Kleine Ersatzplatine für den 8701

Es gibt 67 Antworten in diesem Thema, welches 17.272 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Dezember 2019 um 14:17) ist von androSID.

  • zu omg_wat's Design. Ich würde eventuell mal versuchen einen bedrahteten Quarz Stirnseitig von unten über 2 Pads an die Platine zu flanschen. und dafür die Platine um die Höhe des Quarz kürzen. Dann sollte dessen Höhe keine Rolle mehr spielen.

    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

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  • Ich habe dort quadratische Pads, mit ca. dem gleichen Durchmesser wie die dicke Stelle des Pins des Adaptersteckers.

    Damit man noch ordentlich löten kann habe ich die Pins des Steckers nicht komplett abgeschnitten, sondern ca. 1mm stehen gelassen, die dann auf den Pads auflagen.

    Ist aber trotzdem eine Fummelei beim Löten und wirklich nur für Einzelstücke zu empfehlen.

    Meine Projekte:
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  • Ist aber trotzdem eine Fummelei beim Löten und wirklich nur für Einzelstücke zu empfehlen.

    Auf deutsch: Eher nicht zu empfehlen

  • Hier das Ding ist wirklich das höchste der Gefühle welches ich handwerklich 'nem Hobbyisten zumuten möchte.
    Das war auch meine Grundlage für den jetzigen Prototypenvorschlag mit der ich angefangen, wegen der Teile aber davon abgewichen bin.

    Quarz zwischen IC-Adapterleiste halte ich für unmöglich, weil entweder der Quarz oder die abgesägten Pins nicht zuverlässig lötbar sind bzw. so viel Hitze brauchen, dass das Plastik den Geist aufgibt.

    Vorschlag zur Güte: kleinere Alternative zum 525-01 oder Quarz suchen.

  • Ich möchte nochmal darauf hinweisen das es ja immer noch die Möglichkeit gibt den eh vorhandenen Quarz auf dem Board zu verwenden...

  • Ich möchte nochmal darauf hinweisen das es ja immer noch die Möglichkeit gibt den eh vorhandenen Quarz auf dem Board zu verwenden...


    Sind 2 "Flugleitungen" vom Prototypen - dann kann man auch wunderbar gucken wie bei beiden Varianten die Signalqualität ausfällt :)
    Wenn die beim Board ausreichend ist fliegt der Quarz.

  • Ich möchte nochmal darauf hinweisen das es ja immer noch die Möglichkeit gibt den eh vorhandenen Quarz auf dem Board zu verwenden...


    Aber nur dann, wenn die Frequenz dieses Quarzes die ist, die Du auch haben möchtest. Meine ursprüngliche Motivation, das 8701-Replacement zu bauen war die Möglichkeit, einen simplen PAL<->NTSC Mod machen zu können: VIC und 8701 tauschen, fertig.

    Außerdem verlagerst Du nur das Problem des Frequenzabgleiches dorthin, wo er "schwierig bis unmöglich" ist, nämlich zum Kunden: PAL Farbfernseher bzw. Monitore können sehr piccy sein, was den Farbträger angeht. Ich würde bei nicht wenigen Boards (die immerhin teilweise über 30 Jahre alt sind!) darauf tippen, dass die Quarze kräftig gealtert sind. Wenn man schon ein Replacement macht, dann sollte es auch "frisch" sein: Neuer Quarz, guter Abgleich, Schwingkreis mit minimalem Strom damit der Quarz nicht so schnell altert, und natürlich Elko-frei, damit man sich keine neuen Probleme ins Haus holt.

    Das Design meines Replacements wollte ich irgendwann auch noch überarbeiten, damit es komplett maschinentauglich ist. Den Einwand von Tokra, dass es auch unter den Blechdeckel des C128 passen muss, habe ich schon auf die todo-Liste geschrieben.

    Jens

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  • bisher habe ich das immer rein optisch auf den verwendeten Monitor abgeglichen. wenn man nur leicht daneben liegt, hat man zwar Farbe, aber ein Zeilen Muster. ...

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • bisher habe ich das immer rein optisch auf den verwendeten Monitor abgeglichen. wenn man nur leicht daneben liegt, hat man zwar Farbe, aber ein Zeilen Muster. ...


    Dieser Abgleich reicht zwar für "Vieles", ist aber nicht universell. Dass Du ein Gefühl dafür hast, bestreite ich auch nicht. Ich behaupte aber, dass es nicht viele Leute gibt, die an der Front die richtige Balance zwischen "keine Berührungsängste" und "wissen was sie tun" haben.

    Natürlich kann man auch nicht davon ausgehen, dass die Quarze in den heute noch im Einsatz befindlichen Fernsehern/Monitoren alle noch perfekt sind, aber ihr Fangbereich dürfte bei der Mittenfrequenz über den Durchschnitt der Geräte noch am besten sein. Aus dem Grund würde ich jederzeit für einen genauen Abgleich auf 17,734475MHz plädieren. Dafür braucht man ein vernünftiges Messgerät - ob selbst gebaut oder gekauft spielt keine Rolle. Die Meisten hier werden so ein Messgerät vielleicht drei mal im Leben brauchen, deswegen halte ich es für sinnvoller, ein bereits abgeglichenes Teil anzubieten.

