Was, wenn Commodore nie pleite gegangen / Tramiel bei Commodore nicht gefeuert worden wäre?

  • Um nie pleite zu gehen hätte Commodore frühzeitig ein clevereres Management bekommen müssen, eher die Zeichen der Zeit erkennen müssen, und sich rechtzeitig auf die eigenen Stärken besinnen müssen. Commodores Erfolge sind fast durchweg die Geräte, deren Entwicklung den Entwicklern überlassen wurde. Die Misserfolge sind eher die Systeme, die vom Marketing zusammengezombiet wurden. Entwicklung und Ingnieurerei waren eine echte Stärke. Irgendwann hätten sie merken müssen, dass die Zeit der proprietären Einzelsystem sich dem Ende zuneigen wird und sich eine Richtung herauskristallisiert (namens "IBM-PC"), möglicherweise wären sie dann dazu übergegangen, vornehmlich Komponenten zu entwickeln (was weiss ich, Grafikkarten, Soundkarten, vielleicht aber auch noch Spielkonsolen oder Entertainmentsysteme...). Eventuell wären Elemente der Amiga-Architektur oder "Philosophie" noch länger erhalten geblieben und in die PC-Richtung eingeflossen, und durch ein marktstärkeres Commodore heute dann noch weiter verbreitet oder würden zumindest noch als "Legacy" in PCs mitgeschleift.

    Commodores schwabbeliges Management mit fragwürdigen Entscheidungen, persönlichen und personellen Animositäten und vielerlei Irrwegen ist natürlich bekannt - rückblickend sowieso (hinterher ist man immer klüger), aber vieles hätten sie eben auch schon damals erkennen müssen und sich dann sparen können. Das hat sie in ihrer Geschichte öfters geschwächt und mitunter schwach gehalten. Sie sind aber zu einem gewissen Grad auch an ihrem eigenen Erfolg kaputtgegangen. Dass sich gerade durch die 80er hindurch der C64 verkauft hat wie kein zweiter Computer (und dann auch der Amiga in vielen Teilen der Welt gut lief) hat sie einigermassen blind für kommende Entwicklungen und sich abzeichnende Tendenzen gemacht, und natürlich auch Ressourcen gebunden.
  • Ich finde diese Betrachtung überhaupt nicht überflüssig weil wir eine vergangene Epoche mit dem Wissen der Gegenwart bewerten können.

    Das können Manager die heute mit einem schwindenden Desktop PC Markt und Mobile Trend zu tun haben, nicht. Die stecken wie Commodore damals mittendrin und müssen im Nebel von Prognosen und Annahmen strategische Entscheidungen fällen, die furchtbar in die Hose gehen können.

    Für mich ist der Untergang der Heimcomputer und das Überleben von Apple ein Musterbeispiel, wie man sich in schnell wandelnden Märkten behauptet.

    Man muss einen Markt als Ganzes sehen können und muss einfache Konsequenzen daraus ableiten können. Man darf an dieser Stelle nicht detailverliebt sein (das hat dem c128 auch nicht geholfen) und nicht von persönlichen Vorlieben getrieben die am Markt vorbei gehen.

    Mit der NG Amiga OS4 Hardware von heute, Amiga One X1000, X5000 und Co., wiederholt sich derselbe strategische Fehler. Leistungsschwache proprietäre Nischenhardware die nicht mehr Kraft hat als ein raspberry pi und 2000 Euro kostet.

    Dann lieber heute MorphOS nehmen oder man hätte sich damals an Apple orientieren müssen und die gleiche Komposition an X86 Hardware von der Stange in Amiga Gehäuse einbauen und einheitlich Treiber und Software dafür entwickeln, evtl. Hätte man sich die Nische im Film Business erhalten können und Pixar würde heute noch auf Amigas rendern.
  • Tale-X schrieb:

    Die Raspberries haben eine andere - nicht businessgetriebene - Philosophie.
    Sind aber sehr erfolgreich damit. Wenn es einer schafft, den Verkaufsrekord vom C64 zu brechen, dann ist das bestimmt ein Raspberry Pi.

