Heute so konvertiert (aus: Heute so gepixelt)

Es gibt 735 Antworten in diesem Thema, welches 81.135 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Oktober 2025 um 23:32) ist von Tobias.

  • Das "Problem" ist halt, dass das am C64 dann deutlich heller, leuchtender und teils auch farblich anders aussehen wird am echten C64, wenn mit Pepto berechnet wird.

    Das ist so, PEPTO ist etwas zu dunkel, aber da ich in den Emulatoren ja immer meine AW1-Palette laufen lasse und damit dann auch die Umwandel-Ergebnisse immer zuerst begutachte, kommt das dann schon recht gut hin, mit dem, was meine 1084 und 1072 Monitore mir dann in der Nachkontrolle zeigen. Vielleicht jetzt nicht ganz 1 zu 1, aber recht nahe dran. Ich wurde selten dahingehend überrascht bislang, dass ein Bild dann auf einmal am echten Monitor blöd aussah, während es in den Emulatoren am BenQ BL912 vorher gut aussah. Also es taugt schon zur ersten Ansicht und Anpassung und als Endkontrolle kommt dann ja eh immer der Blick auf das Bild am Commodore Monitor. Danach erst geht das Bild raus, wenn es dann raus geht, viele gehen einfach in mein C64 Bilder-Archiv.

    Im Grunde mache ich das ja ähnlich und füttere Mufflon mit Pepto. Nur ich "berechne" vorher mit einer "richtigen" Palette und tausche dann im vorberechneten Bild die Palette 1:1 mit Pepto aus. Der Ergebnis BMP von Mufflon reduziere ich dann wieder auf die Pepto Palette, tausche die dann mit der "richtigen" Palette aus und das sieht dann auch dem um Welten ähnlicher als das Pepto-Bild, was der C64 am Monitor ausspuckt. Du könntest das ganz ählich mit Deiner AW1 Palette machen wenn Du magst.

    Könnte ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, ob dies einen Vorteil im fertigen MUIFLI vieler Bilder bringt, oder ob einfach die Durchprobier-Methode, mit 10 oder 20 auf verschiedene Arten umgewandelte Test-MUIFLI's, besser ist. Man muss bei der Vorschau in MUFFLON auch oft aufpassen. Schon oft hatte ich den Fall, dass dort ein Bild in der Vorschau toll aussah, im fertigen MUIFLI dann aber irgendetwas überhaupt nicht gepasst hat. Das Vorschau-Fenster ist auch viel zu klein, finde ich.

    Bei einigen Bildern habe ich auch mit True-Color in MUFFLON das beste Ergebnis erzielen können, da man dort ja die beiden Slider hat. Als Vorlage für solche Fälle, eignete sich dann zumeist am besten die farblich nicht veränderte Bildvorlage des jeweiligen Bildes, welches man umwandeln will. Auf die Art, trifft man zwar nicht immer genau die Farben der Vorlage, aber insgesamt bekommt man oft Ergebnisse die einen guten Kontrast haben (Slider "Luminance Min" auf Werte zwischen 4 und 8 ) und das ist bei einigen Bildern, wenn sie auf den C64 herübergeholt werden, nötig, etwa wenn die Vorlagen kein richtiges schwarz beinhalten, denn die werden dann oftmals nichts gescheites, wenn man die PEPTO oder DEEKAY Palette über sie legt, habe ich festgestellt.

    Manchmal gehe ich dann aber auch auf "Farben ersetzen" und mache aus einem dunkelgrau oder dunkelblau in solch einer Bildvorlage, ein schwarz in Photo-Shop, bevor das Bild dann in MUFFLON geht. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, einfach von jeder Bildvorlage immer mindestens 10 Test-MUIFLI's auf verschiedene Arten anzufertigen (verschiedene Bildvorlagen, verschiedene Einstellungen) und dann alle am Schluss zu vergleichen und sich auf einige wenige festzulegen. So kommt man fast immer zu mindestens einer guten Konvertierung, auch wenn es manchmal zeitlich aufwändig ist. Ich hatte auch schon Fälle, wo ich in Photo-Paint die PEPTO Palette über ein Bild legte, das Umwandelergebnis in MUFFLON dann aber mit "Source-Palette PEPTO" und "Destination-Palette DEEKAY" besser war, als mit "PEPTO - PEPTO" in beiden Paletten-Feldern. Nicht oft, aber kam schon vor. Neulich etwa, wandelte ich ein Atari-ST Bild um und eine der bearbeiteten Bildvorlagen war mit PEPTO samt Dither belegt. Das beste Endergebnis in MUFFLON erhielt ich bei dem Bild dann aber mit der Einstellung "DEEKAY - DEEKAY". Nicht im Bezug auf Farbtreue zum Original, aber im Bezug auf "insgesamt bestaussehendstes Ergebnis-Bild". Dann nahm ich einfach das.

