Was liefert ein Optokoppler?

Es gibt 44 Antworten in diesem Thema, welches 9.588 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. September 2015 um 13:49) ist von Gerrit.

  • Danke für die vielen Antworten.

    Ich fasse mal zusammen: Optokuppler ist beste Lösung. Der PIR-Detektor kann zwar nur 3 Volt abgeben. Diese 3 Volt sollte ich daher durch einen ca. 200 Ohm Widerstand an den CNY17 (Optokuppler) anlegen, weil die IR-LED keine 3 Volt braucht und nicht übersteuert werden sollte.

    Ist das so richtig verstanden von mir?

    jomodore

  • nein, dir wurde empfohlen eine open-collector schaltung zu nutzen da es sonst vorkommen kann dass der Optokoppler die leitung auf high aber die cia auf low zieht und das die cia beschädigen könnte.
    bzw. müsste das nicht open drain sein?

    und wenn du doch einen Optokoppler nimmst, dann schaue unbedingt vorher in das datenblatt was der ausgibt!

  • Welcher Mod war eigentlich so dreist und hat aus dem Threadtitel das "u" entfernt, ohne die Modifikation anzumerken? :weg:

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • und wenn du doch einen Optokoppler nimmst, dann schaue unbedingt vorher in das datenblatt was der ausgibt!


    Normale Optokoppler geben von Sich aus erstmal nichts nichts aus. Mann muss sie richtig Beschalten.
    Wenn man den Emitter des Optotransistor auf GND legt, hat man schon OpenCollector.
    Siehe Schaltung die ich weiter oben angehängt habe.

  • Diese 3 Volt sollte ich daher durch einen ca. 200 Ohm Widerstand an den CNY17 (Optokuppler) anlegen, weil die IR-LED keine 3 Volt braucht und nicht übersteuert werden sollte.


    LEDs werden nicht mit einer festen Spannung sondern mit Strom betrieben.
    Wieviel Strom sie maximal vertragen steht im Datenblatt.
    An der LED fällt eine Spannung (je nach Typ 1-3V) ab, die bei der Berechnung des Strombegrenzenden Widerstand abgezogen wird.

    Angenommen: Der PIR Sensor gibt 3V aus. An der LED im Koppler fallen 1V ab und die LED soll mit 10mA betrieben werden.

    Rechnung: 3V-1V=2V. (U/I) 2V/0,01A=200R. Also ist der Passende Vorwiderstand 200 Ohm.

    Aufgabe: Eine rote LED an der 1,5V abfallen und 20mA Strom braucht, soll an 12V betrieben werden... Wie hoch muss der Vorwiderstand sein?

  • Ich werde es zu lösen versuchen. Brauche aber Zeit.

    jomodore

  • Ich hab's, ich hab's!

    525 Ohm ?

    Habe mir das Datenblatt vom CNY17 mal angesehen. So richtig konnte ich den Strom nicht finden. Die reden da von Vorwärtsstrom oder so ähnlich.

    jomodore

  • 525 Ohm ?


    Exakt! Und weil 525 Ohm ein unüblich krummer Wert ist nimmt man den nächsthöheren der E-Reihe. In diesem Fall dann 560 Ohm.
    Der Strom wird dann etwas kleiner (knapp 19mA) aber das macht nichts denn eine LED leuchtet schon mit sehr viel weniger Strom ordentlich hell.

    Die LED im CNY17-1 Koppler kann laut Datenblatt max 60mA und hat typischerweise einen Spannungsabfall von 1,15V.
    Das muss man aber nicht voll ausnutzen daher sind wie von Gerrit vorgeschlagen so ca. 10mA ausreichend.

    Ich hatte eine Bespielschaltung gepostet die einen 180 Ohm Widerstand an deinem Sensor verwendet.

    Du kannst ja mal ausrechnen wieviel Strom dann durch die LED fliesst.

  • 10,27 mA?

