Hello, Guest the thread was called2.6k times and contains 33 replays

last post from Obelix 20960 at the

Festplatte von Mega ST 4 sichern

  • Bei meinem Mega ST ist eine SCSI Festplatte dabei.
    Meine Idee dahinter war jetzt, dass ich diese erst mal sichere, die Daten sind noch vom Verkäufer.
    Ich wollte so vorgehen, dass ich den Inhalt der 4 Partitionen mit STZip packe und dann Xmodem zum Amiga übertrage.


    Leider schlägt das packen schon fehl, STZip meldet gleich zu Beginn: Kein Speicher mehr :thumbdown:


    Welche Möglichkeiten hätte ich denn noch?
    Ich habe irgendwo gelesen, ich könne mit dem HcX Floppy Emmu was Festplattenähnliches auf dem Atari "emulieren" stimmt das, wäre das zu empfehlen?

  • Hast du auch einen Windows-PC? Hast du dafür einen SCSI-Controller?


    Wenn du diese Fragen mit "Ja" beantworten kannst: --> http://atari.8bitchip.info/drimus.php


    Wenn nicht, und überhaupt, dann empfehle ich dir das nachfolgende:


    Nachteile:
    - Langsammer als obige Lösung, aber bis zu 100 kB/s ist auch nicht wirklich schlecht.
    - Kostet rund 25 Euro Sharewaregebühr inklusive nötige Hardware (Adapter Parallel auf USB)
    Vorteile:
    1. Braucht keine weiteren Konfigurationsorgien, einfach ST und PC zusammenstöpseln, Software auf beiden Seiten starten, loslegen...
    2. Kann auch dafür verwendet werden, um neue Software auf den ST zu packen.
    3. Funktioniert auch mit Linux auf dem PC oder unter OS-X. Ein Rapi mit Linux geht auch.
    4. Kann auch benutzt werden, um MS-DOS-PCs ab 386SX zu sichern und mit Software zu bestücken. Weiterhüpfen der Daten auf XTs geht auch, dann vom 386er per Laplink.


    Siehe http://joy.sophics.cz/parcp/


    ParCP-USB nutze ich selber für ST und alte PCs und bin sehr zufrieden damit.


    Eine weitere Lösung wäre: http://www.lotharek.pl/product.php?pid=94 - Einfach als weiteres Laufwerk anschließen, oder damit (nach Umkopieren) die Megafile gleich ganz ersetzen. Das Ding hat zwei SD-Karten-Schlitze, einer für deine Software-Installation und zum davon booten, der andere als Wechselplatte, so dass du per SD-Karte Daten mit dem PC austauschen kannst. Für letzteres brauchst du aber noch einen modernen Festplattentreiber, der mit größeren FAT-Partitionen umgehen kann, sprich HDDRIVER plus "BIGDOS" im Autoordner, das klappt dann mit SD-Karten bis 1 bzw. 2 GB Größe. Noch besser ist das CosmosEX, das kann sogar ins Netzwerk eingebunden werden und mappt so Netzlaufwerke, die auf einem Linux- oder Windows-PC freigegeben sind, zu ATARI-Laufwerken. http://joo.kie.sk/?page_id=384 (Tipp: Bestelle gleich die SCSI-Version, die hat auch ASCI, also beides und kann so am ST, TT und Falcon eingesetzt werden! Beide Versionen kosten gleich viel!)

  • Wow danke für die vielen Möglichkeiten.
    Ich habe eben gerade bemerkt, dass der nachträglich eingebaute Kippschalter meines MegaST wohl auf der falschen Stellung stand und ich die ganze zeit mit einem alten TOS unterwegs war :platsch:


    Ok jetzt, auch um das System weiter kennen zu lernen, lass ich mal packen, was jetzt auch funktioniert.

  • So, doch Strategie Wechsel :rolleyes:


    Habe die Platte jetzt an nen alten Dawicontrol DC-2976UD, den ich mir zu Win98 Zeiten mal gekauft hatte, angeschlossen. Ich war zuerst verwundert, dass Dawicontrol noch aktuelle Treiber anbietet, hier Win7 64bit :thumbsup:


    Jetzt habe ich wie gesagt die Platte am Controller hängen, wird auch erkannt - der Paragon Festplattenmanager sagt mir jedoch die Quantum LP52S mit seinen gigantischen 49,8MB wäre unpartitioniert ?(

  • Vergiss die üblichen Windows-Plattenmanager usw. die erkennen die ATARI Partitionen NICHT. Wenn du Pech hast, schreiben die sogar ungefragt irgendwelche Markierungen auf die Platte und nichtmal der ST kann die dann noch lesen- Nimm das Tool aus meinem ersten Beitrag, erster Link, oder nimm WinDD.

  • :platsch: türlich, ist das selbe wie mit den Amiga Platten, man sollte erst mal nachdenken, Danke!


    So ich hab die jetzt mal gesichert. Nächste Frage , ich habe noch etwas größere Platten im 4Gigabyte bereich, wenn ich die laufen sollten, sind die einsetzbar oder brauche ich spezielle Treiber?

