LED-Optionen für C64 Reloaded

Es gibt 72 Antworten in diesem Thema, welches 15.310 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Oktober 2015 um 12:11) ist von Claus.

  • Hallo,

    um den mittlerweile 125-seitigen Thread zu entlasten schlage ich vor, die LED-Überlegungen hierher zu kopieren.

    Hier mal meine Beobachtungen in Sachen LED:

    In meinen C64C-Gehäusen sind durchweg 5x2mm Rechteck-LEDs eingebaut, auch wenn Platz ist für 5x2.5mm. Es sind alles 20mA-Typen, die mit einem etwas geringeren Strom betrieben werden. Den Vorwiderstand von 390R habe ich von Commodore übernommen, weil ich kein Fan bin von LEDs, die einen "optisch anbrüllen" - ein dezentes "ich bin eingeschaltet" reicht mir vollkommen.

    Die Überschlagsrechnung für LED-Strom geht üblicherweise mit einer starken Vereinfachung, nämlich mit der Annahme, dass an der LED 2V Spannung abfallen. Im C64 werden 5V Betriebsspannung verwendet, als muss ein Widerstand 3V verbraten. Da der Strom an der LED und dem Widerstand gleich ist, kann man nun mit dem ohmschen Gesetz in guter Näherung berechnen, welcher Strom durch die LED fließt:

    I=U/R mit U=3V und R=390Ohm, somit I= 0,0077 oder 7,7mA

    Damit ist die LED gut sichtbar, aber nicht monstermäßig hell. Setzt man jedoch eine 10mA-LED ein, so wird diese wesentlich heller sein. Sie wird aber nicht kaputt gehen - weder im C64, noch im C64 Reloaded.

    Für diejenigen, die sich ein neues Gehäuse in der Kickstarter-Aktion gekauft haben, habe ich auch eine Lösung: Die roten und grünen LEDs (siehe Anhang) haben jeweils ein Kabel, das lang genug ist, um es ganz sauber am Rand des Gehäuses entlang zu verlegen. Die LED klickt *nicht* ins Gehäuse ein, so dass noch ein Klecks Heißkleber oder Sekundenkleber erforderlich ist. Ich nehme die LEDs in den Shop auf, bevor die nächsten C64 Reloaded Boards zum Verkauf stehen.

    Jens

  • Ich nehme die LEDs in den Shop auf, bevor die nächsten C64 Reloaded Boards zum Verkauf stehen.

    :thumbsup:

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    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • In einem anderen Thread hatte mal jemand eine Quelle für passende blaue LEDs gepostet: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Ich habe die vor einiger Zeit für mein blaues neues Kickstarter-Gehäuse bestellt, habe sie aber bzgl. Helligkeit etc. selber noch nicht ausprobiert.

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  • Helligkeit etc. selber noch nicht ausprobiert.

    für die Blaue LED wird der 390-Ohm Vorwiderstand etwas zu groß sein, weil die LED selbst ca. 3V UF hat. Da man ja nix an dem neuen Board verbasteln möchte, sollte mann eine blaue LED in LowCurrent nehmen, denn diese LED's leuchten immer noch hell genug bei weiniger Strom. Allerdings geht bei sowas "probieren" immer vor "studieren". Einfach ein 5V Netzteil einen 390 Ohm Widerstand und die zu testende LED in Reihe schalten und schauen, ob Einem die Helligkeit zusagt (so kann man es schon vor dem Eintreffen des C64R-Boards testen)

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • weil ich kein Fan bin von LEDs, die einen "optisch anbrüllen" - ein dezentes "ich bin eingeschaltet" reicht mir vollkommen.

    :thumbsup:

    Systemshock war eines meiner ersten Computerspiele auf CD-Rom, welches mich sehr gefesselt hat. Wer oder was ist SHODAN: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Für diejenigen, die sich ein neues Gehäuse in der Kickstarter-Aktion gekauft haben, habe ich auch eine Lösung: Die roten und grünen LEDs (siehe Anhang) haben jeweils ein Kabel, das lang genug ist, um es ganz sauber am Rand des Gehäuses entlang zu verlegen. Die LED klickt *nicht* ins Gehäuse ein, so dass noch ein Klecks Heißkleber oder Sekundenkleber erforderlich ist. Ich nehme die LEDs in den Shop auf, bevor die nächsten C64 Reloaded Boards zum Verkauf stehen.


    Super !!! :thumbsup:
    :thnks:

  • Die Erfahrung zeigt oft, daß man trotz höherer Spannung bei blauen LEDs den Vorwiderstand nicht zwangsläufig verkleinern muß. Das liegt sicher daran, daß viele LEDs heute effizienter sind als in den 80'ern. Wenn man sie nicht gerade super grell haben will, macht das gar nichts, wenn der Nennstrom nicht erreicht wird.

  • Habe die blaue LED im C Gehäuse verbaut und den Vorwiderstand noch auf 820 Ohm vergrößert weil man sonst Blind wird so hell war die mit dem Original 390 Ohm. 8)

  • Habe die blaue LED im C Gehäuse verbaut und den Vorwiderstand noch auf 820 Ohm vergrößert weil man sonst Blind wird so hell war die mit dem Original 390 Ohm. 8)

    Diese Variante wäre allerdings ohne Anfassen des Reloaded-Boards gut lösbar, indem man einach in das Kabel zur LED einen weiteren Widerstand gewünschter Größe/LED-Helligkeit mit einbaut.

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • für die Blaue LED wird der 390-Ohm Vorwiderstand etwas zu groß sein, weil die LED selbst ca. 3V UF hat.

    Eher nicht. Die meisten blauen LEDs die man heute kaufen kann sind vom Typ 'sehr effizient' bzw. 'sehr hell' und sind schon bei einstelligen mA zu hell als Kontrollleuchte. Anders sieht es mit blauen LEDs aus der Anfangszeit LEDs dieser Farbe aus, aber wo bekommt man sowas noch?

    Ich habe hier auch grüne LEDs die bei 1mA schon viel zu hell zum direkt reinschauen sind.

  • Eher nicht. Die meisten blauen LEDs die man heute kaufen kann sind vom Typ 'sehr effizient' bzw. 'sehr hell' und sind schon bei einstelligen mA zu hell als Kontrollleuchte. Anders sieht es mit blauen LEDs aus der Anfangszeit LEDs dieser Farbe aus, aber wo bekommt man sowas noch?

    Ich habe hier auch grüne LEDs die bei 1mA schon viel zu hell zum direkt reinschauen sind.

    Dann wirds Zeit für "klassisches Deutsches Over-engineering": PWM Ansteuerung der LED :gahh:

  • Zitat

    Dann wirds Zeit für "klassisches Deutsches Over-engineering": PWM Ansteuerung der LED :gahh:

    "Wofür ist der Trimmer da? Den kenne ich auf klassischen Boards gar nicht?" - "Helligkeitsanpassung der Power-LED, damit kann man zwischen angenehm anzusehen und Scheinwerfer regeln. Wenn man einen Spiegel anbringt und voll aufdreht, hat man einen C64 mit integrierter Tastaturbeleuchtung. Toll, oder?" :gaah:

  • Am besten ein kleiner Microcontroller und dann das DMX Protokoll implementieren... RGB-Zauber so weit die Diode strahlt.

    Oder mit so'nem kleinen 8-Pin-Controller (z.B. PIC12F1572 oder PIC1616F18313*) ansteuern; RGB- und Helligkeitswert
    via serieller Shitstelle übertragen.. und dann im internen EEPROM o. Flash ablegen.


    *Bin kein Freund der PICs... aber die sind mir grad so eingefallen.

  • [offtopic]

    Anders sieht es mit blauen LEDs aus der Anfangszeit LEDs dieser Farbe aus, aber wo bekommt man sowas noch?

    Jaaa, ich weiß - vermutlich sollte ich den Inhalt meiner Grabbelkisten mal auf Schimmel untersuchen ;)

    Dann wirds Zeit für "klassisches Deutsches Over-engineering": PWM Ansteuerung der LED :gahh:

    Sowas machen doch nur die Chinesen gern ;)[/offtopic]

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • Eine erste Idee wäre z.B. die rote "Drive Active" LED zur übertragung von Kommandos zu missbrauchen; d.h.
    die wird auch noch auf z.B. den UART des PWM-Controller geleitet. Dann könnte man mit kleinem Programm
    in der Floppy kurz die Farbe und Helligkeit der LED ändern und abspeichern!

    Der o.g. Popel-µC (PIC12F1571/2) kostet keine ~50cent nicht die Welt... dann noch die RGB LED dran.
    25mA pro Pin kann das Ding treiben. Sollte also mit sehr wenig externer Beschaltung machbar sein,
    eine individuell programmierebare LED zu kreieren. :drunk:


    Hmm.... jetzt fang ich auch schon an über sowas nutzloses nachzudenken. :schande:

    ps: Bei reichelt kostet der PIC12F1571: 0,71€ und der nächste mit gigantisch mehr Speicher (2kB!): PIC12F1572 ganze 0,80€

  • Sowas machen doch nur die Chinesen gern ;)


    Naja, es gibt da noch die Leute, die das angebissene Obst auf ihren Computern auch noch beleuchten wollen. Da sind LEDs ebenfalls in der Helligkeit steuerbar. Und ich finde die Idee gar nicht so schlecht, denn was dem einen gefällt, ist für den Anderen einfach nur beunruhigend.

    Eine Blinkenlights-kompatible Show ist für viele wie uns, denen 80er-Jahre Design nicht fremd ist, vielleicht noch cool. Für die Mehrheit der weniger geschädigten Bevölkerung erinnert das aber mehr an eine Bombe aus einem Hollywood-Film, die in ein paar Sekunden hoch geht. Von der Warte aus finde ich die Entscheidung von Commodore, die Power-LED schön dezent-dunkel zu machen, eigentlich sehr zukunftskompatibel.

    Ihr mögt vielleicht darüber lachen, aber eine PWM für eine oder mehrere LEDs finde ich kundenfreundlich. Microcontroller kosten echt nicht die Welt, und wenn ich zu einem Produkt auch noch nen schwarzen Stift kaufen muss, damit ich nicht ständig von den viel zu hellen LEDs gestört werde, ist das ein dicker Pluspunkt.

    Jens

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  • Ihr mögt vielleicht darüber lachen, aber eine PWM für eine oder mehrere LEDs finde ich kundenfreundlich.

    Ich nicht, bzw. nur dann wenn die Frequenz so hoch ist, daß man wirklich kein Flimmern mehr sieht wenn man Kopf oder Augen bewegt. Das typische LED-Autorücklicht ist hier als abschreckendes Beispiel zu sehen.


    GI-Joe:

    Zitat

    Jaaa, ich weiß - vermutlich sollte ich den Inhalt meiner Grabbelkisten mal auf Schimmel untersuchen

    Ich hab noch blaue LEDs aus der Anfangszeit, damals waren die noch aus Siliziumkarbid. Mit 20mA befeuert kann man bei leicht abgedunkeltem Zimmer ein blaues Glimmen erkennen. Heutige blaue LEDs bringen vergleichbare Helligkeitswerte schon bei ca. 100µA.

  • Ich nicht, bzw. nur dann wenn die Frequenz so hoch ist, daß man wirklich kein Flimmern mehr sieht wenn man Kopf oder Augen bewegt.

    Ganz meiner Meinung. [offtopic]Wer weiß, ob wir nicht irgendwann alle irre werden mit dem ganzen Licht- und WLAN-Geflimmer - in welcher Frequenz auch immer.
    U.a. aus solchen Gründen sag ich immer: ANALOG IST BESSER . :bgdev
    (und sowas in einem Computer-Forum - tss tss tss :schande: )[/offtopic]

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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