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C64 nach HDMI

  • Denke mal die ersten 1.000 Stk. gingen wohl recht schnell über den Ladentisch, aber in dem Preisbsp. war selbst mir eine Losgröße von 1.000 zu gering.


    Ja, schade dass die Herstellung nicht günstiger ist, aber ich wollte unbedingt wissen, wohin die Reise geht!


    Dank euch ;)

  • Der Ansatz mit dem VIC II-Ersatz ist ja schön und gut, aber dann auch wieder nur spezifisch für den C64.


    Prinzipiell taugen die Konverterboxen von Haus aus meistens nichts. Da stecken aber Chips drin, die wesentlich mehr können als die Firmware und Verschaltung uns erlaubt. Ein vernünftiger Konverter, den man auf das Eingangssignal abstimmen kann, und der CGA, RGB, YPbPr und S-Video frisst. Den man so parametrieren kann, dass er z.B. das "dark yellow" vom C128 RGBI Signal richtig darstellt. Die eierlegende Wollmilchsau für analog/digital Videowandlung. Alle Retro-Maschinen an einem Gerät, nicht für jede Maschine ein extra Gerät für teuer Geld. Lieber einmal richtig investiert, von mir aus auch die von Jens aufgerufenen 300 Euro.


  • Ein vernünftiger Konverter, den man auf das Eingangssignal abstimmen kann, und der CGA, RGB, YPbPr und S-Video frisst. Den man so parametrieren kann, dass er z.B. das "dark yellow" vom C128 RGBI Signal richtig darstellt. Die eierlegende Wollmilchsau für analog/digital Videowandlung. Alle Retro-Maschinen an einem Gerät, nicht für jede Maschine ein extra Gerät für teuer Geld. Lieber einmal richtig investiert, von mir aus auch die von Jens aufgerufenen 300 Euro.

    Genau das gibt es doch schon, den besagten "Framemeister" aus Japan. Der kann Video, S-Video und Analog RGB. Um das C128-Digital-RGBI nach Analog RGB zu wandeln gibt es auch schon sehr gute Projekte, z. B. http://www.bit-c128.com


    Sehe den Grund zur Panik auch nicht so ganz. C64 gibt es wie Sand am Meer und der VIC scheint recht robust. Wenn man das mal mit dem C16 und dem TED-Chip vergleicht haben die da schon eher Beschaffungsprobleme. Und so dramatisch sehe ich das Problem grundsätzlich nicht. Ich denke mal ca. 98% der User würden eine VIC-Ausgabe nicht von einer emulierten VICE- oder Micro64-Ausgabe unterscheiden können. Gerade im 64er-Bereich ist die Emulation doch schon unglaublich gut.

  • Im Verlauf dieser oder der Parallel-Diskussion hatte ich schon das eine Videokonverterboard erwähnt, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Ich glaube, Unseen hatte geschrieben, dass Leute da einen Raspi dranhängen, und über den Raspi bessere Parameter reinprogrammieren. Das wäre vielleicht der Beste Ansatz. Oder wie ich ursprünglich mal angeregt hatte, Raspi nehmen, FBAS/SVdideo-USB-Framegrabber-Stcik dran, auf dem Raspi passende Software starten und das Bild über dem Raspi seinen HDMI-Ausgang hochskalieren lassen.

  • Im Verlauf dieser oder der Parallel-Diskussion hatte ich schon das eine Videokonverterboard erwähnt, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Ich glaube, Unseen hatte geschrieben, dass Leute da einen Raspi dranhängen, und über den Raspi bessere Parameter reinprogrammieren. Das wäre vielleicht der Beste Ansatz. Oder wie ich ursprünglich mal angeregt hatte, Raspi nehmen, FBAS/SVdideo-USB-Framegrabber-Stcik dran, auf dem Raspi passende Software starten und das Bild über dem Raspi seinen HDMI-Ausgang hochskalieren lassen.

    Ich denke mal,das dies ein guter Ansatz ist,der auch noch bezahlbar ist.

  • @tokra, OlsenG und andere: Konverter sind das eine, allmählich aussterbende Chips das andere. Aber so wie ihr bereits sagtet, Hardware Emulation oder Ersatz über vorhandene "Universal-Chips" wären wohl der Ausweg.


    In der Tat hat sich die letzten Jahre viel getan. Aber reine Software Emulation auf dem PC kommt für mich persönlich nicht in Frage. Ich möchte nach wie vor ein richtiges, unabhängiges Gerät, steckerfertig sozusagen. Irgendwie bin ich aufgrund der bisherigen Entwicklungen und der großen Szene, mit all ihren Genies zuversichtlich, dass es sagen wir mal in 10 Jahren, was Akzeptables gibt.

  • In der Tat hat sich die letzten Jahre viel getan. Aber reine Software Emulation auf dem PC kommt für mich persönlich nicht in Frage. Ich möchte nach wie vor ein richtiges, unabhängiges Gerät, steckerfertig sozusagen.

    Dann kauf das TC64 vom Wiesel. Da hast Du das was Du suchst. Was anderes gibts halt noch nicht was vernünftig werkelt.

  • Im Verlauf dieser oder der Parallel-Diskussion hatte ich schon das eine Videokonverterboard erwähnt, dessen Name mir gerade nicht einfällt.

    GBS-8220 und Konsorten wahrscheinlich. Für das Amiga-Signal sind die ganz brauchbar, für den Anfang. Und wie man in dem von Dir verlinkten Thread gesehen hat, kann man auch aus dessen Videochip noch einiges rausholen, was die Firmware sonst nicht hergibt. Eine wirklich stabile Lösung ist es aber trotz allem noch nicht.