    Eine Anmerkung von Gerrit habe ich (noch) nicht ganz verstanden: LEDs haben keine feste Versorgungsspannung, sondern sie werden mit Strom betrieben.

    Das kann ich nicht so recht zusammenreimen. Soll das heißen, dass LEDs anders reagieren als normale Widerstände ?

    jomodore

  • Eine LED ist eine Diode welche eine Spannungfestigkeit hat, und einen maximal zulässigen Strom.
    Rest darfste dir ausrechnen.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Eine Anmerkung von Gerrit habe ich (noch) nicht ganz verstanden: LEDs haben keine feste Versorgungsspannung, sondern sie werden mit Strom betrieben.


    Ich heisse nicht Gerrit


    Das kann ich nicht so recht zusammenreimen. Soll das heißen, dass LEDs anders reagieren als normale Widerstände ?


    Ja, LEDs sind Halbleiter im Gegensatz zu Widerständen.

  • Nein, Du heißt JMP$FCE2. Das weiß ich. Aber Gerrit schrieb die Anmerkung, die mir nicht so geläufig war.

    Danke für die Antwort Deinerseits.

    jomodore

  • Jetzt schlägts 13. Du hast recht. Aber wo habe ich es dann her? Ich glaube ich bin bettreif.

    jomodore

  • Mir gefallen solche Threads, da kann man immer was lernen. :ilikeit:

    Wem ein leeres EPROM fehlt, braucht ein EPROM-Lösch-Gerät

    Mein GitHub: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    EasyFlash3 DIY: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mein Discogs: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Eine Leuchtdiode (also auch die im Optokoppler) ist ein Schalter, kein ohm'scher Verbraucher. Das heißt, wenn man eine LED direkt an Spannung legt, schaltet sie einen Kurzschluß, sobald die Spannung die Flußspannung überschreitet. Eine LED muß man also an einer Stromquelle betreiben oder man muß an einer Spannungsquelle einen Vorwiderstand vorsehen:

    Spannung am Vorwiderstand = Betriebsspannung - Flußspannung der LED
    Strom durch die LED = Spannung am Vorwiderstand / Vorwiderstand

    ==> Vorwiderstand = (Betriebsspannung - Flußspannung der LED) / Strom durch die LED

    mit Flußspannung (abhängig von der LED-Farbe) = 2,4V
    und LED-Strom = 10mA

    ergibt sich bei 3,3V Betriebsspannung ein Vorwiderstand von (3,3V - 2,4V) / 0,01A = 0,9V / 0,01A = 90 Ohm ==> nächster Normwert: 91 Ohm


    Es ist außerdem zu beachten, daß der Optokoppler in der hier betrachteten Schaltung invertiert, d.h. wenn die LED leuchtet (also Betriebsspannung anliegt), ist der Ausgang durchgesteuert, also Low. Wenn das unerwüscht ist, kann man die Anode des OKs auf die Betriebsspannung legen und die Kathode ansteuern, dann stimmt die Logik wieder.

    Bei der Auswahl von Optokopplern ist zum Einen die Geschwindigkeit ein Kriterium, zum Andern ist der Stromübertragungsfaktor (meist in % angegeben) zu beachten. Bei einem Stromübertragungsfaktor von 75% kann bei 10mA LED-Strom am OK-Ausgang nur ein Strom von max. 7,5mA fließen. Daher darf der LED-Strom nicht zu klein gewählt werden.

  • Computerbastler: ist Dir schon aufgefallen das du komplett am eigentlichen Thema vorbeiredest?

    Und das was er über Leuchtdioden erzählt, kompletter Unsinn ist? Eine LED ist kein Schalter. Das verwechselt er ein bischen mit einem Transistor, der tatsächlich schaltet (Strom verstärkt).

    Alles weitere bitte der allwissenden Müllhalde (Links anbei) oder einem guten Elektronik-Fachbuch entnehmen (z.B. dem von Naundorf).
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.)
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    -


    -
    - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!