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Word Dokument läßt sich unter Open Office nach Absturz nicht mehr öffnen

  • Ich bräuchte mal Eure Hilfe. Und zwar kann ich ein wichtiges Open Office 4.1.1. Dokument nicht mehr öffen, nachdem eben das komplette System abgestürzt ist. Gespeichert hab ich es als Word Dokument unter Windows 98/XP usw.
    Zuerst kam nach dem Absturz und dem Versuch das Dokument normal wieder zu öffnen die Meldung, dass es wieder hergestellt wird, aber dann eine Fehlermeldung! Zuerst "Dokument ist kein Word Dokument" und dann "Dokument ist keine WinWord6Datei". :böse


    Wie kann ich das Dokument irgendwie retten?

  • Befindet sich im gleichen Ordner, eine Datei unterm gleichen Namen und nur mit ".~lock." anfängt und mit "#" aufhört?
    Dann ist das der Grund, das ist die Sicherung die das Office Programm beim öffnen anlegt und von Zeit zu Zeit abspeichert. Die mußt du dann Umbenennen um die Sicherungsdaten zu behalten oder Löschen um nur die gespeicherte Version zu Behalten.

  • Nee, in dem Ordner sind nur die anderen Sachen, die ich da selbst gespeichert habe....


    Grad hab ich nochmal versucht zu öffnen, da kam die Meldung "Die Datei ist keine Winword97 Datei".... Außerdem wird der Name vom Dokument im Ordner blau angezeigt und nicht wie sonst üblich in schwarz! ;(

  • Nee, in dem Ordner sind nur die anderen Sachen, die ich da selbst gespeichert habe....


    Manchmal werden Dateien unsichtbar Angelegt. Das kannst im Explorer entsprechend Umschalten und sichtbar machen.

  • Habe ich richtig verstanden:
    Du hast mit OpenOffice deinen Text als Worddatei gespeichert. Aber Word als software verwendest du nicht?
    Es geht also darum, das von OpenOffice erstelle Wordfile wieder lesbar zu machen?


    War das liebevoll formatiert, oder reicht es irgendwie den Text wieder rauszuholen?
    Da kann man ja meist mit dem Hexeditor was finden.

  • Meineswissens arbeitet Open Office - wie auch das kompatible Libre Office - folgender Maßen: Beim Laden einer Datei wird in gleichem Verzeichnis eine Sicherheitskopie erstellt, bei der automatisierten Sicherung während einer Sitzung - so verstehe ich die Dokumerntatitionen - wird nur auf das Original zugegriffen. Dabei handelt es sich um eine versteckte Datei, die - wie Gikauf schon ausführte:

    ... mit ".~lock." anfängt und mit "#" aufhört ...

    Sollte nach unvorhergesehenen Stromausfällen oder Abstürzen Open Office neu gestartet werden müssen, bietet es eine Wiederherstellung an - diese wird dann aus besagter Datei erzeugt, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, daß die dann das "alte" Aussehen - also wie vor der letzten Arbeitssitzung - hat! Bevor man hier aber noch weiter Fachsimpelt, woran es bei dem TS liegt, daß es gerade bei ihm anders ist, empfehle ich, Hilfe in diesem Forum zu suchen!


    Vermutlich ist aber beim TS die Datei unrettbar verloren, wenn eben die SiKo nicht vorhanden ist und während dem Absturz eine automatische Sicherung erfolgte ...

  • Die Lock Datei ist keine Sicherheitskopie, sondern eben nur eine Lock Datei. Deshalb ist sie auch deutlich kleiner als die geöffnete Datei. Lock Dateien sind dafür da, dass die Applikation weiss, dass eine Datei schon geöffnet ist und oft, wie im Fall von Open Office, auch von wem. So wird verhindert, dass Dateien von verschiedenen Usern mehrfach im Schreibzugriff geöffnet werden, bspw. auf Netzlaufwerken.


    Eine Sicherheitskopie beim Öffnen von Dateien im gleichen Verzeichnis wird, zumindest von meinem Libre Office 4.5, nicht erstellt.


    Nachtrag:


    Schimanski: was du noch ausprobieren kannst: öffne die Lock Datei mit einem Editor, z.B. Notepad. Darin steht ein Pfad, bei mir C:\Users\NAME\AppData\Roaming\LibreOffice\4. Den Pfad öffnest du im Explorer und schaust unter backup oder user\backup. Mit viel Glück liegt dort noch eine Originaldatei.

  • Rechtsklick 'Öffnen mit...' -> Editor/Word Pad und 'Speichern unter' (txt/rtf) möglich?


    Ja mit Rechtsklick hab ich einige Optionen, u.a. auch "Öffnen mit..." aber kein "Speichern unter..."