  • Am DMA-Port lassen sich mit normalen Hostadaptern (die also ein Subset von SCSI-I nachbilden) nur Platten bis 1 GB nutzen. Bestimmte neuere Hostadapter wie von ICD (AdSCSI-ST, AdSCSI-ST+, The Link), Inventronic, GE-Soft (Link 9x) bilden SCSI-II nach, mit denen kann man (wiederum wegen ACSI-Limitierungen) bis zu 2 GB ansprechen. Manche größere Platten lassen sich so auf bis zu 2 GB partitionieren, manche weigern sich aber auch. Hinzu kommt auch noch die Parity-Geschichte, oben genannte Hostadapter erzeugen Parity, werten es aber nicht aus, aber Platten, die Parity benötigen würden zumindestens funktionieren. Wenn Parity auf der Platte nicht abschaltbar ist und der Hostadapter kein Parity generiert, geht es erstmal nicht. In den Chips'n'Chips ist exempölarisch mit dem Mega-STE-Hostadapter beschrieben, wie man an solchen Hostadaptern einen Paritygenerator aus der 74LSxxx Serie nachrüsten kann. Außerdem zu beachten: Wenigstens Laufwerk C: sollte nicht größer als 511 MB sein, alle übrigen Partitionen nicht größer als 1 GB, aber nur wenn du BIGDOS in den Autootdner legst, sonst werden Partitionen mit mehr als 512 MB nicht erkannt. Es empfiehlt sich aber, auch ein paar Partitionen mit maximal 128 MB vorzusehen, weil manche ältere Programme sonst beim Abfragen der Partitionsgröße bzw. des freien Speichers auf der Platte eiinen Integerüberlauf bekommen und dann nicht richtig funktionieren.

  • Den ICD AdSCSI-ST+ habe ich schon mal. Also bin ich erst mal, ohne größeres rumprobieren und austesten, auf 2GB limitiert.


    Ok, kommen wir zum nächsten Schritt, wenn ich jetzt eine andere <2GB Platte einsetze, welche Programme benötige ich auf Disk um diese zu partitionieren und einzurichten?

  • Du kannst dir von http://www.icd.com die letzte Plattentreiber-Version runterladen. Da hast du alles was du brauchst. Der Plattentreiber ist aber auch schon gut 20 Jahre alt. Im Prinzip reicht der, aber wenn du modernere Sachen machen möchtest (z.B. zusätzlich ein Ultrasatan anschließen oder PC formatierte Wechselmedien lesen) wäre es besser, den aktuellen HDDRIVER zu kaufen.


    --> http://www.icd.com/atari/adscsi.zip
    --> http://hddriver.seimet.de/de/

  • Drück mal beim Einschalten die Control- oder Alternate-Taste, mit einer von beiden startet er trotzdem von Diskette. Die andere von den beiden Tasten bewirkt, dass der AUTO-Ordner nicht abgearbeitet wird und auch keine ACCs geladen werden. Bei manchen Plattentreibern kann man auch eine Buchstabentaste drücken, während der Plattentreiber sich meldet, dann bootet er von dort weiter, das kann auch A: sein, wenn man das a drückt.

  • Da passierte nichts..


    Ich habe die HD jetzt neu eingerichtet. Die alte zeigte mir beim booten einen "Scsi-Speed-Drive-Treiber" wie in diesem Post (erstes Bild) zu sehen ist:
    http://www.abbuc.de/community/forum/viewtopic.php?f=7&t=5186
    Jetzt kommt logischer weise die Meldung des Controller Herstellers.



    Ist das besser/schlechter oder egal ;) Sorry für die Noob Fragen :D



    Kann man die Platte auch nach seinen Wünschen partitionieren, das Install.prg hat alles automatisch gemacht und 3 Partitionen angelegt. ?(

  • Da hast du jetzt mit dem ICD-Treiber eindeutig den besseren Treiber auf der Platte. Der SCSI Speed Drive HD Treiber vom Reschke hat sich nie durchgesetzt. Damals meinte jeder, er müsse einen besseren Treiber als Atari schreiben, aber das gelang damals und auch später nur wenigen. Folgende Treiber lohnen sich:


    AHDI - das Original von Atari
    ICD - wenn man einen ICD-Hostadapter hat, insbesonderen den AdSCSI-ST+, weil der Treiber da die integrierte Uhr unterstützt. (Die liegt übrigens auf ACSI-ID 6, die lässt sich also nicht für Laufwerke nutzen)
    Scheibenkleister (CBHD) - der kann in den MFM/RLL-Laufwerken eine zweite Platte ansprechen (kann ICD und HDDRIVER auch), außerdem ist dessen Funktionsweise bestens im gleichnamigen Buch dokumentiert.
    Pera-Putniks Treiber für Spezialfälle (IDE-Laufwerke an gedrehten Kabeln (Little/Big-Endian Byteswap) und Datenaustausch mit PCs üb er Wechselmedien (was man auch mit Bigdos erreicht)
    HDDriver, wenn man einen modernen Treiber haben will, der alles kann. Bigdos sollte man aber dennoch in den Autoordner packen, das gillt auch für ICD, wenn man PC-Datenträger lesen und schreiben will.

  • ICD - wenn man einen ICD-Hostadapter hat, insbesonderen den AdSCSI-ST+, weil der Treiber da die integrierte Uhr unterstützt. (Die liegt übrigens auf ACSI-ID 6, die lässt sich also nicht für Laufwerke nutzen)

    Da gibst du gleich das nächste Stichwort. Die Knopfzelle ist sicher leer, lohnt es die zu ersetzen? Für was ist die genau zu gebrauchen oder reicht es die Akkus im MEGA frisch zu halten?

  • Naja, bei einem Mega mit frischen Batterien im Fach braucht man die ICD-Uhr nicht unbedingt. Sie ist aber trotzdem da un dlässt sich nicht ausblenden um die Adresse 6 anderweitig zu nutzen. Es schadet aber auch nicht, auch die ICD-Uhr mit einer frischen Knopfzelle zu versorgen,