1541 - LEDs leuchten nicht, Motor läuft durch

Es gibt 50 Antworten in diesem Thema, welches 8.963 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Januar 2016 um 20:36) ist von freakedenough.

  • Der erwartet einen Eingangsstrom bis maximal 35V, den er auf konstante 5V herunterregeln soll.

    und

    Strom am Eingang erhöhen und schauen, ob sich am Ausgang dabei etwas ändert.

    Da fließt ein Strom von 100 Ohm, und die Spannung fließt durch die Glühbirne??? :schreck!:
    Ich glaube, Du solltest dir mal dringend die Definition von Strom und Spannung verinnerlichen...

    Es bietet sich an, den Spannungswandler auszulöten und mit einer Testschaltung durchzumessen. Labornetzteil auf 10V -> Eingang LM7805, am Ausgang messen.
    Strom am Eingang erhöhen und schauen, ob sich am Ausgang dabei etwas ändert.
    Dabei für Wärmeableitung sorgen

    Um den zu testen reichen 7-8V am Eingang aus. Da der Regler nicht belastet wird und dem entsprechend auch keine Leistung verbraten wird, brauchste dir um Wärme (und deren Ableitung) keinen Kopf machen. ;)

    Bei dem Gleichrichter geht es nur um Spannungsfestigkeit und Maximalstrom. Ansonsten ist der doof. Der regelt nix, und der begrenzt auch nix. Der "klappt" quasi nur die negative Halbwelle der Wechselspannung nach oben.
    Wenn aus den 78xx zu viel Spannung raus kommt, kann es nur an dem Regler selbst liegen, oder der Regler hat eine falsche Masse.
    Fremdspannung ist natürlich auch möglich, hier aber eher unwahrscheinlich.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

    Einmal editiert, zuletzt von SamW (8. Januar 2016 um 10:40)

  • Hi,

    lustig zu lesen..:)

    und

    "wer mist mist Mist, wer noch mehr mist mist noch mehr Mist"

    Denke mal freakedenougt weis nicht wo er AC DC messen soll muss.

    Was ich so raus lese versucht er DC im AC bereich zu messen...oder wo er welche Masse benutzen darf soll...

    freakedenougt gib mal an wo du was mit welcher Einstellung mist..?

    Und Fange systematisch vorne an..

    Spannung an den Trafo Ausgängen AC
    Spannungen an den Gleichrichter Eingängen AC. ~ gegen ~
    Spannungen an den Gleichrichter Ausgängen DC. + gegen -
    Spannungen an den Spannungsreglern Alle Pins Gegeneinnander DC

    Spätestens im Februar ist wieder ein Commodore Stammtisch Treffen in Wien..

    Gruß Jogi

  • Du hast natürlich recht. Spannung. Das Durcheinanderwerfen kommt bei mir durch DC = direct current, umgangssprachlich Gleichstrom, AC = alternating current, umgangssprachlich Wechselstrom.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Hi,
    ...


    Spätestens im Februar ist wieder ein Commodore Stammtisch Treffen in Wien..


    Gruß Jogi

    Es wäre am sinnvollsten, wenn er so lange wartet, bevor er weiterbastelt.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • So, ich hab jetzt eure Beiträge nochmals studiert, sorry. Wie ich so oft gesagt habe, ich hab nur von der Technik dahinter keine Ahnung. Also im Endeffekt hab ich jetzt neu gemessen: Mit dem Floppy ist eh alles OK.

    Zum Verständnis: Ich hatte zwischen 2 und 3 gemessen, kam auf die 6V. Zwischen 3 und 1 sind es exakt 4,95V und zwischen 5 und 6 sind es 12,03V.
    Multimeter ist auch im Bild, ich denke Gleichstrom bis 20V werd ich von Anfang an richtig verstanden haben.

    Ich werde mir nun eine Lötpumpe (die fehlt - neben einem Labornetzteil, ich könnte aber ja in dem Fall noch ein PC Netzteil missbrauchen bei 5 und 12V) besorgen und mich fein säuberlich darum kümmern einen IC-Sockel in den C64 einzubauen. Das aber erst wenn die SD2IEC auch nicht geht, die ich mir besorgt habe, ist noch nicht geliefert.

    Und Leute, bissi mehr Motivation mit blutigen C64 Anfängern. Sonst bringt die ganze Reparaturecke in diesem Forum (von dem ich den Eindruck "geballtes Wissen vorhanden hier" habe) nix. Würde hier ja nicht um Hilfe bitten, wenn ich Ahnung hätte was zu tun ist - und vom immer die Anderen machen lassen, lern ich nix dazu: learning by doing!

  • Hallo,

    es will Dir hier auch keiner zu nahe treten. Auch ich bin Anfängerin und bekomme von SamW ab und zu das Spannung vs Strom um die Ohren gehauen, womit er absolut recht hat (ich gelobe Besserung !)
    Aber:
    der C64 ist schon ein bisschen statisch anfällig. Auslöten, insbesondere von kleinen Bausteinen wie RAMs, TTLs, etc ist je nach Board nicht trivial. Wenn Du dabei eine Durchkontaktierung ausreißt, weißt Du, wie Du sie reparieren kannst ? Hast Du dich mit statischer Elektrizität und der Anfälligkeit der 6526 beschäftigt ? Kannst Du so gut löten, daß Du mit minimaler Bauteilerwärmung die doch recht empfindlichen Bausteine tauschen kannst ?

    Falls ja, alles gut. Falls nein, solltest Du Dir das zeigen lassen.

    Nix für ungut.

    Wenn Du zwischen Eingang und AUsgang mißt, kommt nicht daß raus, was Du sehen willst. Aber das hast Du ja schon gemerkt.

    Tue Dir doch den Gefallen und geh zum Stammtisch nach Wien.

    Odin, far og klokeste av alle guder, gi meg veiledning, visdom og seier i mine anstrengelser

  • Zum Verständnis: Ich hatte zwischen 2 und 3 gemessen, kam auf die 6V. Zwischen 3 und 1 sind es exakt 4,95V und zwischen 5 und 6 sind es 12,03V.
    Multimeter ist auch im Bild, ich denke Gleichstrom bis 20V werd ich von Anfang an richtig verstanden haben.

    1 und 3 ist richtig also 4,95Volt
    5 und 6 ist richtig also 12,03 Volt daran liegt es also nicht...

    Gruß Jogi

  • Wie immer lustig hier . Was ist denn nun defekt ?? .... oder besser, was wird da an der Floppy ständig die Spannung gemessen , wenn die doch - Zitat " .... Also im Endeffekt hab ich jetzt neu gemessen: Mit dem Floppy ist eh alles OK. "
    Wie denn nun .. OK ... oder doch nicht OK ?

  • So finally.

    DANKE!
    Der Chip ist nun gesockelt und getauscht - mein C64 und die 1541 funktionieren wieder einwandfrei.
    Von diesem 6526A hab ich gleich einen 2. in Reserve gekauft, man weiß ja nie.

  • Vom den 6526 kann man nie genug haben!
    Übrigens, wenn du wieder mal was zu reparieren hast, dann kannst gerne bei mir vorbeikommen.
    Gut, dass du das hingebracht hast.

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

    Mein GitHub: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    EasyFlash3 DIY: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mein Discogs: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ja, scheinst ja um die Ecke zu wohnen (ich bin im 22. in Kaisermühlen). Könnte praktisch sein :wink:

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