Speeddos+ Kernel Umschalter

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 2.625 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Juli 2015 um 20:15) ist von Bolzer.

  • Hallo zusammen,

    ich suche Rat. Ich habe einen c64 und eine 1541 mit Speeddos+. Heute habe ich das Laufwerk reinigen wollen. Nach dem Öffnen des Gehäuses ist mir aufgefallen, dass das Rom irgendwie schief im Sockel steckt. Ich wollte es mit einer IC-Zange rausziehen und danach wieder gerade einsetzen.

    Beim Rauszieihen ist mir dann alles entgegen gekommen. Es hat mir aus dem Sockel auf der Platine zwei Beinchen mit rausgezeogen. Auf dem Bild oben rechts und unten links. Einen neuen Sockel kann ich noch mit viel Anlauf selber auf die Platine löten.
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    Was noch viel schlimmer ist, ist die Zusatzplatine mit Umschalter für das Rom. Es gibt sehr dünne grüne Drähte zwischen den Beinchen. Ich kann nicht sagen, ob die alle ok sind. Auf dem Bild das Beinchen unten rechts ist abgebrochen (ich habe es mehr oder weniger so hingeklemmt für das Foto). Es hat einen Draht der jetzt abgerissen ist. Vermutlich gehört dieser an den Lötpunkt ganz rechts auf dem Bild. Mangels Dokumentation kann ich nichts vergleichen.
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    Gibt es jemanden da draußen, der mit diesen Umschalter reparieren kann? Oder vielleicht einen neuen zusammen bauen kann? Falls wer einen Shop kennt, wo man so was fertig kaufen kann, dann gehe ich auch gerne diesen Weg.

    Jede Hilfe ist willkommen. Hauptsache die Kiste läuft wieder.

    Grüße Bolzer

  • dieses Umschalter sollte man entsorgen, da sind zwei Pin die sind viel zu dick - die werden dir immer wieder den Sockel zerstören.

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  • Wenn du Pech hast hat es mit den zwei Pins im Sockel die Lötaugen aus der Platine gerissen. Es sieht so aus, als ob Pin 12 und Pin 24 vom Adapter direkt mit dem Sockel verlötet war. Wer macht denn so etwas?


    Meine Empfehlung:

    Als erstes den Sockel auf der Platine erneuern und schauen, ob darunter noch alles in Ordnung ist.

    Dann den Adapter entsorgen und anhand des angefügten Links einen neuen Adapter bauen.


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    Edit:

    Hier noch etwas detailierter. Jenachdem wie viele Kernals auf einem Eprom untergebracht sind.

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    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Meine Herren, ich danke euch für die brauchbaren Links. Das Eprom hat im Fenster eine Unterteilung. Es ist gerade noch so der Schriftzug 27128A zu lesen. Dafür gibt es über die Links eine passende Beschreibung. Ich bin des Lötens nicht sonderlich mächtig. Es wird sich aber bestimmt ein Bastler finden lassen, der mir was bauen kann.

    Die Platine bekommt einen neuen Sockel. Ich denke, dass man das noch retten kann. Und ja (volle Zustimmung), wer baut denn so was? :platsch:

    Man möge mir diese "Anfängerfrage" nachsehen: Was klebt man auf das Fenster des Eproms, um den Inhalt vor UV-Strahlung zu schützen? Die Chips werden ja warm/heiß. Es hält da ja nichts weiter.

  • früher hab ich die Fenster immer mit den Schreibschutzaufklebern die den 5,25" Disketten beilagen abgeklebt (schwarz oder silbern), die haben die richtige Größe und kleben auch ausreichend...

  • Noch eine Anmerkung.

    Ich empfehle den Sockel auf der Platine auch mit einem Sockel auszustatten der gedrehte Pins besitzt (Präzisionsockel). Sockel mit Doppelfederklemmen, werden durch Epromadapter zu weit auseinandergedrückt. Das sich dann der Aufbau lockert ist quasi vorprogrammiert.

    Vermutlich war das auch der Grund des Erstellers den Adapter einfach am Sockel festzulöten.

    Anbei ein Vergleich zwischen Präzisionssockel und Doppelfedersockel.


    Dann noch ein Tip zum Auslöten des defekten Sockels:


    Mit einem Miniaturseitenschneider die Querstege so nah wie möglich an den Kontaktleisten abknipsen und dann die Kontaktleisten vorsichtig hin und her biegen, bis die Leiste an den Pins bricht. Dann kann man die Reste von den Pins einfach auslöten.

    Das geht aber nur mit dieser Art Sockel.

    Bei Präzisionssockeln ist die Kontakfläche mit dem Lötauge wesentlich größer. Beim hin und her biegen würden die Lötaugen, Durchkontaktierungen und evtl. auch die Leiterbahnen abreissen.

  • in einen Präzisionssockel bekommt man aber oben gezeigte Adapterplatine nicht hinein.

  • Wieso nicht? Sind doch auch nur zwei übereinandergelötete Präzisionssockel. ?(

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • ich spreche nicht von normalen Sockeln, sondern von der gezeigten Platine - die geht sicher in keinen Präzisionssockel

  • Wenn du Pech hast hat es mit den zwei Pins im Sockel die Lötaugen aus der Platine gerissen.


    Gleich den Teufel an die Wand malen..... ;)
    Ich würd jetzt erstmal 2 Kontakte aus irgendeinem Sockel nehmen und die da reinlöten. Wenn das originale ROM noch rumliegt kann man das erstmal testen. Ansonsten kann man vielleicht schauen ob man aus diesem Adapter irgendwas retten kann, was dann zum testen reicht. Entsorgen würde ich den Adapter auf jeden Fall. Das kann man hübscher löten, bzw. gibts ggf. fertig zu kaufen, wenn man Lochraster nicht mag....wobei man sowas auch schnell selbst hinbekommt, wenn man weiß was man tut.
    Hier scheint ja einfach nur stümpferhaft rumgebraten wurden zu sein - bevor's da weitere Leiterbahnen beim Auslöten zerreisst würd ich erstmal testen obs reicht die Kontakte zu erneuern. ;)

  • ich spreche nicht von normalen Sockeln, sondern von der gezeigten Platine - die geht sicher in keinen Präzisionssockel

    Welche Platine ?(

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Vielen Dank für die zahlreichen Ratschläge. Ich habe mir Präzisionssockel und Doppelfedersockel in 24 und 28 PIN bestellt. Ich versuche daraus etwas haltbares herzustellen. Meine Absicht ist es auch, den alten Sockelaufbau so weit es geht mit den Verdrahtungen aus dem Netz zu vergleichen. Weil ich diese kleine extra Platine wieder verwenden will (wegen dem Umschalter, der da dran ist) muss ich zunächst sehen, wohin diese sehr dünnen Kabelchen gehen. Meine Kenntnisse im Bereich Elektronik und Lötkolbenanwendung sind leider nicht sonderlich gut. Ich konnte jedoch aus meiner Verwandschaft jemanden gewinnen, der es mit mir wenigstens versuchen will. Natürlich wäre es viel einfacher, wenn ich mir irgendwo einfach so einen fertigen Sockel kaufen könnte. Bisher habe ich nichts gefunden und unbekannte Forenteilnehmer will ich auch nicht belästigen. Es bleibt also "interessant".