MEMTEST.lha in .ADF convertieren ?

Es gibt 23 Antworten in diesem Thema, welches 5.933 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Januar 2016 um 00:18) ist von war64burnout.

  • hallo liebe amiga freunde,

    kann mir jemand sagen, wie ich den inhalt einer .lha datei in einen .ADF container bekomme ?
    der hintergrund ist der, dass ich einen memtest für den amiga gefunden habe, der jedoch als .lha archiv zur verfügung steht und auf meinem gotek natürlich nicht geladen werden kann.
    hab im i-net schonmal gesucht und da hat einer gemeint, dass man sowas mit winuae machen kann.
    ok > ein leeres. ADF image/container habe ich unter dem punkt floppy erstellen können.
    das LHA archiv habe ich entpackt > darin ist die memtest und eine readme.txt (?) datei
    weiter bin ich nicht gekommen, also quasi bis zu dem punkt > wie bekomme ich die memtest nun in den ADF filecontainer rein ?
    die grösse sollte kein problem sein. so ein memtest ist doch nicht grösser als die 880kb ADF format

    edit: achja und bootfähig sollte die disk ja auch sein :)

  • das LHA archiv habe ich entpackt > darin ist die memtest und eine readme.txt (?) datei
    weiter bin ich nicht gekommen, also quasi bis zu dem punkt > wie bekomme ich die memtest nun in den ADF filecontainer rein ?

    ADF ist kein "Filecontainer" sind ein Disketten-Abbild. Das kannst du in WinUAE als "virtuelle" Diskette in das Diskettenlaufwerk legen. Dann kopierst du einfach die beiden Dateien auf die eingelegte Diskette.

    Zitat

    edit: achja und bootfähig sollte die disk ja auch sein :)

    Shell-Fenster öffnen, dann (bei eingelegtem ADF-Image, versteht sich) "install df0:" eingeben.

  • Hier mal die fertige ADF: (muss noch entpackt werden)
    Zum Starten einfach "memtest" in der Shell eingeben!

  • Nur der AmigaDOS Bootblock reicht aber nicht. Ein s: Ordner mit Startup-Sequence mit auch mit drauf.

    Heh, die Hälfte vom Satz vergessen: Er bootet dann in ein Shell-Fenster (meine ich) wo du einfach "memtest" eingibst.

  • Wofür sollte man in dem Fall eine Startup-Sequence benötigen? Mit AmigaDOS Bootblock erscheint nach dem Booten ein AmigaDOS Prompt, über den man beliebige Programme starten kann.

  • hallo, danke euch !! ich habe das file vom warc64burnout runtergeladen. Besonderen Dank auch Dir ! werde das morgen gleich ausprobieren und Bescheid sagen .

    btw. ich dachte das ein filecontainer deshalb ein container ist, weil er immer die gleiche grösse hat, egal was er an inhalt hat

  • wie wahrscheinlich ist es , dass der amiga500 mit einem speicherfehler noch unscheinbar funktioniert ?

  • wie wahrscheinlich ist es , dass der amiga500 mit einem speicherfehler noch unscheinbar funktioniert ?


    Ziemlich unwahrscheinlich. Einen Memtest braucht man ansich nur für Turbokarten mit Speicherriegeln drauf.

  • gibt es ein zuverlässiges fehlerbild für einen defekten speicher ?

    ich habe ein mainboard rev.6a welches nur einen grünen startbildschirm bringt und die grüne power led hell und dunkler blinkt (also nie ganz aus ist sondern nur in ihrer helligkeit
    blinkt). glaub 10 mal kurz und 1x lang

  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ein Memtest wird dir hier gar nichts nutzen. Der 500er kommt ja nicht mal so weit, dass er von Disk booten würde.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

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    Ein Memtest wird dir hier gar nichts nutzen. Der 500er kommt ja nicht mal so weit, dass er von Disk booten würde.

    Green - An error in the Chip Ram was detected.

    aha, da ich sowieso chiprams bestellt habe, werde ich mir diese gleich vornehmen.
    welcher nun von den 4 stück defekt ist kann ich vllt mit kältespray im betrieb herausfinden, also welcher von den 4 am wärmsten wird.

    Danke für den Link !!

    edit: kann man an speichern was messen ? ohmisch oder per diodenmessung ? oder kann man defekte speicherzellen so gar nicht lokalisieren ?
    wenn der defekte RAM IC wärmer werden sollte, muss er doch ohmisch anders sein als die noch funktionierenden ? was meint ihr ?

  • Speicher lässt sich ganz beschi.. erm bescheiden messen. Mit nem Multimeter schon gar nicht.
    Zuverlässig testen lassen sich Speicher nur in entsprechenden Testern. (z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. stolzer Preis ;))
    Der eine oder andere EPROM-Brenner kann auch schon mal den einen oder anderen Speicherchip testen. (z.B. der

    kann ein paar RAMs testen (z.B. 6116 und vergleichbare (vorzugsweise pinkompatible zu EPROMs mit gleichem Gehäuse)))

    Speicherchips, die heißer als die anderen (gleicher Bauart) werden, sind zumindest verdächtig.

    Das Dumme ist nur, dass die wenigsten Chips verraten, dass sie kaputt sind, indem sie heiß werden... ;)

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  • Das Dumme ist nur, dass die wenigsten Chips verraten, dass sie kaputt sind, indem sie heiß werden... ;)

    ja das habe ich befürchtet... AAAAAber, wenn ich alle 4 auslöte und erstmal sockle, dann tue ich mir noch leichter. ich verwende dann ic sockel die nicht präzisionssockel sind, sondern die billigeren die klemmen

  • Ausgelötete Chips in Präzisionssockel stecken ist immer ne schlechte Idee. ;)

    Du kannst dann zumindest mit einem Ersatz-IC solange durchtauschen, bis Du das defekte erwischt hast.
    Ob Du dafür erst alle sockelst und dann testest, oder die einzeln sockelst und testest, liegt ganz bei dir.
    Ich würde es einzeln machen und auch nur solange sockeln, bis ich den defekten Chip gefunden habe.

    Spannend wird es erst, wenn mehr als einer defekt ist. Dann kommste mit der Methode nicht weiter... ;)

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  • rams zu sockeln ist dann eher eine schlechte idee wegen evtl. kontaktprobleme die mit der zeit entstehen könnten und den hohen taktfrequenzen an diesem ?

  • Nö, aber fest eingelötete ICs neigen selten zu Wackelkontakten oder oxidierten Pins. ;)

    Gerade schon mal verlötete ICs machen sich prinzipiell in Sockeln nicht besonders gut. Die ziehste auch nicht unendlich oft aus dem Sockel. Ein Präzisionssockel kann schon beim ersten Ziehen ausgeleiert sein. Federkontaktsockel halten da deutlich länger durch.

    Naja, im Amiga gibt es keine "hohen" Taktfrequenzen. ;)

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