    Denn die original Atari-ST Farben, welche dieses Vorlagenbild enthielt, kamen in PEPTO nicht gut rüber (egal mit welcher Palette ich mir das dann auch im Emulator ansah), eben weil diese PEPTO-Palette auch nicht wirklich perfekt passt zum umwandeln. Deshalb ist "durchprobieren und vergleichen" ein guter Weg, zumindest zu einer guten Konvertierung jeder Bildvorlage zu kommen. Noch besser wäre es, wenn MUFFLON einfach mehr Paletten kennen würde, als nur diese zwei (PEPTO/DEEKAY). Dann hätte man viel mehr direkte Paletten-Belegungsmöglichkeiten, die man auch noch bei jeder Bildvorlage immer mit durchtesten könnte beim konvertieren und je mehr Bilder man testweise immer anfertigt, umso grösser natürlich dann auch die Chance, dass dann schon eines oder zwei darunter sein werden, die wirklich gut aussehen.

    Du kannst dich ja mal versuchen, an diesem Batman/Joker AMSTRAD CPC-Bild, hier ist der Link dazu:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Wäre mal interessant, das Umwandel-Ergebnis über deinen Weg, zu vergleichen mit meinen vier Ergebnissen. Ausserdem interessant, wenn man noch eine fünfte MUIFLI Variante des Pics hätte, dann wird sicher für jeden Bildersammler eine dabei sein, die ihm zusagt. Zusatzfilter sollte natürlich keiner benutzt werden in MUFFLON, um stärkeres Geflimmer zu verhindern. Sollten Farbclashes auftreten, kann man ja diese Bereiche in der Bildvorlage manuell etwas abändern, oftmals bringt man das Problem dann weg (aber nicht immer).

    Dieses Bild hat natürlich die Amstrad-typischen 384x272 Pixel, aber man kann den interessanten Bereich (das Hauptgeschehen) schon herausschneiden mit 296x200 Pixeln. Verkleinern des ganzen Bildes ist keine gute Option, dann sind viele Pixel solcher, sowieso schon kleinen Bilder, kaputt. Das kleinere Übel ist das herausschneiden der wesentlichen Szenerie des Bildes, finde ich zumindest. Im Hintergrund habe ich übrigens den roten Bereich in der Höhe etwas verändert (ihn höher gemacht in meiner ersten, originalen Bildvorlage, denn dieser horizontale Übergang von rot zu schwarz, über Jokers Kopf, gefiel mir nicht. Ich zog ihn dann hoch, bis zur oberen Bildkante (alles über kopieren, einfügen und nacharbeiten von anderen Teilen des Bildes im MS-PAINT).

    Die damalige GoDOT Konvertierung dieses Bildes übrigens, bedenkt man, dass sie ein Multicolor Pic war, war schon echt gut. Ich denke, in dem Format wird man das kaum besser hinbekommen. Da muss man dann schon zu MUIFLI, NUFLI oder IFLI greifen.


    Achja übrigens, vor einigen Tagen fiel mir dieses relativ neue Demo hier auf

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    bei dem auch recht viel mit konvertierten Amiga Bildern gearbeitet wird, wie ich bemerkte (kenne viele der Bilder aus verschiedenen Archiven im Netz). Einige recht gut konvertiert, andere weniger gut, wie ich finde. Aber insgesamt, mit Musik, Scrollern usw, schon nicht schlecht das Demo, also kann man sich schon geben.

  • Du kannst dich ja mal versuchen, an diesem Batman/Joker AMSTRAD CPC-Bild, hier ist der Link dazu:

    Hatte ich ja Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Sieht nicht gut aus.

