Chameleon Platine im 64er?

Es gibt 109 Antworten in diesem Thema, welches 18.306 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. April 2015 um 12:02) ist von Pentagon.

  • ...oder Gartenzwergs MIDI-Modul.

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Und was genau würdest Du da anschließen wollen, was man nicht schon per Chameleon-Menü in einen der vier virtuellen Cartridge-Slots stecken kann?

    Meine Frage ging deswegen deutlich in Richtung Cartridge-Port: Warum sollte der da sein, wenn alles was man da reinsteckt schon im Chameleon-Core ist?


    Nun ja "alles" sicher nicht wenn auch sehr sehr viel.
    Aber wenn wir schon im Bereich sind wir wünschen uns was wir nicht bekommen werden, dann wünsche ich mir fürs Chameleon eine Emulation der Magic Formel v1.2 und v2.0 Cartridges (die sind nämlich im alles noch nicht enthalten). Ich weiß natürlich dass ich die Tür für weitere Erweiterungen erst mal zu gemacht habt, aber träumen darf mein Retroherz ja...

    Der alleinige Zweck dieses Beitrags ist es meinen Counter zu inkrementieren. Jeglicher Sachbezug dient ausschließlich der Dekoration.

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  • Wiesel:
    Der Raspberry PI hat doch auch HDMI und ist überhaupt nicht teuer. Verzeih meine Unkenntnis, aber solche Fragen kommen mir halt einfach auf.

    Zu dem Cartridge Port kann auch auch nur sagen, dass es ja noch jede Menge Module gebaut werden können oder man halt irgendwas altes auf dem Flohmarkt erstandenes da ausprobieren möchte, oder whatever.

  • Die Stückzahlen vom Raspberry PI bewegen sich schon auch in ganz anderen Dimensionen. Logisch dass sich da die Entwicklungskosten auch angenehmer verteilen.

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  • Zu dem Cartridge Port kann auch auch nur sagen, dass es ja noch jede Menge Module gebaut werden können oder man halt irgendwas altes auf dem Flohmarkt erstandenes da ausprobieren möchte, oder whatever.

    Dann zieht man sich davon ein Dump und steckt es "virtuell" in das Chameleon64 - fertig!

    PS: Wer zieht mal von der 1541Ultimate II ein Dump fürs Chameleon ? :bgdev

  • Einspruch!
    Aber sicher doch: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :prof:

    Dann fehlt ja nur noch so etwas hier für die VIC-II, SID usw: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Wiesel:
    Der Raspberry PI hat doch auch HDMI und ist überhaupt nicht teuer. Verzeih meine Unkenntnis, aber solche Fragen kommen mir halt einfach auf.

    Der Raspberry Pi benutzt einen von-der-Stange Chip von Broadcom, der direkt über eine HDMI-Ausgabe verfügt. Die brauchen also im Wesentlichen nur die HDMI-Buchse drauflöten, zack fertig.

    HDMI braucht ziemlich anspruchsvolle Signaltransmitter. Wenn man sich einen ASIC auf Silizium pappen lässt, dann sieht man entsprechende Spezialschaltungen vor und die sind dann einfach auf dem Chip drauf. Mit einem günstigen Standard-FPGA steht man da schlechter da, weil man AFAIK mit stinknormalen Ausgabepins nicht auf die benötigte Geschwindigkeit kommt. Also bräuchte man einen FPGA mit passenden Transmittern - ich glaube, die gibt es, aber die kosten gleich einfach mal viel mehr.

    VGA ist hingegen simpel: Ein paar Ausgabepins, ein paar Widerstände (je nachdem, wie viele Bit Farbtiefe man gerne hätte) - fettig isses!

  • Mit einem günstigen Standard-FPGA steht man da schlechter da, weil man AFAIK mit stinknormalen Ausgabepins nicht auf die benötigte Geschwindigkeit kommt.


    Doch, ist durchaus machbar sofern die Auflösung nicht zu hoch ist. Bei einem Spartan 3A im langsamsten Speedgrade ist IIRC bei 1024x768, 60Hz schon das Ende der Fahnenstange leicht überschritten, bei einem Spartan 6 im schnellsten Speedgrade sind 1280x1024, 60Hz gerade noch drin. Die beiden Familien bieten auch einen passenden Betriebsmodus für ihre Pins, in dem der richtige Signalstandard (TMDS 3.3V) generiert wird - angeblich klappts bei kurzen Kabeln und toleranten Empfängern aber auch mit Chips, die nur LVDS sprechen können. Es gibt auch jemanden, der schonmal Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. 1920x1080 aus einem Spartan 6 rausgeholt hat, aber das ist eigentlich jenseits der Specs.