    Tale-X schrieb:

    NeXT war auch nicht so der Bringer.
    Immerhin wurde das World Wide Web und Doom darauf entwickelt.

    Tale-X schrieb:

    84 war die Heimcomputeräre, 93 schon fest in PC-Hand.
    Es ist ja nicht so, daß Commodore nicht auch PCs verkauft hat.

    axorp schrieb:

    der PET war ja auch ursprünglich nur zum spielen gebaut worden.
    Aber nur für Textadventures, oder? Welche PET-Modelle waren denn grafikfähig? Das waren doch nur die späten, die neben dem C64 kaum noch Bedeutung hatten, oder?

    Superingo schrieb:

    Der größte Fehler war meiner Meinung nach den Amiga immer weiterzuentwickeln ohne das die Kiste dabei einen richtigen Quantensprung brachte.
    Von "Weiterentwicklung" kann ja gar keine Rede sein. Schnellere CPU zählt nicht, die ist ja nur mal eben von Motorola bestellt. Was bleibt: gerade mal AGA und marginale Verbesserungen im ROM. Die Verbesserungen der Chipssatz-Revisionen werden wahrscheinlich die meisten Anwender nichtmal bemerkt haben. Chunky-Grafik-Modus wäre wohl das mindeste gewesen, um wenigstens mit den 386'er-PCs mithalten zu können.

    Superingo schrieb:

    Um einen Kaufanreiz zu schaffen muss man immer etwas bieten was den Neukauf rechtfertigt.
    Oft sind das dann Exklusiv-Titel. Nicht beliebt, aber funktioniert.
  • Ja man kann in der Tat kaum von Weiterentwicklung sprechen.
    Im Grunde wurde die Technik nur in andere Gehäuse verpackt....
    Man hätte den Commodore Usern etwas neues bieten müssen, was den Amiga auf Altenteil verbannt hätte.
    So wie es der Amiga mit dem 64er gemacht hat.

    Ich glaube fest daran das es genügend Kunden gegeben hätte, die eben KEINEN PC wollten wo man erstmal Treiber installieren muss oder ewig neues nachrüsten kann/muss.

    Kann man bei den Konsolen auch nicht und dennoch verkaufen die sich wie geschnitten Brot.

    Ein Rechner mit der Leistung der PS1 und dem Medium CD hätte eingeschlagen wie eine Bombe anfang der 90er.

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    George Bernard Shaw
  • Das wurde doch schon zur Genüge hier durchgekaut.
    Der 264er als Einsteigerrechner der Kundschaft anlockt der C64 usw zu teuer gewesen wäre hatte mit Sicherheit seine Daseinsberechtigung.
    Das hat Commodore aber nicht kaputt gemacht.

    Keinen adäquaten Nachfolger für den Amiga zu entwickeln war dagegen unglaublich dämlich.

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    George Bernard Shaw
  • Bytebreaker schrieb:

    Ich finde diese Betrachtung überhaupt nicht überflüssig weil wir eine vergangene Epoche mit dem Wissen der Gegenwart bewerten können.
    .................
    .................
    Dann lieber heute MorphOS nehmen oder man hätte sich damals an Apple orientieren müssen und die gleiche Komposition an X86 Hardware von der Stange in Amiga Gehäuse einbauen und einheitlich Treiber und Software dafür entwickeln, evtl. Hätte man sich die Nische im Film Business erhalten können und Pixar würde heute noch auf Amigas rendern.
    Also was bringt die Bewertung der Gegenwart?

    Das man Fehler nicht mehr macht, weil man jetzt klüger ist?
    Was wäre wenn, verändert die Vergangenheit nicht mehr.

    Es werden in der Gegenwart noch immer die gleichen Fehler gemacht.
    Jetzt eben mit moderneren mitteln.