    Habe ich richtig verstanden:
    Du hast mit OpenOffice deinen Text als Worddatei gespeichert. Aber Word als software verwendest du nicht?
    Es geht also darum, das von OpenOffice erstelle Wordfile wieder lesbar zu machen?


    War das liebevoll formatiert, oder reicht es irgendwie den Text wieder rauszuholen?
    Da kann man ja meist mit dem Hexeditor was finden.


    Richtig, ich nutze Open Office schon seit vielen Jahren, speichere immer als Word Dokument und hatte bis gestern nie Probleme damit gehabt. Zwar ist ab und zu mal was abgetürzt, aber die Dokumente konnten immer wieder hergestellt werden bisher!
    Es handelt sich um einen Entwurf für eine Zeitung mit 62 Seiten und vielen Fotos und insgesamt durch die Fotos 86,5 MB. Ich war so gut wie fertig und wollte dann die Fotos verkleinern. Wahrscheinlich ist mein System an den "fetten Fotos" verreckt oder? Denn als ich wieder speichern wollte, ist es eben passiert mit dem Absturz. Zuletzt davor hatte ich ca. 1 Stunde gespeichert. Automatische Sicherungskopien hab ich nicht eingestellt...
    Mir wäre schon geholfen, wenn wenigstens die Texte wieder hergestellt werden könnten. Die Fotos sind nicht so wichtig, die wollte ich ja eh nochmal alle verkleinern.



    Den Link zum OO Forum guck ich mir mal in Ruhe an, wenn ich gleich richtig wach bin.... ^^


    Welche Loch Datei? Wo finde ich die? :rotwerd:


  • Ja mit Rechtsklick hab ich einige Optionen, u.a. auch "Öffnen mit..." aber kein "Speichern unter..."


    Durch den Rechtsklick sollst Du versuchen die Datei mit WordPad zu öffnen. Sollte das klappen, dann unter WordPad Daten Abspeichern als TXT oder RTF. ;)

  • Meinen Tipp oben hast du auch beachtet? Es kann übrigens auch sein, dass die Datei versehentlich im Open Office Writer Format gespeichert wurde (Edit: oder im Word 2007-Format), aber mit der Endung .doc. Dann kann das gleiche Phänomen auftreten. Mach doch einfach mal eine Kopie der Datei und benenn die in .odt um. Geht sie dann auf? Alternativ mal mit einem Hexeditor die Datei laden und den Header hier posten.


    Und bevor du irgendwas machst: Erstell dir erst einmal eine Kopie der Datei oder des ganzen Verzeichnisses. Sonst machst du dir evtl. die letzten Möglichkeiten kaputt, die Datei zu retten.


    Falls die Datei keinen geheimen Inhalt enthält, kannst du sie hier auch hochladen und ich versuche sie wiederherzustellen.

  • Meinen Tipp oben hast du auch beachtet? Es kann übrigens auch sein, dass die Datei versehentlich im Open Office Writer Format gespeichert wurde (Edit: oder im Word 2007-Format), aber mit der Endung .doc. Dann kann das gleiche Phänomen auftreten. Mach doch einfach mal eine Kopie der Datei und benenn die in .odt um. Geht sie dann auf? Alternativ mal mit einem Hexeditor die Datei laden und den Header hier posten.


    Und bevor du irgendwas machst: Erstell dir erst einmal eine Kopie der Datei oder des ganzen Verzeichnisses. Sonst machst du dir evtl. die letzten Möglichkeiten kaputt, die Datei zu retten.


    Falls die Datei keinen geheimen Inhalt enthält, kannst du sie hier auch hochladen und ich versuche sie wiederherzustellen.


    Welchen Tip meinst du jetzt genau? Glaub ich hab das probiert... Auch gerade in .odt umbenannt, aber auch so kontne nicht geöffnet werden. :(
    Kann ich dir die Datei auch als PN schicken? Sind aber ca. 88MB!


    Welches System hast Du? Windows 7? Was ist mit der Schattenkopie oder Rettungstools?


    Nein, nutze noch XP. Mein Rechner ist auch relativ alt (ca. 10 Jahre) und hat nur einen 2,2GhZ Prozessor und 2GB RAM...
    Ganz doofe Frage, was ist eine Schattenkopie? :rotwerd:


  • Nein, nutze noch XP. Mein Rechner ist auch relativ alt (ca. 10 Jahre) und hat nur einen 2,2GhZ Prozesser und 2MB RAM...
    Ganz doofe Frage, was ist eine Schattenkopie? :rotwerd:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Volume_Shadow_Copy_Service

  • Befindet sich im gleichen Ordner, eine Datei unterm gleichen Namen und nur mit ".~lock." anfängt und mit "#" aufhört?
    Dann ist das der Grund, das ist die Sicherung die das Office Programm beim öffnen anlegt und von Zeit zu Zeit abspeichert. Die mußt du dann Umbenennen um die Sicherungsdaten zu behalten oder Löschen um nur die gespeicherte Version zu Behalten.


