Ich habe einen Atari 1040 STF samt S/W Monitor bekommen. Der Rechner war lange eingelagert, funktioniert aber. Jedoch knistert er (der Rechner) beim Einschalten, was mir nicht gefällt. Wie/wo/was macht man in so einem Fall am besten? Bei den BBC Rechnern wird z.B. generell das Netzteil überarbeitet. Gibt es so eine bekannte Schwachstelle auch bei den STs?
Atari 1040 STF knistert beim Einschalten
Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 2.288 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Tausche mal die Elkos im Netzteil aus, insbesondere den großen fetten.
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Okay, nehme den Patienten mal heute Abend auseinander. Hat jemand eine Liste der verwendeten Elkos bzw. die Spezifikation des fetten Elkos? Dann kann ich vorab ggf. noch welche organisieren.
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Okay, nehme den Patienten mal heute Abend auseinander. Hat jemand eine Liste der verwendeten Elkos bzw. die Spezifikation des fetten Elkos? Dann kann ich vorab ggf. noch welche organisieren.
Gibt leider verschiedene Modelle.
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So etwas (Knistern beim Einschalten) hatte ich auch schon einmal bei einem PC-Netzteil. Der Fehler waren ausgelaufene Elkos.
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Okay, danke schon mal.
Also, sieht eigentlich nicht schlecht aus. Der dicke, schwarze Elko ist laut Aufschrift 400V 47 uF. Hoffe sowas bekommt man.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. -
Haben die Teile eigentlich eine eigene Bezeichnung? 400V 47uF gibts ja auch in Normalgröße.
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Miniaturisierung macht auch vor Elkos nicht halt

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Die Frage war ernst gemeint (vielleicht ja auch die Antwort?). Warum wurde da so ein fettes Teil verbaut? Mitte der 80er gabs doch schon kleine Elkos mit diesen Werten, oder?
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47uF gab's natürlich auch in klein, aber dann mit geringerer Spannungsfestigkeit. 400V sind schon eine Hausnummer!
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Glaube nicht, daß der 47µF das Problem ist, bei mir war es der am Ausgang bei den Kabeln zum Board, der so nah am Kühlkürper ist. Aber am besten mal alle mit dem Durchgangsprüfer durchmessen, ob einer schon ziemlich niedrigen Widerstand hat.
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Den 47/400er auf jeden Fall wechseln, die gehen gerne kaputt. Die anderen nach Sichtkontrolle und Durchmessen.
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Ne ... die Antwort war schon ernst gemeint - grade im Bereich der Spannungsfestigkeit sind Elkos heute oftmals nur noch halb so groß wie in den 80ern.
Die Elektrolyte sind nunmal besser geworden. -
In diesem Falle bedeutet 'Sichtkontrolle' das Auslöten der Elkos. Die können durchaus nur nach unten leck sein.
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Moin,
Okay, danke schon mal.
Also, sieht eigentlich nicht schlecht aus. Der dicke, schwarze Elko ist laut Aufschrift 400V 47 uF. Hoffe sowas bekommt man.
Bekommst Du problemlos. Kannst auch 68 oder 100 µF nehmen, Atari war da auch flexibel
Wenn Du sowieso dabei bist, tausche die anderen vier großen Elkos auch aus, am besten gegen Low-ESR Typen. Und optimalerweise auch den Gleichrichter, einige Typen werden am Grenzbereich betrieben und neigen irgendwann zum Kurzschluß. So hat man für <5 Euro das Netzteil für die nächsten 10 Jahre flott gemacht...
Nach Elko-Tausch auf sekundär-Seite auf jeden Fall die Spannungen prüfen und ggf. abgleichen mit dem Trimmer oben mittig im Bild. Dabei natürlich nur auf +5 Volt Schiene achten und diese und Last einstellen...
Gruß, Jürgen