    Eine Auflösung von 480p oder 576p ist überhaupt kein Problem, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. produziert das beispielsweise. Es gibt eine ganze Reihe von (mal mehr, mal weniger günstigen) FPGA-Boards, die einen oder mehrere DVI/HDMI-Anschlüsse direkt am FPGA hängen haben.

    Zitat

    Also bräuchte man einen FPGA mit passenden Transmittern - ich glaube, die gibt es, aber die kosten gleich einfach mal viel mehr.


    FPGAs mit Transceivern sind in der Tat deutlich teurer, aber wenn man sich mit der Auflösung zurückhalten kann braucht es die nicht unbedingt. Da ich bislang wenig Bedarf für Links mit mehreren GBit pro Sekunde hatte kann ich dazu aber wenig erzählen.

    Zitat

    VGA ist hingegen simpel: Ein paar Ausgabepins, ein paar Widerstände (je nachdem, wie viele Bit Farbtiefe man gerne hätte) - fettig isses!


    Wenn man VGA mit 24 Bit haben will (was mit DVI kein Problem ist), dann braucht man dafür schon wieder einen ganzen Haufen Widerstände und wenn man die 8 Bit eines Farbkanals auch ausnutzen will statt sie in der Toleranz der Widerstände untergehen zu lassen dann werden die Widerstände etwas teurer. Alternativ kann man natürlich einen fertigen Video-DAC nehmen (kostet ca. 6$ in Einzelstückzahlen bei Digikey), aber dann kann man auch gleich einen DVI/HDMI-Encoder erwägen (7-15$ in EInzelstückzahlen bei Digikey je nach gewünschten Features), der ziemlich ähnlich angesteuert würde. Wenn einem 12 Bit Farbtiefe reichen ist VGA natürlich simpler.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Immerhin beschäftigt sich Wiesel mit dem Thema...das ist doch schon mal was. :thumbsup:

    Cartridge Port halte ich auch nicht für nötig.
    Kaum jemand wird nen 64er mit Chameleon Platine als "ond and only" Gerät haben.
    Die Standart Hardware wird weiterhin fast jeder zusätzlich besitzen.

    Und von allem was man als Cartridges findet hat man in Nullkommanix nen CRT aus dem Netz.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Immerhin beschäftigt sich Wiesel mit dem Thema...das ist doch schon mal was. :thumbsup:


    Den "Daumen hoch" bekommst Du von mir, wenn die passende Geldmenge für den ersten Prototypen da ist. Wenn ich 10 Arbeitstage an der Platine sitze, Teile gekauft habe und den Auftrag zur Probe-Bestückung gegeben habe, gibt es zwar viele Erkenntnisse, aber nichts Verkaufbares. Trotzdem würden Kosten in 5-stelliger Höhe entstanden sein. Und dann ist noch kein Cent in die Portierung des Chameleon-Designs auf eine neue Hardware geflossen - es wäre eine Entwicklungsplattform, in die weiteres Geld gesteckt werden müsste.

    Ohne Geld keine Entwicklung. Bring' mir Geld, dann investiere ich Zeit und spalte eine neue Plattform ab. Ansonsten schaue ich gern an den kommenden Wochenenden in diesen Thread und werte ihn weiterhin als "Dampfplauderer-Thread".

    Jens

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - Das offizielle iComp Supportforum ist online.

  • Wenn neue Entwicklungen vom Geld abhängen ist das natürlich blöd. Da haben es die ganzen Freizeitentwickler-Projekte besser. Denen haben wir auch ganz viel zu verdanken an Hard- und Software.

    Retro und Geld verdienen oder mit Null raus gehen ist bestimmt extrem schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Dieses Geschäftsdenken passt auch überhaupt nicht in die Retro-Szene und wirkt eher abschreckend auf mich. Der Retrofans sind halt daran gewöhnt fast immer nur die Bauteile zu zahlen. Entwickelt wird halt aus Spaß von den Leuten in der Szene, daher gibt es auch keine wirklichen Entwicklungskosten.

  • Wenn neue Entwicklungen vom Geld abhängen ist das natürlich blöd. Da haben es die ganzen Freizeitentwickler-Projekte besser. Denen haben wir auch ganz viel zu verdanken an Hard- und Software.

    Ich habe von dir bisher nicht viele Beiträge gesehen, brauchbar war aber noch keiner. Du bist also von der Wohlfahrt und arbeitest das ganze Jahr für umsonst. :drunk:

  • Ach komm, erzähle mir doch nicht, dass alle Retro-Entwicklungen, also Soft- und Hardware, nur entstehen, wenn auch die Entwicklungskosten gedeckt werden.