    Raspi nehmen, FBAS/SVdideo-USB-Framegrabber-Stcik dran, auf dem Raspi passende Software starten und das Bild über dem Raspi seinen HDMI-Ausgang hochskalieren lassen.

    Hat da jemand Erfahrungswerte? Welche Hardware? Die "passende" Software? Treiber? Das würde ich spaßeshalber mal ausprobieren wollen. Einen RasPi hab ich noch irgendwo...

  • Dann kauf das TC64 vom Wiesel. Da hast Du das was Du suchst. Was anderes gibts halt noch nicht was vernünftig werkelt.

    Oder einen MiST, da ist die 1541-Emulation aber noch nicht so doll. Dafür kannst du damit aber auch Amiga, ST und vieles weitere.

    Hat da jemand Erfahrungswerte? Welche Hardware? Die "passende" Software? Treiber? Das würde ich spaßeshalber mal ausprobieren wollen. Einen RasPi hab ich noch irgendwo...

    Eigentlich nur die Fortführung deiner Idee mit der TV-Karte im PC, nur halt auf das Notwendigste reduziert. Wahrscheinlich kommts hier in erster Linie auf die Qualität der Framegrabberkarte an, und dass sie von Linux auf der ARM-Plattform unterstützt wird.


    Der Raspi entwickelt sich ohnehinn langsam zur Allzweckwaffe für alte Computer: Floppyemulator am Amiga, Floppy- und Festplattenemulator am ST, Fileserver für parcp-usb, USB-Tastatur/Maus-Adapter am ST, wann kommt eigentlich ein Raspi2IEC (z.B. auf Basis des Zero) ???

  • wann kommt eigentlich ein Raspi2IEC (z.B. auf Basis des Zero) ???

    Nun ja, zumindest OpenCBM läuft schon drauf. Ich meine jetzt nicht, dass man ein ZoomFloppy dran anschließt, sondern direkt an den GPIO-Pins, ähnlich wie der Parallelport im PC.
    Ich finde bloß den Link dazu gerade nicht.


    Beim umgekehrten Weg (RPi als IEC-Gerät) gibt es wieder das Problem mit der nötigen Reaktionszeit < 1 ms, aber das ließe sich im Zweifel mit etwas Hardware (XOR-Gatter) lösen, falls das RPi das zeitlich nicht schafft.

  • Dann kauf das TC64 vom Wiesel. Da hast Du das was Du suchst. Was anderes gibts halt noch nicht was vernünftig werkelt.

    Mir schwebt was Anderes vor, was aber glaube ich auch vom Wiesel ist. Leider war der Bericht in Englisch und voll mit Fachausdrücken, sodass ich nicht allzu viel verstanden habe und wiedergeben kann. Was ich aber noch weiß:


    - Ich las es auf Lemon64
    - Es war nicht nur eine nackte C 64 Platine, sondern schon bestückt!
    - Die User diskutierten oder fragten nach Aufrüstmöglichkeiten der Firmware, etwa mit JiffyDOS & Co.
    - Mit dieser bestückten Platine, dem neu gespritzten Gehäuse hätte man dann quasi einen funktionierenden und (>95%?) kompatiblen C 64 - mit neuen Chips, nur ohne Tastatur.


    Kann aber nicht sagen, ob es ein Prototyp oder eine Miniserie war - leider...

  • link?

  • Beim umgekehrten Weg (RPi als IEC-Gerät) gibt es wieder das Problem mit der nötigen Reaktionszeit < 1 ms, aber das ließe sich im Zweifel mit etwas Hardware (XOR-Gatter) lösen, falls das RPi das zeitlich nicht schafft.

    Das halte ich neuerdings für ein Gerücht. Da geht noch wesentlich mehr als wie nur IEC. Der CosomosEx basiert nämlich auch auf dem Raspi, angeschlossen an eine Adapterplatine, welche die entsprechenden Interfaces über die GIO-Pins zur Verfügung stellt. CosmosEx stellt einem ATARI ST/TT/Falcon gleichzeitig folgende Schnittstellen bereit und bedient die auch kleichzeitig:
    - ACSI oder SCSI zur Emulation von entsprechenden Festplatten, es werden Festplattenimages und eine Umsetzung auf das Dateisystem des Raspi und auf Netzwerklaufwerke in Echtzeit unterstützt. Das mit dem Dateisystem und dem Netzlaufwerk ist heftig, denn die reinen Sektorzugriffe der Ataris werden auf reale Dateien umgesetzt, das heißt auf einem Netzwerkshare z.B. einer Windowsbüchse liegt eine Datei blablubb.txt und obwohl der Atari blockorientiert und nicht Datei-orientiert über ACSI oder SCSI zugreift, sieht er die Datei.
    - Floppyemulator ala HxC bzw. GoTek. Dabei wird kein Zwischenformat ala HFE benötigt, sondern es werden direkt ST und MSA (komprimiert) Diskimages unterstützt, diese können wiederum auch auf einem Netzlaufwerk liegen.
    - IKBD-Tastatur/Maus-Emulation mit USB Mäusen und Tastaturen, um solche am Atari zu nutzen.
    Klar, diese Emulationen benötigen keinen Zyklengenauen 6502-Emulator, aber dennoch, auch ACSI und SCSI müssen in Echtzeit bedient werden, Datentransferrate bis zu 1,8 MB/s. Und das wird wie gesagt mit dem Raspi gemacht.

  • link?


    Nennt sich C-64 Reloaded. Wurde hier im Forum mehr als ausführlich diskutiert. Kann aber nicht mehr als ein normaler 64er, also kein integrierter Floppyemulator oder so, sondern nur eine Reinkarnation der Originalplatine. Hat auch keinen besseren Monitorausgang als das Original. Soweit ich weiß, ausverkauft. Lohnt sich nur für Hardcore.

  • Das ist das C64 Reloaded Board.