Nichts macht eine CPU langsamer als das Abschalten der Caches. War damals™ eine beliebte Methode, um neuere PCs für alte DOS-Spiele langsamer zu machen als mit so nem PC-Bremse Programm.
Es kann sein, dass wenn der Cache VOR der WIN-Installation aus war, dieser von WIN jetzt nicht mehr korrekt erkannt und eingebunden wird.
Schalte den Cache ein und installier WIN neu! ![]()
Pentium II immer langsamer...?
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Heiko -
2. September 2015 um 19:41 -
Erledigt
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Der Cache in der CPU muss an sein, sonst schläft dir die Kiste ein. Das wäre also der Grund für die Langsamkeit. Wenn der defekt ist brauchst du eine neue CPU.
Schau mal nach ob die CPU wirklich richtig im Slot steckt (nochmal raus und wieder rein).
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Ohne systematische Fehlereinkreisung wirst Du nicht weiterkommen. Ich gehe mal davon aus, dass Du beim Batteriewechsel keine andere Hardware "berührt" hast (sofern die Batterie nicht wie früher eingelötet werden musste (also z.B. Keine 2032). Wenn dem so ist, schließe ich erst einmal Hardwarefehler aus (verrutschter Lüfter, beschädigte Ram-Riegel etc.). Wie verhält sich ME denn im abgesicherten Modus? Ist dann alles schneller? Sind im Normalmodus alle Systemkomponenten korrekt erkannt + richtig installiert (z.B. Keine gelben Fragezeichen in der Systemsteuerung)? Kannst Du eine andere Festplatte anklemmen, um zu schauen, ob dann alles schneller läuft? Auch ohne Anhaltspunkte zu haben, tippe ich auf Treiberprobleme oder falsche Bioseinstellung. Das würde auch erklären, warum im DOS-Modus alles normal zu funzen scheint.
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tippe ich auf Treiberprobleme oder falsche Bioseinstellung.
Auch ne Möglichkeit. Wenn Du Dir beim BIOS nicht sicher sein solltest, dann mach mal ein Foto von und stelle es hier ein im Thread. -
Board? Chipsatz?
Eventuell hast Du bei der WinME Neuinstallation nicht alle "echten" Hardwaretreiber installiert, sondern nur die Windows-Defaults?
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ich versteh eh net, warum man nach dem bios-batteriewexel sein windoof neu installiert.......?
wo isn da der zusammenhang, bzw. die notwendigkeit?
sowas hab ich noch nie gehört......
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Ach ja, im BIOS ist das interne Cache abgeschaltet. Sonst fäht Windows garnicht hoch.
Falls Du ein AWARD-Bios hast, mach mal Bitte folgendes:
1. ins BIOS gehen und BIOS-DEFAULTS auswählen
2. dann "save changes & exit" (meistens F10-Taste)
3. nochmal ins BIOS gehen, dann SETUP-DEFAULTS (oder PERFORMANCE-DEFAULTS oder sowas ähnliches) auswählen (das sind die performanteren Defauls als die Anderen)
4. dann wieder "save changes & exit" (meistens F10-Taste).Durch diese Maßnahmen werden werden erst einmal definierte und vor Allem vollständige Parametersätze ins CMOS-RAM geschrieben, womit Dein PC erstmal normal zügig laufen sollte (wer weiß, was beim Batteriewechsel im CMOS-RAM verloren gegangen ist).
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Zitat
wer weiß, was beim Batteriewechsel im CMOS-RAM verloren gegangen ist
Das bisher lustigste Fehlerverhalten, welches ich bisher im CMOS-Setup eines Rechners beobachten durfte war dieses hier:
Ganz klar, das war natürlich am 15.84.2013
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
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Hi,
hatte mal ein Rechner da ist die Wärmeleitpaste eingetrocknet. Da war nur noch Pulver zwischen CPU und Kühlkörper und hat ganz schlecht die Wärme geleitet. Nach dem erneuern der Wärmeleitpaste rannte der Rechner wieder schneller. -
... falls Du mit der Menüführung im Bios nicht klar kommen solltest (Anm.: zu dem Zeitpunkt hast Du dann ja auch noch den amerikanischen Tastaturtreiber (z=y)), müsstest Du bei dem Board auch einen Jumper kurz umstecken können, um das BIOS in den Ursprungszustand setzen zu können.
