Geschwindigkeitsvorteil durch GFA-Compiler? Märchen?

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 2.485 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Dezember 2015 um 18:09) ist von Eloy_Dorian.

  • Hallo,

    habe gerade ein wenig mit GFA-Basic 2.0 auf dem 1040 ST herumgewurschtelt und ein Up Up and away Demo geschrieben (analog zum C64 Handbuch).
    Dabei ist mit aufgefallen, dass das Ballon schon recht flott über den Bildschirm gleitet.
    Also gut, dann sollen es einige mehr sein - denkste 4 Ballons flackern (trotz aktiviertem Blitter) über den Bildschirm.
    Macht nix, das Programm durch den GFA-Compiler gejagt: Satz mit X - war wohl nix. Kein Geschwindigkeitsvorteil. Nur dass ich das Demo direkt aus GEM laden kann.

    Hat jemand Erfahrungen mit dem GFA-Compiler? Bei welchen Programmen ist ein Geschwindigkeitsvorteil spürbar. Bei Softwaresprites wohl eher nicht.

    Oder stimmen die Geschichten im Netz, dass der Compiler keine Rakete ist.

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  • Laded dir mal eine neuere Version runter, z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Welche Version ist das? Hmmmm. Läßt sich in Hatari nicht starten.

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  • Das ist die 3.5er Version, gibt aber noch andere Downloadadressen dafür. Vielleicht die mal probieren. Es gibt auch eine 3.6er Version, deren Compiler Code erzeugt, der auch auf dem Coldfire Prozessor läuft, die habe ich aber auf die Schnell nicht gefunden.

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  • Dann muss ich mir doch mal einen Floppyemulator von Lotharek gönnen.
    Ich murkse im Moment noch mit Originaldisketten herum.

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  • Hat GFA überhaupt einen echten Interpreter, oder compiliert das den Code in jedem Fall, auch wenn man ihn direkt in der GFA-Umgebung laufen läßt? Und war nicht beim ST das ganze GEM-VDI relativ lahm, auh mit Hardware-Blitter?

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • Naja, ich habe da ein Starter-Set mit Interpreter und Compiler.

    Ich habe ein Softwaresprite generiert und über den Bildschirm bewegt. Ob mit oder ohne Blitter, ob interpretiert oder compiliert spielte eigentlich keine Rolle.

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  • Hm, war das nicht ein " Run only Interpreter " das GFA, auf dem AMIGA ?

    Grübeling ich.....

    Brotschiebe

  • Es gab (gibt) mit GFA Basic folgende Möglichkeiten:
    Programm in Editor laufen lassen. Im "Run-only-Interpreter". Oder compiliert als .PRG


    Gesendet von meinem CBM 3032 mit gemischten Gefühlen.

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  • Aha. Danke für die Info. Mir ist das noch in errinnerung geblieben, damals hatte ich das Spiel Monopoly war in GFA Basic programnmiert, und konnte es nur spielen, nichts weiter anfangen mit GFA Basic. Dachte damals es hat irgendwie mir dem Copiright zu tun gehabt, oder sonst was..... Ok hilft dir nicht, wirklich weiter, bzw. weißt du dahingehend besser bescheid als ich. Nichts für ungut.

    Brotscheibe

  • Kein Problem. Alle mit GFA-Basic erstelltem Programme unterliegen ausdrücklich nicht der Lizenzpflicht.


    Gesendet von meinem CBM 3032 mit gemischten Gefühlen.

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  • Moin,

    Hat jemand Erfahrungen mit dem GFA-Compiler? Bei welchen Programmen ist ein Geschwindigkeitsvorteil spürbar. Bei Softwaresprites wohl eher nicht.
    Oder stimmen die Geschichten im Netz, dass der Compiler keine Rakete ist.


    Ja und nein - man muß darauf achten, welche Version verwendet wird. Der GfA Basic Compiler V2.xx war in Relation relativ langsam und beherrschte vorallendingen keine flotte Interger-Arithmetik. Alle Variablen wurden als Floating Point intern bearbeitet und die Floating Point Routinen waren damals längst nicht so optimiert wie es beim Atari XL Turbo Basic vom Ostrowski der Fall war. Auch hat der 2.0 Compiller nur stumpf das Token-File (Basic-Programm für den Interpreter) 1:1 in seinen P-Code gewandelt ohne jede Optimierung.

    Die V3.xx Reihe ist ein weiter Sprung nach vorn. Nicht nur, daß echte Integer-Arithmetik verwendet wird, der Compiler ist auch viel "maschinennäher" und übersetzt vieles nahezu perfekt in Maschinensprache. Zwar nicht handoptimiert, aber durchaus sehenswert. Bessere Floating-Point Routinen und Erkennen von Schleifen etc. runden das ganze ab. Der Unterschied in der Ablaufgeschwindigkeit eines V3.xx Programms im Interpreter und als Compilat ist teilweise echt heftig.

    Gruß, Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    :thnks:

    danke für Deine Ausführungen, jetzt ist mir klar, dass das an der Version 2.XX liegt. Das ist genau das, was ich wissen wollte.
    In der Konsequenz heißt dass für mich nach Version 3.XX schauen.

    Irgendwie hat mich das GFA-Fieber doch ein wenig gepackt.

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  • Komm rüber nach atari-home.de , dort sind einige noch-immer-GFA-Programmierer unterwegs.

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  • Mal sehen - jetzt brauche ich erstmal ein HxC und GFA 3.XX - kann Dauern, da das Christkind weiß, wie dünn gerade mein Geldbeutel ist.

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