KU 14194 erzeugt falschen Takt

Es gibt 94 Antworten in diesem Thema, welches 15.386 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (22. Januar 2016 um 22:42) ist von ralf02.

  • das würde ich auf jeden fall machen denn keramik ist für hf schaltungen immer die erste wahl.


    Soso. Und warum? Es gibt sowohl bei den keramischen Kondensatoren als auch bei den Folienkondensatoren enorme Unterschiede in den Eigenschaften. Insofern würde ich diese pauschale Aussage so wie sie dasteht stark in Frage stellen. Bei keramischen Kondensatoren ist die Art der Keramik wichtig (NP0 ist besser als X7R und das ist besser als Y5V). Bei Folienkondensatoren kommen im Oszillator- und Filterbereich gerne Styroflex-Kondensatoren zum Einsatz.

  • SamW: Eine 326298er habe ich hier auch noch. Wie meinst Du das, dass die Abblock-Kondensatoren im "Glaskörper" sitzen, sitzen die Kondensatoren dort in Glashüllen ?

    kbr: FB23 ist doch nur ein Ferritring über einem Draht (Drossel), der Draht hat Durchgang und der Ferritring sieht optisch unbeschädigt aus.

    Aber das ist vielleicht auch noch ein Ansatzpunkt, dass das Taktsignal evtl. durch den 6510 gestört wird. Ich nehme mal zum Test die CPU raus.

  • Soso. Und warum? Es gibt sowohl bei den keramischen Kondensatoren als auch bei den Folienkondensatoren enorme Unterschiede in den Eigenschaften. Insofern würde ich diese Aussage so wie sie dasteht stark in Frage stellen. Bei keramischen Kondensatoren ist die Art der Keramik wichtig (NP0 ist besser als X7R und das ist besser als Y5V). Bei Folienkondensatoren kommen im Oszillator- und Filterbereich gerne Styroflex-Kondensatoren zum Einsatz.

    was gibt es denn da in frage zu stellen? wenn er keramikkondensatoren auslötet und die in einer pll durch folien kondensatoren ersetzt, und dann fehler sucht, da braucht er sich nicht zu wundern. ausser er hat wunder kondesatoren.

    Und das es verscheidene Kondensatoren unterschiedlichster bauformen materialien und arten und eigenschaften gibt wusste ich schon bevor es das f64 gab, ich habe nämlich in der schule aufgepasst.

  • Das war es. Ohne CPU ist die Dot-Clock korrekt mit 7,88 MHz da und an Pin 3 des MC4044 985 kHz. Somit funktioniert die PLL korrekt und die Fehlersuche geht nun beim 6510 und dessen Umfeld weiter.

    Test doch mal die CPU in einem anderen Board. Nicht, dass die selbst das Problem ist, dann suchst dich noch doof ;)

  • In einem SX sitzen ein 17.743 und ein 7.8819 MHz Quarz. dazu sind auf dem Miniboard von Toyocom noch ein 74LS04 Inverter, ein 74LS161 4-Bit Zähler und ein 74LS74 Flipflop. Dazu auch noch ein kleiner Trimmkondensator, 12 Widerstände und 9 Kerkos.

    Phi 0, Dot Clock und Phi Color gehen getrennt aufs SX Board.

    Meine insgesamt 4 SX Platinen haben mit den verschiedensten VIC Revisionen R1, R3, R4 und R5 übrigens allesamt keinen Farbsaum Gittermuster oder Streifen. Die Streifenfix-Platine war erfreulicherweise nicht nötig und hat keine verbesserung erbracht. Die getrennte Takterzeugung scheint da wohl die Ursache zu sein.

  • Die getrennte Takterzeugung scheint da wohl die Ursache zu sein

    Wofür?
    - Dass Streifenfix "keine Verbesserung gebracht hat", weil Streifenfix bei dieser Art Schaltung versagt?
    - Oder dass das Bild so supertoll-gut ist, dass es auch mit Streifenfix usw. nicht mehr weiter verbessert werden kann?

  • Ursache für beides. Da bei mir alle Versionen der VIC-II Chips von R1 bis R5 ein absolut sauberes Bild erzeugen, deutet dies stark auf die andere Art der Takterzeugung hin. Immerhin wurden im SX zwei Schwingquarze verwendet, die auf irgendeine Art über ein Flipflop und mit dem daraus erzeugten Phi 0 des VIC-II verbunden werden.

    Wenn das Bild bereits (warum auch immer) bereits streifenfrei ist, kann auch der Streifenfix nichts mehr verbessern.

    Jetz muss nur noch jemand die kleine Platine rückwärts auflösen.