    Und wenn man in die Zukunft schaut, wirds auch nicht rosiger.
  • Ich könnte mir vorstellen das bei Commodore auch geglaubt wurde man bräuchte gar keine gravierenden Neuerungen, denn Atari hat ja zu dieser Zeit genauso gepennt.
    Und Atari wurde ja als Hauptkonkurrent angesehen.
    Die Konkurrenz durch 3D fähige Grafikkarten im PC Bereich haben beide nicht kommen sehen.

    Im Moment sehe ich im Konsolen und PC Bereich auch eine Stagnation bei der Entwicklung.
    Den Unterschied zwischen PS3 und PS4 Games finde ich auch nicht so das es sich einem förmlich aufdrängt.




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    George Bernard Shaw
  • Was währe wenn, tja.
    Da kann man jetzt alles mögliche schreiben und natürlich bringt es eigentlich nichts.
    Aber Interessant ist das Thema trotzdem, ein paar Entscheidungen damals anders
    und heute währe nichts so wie es eben ist.
    So ein Commodore AllInOne-Computer mit Touch und kompatibel zu alter Software,
    mit PowerCPU und aktuellem GEOS oder Workbench.
    Ach ja, Träum :sleeping:
  • Superingo schrieb:

    Ja man kann in der Tat kaum von Weiterentwicklung sprechen.
    Im Grunde wurde die Technik nur in andere Gehäuse verpackt....
    Man hätte den Commodore Usern etwas neues bieten müssen, was den Amiga auf Altenteil verbannt hätte.
    Ein neuer Amiga hätte von vorneherein einen VGA-Anschluss haben müssen, mit mindestens Super-VGA-Auflösung (800x600 oder gar 1024x769 in 65K oder 16 Mio Farben), und zwar keine UMA/Shared memory architekture mit Chipmem wie bei den alten Amigas, sondern dediziertes Videoram, bei Bustakten unter 100 Mhz bremst Chipmem immer, es hätten Ansätze zu 3D-Beschleunigung (wie ATARI Jaguar, Lynx, 3DO oder gar Voodoo1, vielleicht sogar mit portierter Glide-Schnittstelle oder gleich OpenGL) da sein müssen, neben einer schnellen 68040/68060++ hätte ein Motorola 56001 DSP oder was vergleichbares da sein müssen, oder alternativ ein PPC oder X86 mit M68K-Sandbox wie es Apple beim PPC- und später X86 umgesetzt hat. Und Commodore hätte mehr Ansätze zu PC-Kompatiblität ins System reibringen müssen, Unterstützung von FAT-Dateisystem auf Disk und Platte ohne vorher was aktivieren zu müssen, einen PC-Emulator serienmäßig, usw. Und das selbe gillt auch für ATARI, wobei hier meiner Ansicht nach es sogar machbar gewesen wäre einen Betriebssystem-Wrapper in Windows/Linux zu integrieren, um da die alten Programme laufen zu lassen, so wie es STonX recht gut (aber nicht perfekt) unter Linux/unix zeigte (ich habe das mal auf einem VAX-Terminal testen können und war einigermaßen zufrieden.
  • @ segenhard

    Ich kann es ja verstehen wenn dich persönlich die Vergangenheit nicht interessiert, ich halte es aber grundsätzlich für wichtig aus der Vergangenheit zu lernen.

    Nur wer das tut wiederholt bestimmte Fehler nicht. Wer nicht daraus lernt wiederholt sie. Und leider kommt genau das tatsächlich heute immer noch vor aber so sind die Menschen eben.

