Hallo,
habe hier eine 1541, welche in einem defektem Gehäuse saß (Unterteil und Oberteil gebrochen) und mit defektem Gleichrichter auf CR1.
Gleichrichter wurde getauscht und das Floppy tat es wieder einwandfrei (Sektortest und R/W-Test auch nach 24h Einschaltzeit OK!).
Jetzt habe ich ein gutes Gehäuse mit einer ebenfalls defekten Floppy bekommen, also nicht lange Zeit in das Floppy investiert und einfach die funktionierende Floppy in das gute Geäuse eingebaut und beim Test das große
bekommen => Dauerläufer.
Auf der Platine wurde schon mal UA1 getauscht, sowie UC3. Alle gesockelten ICs raus und einfach wieder in den Sockel gedrückt => keine Besserung.
Also wie in einem anderen Thread gelesen schnell mal UA1 und UA2 getauscht, auch den alten Sockel von UA1 und UC2 und UC3 aus der anderen Platine übernommen => keine Besserung.
Prozessor wurde mir zu schnell warm => getauscht => Floppy lebt wieder.
Jetzt war nur noch der R/W-Kopf verstellt, aber das war ja kein Problem (OPEN1,8,15,"I":CLOSE1) => Floppy liest/schreibt wieder einwandfrei.
Jetzt kommt aber meine Sorge - geht mir der Prozessor wieder in die Binsen, kann man etwas zur Vorkehrung tun, oder könnte etwas anderes auf der Platine dafür verantwortlich sein, das der Prozessor ausgerechnet hat?
Ein Bild der Elektronik hänge ich mal an, vielleicht gibt es noch einen Tipp.
Die zweite Platine hat als Fehler, dass sie auf auslesen des Fehlerkanals nicht reagiert hat und jetzt durch Prozessorfehler zum Dauerläufer mutiert ist, also zumindest zwei Fehler hat. Diese kann ich aber nicht mehr instandsetzten, da mir der Prozessor fehlt, geht somit in die Ersatzteilkiste.
cu
Marc