Cross Assembler unter Linux

Es gibt 20 Antworten in diesem Thema, welches 5.789 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. August 2015 um 09:27) ist von Bit Shifter.

  • Hello,

    ich weiss das Thema der verschiedenen Cross Assemblers ist schon des öfteren diskutiert worden....
    Ich spiele mich grade mit meinen ersten simplen Beispielprogrammen für VICE herum, verwende Linux und bin bei DASM hängengeblieben.

    Jetzt wollte ich mal die Erfahrenen fragen, was denn so die Nachteile von DASM wären, was dafür spricht doch gleich auf einen anderen Assembler für die Zukunft umzusteigen?
    Bis dato erzeugt mir der DASM verlässlich meinen Code - die paar Syntax Abweichungen zu Beispielen auf diversen Seiten die zB. C64Studio verwenden hab ich bis jetzt hinbekommen.
    Das Einzige das mich bis dato am DASM stört ist die etwas dürftige Ausgabe (und die fast nicht vorhandene Doku - zumindest hab ich noch nicht viel gefunden)

    Wenn ich dann aber (hoffentlich) beginne etwas umfangreichere Progrämmchen zu fabrizieren, was können denn andere Assembler besser und welche gibts denn (hab vorhin gesehen der CC65 zB ist eingestellt...)

    greets
    thomas

  • cc65 ist nicht eingestellt. Die Pflege läuft unter Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. weiter.

  • Unter Linux ist auch ACME ein Assembler, der sicher nicht wenig benutzt wird. Wie auch unter Windows.
    Eine Doku findet man im Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..
    Der Entwickler MacBacon ist hier im Forum sehr aktiv und hilft gerne.

    Aber zu den Pro/Contra VS andere Assembler kann ich zuwenig sagen.

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  • Ich finde Kick-Assembler aufgrund der mächtigen Skripting-Möglichkeiten super. Da braucht man fast keine externen Tools mehr, um Daten aufzubereiten. Leider ist er aber nicht quelloffen und der Entwickler hat durchaus klare Vorstellungen, was er unterstützen will und was nicht. Wenn er ein Feature nicht mag, gibts das halt auch auf Anfrage im CSDB Supportforum nicht. Nachteil ist ansonsten, dass die Syntax zu keinem anderen Assembler wirklich kompatibel ist (aber dafür m.E. besser).

    ACME würde ich natürlich wärmstens empfehlen, weil man da sicher den besten und schnellsten deutschsprachigen Support aller existierenden Assembler gleich hier im Forum bekommt ( :winke: Mac). Daher hat er sich wohl auch für die ASM-Compos hier im Forum etabliert. Und für vernünftige Verbesserungsvorschläge hat Mac auch immer ein offenes Ohr...

    Bei großen Projekten kommt irgendwann der Punkt, an dem ein Objectcode-Assembler mit getrenntem Linker vieles einfacher macht. Dann kommt man wohl an CA65 und LD65 (aus der CC65-Suite) nicht wirklich vorbei (oder weiß jemand Alternativen?). Leider längst nicht so mächtig wie KickAssembler, aber ich bin dennoch umgestiegen, weil man viel leichter mit nachladenden Programmen umgehen kann.

    Hm, hilft das jetzt bei der Entscheidung? Ich kann für mich nur sagen, dass ich es lehrreich fand, mit all diesen verschiedenen Assemblern Erfahrungen zu sammeln und mich pro Projekt jeweils für einen passenden entscheide.

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  • Danke Leute für die Inputs!

