Danke, probiere ich aus.
Wer arbeitet alles mit KiCAD?
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ThomBraxton -
13. Januar 2016 um 16:59 -
Erledigt
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Du kannst aber auch einfach den Layer mit der Mouse auswählen. (Pfeilchen)
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Der Seitenwechsel mit PageUp/Down erzeugt eine Durchkontaktierung. Ist am Ort eines Bauteilbeinchens nicht so günstig. Das ist erkennbar, wenn das Bauteilbeinchenbohrloch größer ist als die Durchkontaktierung.
Oder ist es ein Weg Bohrloch und Durchkontaktierung auf den gleichen Durchmesser einzustellen?
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Ich habs jetzt ein Momentchen nicht benutzt aber ich meine mich zu erinnern das man die Lage mit 'v' wechselt.
Wenn ich Dich richtig verstehe hast du das Bauteil (z.B. ein TTH Widerstand) plaziert und willst jetzt sowohl oben, als auch unten eine Leiterbahn an einem Beinchen enden lassen?
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Wenn man nachfragen muss, hast Du das Problem vielleicht ungenügend beschrieben...
Beide Leiterbahnen haben das gleiche Startpad und enden am gleichen Zielpad? KiCAD entfernt normalerweise redundante Leiterbahnen, so das nur eine Bahn vom Start zum Ziel übrig bleibt.
Das kann man aber abschalten:
Im OpenGL-Modus (F11?): Drücke x, drücke e, entferne den Haken bei „Redundante Leiterbahnen entfernen“.
Ich lasse dieses Feature aber normalerweise aktiviert und deaktiviere es nur bei Bedarf...
Gruß
Thomas -
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Genau das meine ich. Gleicher Start und Zielpunkt und jeweils eine Leiterbahn oben und unten. Bei gleicher Leiterbahnbreite quasi doppelter Querschnitt.
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Die Begrifflichkeit "Redundante Leiterbahn" hatte ich nicht parat. Aber das trifft genau den Kern meiner Anfrage.
An alle vielen Dank für die Unterstützung.
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Rein aus Interesse: Warum willst du oben und unten eine Leiterbahn machen? EMV technisch sind Schleifen niemals gut, ausser du willst vielleicht absichtlich eine Antenne bauen. Und wenn du mehr Strom hinbringen musst, dann ist vielleicht eine dickere Bahn besser.
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Die Überlegung ist ein geringerer Widerstand der Leiterbahn bei "höheren" Strömen. Eine dickere Leiterbahn geht natürlich auch. Mt zwei direkt gegenüberliegenden Leiterbahnen habe ich keine EMV-technischen Erfahrungen. Eine Schleife dürfte das m. E. aber nicht sein, sondern erwarte ich ein Verhalten, wie bei zwei parallel geschalteten und verlegten Adern.
Mir geht es um Versorgungsleitungen (Netzteil). Bei Signalleitungen würde ich das nicht in Betracht ziehen.
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So. Habe gestern Abend mal mit Kicad angefangen.
Soweit so gut.
Habe das Tutorial durchgespielt.
Beim Punkt mit den Spannugsversorgungen, habe ich das Problem, das sie nicht akzeptiert werden.
Er sagt immer das eine Verbindung besteht, aber nicht zugeordnet ist.
Habe in Foren gelesen, das sowas passieren kann und man die Verbindung löschen soll und neu zeichnen.
Bei zweien klappte es, bei den anderen nicht.
Ist das Problem bekannt, wie kann ich es lösen ?
Gruß Spider
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Der ERC ist manchmal etwas Eigentümlich. Ich habe einen Schaltplan, da zeigt er bei jedem Versuch an einer anderen Stelle einen angeblichen Fehler an.
Lustig ist er manchmal auch bei Bus-Verbindungen.So ganz habe ich das Verhalten auch noch nicht raus. Manchmal hilft es, die Verbindung zu löschen und neu zu ziehen.