    Ich könnte es höchstens nochmal als MUIFLI mit 79 Farben versuchen.

    Man muss da unterscheiden, ob die Quelle ein gepixeltes Bild ist mit schon reduzierter Palette, oder eben ein Foto mit Echtfarben.
    Für Echtfarben ist meiner Erfahrung nach mein Vorgehen immer deutlich näher am Original als jetzt Mufflon alleine in irgend einer Form.

    Unten mal ein Beispiel.

    NUFLI1 = predithered Hires with Photoshop, using PALette, changed to Pepto palette for Mufflon recognition

    NUFLI2 = using RGB Hires, Mufflon True Color

    NUFLI3 = using RGB Hires, Mufflon Pepto palette

    Man sieht bei der True Color Umwandlung von Mufflon schön diese Farbstiche, die auch bisher typisch sind für die meisten Nuvies.

    Bei gepixeltem Bildern sollte ein manuelles Zuordnen der Farben meist die harmonischeren Umwandlungen ergeben.
    Da ist es ja auch nicht schlimm, wenn die Motive dadurch eine Farbverschiebung erfahren. Bei "echten" Fotos ist da das Auge weniger tolerant. ;)

    Sollten Farbclashes auftreten, kann man ja diese Bereiche in der Bildvorlage manuell etwas abändern, oftmals bringt man das Problem dann weg (aber nicht immer).

    Das hab ich bei NUFLI/MUIFLI noch nicht gemacht.

  • Hier das gleiche Bild nochmal in Deinem Lieblingsformat.
    Allerdings hab ich mir hier die Mufflon Farbenspiele gespart und nur mit vorbereiteten Bildern gefüttert.
    Unterschied ist, dass einmal ohne und einmal mit Dither in Photoshop auf die 79 möglichen Farben reduziert wurde.

  • Ich könnte es höchstens nochmal als MUIFLI mit 79 Farben versuchen.

    Ich habe versucht, den gleichen Ausschnitt zu erwischen wie Du. Allerdings hab ich links nicht nachgepixelt.

    Anbei das Ergebnis des Workflow. Wie gesagt wird man bei einer solchen Vorlage durch manuelles Farbenzuweisen schönere Kontraste bekommen. Die Farben des CPC und des C64 sind einfach viel zu unterschiedlich, als dass man wie hier ohne Eingriff ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis bekommt. Z.B. das hellere orange in der Hand in Deinem Bild gefällt mir sogar besser als im CPC original.

    Als Hintergrund würde mir die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. besser gefallen als durchgängig dunkelrot. Viele Leute, noch mehr Geschmäcker. ;)

    Hier einziger Vorteil des Workflows: es gibt keine 10 Versuche und es muss auch nix eingestellt werden. ;)

  • Man muss da unterscheiden, ob die Quelle ein gepixeltes Bild ist mit schon reduzierter Palette, oder eben ein Foto mit Echtfarben.

    Für Echtfarben, oder auch für NUFLI's, kann ich mir das gut vorstellen, das sieht man ja auch bei deinem Bild mit der Luigi Figur.

    Bei MUIFLI's, wo man "leider" manchmal teils unvorhersehbare Ergebnisse in MUFFLON bekommt (wohl vor allem auch durch das Interlace), obwohl man vorher dachte "die Vorlage ist ideal bearbeitet das muss jetzt super werden und dann ist es doch manchmal nicht so", da wird wohl der Durchprobier-Vergleich-Marathon dann immer noch zum besten Endergebnis letztendlich führen.

    Nur nervt das halt auch dann manchmal, viele Probe-MUIFLI's jedesmal machen zu müssen, um dann ein wirklich gutes herauszubekommen. Aber es ist auch immer sehr von der jeweiligen Vorlage abhängig, ich hatte auch schon Fälle, bei denen ich nach 10 Minuten ein gutes Ergebnis hatte. Und dann, bei manchen Bildvorlagen, die eigentlich teils nichtmal sehr aufwändig aussahen, benötigte man dann auf einmal 2 Stunden, bis es endlich einmal richtig gut aussah und man muss die Bildvorlage teils fast schon farblich etwas komisch aussehen lassen, damit MUFFLON daraus dann ein gut aussehendes Umwandelergebnis macht, oftmals dann auch in TRUE COLOR in Verbindung mit den beiden Slidern.