    Ich denke mal ich werde dann auf ACME umsteigen wenn der hier so breit vertreten ist. Wenn ich dann wirklich mal Zeit (und Know How) für grössere Sachen habe werd ich mich dann den komplexeren Themen einer CC65 Suite widmen.

    maik: stimmt den github link hatte ich im Google übersehen :-/

  • ich nutze acme und als editor mittlerweile relaunch64 bin damit sehr zufrieden

    .... hmmm relaunch64 ... also zu Java hab ich da so meine eigene Einstellung... konnte ich mich nie mit anfreunden .... will aber da jetzt keinen Glaubenskrieg lostreten - das ist einfach individuell (Screenshots sehen ja auch sehr gut aus)

  • Ja gut, Assembler für C64 ist ja jetzt nix, wo man einen wahnsinnig komplexen Editor bräuchte. Ich hab ACME und vim benutzt und immerhin Rasterbars und Musik hinbekommen!

  • Ich mag den XA, klein, kompakt, funktional. Hab ich aber glaub auch schon mehrmals erwähnt...

  • Für Linux gibt such eine nette Anleitung zum Anbinden von
    ACME in den Gedit. Ich hatte auch einige Syntax-Highlighting
    Packs unter den Wiki- Artikel eingetragen.
    Die volle Beschreibung fehlt leider im wiki, weil ich nicht die Zeit
    aktuell habe und ich wohl der einzige bin, der dort weiterschreibt.
    Java ist zum Glück nicht gleich Java. Ich persönlich habe in der
    Combo JEdit und ACME gute Erfahrung gemacht.
    Wobei das Highlighting im JEdit nicht ganz vollständig war,
    aber mit Spucke und etwas Zeit flutscht es.
    Zum relaunch64 kann ich sagen, das Daniel recht schnell auf Mails
    reagiert und auch ab und zu hier Forum unterwegs ist.

    Gruß Höp

    8 Bit sind genug, sonst komme ich morgens nicht aus dem Bett. %)

    „Nous sommes dans un pot de chambre et nous y serons emmerdés.“
    („Wir sitzen in einem Nachttopf und wir werden darin zugeschissen werden“)
    2.9.1870, Auguste-Alexandre Ducrot

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. The home of ACME win32 compile.

  • relaunch64 ist ok, es ist kein C64Studio womit man gleich sprites, chars editieren kann, aber zum reinen coden ist es in ordnung. was hast du gegen java? die gerüchte um die sicherheitslücke damals die kaum ausgenutzt werden konnte hält sich aber lange in den köpfen. viele software entwickler arbeiten mit java IDEs wie eclipse, netbeans etc. am besten erkundigst du dich mal ein einem java forum, die erzählen dir warum dass mit der lücke von damals totaler quatsch war, also es gab sie aber sie war nicht wirklich lange ein problem und heute schon gar nicht mehr.

    relaunch kann mehrere tabs auf einmal aufhaben, so wie jeder ide und fast jedem texteditor auch :zustimm: , ob es so komfortabel mit den tabs wie C64Studio ist kann ich nicht sagen, da kann man die tabs übereinander, nebeneinander oder völlig losgelöst von der ide als eigenständiges fenster darstellen.

  • Ich mag den XA, klein, kompakt, funktional. Hab ich aber glaub auch schon mehrmals erwähnt...

    Ich schliesse mich dem voll und ganz an.
    Davon einmal ab, wuerde ich zu moeglichst einfachen Mitteln greifen am Anfang.
    Einfacher Texteditor und einfacher Assembler.
    Notepad und acme reichen ganz sicher. Man merkt dann irgendwann selbst was einem fehlt.
    Ich mag low-level sources. Meine Quelltexte sind fast alle sogar noch TASS kompatibel von der Syntax her. Komplexere Tables erstelle ich 'extern' in Python. Damit hat man volle Kontrolle und ist von Entwicklern der spezifischen Tools weitestgehend unabhaengig.
    Eine ausgewachsene IDE verhindert nur das Lernen meiner Meinung nach.