Hatte aber sogar einmal den Fall, da war laut ERC alles in Ordnung, aber auf der Platine fehlte eine Verbindung. Die tauchte in der Netzliste auch nicht auf. Verbindung gelöscht,
danach mal den ERC getestet und er meckerte zurecht. Verbindung wieder gezogen, Netzliste erstellt und die Verbindung war da.Also ganz rund läuft KiCad noch nicht, von dem Library Desaster mal ganz abgesehen, zumindest was die Original Libs angeht.
Man sollte sich generell auf die Automatiken nicht verlassen. Witzig ist auch der Autorouter. Den sollte man tunlichst vermeiden. Ist aber manchmal lustig, ihm zuzuschauen. Besonders wenn er
Leiterbahnen über die Platinenbegrenzung hinaus in die "Luft" zeichnet. Der Freerouter ist da schon besser, aber auch nicht perfekt. -
So. Habe noch mal alles überprüft und meinen Fehler gefunden. Hatte für VCC und GND die Power Flag nicht gesetzt.
Jetzt klappt ERC.
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So hab mich jetzt auch noch mal an Kicad gesetzt, gibt es auch libs extra für den c64? Also sowas wie die Pads für den Modul Port, oder Userport.
Dann wir macht ihr das im Plan wenn ich Pin Header nutz für z.B. Kernal umschalter die dann auf den Sockel vom Kernal gesetzt werden?
Was ich auch noch nicht gefunden habe sind Sockel ob, DIL oder SMD usw... -
Da muss ich mich doch auch gleich einmal einklinken. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., ich habe mir Deine Final Chesscard heruntergeladen und frage mich gerade, wie ich Deinen Footprint für den Expansionssteckplatz respektive das Steckmodul in eigene Projekte nutzen könnte. Deine Libraries im Schaltplaneditor zu importieren hat funktioniert, so daß ich das Schaltsymbol für den Expansionsport zur Verfügung habe doch wie weise ich dem Schaltsymbol einen Footprint zu ? Ich kann keinen Footprint entdecken.....

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Du hast bei KiCad immer drei Libs, einmal für die Symbole im Schaltplan, einmal die Footprints für die Platine und dann noch die 3D Objekte für die Ansicht, wobei letzteres nicht unbedingt benötigt werden.
Und diese Libs musst Du alle einzeln auch einpflegen. Da wo Du die Bauteile zuweist, kannst Du unter Einstellungen -> Verwalten Footprint-Bibliotheken diese Footprints hinzufügen. Du klickst dort unter "Bibliotheks
ansehen" (vermutlich falsch übersetzt) und suchst Dir das Verzeichnis, wo der Footprint für den Expansionsport drin ist und fügst diesen hinzu.Und dann kannst Du in der Zuweisungsliste den Footprint dem Symbol zuordnen. Du kannst dies auch noch entsprechend definieren, dann laufen diese Zuordnungen später fasst automatisch ab.
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Vielen Dank für den Hinweis, das war's!

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Du hast bei KiCad immer drei Libs, einmal für die Symbole im Schaltplan, einmal die Footprints für die Platine und dann noch die 3D Objekte für die Ansicht, wobei letzteres nicht unbedingt benötigt werden.
Ja, soweit klingt das ganz logisch. Praktisch blicke ich aber überhaupt nicht durch, was wo gespeichert wird.
Wenn ich ich irgendwas ändere, dann habe ich mal eine neue Lib, mal erscheint es in einer vorhandenen Lib, mal ist das Bauteil Teil meines Projektes.
Die einen Libs werden in Verzeichnissen organisiert, die anderen in Dateien zusammengefasst (ich weiss gerade gar nicht mehr ob Symbole oder Footprints).Ich hatte das vor ein paar Monaten mal verstanden, aber jetzt wollte ich einem damals erstellten Projekt ein Bauteil ändern und bin völlig gescheitert. Habe jetzt eine neue Lib, die ich nicht wollte und im Layout erscheint die Änderung nicht.
Und wenn ich nach einer Änderung im Schaltplan die korrigierte Netzliste übernehmen will, werden alle Bauteile neu und unplatziert angezeigt. Heisst für mich, dass nachträglich Schaltplanänderungen nicht möglich sind.