    Die Lock Datei ist keine Sicherheitskopie, sondern eben nur eine Lock Datei. Deshalb ist sie auch deutlich kleiner als die geöffnete Datei. Lock Dateien sind dafür da, dass die Applikation weiss, dass eine Datei schon geöffnet ist und oft, wie im Fall von Open Office, auch von wem. So wird verhindert, dass Dateien von verschiedenen Usern mehrfach im Schreibzugriff geöffnet werden, bspw. auf Netzlaufwerken.


    Eine Sicherheitskopie beim Öffnen von Dateien im gleichen Verzeichnis wird, zumindest von meinem Libre Office 4.5, nicht erstellt.

    OK - dann habe ich es immer für mich falsch interpretiert ...


    Quote

    Nachtrag:


    Schimanski: was du noch ausprobieren kannst: öffne die Lock Datei mit einem Editor, z.B. Notepad. Darin steht ein Pfad, bei mir C:\Users\NAME\AppData\Roaming\LibreOffice\4. Den Pfad öffnest du im Explorer und schaust unter backup oder user\backup. Mit viel Glück liegt dort noch eine Originaldatei.

    Was läge jetzt näher als dem TS eine Richtlinie für eine weitere Vorgehensweise anzubieten:
    - Fenster "Eigene Dateien" öffnen
    - unter Menü "Extras" (war es glaube ich bei XP) "Ordneroptionen" wählen
    - im mittleren Reiter kannst Du jetzt Ansichten verändern - hier die voreingestellten "geschützte Systemdateien ausblenden" und sicherheitshalber auch "Erweiterungen bei bekannten Dateinamen ausblenden" abwählen - dann [OK] klicken
    - Jetzt müßte ein Ordner "AppData" (oder vielleicht bei XP noch "Applikation" oä.) sichtbar sein - öffnen
    - "Roaming" - oder was immer auch beim XP - öffnen
    - "OpenOffice" suchen und öffnen
    - alle dortigen Ordner (bei mir nur "4") nacheinander durchsuchen ...

    nein - scheinbar doch falsch, ich habe es gerade mal durchgespielt anhand einer derzeit bearbeitenden Tabelle durchgespielt - scheinbar ist in diesen Unterverzeichnissen keine Veränderuing entstanden bei eingeladener Datei gegenüber nicht geladenem OO!


    Ich lasse es trotzdem mal durchgestrichen stehen und suche erstmal nach korrekter Ablage - Windows hat ja vieles ...

  • Hallo Leute,


    auch wenn es kein Tipp zur Lösung dieses Problems ist, so arbeite ich schon seit Jahren mit OpenOffice bzw. noch lieber mit LibreOffice. Die in LibreOffice angelegten Dateien speichere ich immer im LibreOffice-eigenen Format und erst, wenn meine Dateien fertig sind, werden sie zusätzlich im MS-Office-Format gespeichert.


    Weiterer kleiner Tipp aus MS-Word-Tagen: Bei Dokumenten mit vielen Bildern, immer die Datei unter neuen Daten (z.B. "Arbeit 01, Arbeit 02, Arbeit 03, ...) speichern, damit man bei einem Totalversagen des Office-Systems zumindest auf einen Altbestand zurück greifen kann. Früher hatten ich auch die Filialdokumenten-Funktion genutzt, um große Dateien (viele Seiten mit Bildern) auf mehrere kleinere Dateien zu verteilen. Gerade Word stürtze früher bei mehreren Bildern und Formeln in einem Dokument gerne und oft ab. Bei der Verwendung der Filialdokumente war dieses Risiko relativ klein. Man konnte somit für jedes Kapitel oder Teilkapitel eine eigene Datei anlegen und diese dann an die richtige Stelle im Filialdokument einfügen. Verschieben war auch ohne Weiteres möglich und das Ganze lief auch recht zügig ab.


    In LibreOffice habe ich bisher auch bei mehreren Bildern in einem Dokument kaum Abstürze feststellen können. Auf der Arbeit mit OpenOffice haben wir ständig Abstürze. Ich ziehe LibreOffice vor.


    Liebe Grüße!
    ThomBraxton

  • Ich habe eben ein pdf gefunden, dass ich gestern auch noch als Sicherungsdatei (....) gespeichert hatte und mir das grad in ein Word Dokument umgewandelt. Das Ding hat stolze 2,2 GB! ?( Hab das dann ein wenig komprimiert (Rechtsklick usw.) und dann konnte ich es öffnen. Fotos und Formatierungen komplett wech, Text ist da, aber ich kann den nicht kopieren um in ein anderes Dokument einzufügen. :böse