    Für die Gegenwart können Faustregeln helfen, die man in der Vergangenheit gelernt hat, wie z.b. Immer Bereitschaft zur Veränderung mitzubringen und nicht auf beiden Ohren zu liegen während ein Markt sich gerade revolutioniert.
  • Superingo schrieb:

    Ich könnte mir vorstellen das bei Commodore auch geglaubt wurde man bräuchte gar keine gravierenden Neuerungen, denn Atari hat ja zu dieser Zeit genauso gepennt.
    ATARI hat auf Jaguar gesetzt, auf das falsche Pferd, und damit der verbliebenen ST-Nutzer-Basis, die gerade in Deutschland sehr proffessionell geprägt war (Musik, DTP, Office, Elektronik-Entwicklung, Softwareentwicklung, Forschungseinrichtungen (siehe MP3-Entwicklung, Laborrechner, Rhotron-VME-Systeme, etc.), vor den Kopf gestoßen. Der ATARI war wesentlich offener was hohe Grafikauflösungen angeht, siehe NOVA-Karten mit ET4000 und Mach32/64. Das ging zwar auch mit dem Amiga, aber so wie ich verstanden habe, nur mit hohem Aufwand.

    Superingo schrieb:

    Und Atari wurde ja als Hauptkonkurrent angesehen.
    Nein, eben nicht. Petro T. sagte, Commodore hatte Apple im Fokus gehabt, und garnicht gewusst, was ATARI getrieben hat. Und ATARI hat geschaut, was Apple macht (und eine Local-Talk Schnittstelle in den Mega STE, TT und Falcon eingebaut), den 1040 STE dem A 500 angeglichen, und den TT wegen dem A3000/25 von 16 auf 32 MHz hochgeprügelt. Verrückt, nicht?

    Superingo schrieb:

    Die Konkurrenz durch 3D fähige Grafikkarten im PC Bereich haben beide nicht kommen sehen.
    Doch, ATARI hatte in der JAGUAR-Konsole den richtigen Technologie-Ansatz für 3D-Beschleunigen, und das sogar schon 64 Bit breit. Auch der 8-Bit-Chip im Lynx konnte schon ein bischen 3D. ATARI hätte das sein können, was wenig später 3DFX war. ATARI hatte im Falcon den Motorola 56001 DSP (Digitaler Signalprozessor) und hat damit quasi die Technologien MMX, SSE und 3D-Now! von Intel und AMD ein paar Jahre später vorweg genommen*. Commodore hatte da meines Wissens nichts, das CD32 war nur eine Konsolenversion vom A1200.

    Superingo schrieb:

    Im Moment sehe ich im Konsolen und PC Bereich auch eine Stagnation bei der Entwicklung.
    Den Unterschied zwischen PS3 und PS4 Games finde ich auch nicht so das es sich einem förmlich aufdrängt.
    Im Privatmarkt stagniert der PC-Markt gewaltig, vielen Leuten reicht heutzutage das Smartphone, das Tablet und die Cloud. Und der NSA (CIA) hat die Daten schon da. (o-Ton Kraftwerk, die wussten das schon in den 1980ern)

    SID Spieler schrieb:

    mit PowerCPU
    Die ist schon seit 10 Jahren tot. Willst du heute Performance, brauchst du X86, in erster Linie von Intel. Brauchst du weniger Performance und willst lange Akkulaufzeit, brauchst du ARM oder X86/Atom. PPC spielt heute praktisch keine Rolle mehr, wird der überhaupt noch hergestellt? Motorola macht keine CPUs mehr, IBM auch nicht.

    *Fußnote: Auf der CeBit 1992 gab es einen Gemeinschaftsstand verschiedener Hersteller, organisiert von irgendeiner Universität, auf dem Highend-PCs (Pentium(-Pro?) Klasse) und diverse hochpreisige Workstations (SGI, SUN, DEC, HP-PaRisc, ...) Apfelmännchen-Benchmarks machten und sich gegenseitig übertrumpften. Auf dem ATARI Stand lief ein Standard-Falcon mit Apfelmännchenberechnung auf dem DSP und rechnete all die sündhaft teuren PCs und Workstations in Grund und Boden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 1ST1 ()

  • 1st1 schrieb:


    Die ist schon seit 10 Jahren tot.
    Totgesagte leben länger. In den Top500 der schnellsten Rechner der Welt sind immer noch PPC vorhanden. Selbst Z80&6510 wird noch gebaut. ;)
    Mitwäre das nicht passiert! :prof:
    :syshack: Meine 3D-Drucker Teile auf thingiverse.com/oobdoo/designs :strom:
    Sammlung | 99 Bücher bzw. 27.480 Buchseiten mit Z80/8080 Power
  • 1st1 schrieb:

    Die ist schon seit 10 Jahren tot. Willst du heute Performance, brauchst du X86, in erster Linie von Intel. Brauchst du weniger Performance und willst lange Akkulaufzeit, brauchst du ARM oder X86/Atom. PPC spielt heute praktisch keine Rolle mehr, wird der überhaupt noch hergestellt? Motorola macht keine CPUs mehr, IBM auch nicht.

    *Fußnote: Auf der CeBit 1992 gab es einen Gemeinschaftsstand verschiedener Hersteller, organisiert von irgendeiner Universität, auf dem Highend-PCs (Pentium(-Pro?) Klasse) und diverse hochpreisige Workstations (SGI, SUN, DEC, HP-PaRisc, ...) Apfelmännchen-Benchmarks machten und sich gegenseitig übertrumpften. Auf dem ATARI Stand lief ein Standard-Falcon mit Apfelmännchenberechnung auf dem DSP und rechnete all die sündhaft teuren PCs und Workstations in Grund und Boden.
    Das meinte ich

    golem.de/news/ibm-power8-mit-9…bermacht-1404-106027.html

    nix Tot ;)
  • Vernunftmensch schrieb:

    Wenn es früher zum Mauerfall gekommen wäre, dann gäbe es Commodore noch heute. An Ostdeutschland haben sich alle Computerhersteller eine goldene Nase verdient.
    Selten so einen Blödsinn gelesen. Natürlich wäre der Markt größer gewesen, aber die Konkurrenz auf diesem größeren Markt wäre dann jawohl nicht kleiner als vor dem Mauerfall gewesen. Wieso hätten sich 1988 Ostdeutsche noch ausschließlich für C= interessieren sollen statt andere Hersteller in Betracht zu ziehen?

    Klar wurden einige zur Begrüßung im Kapitalismus bei ganz anderen Deals kräftig über den Tisch gezogen, aber die zitierte Theorie klingt für mich sehr nach "Den doofen Ossis hätte man jeden Schrott verkaufen können!" Nicht nur Klischee :thumbdown: (und das sag ich als Wessi), sondern auch höchst zweifelhaft, dass das irgendwen vor ner Pleite gerettet hätte.
    an allem schuld (sagt Sauhund, und der ist bekanntlich nicht ohne)
  • ArnoldLayne schrieb:

    LogicDeLuxe schrieb:

    Sind aber sehr erfolgreich damit. Wenn es einer schafft, den Verkaufsrekord vom C64 zu brechen, dann ist das bestimmt ein Raspberry Pi.
    Das hat das iPad vorher schon geschafft.
    Beides ARM-basierte Technologie... Erben des Dino Archimedes
    Wissen ist das einzige Gut, das sich beim Teilen vermehrt. Also seid vorsichtig damit!
  • Squidward schrieb:

    Die "falschen" Steckanschlüsse, um das Geld über die Peripherie hereinzubekommen war doch aber noch auf Tramiels Mist gewachsen, oder?
    Nein, das war einfach dem Gehäuse geschuldet. Das originale Design war der C116 und wenn du dir den anschaust (offen, damit man auch die Platine sehen kann) wirst du bemerken, daß da kein Platz für DB-9 Stecker ist.

    Abzocke war da nicht geplant und es gab auch sofort Adapter.

    Der C116 war als Spectrum-Killer gedacht und dazu hatte er auch das Zeug. Man hätte ihn nur so vermarkten müssen.