Ich habe früher schon mal mit Orcad und anderen Layout-Programmen gearbeitet, und da funktionierte das eigentlich ganz gut und intuitiv. Bei KiCAD bekomme ich kein System rein. Ich erkenne keine nachvollziehbare Logik bei der Lib-Verwaltung.
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So toll ich KiCad finde, was die Bibliotheken angeht, war ich auch das ein oder andere Mal der Verzweiflung nahe.
Man muss KiCad als eine Sammlung verschiedener und vor allem unabhängiger Programme sehen.
Und jedes Programm dieser "Suite" hat auch seine ganz eigene, teilweise anders funktionierende Lib.
Und das ist das fiese dabei. Man muss also in jedem einzelnen Programm die entsprechenden Libs ganz unabhängig vom anderen Programm pflegen.
Das mit dem mal Verzeichnis und mal Datei sind die Footprints. Früher musste man die Dateien einzeln einbinden, die jetzigen *.kicad_mod Dateien kommen in ein Verzeichnis, und dieses binded man ein.
Dann gibt es noch die Pfade zum angeben. Die lässt man am besten so, wie die sind und packt auch zu den original KiCad Libs keine eigene Dateien dazu. Das endet irgendwann im Chaos.
Besser man legt außerhalb eine eigene Struktur an.
Das beim einlesen der Netztliste alles durcheinander geht, passiert eigentlich nur, wenn man im Schaltplan die Annitation löscht und neu erstellt. Ansonsten ändern sich nur die geänderten Bauteile.
Dann hat KiCad pro Projekt Cache Libs. Da werden die verwendeten Bauteile gespeichert. Gibt man das Verzeichnis komplett weiter, hat der nächste dann diese Bauteile auch, selbst wenn er diese nicht in den eigenen Libs hat.
Zumindest in der Theorie, praktisch klappt das weniger gut.
Und wenn Du mal ein Bauteil geändert hast im Editor, dann kannst Du end weder über die Taste "E" in den Editor des Bauteile gegen, und dort das Teil aktualisieren (ohne das wieder alles durcheinander kommt) oder global gibt es da auch eine Funktion, ich glaube unter Bearbeiten war es.
Wenn man von anderen Programmen kommt, ist man erst einmal geschockt weil die Arbeitsweise so gänzlich anders ist. Aber ich finde trotzdem, dass es KiCad in vielen Bereichen besser macht.
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So toll ich KiCad finde, was die Bibliotheken angeht, war ich auch das ein oder andere Mal der Verzweiflung nahe.
Das kann ich so unterschreiben. Zuvor habe ich Eagle benutzt, hat für meine Projekte gereicht, ist meines erachtens aber auch nicht viel besser in der Bedienung. Jedes Programm hat so seine Eigenheiten und Hürden die es zu überwinden gilt.
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Um noch was Positives zu sagen: Ich war überrascht, wie schnell ich in KiCAD mein erstes Layout (seit 20 Jahren) erstellt hatte.
Die Bedienung im Schaltplaneditor und im Layout finde ich eigentlich sehr gut - wenn man sich mal daran gewöhnt hat.Das beim einlesen der Netztliste alles durcheinander geht, passiert eigentlich nur, wenn man im Schaltplan die Annitation löscht und neu erstellt. Ansonsten ändern sich nur die geänderten Bauteile.
Vielleixht habe ich das gemacht. Muss ich noch mal testen.
Problem ist, dass ich mit KiCAD seit Monaten nichts mehr gemacht habe. Jetzt muss ich mich eigentlich wieder neu arbeiten.
Hört man eigentlich was von der neuen Version? Ich hab mal im KiCAD-Forum quergelesen, aber das hörte sich nicht so an, als ob da in absehbarer Zeit was kommt. Und dann soll es ja ein Eagle-Import geben.
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Die Bedienung im Schaltplaneditor und im Layout finde ich eigentlich sehr gut - wenn man sich mal daran gewöhnt hat.
Ja, genau so ging es mir auch. Wenn man die Tastaturkürzel intus hat, dann geht es recht flott.
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