    Ich habe versucht, den gleichen Ausschnitt zu erwischen wie Du. Allerdings hab ich links nicht nachgepixelt.

    Interessant. Vergleiche ich dann alle mal mit meinen Ergebnissen am Commodore Monitor. Bin selbst gespannt. Ich gebe später Rückmeldung.

    Anbei das Ergebnis des Workflow. Wie gesagt wird man bei einer solchen Vorlage durch manuelles Farbenzuweisen schönere Kontraste bekommen. Die Farben des CPC und des C64 sind einfach viel zu unterschiedlich, als dass man wie hier ohne Eingriff ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis bekommt.

    Genau, daher habe ich manuell bei zwei Hintergrundfarben hier in dem Fall etwas nachgeholfen per Nachpixelei im Zoom-Modus des MS-Paint. Aber mal sehen, ich vergleiche alle Ergebnisse dann einmal.

    Die Amstrad Farbpalette ist sowas wie das genaue Gegenteil der C64 Palette, finde ich. Dort leuchten die Farben extrem und am C64 halten sich die Farben in dem Punkt extrem zurück, selbst bei den knalligeren C64-Farbpaletten und auch am echten C64. Es gibt auf beiden Systemen (CPC/C64) jeweils viele gute Bilder, sie aber in's jeweils andere System herüberzuholen, ist hier dann nicht einfach, ohne teils manuell nachzuhelfen, denn wie sollen die Farbberechnungsprogramme von Photo-Paint oder Photoshop wissen, was dann für das menschliche Auge mit der jeweils anderen Computer-Farbpalette wieder gut rüberkommt? Ein Mensch der die Farben selbst per Hand tauscht, kann das natürlich, selbst wenn die Geschmäcker da teils verschieden sind, er wird aber sicher nicht ganz danebenliegen.

    Apropos "Geschmäcker". Genau wie du schon schreibst, die gehen natürlich dann teils auch wieder etwas auseinander. Da ist es immer gut, immer mehrere umgewandelte Varianten zu jedem Bild zu haben, denn irgendeine die gefällt, wird dann wohl jeder Betrachter finden. :)

    Sollten Farbclashes auftreten, kann man ja diese Bereiche in der Bildvorlage manuell etwas abändern, oftmals bringt man das Problem dann weg (aber nicht immer).

    Das hab ich bei NUFLI/MUIFLI noch nicht gemacht.

    Habe dein Batman MUIFLI hier gerade offen und diese Farbclashes die man in deinem MUIFLI an Batmans Kopf (Stirn usw) sehen kann, die hatte ich auch. Ich habe die dann weggebracht, indem ich diese Stellen manuell in der Bildvorlage etwas abgeändert habe. Das müsste man in deinem Bild dann theoretisch auch noch machen, denn sonst sind die Clashes natürlich ziemlich auffällig, etwa wenn du es mit meinen MUIFLI Varianten vergleichst. Da ist nur bei der v4 ein kleiner Clash an Batmans Kopf verblieben, den ich nicht wegbrachte, bei allen anderen Varianten konnte ich sie komplett entfernen, durch leichtes Umpixeln der Farben daneben, oder auch, durch ein anderes Rot im Hintergrund. Auch hier ist wieder das Motto "umpixeln ausprobieren umpixeln wieder ausprobieren wieder umpixel wieder ausprobieren", bis es irgendwann passt. *lol* Ist natürlich nervig, das so zu machen, aber letztendlich funktioniert's.

  • Habe jetzt in den letzten 10 Minuten mal die Bilder am echten Commodore Monitor verglichen, also alle fünf nochmal (meine vier und deines als v5 Variante dazu).

    Schlecht ist deines auch nicht. Flackern ist okay (wie bei meinen würde ich sagen, Gesichter flackern in allen Varianten etwas, aber verkraftbar). Farben insgesamt auch nicht schlecht bei deiner v5, finde ich (etwas zu rötlich insgesamt vielleicht, aber geht noch), aber es gingen dort im Bild Farben verloren. Im Hintergrund etwa, wenn man sich den Rand des roten Bereichs ansieht, ist deutlich zu sehen, dass eine Farbe auf einmal fehlt. Und dann gibt es krasse Clashes an Batmans Kopf, aber gut, die könnte man evtl durch Nacharbeiten wegbringen.

    Aber man sieht schon auch, an deiner v5. MUFFLON setzt die Therorie, die man sich farbenmäßig vorher zurechtgelegt hat, eben nicht immer so um, wie man denkt. Das ging mir auch schon oft so, dann wich ich immer auf anderen Einstellungen, Umfärben, True Color und alles andere mögliche aus, denn man will ja letztendlich dann doch ein gutes Ergebnisbild, egal wie es zustande kam. Mit den Farbclashes an Batmans Kopf, konnte man vorher jetzt auch nicht wirklich rechnen (ein Zusatzfilter könnte es evtl beheben, aber auf Kosten des Flackerns, will man dann auch nicht machen). Somit bleibt es bei MUIFLI's teils unvorhersehbar.

    Als Fazit kann man wohl ziehen - bei NUFLIS, oder allgemein bei Bildern, bei denen man mit den 16 C64 Echtfarben arbeiten kann, klappt es immer, genau nach der Farben-Theorie zu gehen, oder auch über andere, eigene Paletten nochmal als Zwischen-Schritt, denn das Umwandel-Ergebnis wird dann zu 99% auch so aussehen, wie man es vorher dachte, oder eben genauso, wie die bearbeitete Vorlage.

    Bei MUIFLI's sollte es theoretisch eigentlich genauso sein, aber MUFFLON setzt das eben teils nicht so um, meinen bisherigen Erfahrungen nach. Man hat, wahrscheinlich auch wegen dem Interlace, immer einen etwas unvorhersehbaren Faktor bei den Umwandlungen mit drin und manchmal auf einmal Farbclashes im Ergebnis, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. Oder Farben, wo plötzlich aus einem Beige Farbton in der Vorlage, ein Grau Farbton im MUIFLI wurde (oder andersherum). Man fragt sich dann, warum eigentlich, war doch jetzt alles PEPTO, die Farbe hätte doch so bleiben müssen eigentlich? Und genau wegen solcher merkwürdigen Faktoren, denke ich, ist bei MUIFLI's unter Verwendung von MUFFLON, die Durchprobier-Vergleich-Methode immer noch die beste, samt gezieltem Nacharbeiten an bestimmten Stellen im Bild, falls es nötig sein sollte. Bei den Batman Varianten v1 und v3 sieht man das ganz gut, diese beiden kommen von den fünf Varianten am besten rüber, zumindest auf meinen beiden Commodore Monitoren.

    Kann evtl auch damit zusammenhängen, wie man die Farben auf seinem Monitor eingestellt hat, bei mir sind die ziemlich mittig alle. Was ich auch noch sagen muss. Diese ganzen Batman Bilder kommen auf meinem BenQ Flatscreen-Monitor, fast besser rüber als auf der Röhre, denn sie flackern unter 50Hz am Flatscreen, weniger als auf dem Commodore Monitor. Ist nicht in jedem Bild so, aber hier in dem Fall definitiv.

  • Es gibt auf beiden Systemen (CPC/C64) jeweils viele gute Bilder, sie aber in's jeweils andere System herüberzuholen, ist hier dann nicht einfach, ohne teils manuell nachzuhelfen, denn wie sollen die Farbberechnungsprogramme von Photo-Paint oder Photoshop wissen, was dann für das menschliche Auge mit der jeweils anderen Computer-Farbpalette wieder gut rüberkommt?

    Da hab ich aber ein paar gute Beispiele (C64-Bilder auf CPC, alle Originale reines Multicolor):

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    Informationen dazu auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. (Das erste Bild war ein CPC-Bild, hier auf C64-Seite in Multicolor.)

    Arndt

    GoDot C64 Image Processing
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  • Da hab ich aber ein paar gute Beispiele (C64-Bilder auf CPC, alle Originale reines Multicolor):

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    Ja, es geht natürlich, mit etwas Mehr-Aufwand, ich habe ja auch schon einige Amstrad Bilder konvertiert. Für Multicolor sind das auch wirklich gute Umwandel-Ergebnisse. Nur, wenn man das über MUFFLON als MUIFLI macht beispielsweise, dann klappt das oftmals nicht wirklich gut, wenn nur die automatische Farben-Berechung alleine, in den Zeichenprogrammen (Photo-Paint/ Photoshop) arbeitet und die Farben ersetzt. Zumindest nicht, ohne dass man in einigen Bildvorlagen etwas nachhilft, bei manchen nicht wirklich gut ersetzten Farben.

    Du darfst auch nicht vergessen, dass die Palette die du oft verwendet hast, bei den GoDOT Beispielen im Netz, klar leuchtender herüberkommt, als die Farben eines solchen umgewandelten Bildes dann am echten C64 aussehen. Das wurde ja schon ein paarmal angemerkt.

  • Du darfst auch nicht vergessen, dass die Palette die du oft verwendet hast, bei den GoDOT Beispielen im Netz, klar leuchtender herüberkommt, als die Farben eines solchen umgewandelten Bildes dann am echten C64 aussehen. Das wurde ja schon ein paarmal angemerkt.

    Die beiden unteren Beispiele sind auf dem CPC! (Auf dem WinAPE-Emulator.) Daher die leuchtenden Farben. Das erste Bild ist C64, das müsste da auch so aussehen (je nach Einstellung deines Monitors).

    Arndt

    GoDot C64 Image Processing
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  • Die beiden unteren Beispiele sind auf dem CPC! (Auf dem WinAPE-Emulator.) Daher die leuchtenden Farben.

    Ja, das ist mir schon klar. Aber dennoch sehen doch viele deiner, mit GoDOT umgewandelten Beispielbilder, im Netz, farbenmäßig ziemlich anders aus, als das, was man dann auf seinem eigenen Monitor sieht, wenn man solch ein Bild dort hineinlädt. Das meinte ich damit.

  • Hier mal ein weiteres Beispiel, was MUIFLI leisten kann (ist schon unglaublich irgendwie, also finde ich zumindest). Das Atari-ST Bild "Magic" vom Zeichner "Mic", sieht im Original so aus:

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    Und als MUIFLI, in meiner v1 (hab wieder verschiedene Varianten davon erstellt) sieht es am C64 nun so aus:

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    Wenn man sich überlegt, dass die Bildvorlage von einem 16Bit-Rechner kam, dann ist es schon beeindruckend, wie ein MUIFLI das wiedergeben kann, finde ich. Das ist das geniale an diesem Format.

    Drei Varianten, von circa 15 erstellten dieser Bildvorlage, blieben wieder übrig, nach meinem Aussiebungs-Prozess und die sind im Anhang. Kann sich jeder seinen Favoriten heraussuchen. Meiner ist die v1, deren Screenshot man oben sieht. Hier noch die Screenshots der v2 und v3. Die v3 ist eine True-Color Variante, deshalb der etwas bessere Kontrast dort, da man hier ja dann den Slider hat.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Das Witzige bei dem Bild. Wenn das MUIFLI ein wenig flackert, wegen dem Interlace, kann man es in dem Fall, für das Flackern der Fackeln hinten im Bild halten, die das verursachen. :) Das Bild ist ohne Zusatzfilter in MUFFLON gemacht, lieber habe ich solange die Vorlagen bearbeitet, bis auch so alles gepasst hat, denn dann bleibt das Flackern klar unter Kontrolle und wirkt nicht als störend.

  • Anbei eine Spielerei mit den PAL-Mix-Farben.

    Wären die Farben beim C64 für ODD und EVEN Zeilen jeweils gleich, würde man (bis auf den Rand) durch das Mischen von braun und blau nur eine einfarbige (lila)dunkelgraue Fläche sehen.
    Da es aber Abweichungen gibt, macht die Reihenfolge der Farben einen Unterschied. So kann man eine etwas grauere und eine etwas rötlichere Fläche erkennen.
    An den Rändern kommt es auf echter Hardware zusätzlich zu etwas unvorhersehbarer "Magic". So gibt es umlaufend z.B. sehr blaue und fast leuchtend megantafarbene Konturen, die etwas an 3D-Hologrammbilder erinnern.