    Gruss

  • Der Modulatortyp (silberner Kasten) spielt auch einfach eine Rolle dabei. Der 'Typ' in den 425ern (und 466ern) ist relativ streifenfrei, das liegt einfach an einem "anderen" Modulator als in den 407ern.
    Würde man nämlich einen Modulator aus einer 425er in eine 407er pflanzen, hätte man auf der 407er das selbe relativ streifenfreie, nicht unscharfe Bild.

    Der Modulator org. aus 407er macht aber nicht immer ein Matschbild, etc.. Manche Kästen auf der 407er produzieren auch einen sehr guten und scharfen Output.
    Der VIC spielt da nur eine geringe Rolle, bei dem jetzt. Auch (geringfügigst), aber darum ging's bei mir hier jetzt nicht. (Selbst VICs gleicher Revision können leicht varrieren bezogen auf kleinste BIldschärfe Unterschiede.)

    --

    Aber mag sein, dass für andere Aspekte noch mehr als das eine Rolle spielt. Wie das von dir erwähnte / anders gelöste im C64 SX.
    Kann man den SX eigentlich an einem großen Monitor / TV anschliessen, sprich hat der einen AV Port ? Vlt. sieht man die Streifen auf dem kl. BIldschrim ja nur nicht.
    Oder der SX hat einfach einen ganz anderen Modulator (als jenen Modulator aus den 407ern aus der gleichen Produktionszeit), welcher eben für das ordentliche Bild verantwortlich ist. Das wäre meine erste Frage.

    3 Mal editiert, zuletzt von CommieSurfer (2. Januar 2016 um 05:17)

  • Ein SX64 hat keinen Modulator, aber zwei getrennt mit Transistoren gepufferte S-Video Ausgänge auf der CPU Platine. Sieht man auch im SX64 Schaltplan. Einer wird vom internen Monitor verwendet; der andere geht auf die normale DIN Buchse. Ich habe intern das 5.6" Pollin TFT Display (mit S-Video Patch) und einen externen 17" Noname TFT mit S-Video-Eingang.

    Insbesondere das kleine Pollind Display hat ein sehr feines, scharfes Bild. Habe auch einen Zeichensatz mit 1-Pixelbreite statt dem 2 Pixel dicken Standard-Zeichensatz. Der war schon vor 30 Jahren auf einem grünen Philips TP-200 Monitor scharf und streifenfrei. Streifen kann oder könnte ich gut erkennen: Beim SX als auch 128er kann ich welche mit der jeweiligen Streifenfix-Platine erzeugen.

    Vielleicht messe ich die Platine mit den drei Chips und zwei Quarzen ja doch mal aus. Das Geheimnis dürfte die anders geartete Rückkopplung mit Phi 0 sein: Dieses Signal geht auch auf die kleine Taktplatine, wird dort aber nicht für eine PLL verwendet. Auf der Platine sind nur ein Inverter, ein 4-Bit Zähler und ein Flip-Flop.

  • Ja geht er denn jetzt?


    Gesendet von meinem CBM 3032 mit gemischten Gefühlen.

    <--- Das da ist eine Hälfte meines Ichs
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  • Hallo,

    leider war am 04.01. mein Weihnachtsurlaub schon wieder vorbei, sodass ich jetzt nur an den Wochenenden weiterforschen kann. Ich habe zwischenzeitlich alle 100nF Kondensatoren ausgetauscht und werde nun nochmal verschiedene CPUs testen, denn ohne CPU war der Takt ja okay. Natürlich werde ich hier weiter berichten.

    Grüße,
    Ralf

  • Jetzt habe ich wohl einen funktionierenden 6510 gefunden, der Takt ist jetzt korrekt da. Dann habe ich mir eine Super PLA V3 besorgt, damit bekomme ich nun immerhin ein schwarzes Bild (vor nur Bildrauschen, also kein HF-Signal vorhanden).
    Ich denke ich werde als nächstes mal die Rams im "Huckepackverfahren" testen, oder ?

    Grüße,
    Ralf

  • Dann war die Kondensator Tauschaktion wohl für den A. :)

    Jetzt wäre mal ein Bild vom gesamten Board nicht schlecht.

  • Ein Bild werde ich am Donnerstag einstellen. Wo sollte ich mit der Prüfung fortfahren? Am 6510 habe ich bereits den Reset geprüft. Aktivität am Daten- und Adressbus ist vorhanden, Takt ist wie gesagt auch da.

    Grüße,
    Ralf

  • Schau dir mal die _CS-Signale der ROM's an.

    EDIT: Dann vielleicht noch _NMI und _IRQ, sollten beide permanent high sein. Auf R/_W sollte sich auch was tun. Wenn sich nichts tut, dann ist interessant, ob sich wenigstens nach dem Einschalten mal kurz was tut, sowie auch auf den _CS-Signalen.

    Wer die Ironie findet, darf sie behalten ^^

    2 Mal editiert, zuletzt von kbr (11. Januar 2016 um 18:36)