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Mit der Menüführung komme ich schon klar, ist ja nicht das erste BIOS, in dem ich herumprockel.
Die Batterie sitzt zum Glück in einer Fassung. ich musste also nichts aus- oder umbauen.
Wie gesagt, ich habe bereits zwei Platten ausprobiert und zum Schluß eine CF-Karte eingesetzt - keine Änderung.
Mehrmals zwischen Bios-Defaults und Performance-Defaults hin und her habe ich schon geschaltet. Habe sogar schon jede mögliche Option einzeln verändert um die Reaktionen zu beobachten, keine Besserung.
Mit eingeschaltetem internem Cache funktioniert auch die Installation nicht.
Auch die CPU habe ich ein paar mal heraus genommen und wieder eingesetzt (was nicht einfach ist, die ist wie zementiert).
Wird wohl auf ein defektes Cache hinauslaufen und ich muß mich nach einer CPU umsehen. Kann ich da auch bedenkenlos eine Pentium III einsetzen?
Pentium II mit 450 MHz in diesem Gehäuse sind schwer zu finden. Solche Pentium III dagegen gibt es jede Menge.
Im Handbuch des Boards werden Pentium III nicht genannt. Was aber auch daran liegen wird, daß es die damals noch nicht gab. -
Wenn das BIOS den P-3 nicht kennt, dann wird es kein Microcode-Update für ihn haben. Die CPU kann dann trotzdem laufen, kann aber auch alles von instabil bis 'geht gar nicht' werden.
Des weiteren muss der Spannungsregler natürlich die von der CPU gewünschte Spannung liefern können...
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.... kannst Du mir vorher noch eine Info geben, ob sich 1.) die Geschwindigkeit im abgesicherten Modus verbessert und 2.) ob gelbe Fragezeichen oder Ausrufzeichen vorhanden sind?
Anm.: der Festplattenaustausch hat keine Aussagekraft, weil Du spätestens dann die falschen Treiber drauf hast. -
Ach so, stimmt. Sorry.
Im Abgesicherten Modus ist er fast noch langsamer. Aber das war schon immer so. Auch, als er noch neu war.
Im Gerätemanager werden keine Frage- oder Ausrufezeichen angezeigt. Da ist also auch alles in Ordnung.
Treiber für das Board brauchte es vorher, als er noch schnell war, auch nicht. (Ich weiß gerade auch garnicht, ob überhaupt welche dabei waren.)
Da auf dem Board allerdings auch nur 2mal USB, 2 mal Seriell und 1 mal Parallel und sonst nur Festplatten- und Floppycontroler vorhanden sind, hat mich das auch nie gewundert.
Also nicht Pentium III. Besorge ich mir erstmal eine 400er und suche weiter nach einer 450er.Naja, dann mal danke an euch alle. Werde später noch berichten, ob es der CPU-Austausch gebracht hat. Wenn nicht, bleibt eigentlich nur noch das Board selbst.
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Du suchst einen P2-450?
Hier bitte:
Sind sogar 2 Stück.
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Leider das falsche Gehäuse. Die werden vom Rahmen auf dem Board nicht richtig festgehalten.
Ich brauche ein P2 450 in diesem Gehäuse. -
Das ist nicht so wichtig, die Slotkontakte halten das trotzdem. Ich hab lange Jahre einen Rechner so betrieben und nie Probleme gehabt.
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Moin. Ich würde mir keinen Pentium2 mehr anschaffen. sondern lieber einem Slocket anschaffen und auf Pentium 3 umsteigen.
Ich habe in meinem alten Asus P2B-S Motherboard mit so einem Slocket einen PentiumIII 700 erfolgreich im Betrieb. Mit 500MB Hauptspeicher läuft erstaunlicherweise selbst Windows XP recht flüssig.
Es kann aber sein dass ich auch noch ein bis zwei Pentium II 450 im Keller liegen habe. Da müsste ich aber erst auf die Suche gehen.
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Hab nun mal geschaut. Ich hab nur noch einen da. Allerdings ein Pentum 2 400. Und man müsste wieder einen Kühler dranbauen.
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Wenn das BIOS und der Spannungsregler des Boards mit einem P3 zurechtkommen kann man das machen, ja. Aber wenn nur eines damit Probleme hat kann man es vergessen.
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