    Die Simulation dieser ODD/EVEN Unterschiede sind auch im VICE drin. Allerdings sind die Farben verdreht. Ich bin daran wohl nicht ganz unschuldig, da ich meine Nomenklatur von ODD/EVEN am sichtbaren 320x200-px-Bereich orientiert habe.
    Am Vectorskop ist aber diese erste, dritte, .. 199. Zeile eher eine gerade Zeile nach PAL-Norm.

    Beim nächsten VICE Build werden ODD/EVEN richtig "vertauscht". :)

    Bei den Bildern ist das zweite um eine Zeile nach unten versetzt. Die Farbflächen drehen sich also um.

  • Ich habe mal ein Bild vom T-Rex konvertiert. Das war eine sehr schöne Nachpixelarbeit, die etwa vier Stunden in Anspruch genommen hat.:) Das Bildformat ist NUFLI.

  • Ich habe bei den zwei Bildern mit zwei unterschiedlichen Hintergrundfarben gearbeitet. Einmal weiß und einmal mit hellgrau. Bei dem hellgrauen Hintergrund kommen die Zähne des T-Rex viel besser zu Geltung.

    Es ist auch die einzige Hintergrundfarbe, die zum Bild passt. Alle anderen Farben im Hintergrund, erzeugen bei mir schlechte Laune, wenn man es mal höflich ausdrücke.:)

    Da sieht man übrigens, dass Farben nicht wirklich existieren. Das ist alles eine Simulation des Gehirn, um sich mit der Natur bessser auseinandersetzten zu können. E = h ⋅ f^^

    Hier mal zwei Beispiele, was so im Gehirn abläuft, wenn man Farben sieht.:)^^

    Zu Bild 1: Das Gelb ist Einbildung. Es existiert nicht.8o

    Zu Bild 2: Farbe und Helligkeit der Quadrate A, B und C sind identisch.8o

  • Sieht cool aus, der Dino. Ja, teils muss man definitiv nachpixeln, habe ich auch bemerkt, auch wenn es zeitraubend ist, Bereiche umzufärben etwa. Vor allem bei einigen Atari-800 Bildern, die ich umgewandelt habe, war dies nötig. Es betrifft dann, etwa wenn man in ein MUIFLI umwandelt, hauptsächlich Bereiche in der Bildvorlage, die Farbmuster beinhalten. Da habe ich dann häufig händisch im Nachhinein diese Farben die dort im Muster verwendet wurden, austgetauscht, etwa wenn das Tool, mit dem man die neue Palette berechnet hat, dort eine Mischfarben gewählt hat, denn sonst flackert es an diesen Stellen extrem, durch die Kombi aus Muster + Interlace-Mischfarbe. Bereiche umpixeln fällt dann auch teils an, etwa wenn MUFFLON in irgendeinem Bereich partout immer wieder denselben Farbfehler in das Ergebnis hineinhaut, dann kann man mit ein paar wenigen geänderten Pixeln das Problem oftmals beheben, nur weiss man es nie vorher bei MUIFLI's und muss es durch testen herausfinden, welche Pixel genau, das Problem verursachen.

    Da habe ich bei einem Atari-800 Bild namens "Recall" neulich, 3 Stunden lang, manuell Farbbereiche mit der Füllfunktion umgefärbt :) daher kann ich das auch bei diesem Dino gut nachvollziehen. Lohn der Arbeit ist dann aber oft, dass das Bild überhaupt nicht mehr nach Konvertierung aussieht, sondern wie frisch selbstgezeichnet, dann hat es sich gelohnt, im Nachhinein. Mir gefällt auch die Variante mit dem grauen Hintergrund besser, da könnte man auch mal testen, ob man die schwarze Umrandung des Dinos nicht auch in einem der anderen beiden Grau-Töne machen könnte, oder ein etwas dunkleres Grau (als der Hintergrund) mit dem schwarz kombiniert an bestimmten Stellen, dann wäre der Farb-Übergang nicht ganz so stark zum hellgrau aussen.

  • Beitrag von AW182 (8. November 2022 um 01:13)

    Dieser Beitrag wurde von Ebster aus folgendem Grund gelöscht: Userwunsch (8. November 2022 um 05:47).
  • Beitrag von -trb- (8. November 2022 um 01:20)

    Dieser Beitrag wurde von Ebster aus folgendem Grund gelöscht: Userwunsch (8. November 2022 um 05:49).