    Jens

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  • Wobei ich zu Bedenken gebe, daß die meisten C64 mit ihren 30 Jahre alten Quarzen immer noch ein Farbbild bringen, egal ob auf einem alten Monitor oder einem neuen Fernseher.

  • Jens hat natürlich Recht aus Sicht des Herstellers. Für mich als ambitionierten Anwender ist es erstmal wichtig, dass die Kombination aus verwendetem C64 und Sichtgerät ein möglichst gutes Bild bieten. Bekomme ich ein perfekt eingemessenes Clockmodul würde ich natürlich auf die beschriebene Weise den Monitor angleichen :)

    Ich hatte es erst ein einziges Mal, dass ein Monitor nur s/w gezeigt hat (an allen! Rechnern), und ich den Monitor nachregeln musste. Das war einer dieser minderwertigen 1802 ...

    Und da ich das jetzt noch nicht gelesen habe hier: Immer schön Abgleichbesteck verwenden und nicht den Schraubenzieher :)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Und da ich das jetzt noch nicht gelesen habe hier: Immer schön Abgleichbesteck verwenden und nicht den Schraubenzieher :)


    Warum? Worin liegt der Unterschied?

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  • Immer schön Abgleichbesteck verwenden und nicht den Schraubenzieher

    So man hat... Ansonsten gilt, vor allem wenn man den Rechner nachstellen muss, wenn das Bild farbig wird und es nach dem Entfernen des Werkzeuges auch bleibt ist der Rest egal.

    Im Monitor mit seiner Hochspannung sollte hingegen nur rumstellen wer Ahnung davon hat.

  • Wenn es ein neuerer C64 mit Trimmerkondensator ist, wird dessen Wert schon durch die Anwesenheit von Metall geändert. Kann schwierig sein, hier den richtigen Punkt zu finden ...

    Bei alten C64 mit Trimmerwiderstand ist es aber egal.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Wenn es ein neuerer C64 mit Trimmerkondensator ist, wird dessen Wert schon durch die Anwesenheit von Metall geändert. Kann schwierig sein, hier den richtigen Punkt zu finden ...

    Dann stellt man solange ein bis die Farbe nach dem Entfernen des Schraubenziehers vorhanden ist. Reine Frage der Geduld.

  • Oder nimmt 'nen Schraubendreher aus Plaste.

    So hab ich das zumindest bei 'nem mc1377 basierten RGB -> Composite Wandler immer gemacht.

  • Und da ich das jetzt noch nicht gelesen habe hier: Immer schön Abgleichbesteck verwenden und nicht den Schraubenzieher :)

    Dass du das hier noch nicht gelesen hast, könnte auch daran liegen, dass dies hier gar nicht nötig ist:

    Verwendeter C-Trimmer ist ein "TZC03"-Typ. Kurzer Blick ins Datenblatt zeigt, das ich den Rotor-Pin auf GND gelegt habe und den Stator-Pin im Oszillatorkreis. Damit kann ich den Rotor mit einem normalen Schraubendreher drehen, ohne dass dies den Oszillatorkreis zusätzlich zur gewollten Kapazitätsänderung beeinflusst. (Gilt natürlich nur für meine Schaltung, keine Ahnung, wie es beim C64 ausgeführt ist ...)


    Zur Verfügbarkeit:

    Wenn bei mir terminlich alles glatt geht, werde ich ab Anfang Juli mit dem Bau von einigen Exemplaren beginnen und diese dann auch zum Selbstkostenpreis abgeben. Versand würde als Maxibrief möglich sein. Kostenpunkt läge nach meine jetzigen bisherigen Ausgaben bei ca. 12,50 EUR pro Stück + 2,50 EUR für den Versand. Kann sich aber ggf. noch ganz leicht ändern.

    Wenn Interesse besteht, dann bitte ich dies mal kundzutun. Entweder hier oder besser per PN. Damit ich weiss, wieviel Exemplare ich zusammenbauen müsste. Eure Bestellungen nehme ich aber erst nach dem Zusammenbau und dem Testlauf/der Frequenzjustage an.

    Danke und Gruß,
    Thomas

    PS:
    Nochmal als Hinweis:

    * Die Platine beseitigt nicht den VSP-Bug
    * Die Platine passt nicht in einen C64 oder C128 mit Metallabschirmung um den Videochip und Metalldeckel (gibt es überhaupt C64 mit 8701 und Metalldeckel?)

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  • Ich habe gerade die Bestätigung für meine mini-Quarze bekommen: Zweite Juliwoche müssten die hier sein (sowohl für PAL als auch für NTSC). Größe der Quarze ist 4.9 x 3.1mm bei 0.75mm Höhe (SMD). Damit sind die Dinger sogar flacher als so mancher TTL-Käfer und ich müsste ein Design schaffen, dass komplett "upside down" ist, so dass es auch unter den Blechdeckel passt.

    Jens

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