Dank der Stagnation bei den CPUs über die letzten Jahre nutze ich auch immer noch meinen ollen i7 3770, aber Grafikkarte würde ich keine 5 Jahre nutzen, da schon eher einmal im Jahr bis max alle 2 Jahre. Stromverbrauch und Preis ist mir da ziemlich Latte, weil ruckeln im Spiel geht garnicht..
Wertschätzung
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lommodore -
14. August 2015 um 14:12 -
Erledigt
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Dann schon eher die ersten Athlon-Systeme, die haben Intel damals gezeigt, wo der Hammer hängt.
[offtopic]is zwar nicht erste generation aber der Athlon XP 1900 (1.6ghz single core) läuft schneller als ein 2.8ghz P4
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s zwar nicht erste generation aber der Athlon XP 1900 (1.6ghz single core) läuft schneller als ein 2.8ghz P4

...unter Ausgewählten Bedingungen die der Hersteller definiert hat?
Ist ja mittlerweile so das sich alle Hersteller gegenseitig übertreffen versuchen und dann Leistungen erzeugen die im Normalbetrieb so nicht erreichbar sind.
Errinnert mich an die Audiofraktion mit ganz tollen PMPO Watt, das was an Leistung innerhalb einer Milisekunde erreicht wird wenn der Biltz da direkt reinfährt... -
unter Ausgewählten Bedingungen die der Hersteller definiert hat?
noep , laut diversen benchmarks ua: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
es wird gemunkelt das damals intel ihre benchmarks geschminkt hat um amd schlecht dastehen zulassen (aber ich will jetzt keine unötige diskussion dazu anstiften
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noep , laut diversen benchmarks ua: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
es wird gemunkelt das damals intel ihre benchmarks geschminkt hat um amd schlecht dastehen zulassen (aber ich will jetzt keine unötige diskussion dazu anstiften
)Diese Munkelei kann ich dementieren, weil ich zu der Zeit in der Hardwarebranche war und enge Kontakte zu Intel und AMD hatte und auch immer die neuesten CPUs (und Grafikkarten diverser Hersteller!) auf dem Tisch hatte und die Benchmarks selbst auf unterschiedlichesten Boards durchführen konnte, und zwar meistens bevor diese CPUs und die anderen Sachen dann auch in den Läden auftauchten. Die Ergebnisse der beiden Hersteller waren für mich nachvollziehbar, ich kam eigentlich immer ganz in die Nähe derer Testergebnisse. Die einzige Trickserei war dass der jeweilige Hersteller immer das Benchmarkergebnis veröffentlichte, wo er besser aussah.
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Das ist ja auch logisch, dass der Hersteller nicht mit den Fakten hausieren geht, wo er schlechter da steht. Dann wäre er ja auch dumm, nicht seine positiven Seiten darzustellen.
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War es nicht so, dass der P4 sich als Designsackgasse herausstellte ( Stromfresser, Hitzkopf,... ) und Intel erst mit dem Core2Duo, der eigentlich den P3 als Basis hatte, wieder an AMD mit seinem Athlon64, vorbeiziehen konnte? Achja, der Athlon64 war wimre auch die erste 64bit CPU im PC-Konsumermarkt. Intel hat diese Technologie wimre lizensiert und in ihre ersten? 64Bitter für den Konsumermakt integriert ( nicht zu verwechseln mit der schon im Profisegment vorhandenen aber völlig inkompatiblen IA-64 ). Ich weiss, es gab da noch den PowerPC, aber der ist verkauftechnisch ja nur im Apple zu Hause gewesen ( und in irgendwelchen Amiga Turbokarten ) und dessen Verkaufszahlen waren wohl eher eine "Randerscheinung" gegenüber denen des "normalen" PC und erwies sich dann "leider" auch als teure Sackgasse.
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Im Prinzip stimmt das was du schreibst. Der P4 war ein Monstrum mit extrem langer Pipeline (10 Stufen oder so) ohne Sprungvorhersage, ohne spekulative Ausführung von Sprüngen und das führte dazu, dass die gesamte Pipeline neu geladen werden musste, wenn eine Verzweigung anstand. Für lange serielle Programme war das Ok, aber Schleifen, Abfragen mit Verzweigungen, Interrupts, Multitasking, all das war Gift für die P4-Transistorgräber. Hinzu kam, dass er keinerlei Stromsparfunktionen hatte, und selbst wenn er "idle" in Wartenschleifen gefangen war, 100 Watt oder mehr verbrauchte. Der P4 war eine brachiale Fehlkonstruktion, die sich dennoch gut verkaufte. Ich habe oben noch einen Rechner mit 2 Xeon-Prozessoren aus der Generation stehen, 2x 2,4 GHz, 200 Watt Stromverbrauch alleine die CPU, Irrsinn, aber der Rechner war einst das schnellste was man sich hinstellen konnte. Heute müsste mein Netbook mit dem Atom-Pentium N3530 schneller sein.
Die Core-Prozessoren von heute basieren auf den Notebook-Prozessoren der "Centrino" Serie, welche parallel zu den P4 verkauft wurden. Ironischerweise basierte der Centrino auf dem Pentium III und wurde nach und nach mit Pentium 4 Befehlen und Fähigkeiten aufgepumpt ohne dessen Nachteile zu übernehmen. Ein Notebook mit Pentium 4 wäre wie eine Atari Stacy gewesen: 15 Minuten Laufzeit und dann Endegelände.
Zu Pentium 4 Zeiten hatte AMD ein leichtes Spiel mit seinen Athlon/Athlon-XP-Prozessoren und später auch mit dem Athlon64. Da hatte AMD seine große Zeit!
Dass es den Pentium 4 nicht mehr gibt, ist jetzt auch schon fast wieder 10 Jahre her, die Dinger werden langsam "Retro"... Aber eins muss man dem P4 lassen, auch er kratzte damals schon an der 4 GHz Schallmauer, und die ist bis heute nicht in der Serie (im Dauerbetrieb!) durchbrochen. Was vom Pentium 4 heute an revolutionärer Technik übrig geblieben ist, ist das Hyperthreading (welches AMD als "Bullshit" bezeichnete) und die SSE-Befehle für SIMD (Single Instruction, Multiple Data) aber auch das gab es vorher schon, wenn auch nit in einem Chip: ATARI Falcon mit 68030-CPU und DSP 56001, welcher auch SIMD macht.
Ich müsste noch ein paar ungelockte Pentium 4 der 1. Generation (1,x GHz) mit offenem Multiplikator haben.
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Aber eins muss man dem P4 lassen, auch er kratzte damals schon an der 4 GHz Schallmauer, und die ist bis heute nicht in der Serie (im Dauerbetrieb!) durchbrochen.
Öh, nein? Von Intel gibts den Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., der mit einem nominellen Takt von 4,0 GHz (Turbo 4.4GHz) und von AMD Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. den A10-6800K mit 4.1 GHz nominellem Takt (Turbo 4.4 GHz).Zitatund die SSE-Befehle für SIMD (Single Instruction, Multiple Data) aber auch das gab es vorher schon, wenn auch nit in einem Chip
SSE kam mit dem Penitum 3 und die erste SIMD-Erweiterung für x86 war MMX im Pentium MMX. -
Ja, du hast recht, an MMX habe ich nicht mehr gedacht, aber MMX gibts ja nicht mehr. So richtig los gings aber mit SSE Unterstützung erst mit dem P4, auch weil AMD da seine eigene Lösung 3DNow irgendwann aufgab und zu SSE rüberschwenkte, ich meine das müsste im Austausch gegen die 64-Bit-Technik gewesen sein. Als Intel noch MMX/SSE nutzte, und AMD 3DNow, war das Lager noch gespalten, es gab Software die nur das eine, nicht aber das andere nutzte. Die erste 64-Bit-CPU von Intel war übrigens sogar noch die letzte Version des P4, aber kaum einer dieser CPUs hat je ein 64-Bit-Programm gesehen.
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Ja, du hast recht, an MMX habe ich nicht mehr gedacht, aber MMX gibts ja nicht mehr.
Öh, doch? Jeder Prozessor mit SSE-Unterstützung versteht auch alle MMX-Befehle. Möglicherweise verwechselst du da was mit Microsofts Versuch, MMX in 64-Bit-Versionen von Windows nicht bzw. nur schlecht zu unterstützen? (vgl. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.)Zitatauch weil AMD da seine eigene Lösung 3DNow irgendwann aufgab und zu SSE rüberschwenkte, ich meine das müsste im Austausch gegen die 64-Bit-Technik gewesen sein.
Es gab ziemlich lange AMD-CPUs, die sowohl 3DNow als auch SSE unterstützt haben - die erste SSE-CPU von AMD gabs 2001, die letzte mit 3DNow 2010. Ob es ein "Austausch" gegen x64 war ist unklar, die AMD64-Spezfikation kam wohl 2000 raus und der erste Opteron damit 2003, Intel ist erst später nachgezogen. -