  • Wenn neue Entwicklungen vom Geld abhängen ist das natürlich blöd.


    Ja ich find's auch blöd, dass ich die Kredite nicht mit Knöpfen abbezahlen kann. Und die im Supermarkt wollen auch immer nur Geld sehen - Singen reicht irgendwie nicht.

    Da haben es die ganzen Freizeitentwickler-Projekte besser. Denen haben wir auch ganz viel zu verdanken an Hard- und Software.


    Diese Freizeitentwickler haben halt nur selten wirklich die Kenntnisse, die Sachen bis zum *Produkt* durchzuziehen. Ein Prototyp mit dem man spielen kann, ist an ein paar Wochenenden gemacht, aber leider missverstehen viele Leute einen Prototypen als "ganz kurz vor Produkt" - tatsächlich sind damit kaum 10% der Arbeit getan.

    Der Glaube, dass ein laufender Prototyp "gleich Produkt" ist, ist leider sehr verbreitet. Wenn dann noch eine hübsche Webseite hinzu kommt, können die Versprechungen noch so unglaublich sein, es findet sich immer irgendein Dummer Getäuschter, der Geld vorab bezahlt, und sich dann wundert, dass er nichts bekommt. Ich habe nicht umsonst das jüngste Beispiel aus dem Amiga-Bereich zitiert, könnte aber auch noch viel mehr Beispiele bringen, die im Retro-Bereich leider recht häufig sind: Es wurden immer wieder mal Turbokarten, Flickerfixer (auch für C64/C128) und sonstige Erweiterungen angekündigt, und dann nie gekommen sind.

    Aus genau dem Grund habe ich schon vor über zehn Jahren die strikte Politik eingeführt, kein Geld für etwas zu nehmen, für das ich nicht mit absoluter Sicherheit einen Liefertermin nennen kann, denn auch mit über 20 Jahren Erfahrung passiert es immer mal wieder, dass sich einer der vielen beteiligten Dienstleister verspätet, und damit massive Planänderungen verursacht - für so Manchen auch bis hin zur Unmöglichkeit eines Projektes.

    Jens

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  • Ach komm, erzähle mir doch nicht, dass alle Retro-Entwicklungen, also Soft- und Hardware, nur entstehen, wenn auch die Entwicklungskosten gedeckt werden.

    Nö, die Erzählung erspar ich mir, da du scheinbar noch nicht mal erkannt hast das Jens davon leben muss und seine Zeit daher gleichzeitig auch sein Kapital ist. Fehl investierte Zeit - kein Geld. Wenn jemand nach 20 Uhr sich in hinsetzt und etwas für uns entwickelt ist das alle Ehren wert, nur hat er bereits vorher dafür gesorgt das er überleben kann.

  • Wiesel:
    Ja, klar haben die kommerziellen Produkte eine ganz andere Qualität. Aber Geschichten wie SD2IEC oder SIO2SD sind schon was tolles, die ohne Entwicklungskostendeckung zum großen Erfolg wurden. Von der ganzen Software will ich gar nicht reden, wo nie ein Programmierer Entwicklungskosten nehmen würde, weil er das halt in der Freizeit macht. Freizeitprojekte heißt ja nicht gleich unprofessionell und umgekehrt sind Projekte aus Softwarehäusern auch eher Betasoftware, die erst beim Kunden reift und dafür werden dann teilweise viele tausend Euro verlangt.

    Die ganze Szene gäbe es gar nicht, wenn da der Kommerz eine große Rolle spielen würde.

    Ich kann dich als Geschäftsmann aber durchaus verstehen und es ist auch schön, dass es deine professionellen Produkte gibt. Nur gibt es viele Ingenieure oder Entwickler die halt in ihrer Freizeit was für die Szene entwerfen und nicht gleich 20 Manntage abgerechnet haben wollen, weil sie ein neues Produkt für die Szene entwerfen.

  • Zitat

    Ich kann dich als Geschäftsmann aber durchaus verstehen und es ist auch schön, dass es deine professionellen Produkte gibt. Nur gibt es viele Ingenieure oder Entwickler die halt in ihrer Freizeit was für die Szene entwerfen und nicht gleich 20 Manntage abgerechnet haben wollen, weil sie ein neues Produkt für die Szene entwerfen.


    Na, dann leg mal gleich los.

  • Mach ich doch, allerdings "nur" Software. Da investiere ich jeden Tag mehrere Stunden fürs Recherchieren, Lernen und Ausprobieren und was ich dann mal fertig habe, kann dann jeder ohne weiteres benutzen.