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  • da hast du nicht ganz unrecht. zu fuss lernt man am meisten. irgendwann kann man das aber und es wird lästig, dann beginnt man sich scripte zu schreiben und seinen vi oder anderen editor immer mehr anzupassen und am ende ist man einer ide dann schon sehr nahe. so habe ich das unter linux + vi jedendalls erlebt. dann merkte ich dass viele der schönen tastenkürzel auch in anderen ides vorhanden sind und dass ich mit solch einer ide viel besser zu rande komme, weil sie neben der besseren fensterverwaltung auch die standard shortcut wie cut&paste nutzt + zusätzlich ganz zeilen löschen, kopieren, verschieben und was weiß ich nicht noch alles machen kann.

  • Und dann gibt's natürlich noch den k2asm: klein, kompakt, open-source, mit C-kompatiblen Präprozessor der Python Skripte ausführen kann. Mächtig wie KickAss, aber einfach und übersichtlich.
    Aber bitte nicht verwenden, weils sonst hat er plötzlich 3 User, und dann könnte feature creep einsetzen. :P

  • relaunch kann mehrere tabs auf einmal aufhaben, so wie jeder ide und fast jedem texteditor auch :zustimm: , ob es so komfortabel mit den tabs wie C64Studio ist kann ich nicht sagen, da kann man die tabs übereinander, nebeneinander oder völlig losgelöst von der ide als eigenständiges fenster darstellen.


    relaunch ist meiner meinung nach schon sehr komfortabel - mit dem c64studio kann es nicht mithalten - endurion macht da wirklich ne super arbeit :ilikeit: leider bekomm ich es
    unter linux mint nicht zum laufen - sonst waers definitiv für mich die beste ide.

  • ja, vor allem geht er sehr schnell auf userwünsche ein und zieht nicht einfach sein ding durch und lässt das projekt dann ruhen. es wird immer schwerer nach dem c64studio mit was anderem zufrieden zu sein. das ist ein wenig wie hd schauen, danach sieht sd einfach scheiße aus.

    ich habe auch viele jahre ubuntu im einsatz gehabt, habe es dann aber aufgeben. ich will einfach all die für mich wichtige software installieren, nutzen und fertig. mir sind os-ideologien mittlerweile total egal. ich nutze das was am besten zu mir passt und wo ich die wenigsten sorgen mit habe. meine lebenszeit ist begrenzt.

  • [offtopic]

    [offtopic]also ich bin mit linux voll zufrieden aber warum setzt du ace auf die ignore liste? - ace ist harmlos[/offtopic]

    ich kenne solche typen aus anderen foren. in der regel kommen nur patzige oder provozierende antworten und solche leute haben kaum das knowhow um was wertvolles zu posten. kann man also gleich aussparen, das spart lebenszeit. die liste werde ich im laufe der zeit noch erweitern um leute drauf zu setzen die nur labern und halbwissen verbreiten wollen. diese ignoliste ist aber nicht persönliches, ist halt nur ein filter. öffentlich schreibe ich die hin, damit sich niemand auf der liste wundert warum ich nicht auf seinen post eingehe. ich bin nicht verletzt wenn mich jemand für mein gelaber auch auf eine ignoliste setzt. ich kenne schließlich hier keinen persönlich und umgekehrt auch nicht. da ich auch nie zu irgendwelchen treffen gehen werde, wird das auch so bleiben.[/offtopic]


  • relaunch ist meiner meinung nach schon sehr komfortabel - mit dem c64studio kann es nicht mithalten - endurion macht da wirklich ne super arbeit :ilikeit: leider bekomm ich es
    unter linux mint nicht zum laufen - sonst waers definitiv für mich die beste ide.

    Relaunch64 verfolgt einen anderen Ansatz als C64Studio. Je nach Vorliebe bietet jede der beiden IDE sehr gute Funktionen, die die jeweils andere nicht hat. So richtig vergleichbar sind sie auch nicht, finde ich, fast eher ergänzend (aber auch nur fast...).

    Aber klar ist, dass ich als Autor von Relaunch64 natürlich behaupte, dass kein anderer Editor so komfortable Möglichkeiten bietet, Assembler zu schreiben, wie Relaunch64 :tong: