Sorry, da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Das mit den Programmieralgorithmen war eher eine allgemeine Beschreibung meiner Erfahrungen mit dem QB2. Für 27512 hat der QB2 nur einen Algorithmus zur Verfügung. Aber evtl. ist das auch der Punkt - 27C512 waren lt. Menü nicht vorgesehen.


    Habe mehrere des gleichen Typs in einem Aufbewahrungsröhrchen. Sollten neu sein.

    Neu gibt's die doch gar nicht mehr, oder? Ist also entweder New Old Stock oder alt und gereinigt, damit's wie neu aussieht.


    Wie gesagt, erstmal mit einem anderem Programmer probieren

    Wird schwierig. Ist leider mein einziger.

    Je nachdem, wie wichtig dir das Eprombrennen ist, solltest du dir noch einen anderen Brenner zulegen. Mit

    bspw. (gibt's auch von anderen Händlern bei Ebay und in verschiedenen Ausstattungsvarianten) haben einige aus dem Forum ganz gute Erdahrungen gemacht. Treiber vom Hersteller für den Brenner gibt's aber nur für Windows. Irgendjemand hatte aber auch was für Linux zusammengeschustert.

  • Ich habe meinen REX QB 2 mal mit VPP an ein Fluke gehängt: 20,7V. Da wäre vielleicht auch mal zu überprüfen, ob VPP überhaupt noch während des kompletten (!) Brennvorgang passend anliegt.
    Der Step-Up mit dem TL497 wird sicher eine stabile 5V-Versorgung brauchen und bei mir sind zumindest drei uralte Elkos drauf.

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  • Ein 27512 oder 27C512 möchte mit 12,5V, bzw. etwas mehr (*) programmiert werden.

    (*) Manche Algorithmen erhöhen diese Spannung um schneller arbeiten zu können. Ebenso wird beim Test nach dem Programmieren Vcc erhöht.

  • Ein 27512 oder 27C512 möchte mit 12,5V, bzw. etwas mehr (*) programmiert werden.

    (*) Manche Algorithmen erhöhen diese Spannung um schneller arbeiten zu können. Ebenso wird beim Test nach dem Programmieren Vcc erhöht.


    Heißt, ich soll den mal etwas frisieren? ;)


    Gruß Thomas (GMP)
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  • Ich habe mir jetzt einen TL866CS bei Aliexpress bestellt.
    Schnauze voll.


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  • @ GMP

    eine wirklich sehr gute Wahl :thumbup:

    Merke: Ein Schnörpel ist ein Pippus ohne Zampel. Ein Pippus mit Zampel hingegen wird als Penorkel bezeichnet.
    Ich sach dazu auch Penöppel.

  • In der Tat, ich bin auch sehr zufrieden mit dem. Nur leider kann er keine 25xx-Eproms brennen.

    ---
    Meine Github-Projekte: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Vice 3.2 Improved: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    1541 Ultimate II / Ultimate 64 Firmware Releases: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    1541 Ultimate II Update instructions: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Meine QB2 sind auch alle etwas zickig. Wenn die anfangen zu brennen, flackert der Bildschirm, das sagt mir schon dass da sehr viel Strom gezogen wird. Das Menü mit den EPROM Bezeichnungen ist auch mehr ein Ratespiel und ohne das Handbuch wählt man garantiert die Variante mit der falschen Brennspannung.

    Ich mag daran aber die Möglichkeit 27(C)512 ab Werk zu brennen und das eingebaute Menü mit Diagnosemöglichkeit für die Hardware.

    Gruß x1541

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN