Wertschätzung

Es gibt 50 Antworten in diesem Thema, welches 11.126 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. August 2015 um 23:29) ist von Unseen.

  • Die PC-Generation, für die auch der AMD K6-2 steht hat das besondere, die letzte Generation zu sein, wo der Prozessor-Sockel-Markt noch offen war und diverse Hersteller einen passenden Prozessor angeboten haben. Die Vielfalt war enorm groß.
    Danach gab es das nicht mehr, da sowohl Intel als auch AMD ihre propritären Süppchen kochten und kochen. Das schließt auch den Athlon mit Slot-A-Steckplatz ein.
    Und genau das hat immer den PC ausgezeichnet und geht heute nicht mehr, dass ich bei einem aktuellen Mainboard Prozessorhersteller übergreifend tauschen kann. Ist schade.

    Das ist sowas wie die letzte echte PC-Generation, wonach einfach eine andere Epoche begann. Wie bei Porsche, als die von Luftkühlung auf Wasserkühlung bei den Motoren im 911 umgestellt haben.

  • Außerdem ist das die erste Generation von Boards mit AGP und USB. Außerdem ist meistens noch ISA da, serielle und parallele Schnittstellen, Floppycontroller, usw. Ein solcher PC kann, was die Kommunikation mit älteren Systemen angeht, nochl sehr nützlich sein.

    Ich habe noch ein MSI MS-5169 V4 (mit dem berüchtigten ALi-Chipsatz) mit diversen K6-2 und auch ein K6-3 und eine Elsa Victory Erazor mit TV-Ein und AUsgang müsste da noch in der Schachtel liegen. Und ich habe auch noch ein MS-6167, das erste Slot A Board überhaupt und auch 2-3 K7 Prozessoren dazu. Damit habe ich mal aus Teilen aus der Restekiste einen Miditower vollgestopft, mit dem schnellsten K7, einer Riva TNT und zwei 8 MB Voodoo 2 und einer SB-32. Aber kein Betriebssystem, nur damit der Krempel nicht lose rumfliegt.

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • Naja, die K6-2 @450 MHz war eine Supersockel 7 CPU. Da hatte Intel "längst" mit dem Pentium auf Slot 1 umgestellt. Einzig die "uralten" Pentium I CPUs liefen auch auf SS7 Boards. Es war also nicht der letzte gemeinsame Sockel, sondern der erste, wo sich Intel vom gemeinsamen Sockel losgesagt hat.
    Echte Gemeinsamkeit endete mit dem Wechsel von Pentium I MMX auf Pentium II.

    Lieber einen Commodore in der Hand als ein Atari auf dem Dach

  • Ich habe noch ein MSI MS-5169 V4 (mit dem berüchtigten ALi-Chipsatz) mit diversen K6-2 und auch ein K6-3 und eine Elsa Victory Erazor mit TV-Ein und AUsgang müsste da noch in der Schachtel liegen. Und ich habe auch noch ein MS-6167, das erste Slot A Board überhaupt und auch 2-3 K7 Prozessoren dazu. Damit habe ich mal aus Teilen aus der Restekiste einen Miditower vollgestopft, mit dem schnellsten K7, einer Riva TNT und zwei 8 MB Voodoo 2 und einer SB-32. Aber kein Betriebssystem, nur damit der Krempel nicht lose rumfliegt.


    Vor dir ist ja auch nichts sicher, wo Strom durchfließt, du alter eSchreibmaschinen- und Turiner-Elekrogerümpel-Sammler. :bgdev;)

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Meine Lieblings-Themen im Forum64:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • So ein alter AMD wäre für mich nichts wert. Für einen anderen kann das aber anders sein. Manche sammeln ja auch Commodore PETs oder Spielkonsolen und solche Sachen, welche für mich auch gar keinen Wert haben.

  • MaTel: Ja, aber das ist doch das tolle am Sockel 7, es gibt unter anderem sowohl Prozessoren von AMD und Intel (und weiteren) die damit zurecht kommen. Der Pentium II braucht einen propritären Sockel/Slot. Für den gibt es aber nichts von AMD. Die Vielfalt an Möglichkeiten hat danach mit Slot 1 und Slot A abgenommen.

    Auch hat der K6-2 keine Multi-Sperre wie fast alle Pentium II.

  • Nach 10 Jahren Intel hab ich damals mit einem K6 mal was anderes gewagt. Vielfalt hin oder her, die K-Serie war einfach arschlahm und hat keinen Hering vom Teller gezogen. Nach einem Jahr hatte ich die Schnauze voll und den ganzen Mist samt Mainboard wieder rausgerissen.

    Vielleicht ist das Ding deshalb auch so gering geschätzt.

  • Och, mein damaliger K6-2+ 450 @500MHz hat schon ganz gut was gerissen. Und mein jetziger K6-III @500MHz ( mit Voodoo 3 3000 ) ist auch nicht gerade die langsamste CPU. Damals hatte ich ne Voodoo Banshee drinne und konnte Need for Speed II flüssig spielen, wimre war es das erste Game, was ich übers Internet mit Freunden zusammen gedaddelt habe.

    Schmitti... ICH WEISSS, ich betreibe bzw. betrieb die CPUs außerhalb ihrer Spezifikationen... hoffentlich musste deshalb keiner sterben :winke:

    Lieber einen Commodore in der Hand als ein Atari auf dem Dach

  • MaTel: Schön, dass Du den K6 übertakten kontest. Ich hatte mein erfolgreichstes Erlebnis mit einem K5, Spezifiziert für 75 MHz, der stabil mit 200 MHz rannte. Den Unterschied habe ich deutlich gemerkt. Übertakten macht ja auch Spass und daran ist nichts Schlimmes. ist Dein K6-III ein 400'er oder 450'er Exemplar, das nominal mit 2,4 V oder 2,2 V arbeiten will oder gar ein K6-III+?

  • Och, mein damaliger K6-2+ 450 @500MHz hat schon ganz gut was gerissen.

    Ja, schon - das ist aber auch ein K6-II. Ich sag nur L2 Cache. Oh, sehe gerade, dass es genau um diese Konfiguration geht. :schande:

  • Hab hier unter anderem noch nen K6-2 550 auf einem Gigabyte GA-5AX Rev. 4.1 mit einer Number Nine am Laufen. zusammen mit dem Hartschaumscheiß im Mustang-Gehäuse mal was anderes. Rennt eigentlich ganz gut bei den alten Games. Hab für jeden Anlaß noch ne spezielle Kiste rumstehen. Wert ist es nichts mehr, aber was solls.

  • Das Ding hat ja mehr Wärme als Rechenleistung.

    Mein ignorierter Beitrag zur Netzteildiskusion:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

  • Deshalb hab ich ja geschrieben "Hartschaumscheiß" ... es wurde damals auch als recht unausgegoren bezeichnet, da es zwar einigermaßen leise, aber auch warum wurde. Kommt halt darauf an, was man darin betreibt. Klar hätte ich es in eins meiner anderen Gehäuse pflanzen können, aber irgendwie hat mich der Mist gereizt :drunk:

  • für mich war das ganze pc -zeugs irgendwann ein Fass ohne boden. wertschätzung fällt mir da schwer wenn man alle 1-2 jahre nen neuen rechner braucht, nur um den anforderungen der software gerecht zu werden. seien es games oder multimedia.. entwicklung ist ja gut und recht, aber wertschätzung fällt da komplett raus, weil dafür dann einfach kein platz mehr ist.

    ich glaube auch nicht, dass ein amd athlon oder wie die krücken hiessen oder ein intel core i7 jemals richtige klassiker werden. diese technik so lange am tropf zu halten wie es bei commodore der fall ist, wird es bei diesen nicht geben. da fang ich lieber an pullover zu stricken :)

  • Dein K6-III ein 400'er oder 450'er Exemplar, das nominal mit 2,4 V oder 2,2 V arbeiten will oder gar ein K6-III+?

    Bin im Urlaub und kann jetzt nicht nachschauen. Ich glaube aber, es ist keine + Variante... aber du bringst mich da gerade auf eine Tuningidee :whistling:

    @INPUT

    Die CPUs / Chipsätze ( evtl. auch ein paar Mainboards ) selbst sind Klassiker ( wer kennt nicht die Pentuim Inside Aufkleber und die daraus entsandenen Derivate der "Cracks" -> Intel Outside, etc. pp. ) , die Komplettsysteme drumherum aber nicht, wie denn auch, gab ja dutzende sich kaum unterscheidbare Systeme.

    Lieber einen Commodore in der Hand als ein Atari auf dem Dach

  • für mich war das ganze pc -zeugs irgendwann ein Fass ohne boden. wertschätzung fällt mir da schwer wenn man alle 1-2 jahre nen neuen rechner braucht, nur um den anforderungen der software gerecht zu werden. seien es games oder multimedia..

    Naja, alle zwei Jahre ist schon ein bisschen übertrieben, das ist ja wirklich nicht zwingend nötig. :)

  • Naja, alle zwei Jahre ist schon ein bisschen übertrieben, das ist ja wirklich nicht zwingend nötig. :)

    ja gut, mit den Grakas war das immer so ein "Wettrennen" > NVIDIA vs. ATI

    die technik an sich am leben zu erhalten wird dann schon unmöglich wenn es um BGA löten geht und vor allem ersatzteilverfügbarkeit. nichtmal schlachten aus anderen geräte ist da sinnvoll. es ist zum sterben
    verurteilt. meine 400€ graka war nach 2 jahren defekt > 2 GPUs onboard + 2 GB DDR . lief bis zum Schluss perfekt, doch wer soll da noch was tauschen wenn die GPU def ist. oder Speicher

  • Gut, wenn man Enthusiast ist und muss immer alles auf max Detail oder die neueste Generation haben - dann muss man auch zahlen, klar.

    Ich würde keine 400 Tacken für eine Grafikkarte hinlegen, ist doch alles nur noch überzüchtete Stromfresserei. Die Miniaturisierung der Mikroelektronik stößt einfach an ihre Grenzen.

  • @ragnar > richtig ! meine graka alleine verbrauchte 200-250 watt

  • Also 2 Jahre Wechselzyklen ist schon arg kurz. Aber klar, wenn Du extremste Anforderungen hast, kann sich das rechnen. Bei 90 bis 95 % der Anwender reicht der Rechner aber doch locker 5 Jahre und wenn man sich die verwendete Software sorgsam aussucht auch 8 bis 10 Jahre.