Magic Formel + MMC64

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 2.407 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Mai 2005 um 16:40) ist von Crass Spektakel.

  • Wie gut kommt MMC64 mit zusätzlichen Expansionmodulen zurecht?

    Ich verwende einen SX64 mit Magic Formel 2.0. Ein eher seltenes und unterschätztes Multifunktionsmodul aber mir wegen seiner versteckten Leistung sehr am Herzen liegt. Das Modul ist jedenfalls deutlich komplexer als die üblichen $8000-Erweiterungen oder AR6 oder FC3:

    EPROM 27256, EPROM27512, HM3-2064-5, EF6821P und etwas TTL-Logik, also beachtliche 96kByte ROM und 8kByte RAM

    MF blendet RAM und ROM im Magic-Formel-Modus gerne kreuz und quer ein und daher bin ich skeptisch was die Zusammenarbeit angeht.

    Wie siehts mit konkreten Erfahrungen aus?

    3 Mal editiert, zuletzt von Crass Spektakel (7. Mai 2005 um 06:02)

  • Ich habe leider nur ein MF1.2, das hat ja etwas weniger ROM (und einen traurig leeren Sockel zur Aufrüstung auf 2.0), ist aber technisch sonst identisch, soweit ich weiss. Damit hab ich es eben kurz getestet, und ebenso kurz ist die Antwort: es geht nicht. Theoretisch sollte es zumindest so weit gehen dass man das MMC64 per "left shift + F7" komplett deaktiviert, aber nichtmal dann startet das MF, was ich eigentlich nicht verstehe. Hier lässt sich für die Zukunft vielleicht noch was verbessern.

    Wenn Du mir ne Kopie Deiner EPROMs schickst, dann teste ich auch nochmal mit 2.0 :)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Ich würde Dir gerne mit dem ROM helfen aber weder weis ich nach all den Jahren wie man auf die ROMs zugreift noch habe ich einen EPROM-Brenner oder wenigstens eine etwas konfigurierbare $8000er-Umschaltplatine zur Hand um die Dinger auszulesen. Falls Du noch einen Tipp hast... Im internen Monitor gabs ja ein zusätzliches Addressierungsbyte mit dem man auf 24Bit Adressbreite kam, folgende Settings habe ich noch in Erinnerung:

    $30 bis $37 ergeben Zugriff als würde man die Werte nach $0001 schreiben
    $f8 bis $fb ergeben Zugriff auf Floppy-Speicher von Laufwerk 8 bis 11

    Irgendwas muß es geben um die internen ROMs und das RAM scheibchenweise einzublenden. Wenn ihr mir hier helft dann basteln wir hier eine Umbauanleitung für das MF2, Fotos und Infos kann ich beschaffen.

    MF2 kann nicht mehr über Runstop-Restore aktiviert werden sondern nur noch über den Taster - ausser man ist im Native-MF2-Modus aber da brauche ich eher selten einen Freezer :smile:

    Was mir immer sehr gut gefallen hat war der Merkmodus des Monitors, hat man z.B. einmal mit d f8e000 sich einen Ausschnitt des Floppyspeichers angesehen so wurden diese Werte zwischengespeichert und man konnte dann mit kürzeren Adressen die least-significant nibbles ersetzen, ein d 1 listet dann eben f8e001, ein d 1295 zeigt f81295 an usw...

    Der Umbau ist ganz sicher möglich, mein Modul ist nämlich auch ein Umbau. Allerdings hatte ich von Anfang an schon zwei EPROMs im Modul und mußte daher nicht viel basteln. Da kam nur ein prellfreier Schalter mit zwei Drähten rein, einer der 74xxx wurde getauscht und die EPROMs wurden neu gebrannt. Mein damaliger Umbaupartner wagte es sogar, ein 16KByte RAM einzubauen. MF erkannte das zwar nicht selbst aber über eigene Hacks konnte man es verwenden. Ob man ein solches 2128-RAM aber heute noch bekommt... das war damals schon "selten".