Neues Smartphone von Commodore

Es gibt 187 Antworten in diesem Thema, welches 32.209 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Dezember 2015 um 19:17) ist von GottKohl.

  • Interessanter Artikel.
    Beim Iphone kauft man ja nicht nur ein Smartphone.
    Aber lassen wir das Thema besser....

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • ich kauf doch kein smartphone nur weil jemand commodore draufdruckt und meint hier in eine besondere kerbe geschlagen zu haben...
    für mich zu einfallslos..
    ein bekannter hat auf seinem android auch alle emus drauf laufen.....
    und dann noch eine firma aus italien.. C= ist made in U.S.A


    :abgelehnt

  • Bei Apple funktioniert das doch auch. Und wer immer noch glaubt, dass Apple nicht maßlos überteuert ist:


    Den Artikel kannte ich schon. 92% der Gewinne im Smartphone-Sektor – das ist wohl deutlich mehr, als die meisten erwartet haben. Zusammen mit den 15%, die Samsung macht, zeigt sich, dass ein Gutteil der Konkurrenz kaum Gewinne und sogar Verluste einfährt (irgendwer muss die 107% ja ausgleichen). Sind die alle im Umkehrschluss maßlos "unterteuert"? Letztes Jahr waren es übrigens nur 65% der Gewinne, die Apple eingestrichen hat. Das zeigt, dass im Premium-Segment wohl nur noch die kleine Bildschirmgröße des 5S' der Showstopper war, um den Großteil der Premium-Kunden (die, die bereit sind, deutlich mehr als 500$ für ein Smartphone auszugeben) abzuschöpfen.

    "Über"-teuert wären die iPhones übrigens, wenn sie (wie zur Zeit viele Samsung- oder auch HTC-Geräte) in den Regalen liegen blieben. Apple hat anscheinend genau den richtigen Preis für ihr Produkt gewählt (was eine Kunst ist, die auch Apple nicht immer beherrscht). Man kann ihnen kaum vorwerfen, ihre Produkte im Premium-Preissegment anbieten zu können. Da war jahrelange harte Arbeit vor, die Marke aufzubauen – das geschieht nicht über Nacht. Seltsamerweise werden Behauptungen über angeblich zu hohe Preise vorwiegend im Consumer-Elektronik-Bereich aufgestellt. Kaum jemand beschwert sich über die Preise von BMW, Jaguar, Cartier, Breitling, Lange & Söhne, Käfer Feinkost oder wen auch immer, nur weil sie deutlich mehr als ihre Konkurrenz für ihre Produkte nehmen (können). Wer es sich als Kunde leisten kann und will, der kauft es einfach, die anderen lassen es bleiben und nehmen einfach was günstigeres (ob es preiswerter – im Wortsinne – ist, muss jeder für sich selbst entscheiden). Ich als Konsument fände es natürlich auch schöner, wenn ich 200 Euro weniger für ein iPhone zahlen müsste – aber das Leben ist halt kein Wunschkonzert (und Samsung-Geräte sind auch keine Schnäppchen). Also entweder Apple – oder gleich ganz billig (und das zeigt ja auch die Gewinnverteilung).

    Neben der Marke bietet Apple ja auch einiges: Das in den Augen vieler Kunden angenehmste Betriebssystem, ein durchdachtes, technisches Ökosystem aus Diensten und Zubehör, eine mit dem Stück-Marktführer gleichwertige App-Versorgung (neue Apps erscheinen oft sogar früher), überragendes (wenn auch nicht perfektes) Update-Verhalten, schnelle, ausgewogene Hardware (z.B groß dimensionierte GPU, gute Kamera), ein klares Finanzierungsprinzip durch Hardware-Verkäufe und noch einiges mehr (natürlich gibt es auch Nachteile – wo gibt es die nicht). Auf jeden Fall setzt sich das iPhone von der Masse der Android-Clones (allein schon durch das Alleinstellungsmerkmal iOS) ab. Ich sage nicht, dass das iPhone "besser" ist als ein Androide – es reicht, das es "anders" – eben eine echte Alternative – ist.

    Und hier ist auch gleich das Problem bei dem "Commodore"-Smartphone: Was kann es schon besonderes bieten, wenn da auch nur, wie bei 80% der anderen Smartphones, das gleiche Betriebssystem darauf läuft und (ganz natürlich im mittelpreisigen Segment) Hardware von der Stange verwendet? Die Markenrechte werden Geld gekostet haben, die man wieder reinbekommen möchte. Also muss man zwangsweise teurer sein, als irgend ein Noname-"Chinese". WIE viel teurer, das liegt im Ermessensspielraum des Herstellers und hängt vor allem von der (vermuteten) Strahlkraft der eigenen Marke ab, nicht von irgendwelchen Paar-Cent-Komponenten des Geräts. Wenn hier schon die Commodore-Fans meinen, das Logo (bzw. die Marke) wäre den Aufpreis nicht wert, dann hat sich der Anbieter wahrscheinlich verzockt (das passiert oft und ist kein Einzelfall). Es ist immer schwierig, einen relativ hohen Preis zu fordern, wenn man vergleichbar mit billigerer Konkurrenz (die es fast immer gibt – außer man ist es selber) ist.

    Wenn ich Commodore huldigen will, dann bastele ich mir ein Commodore-Theme (das habe ich bei meinem SE K750i gemacht) oder packe mir eine entsprechende Wallpaper in den Smartphone-Hintergrund und klebe mir meinetwegen einen C=Papperl auf das Gehäuse. Dann habe ich fast schon mehr gemacht, als diese italienischen Neu-"Commodores".

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  • Könnten wir jetzt an dieser Stelle BITTE eine weitere Apple Diskussion beenden, davon gibt es hier nun schon weitaus genug und ist auch nicht Thema des threads. Danke.

    I wanted to make this world better, but god denied to give me the sources...

  • Es ging darum, warum der eine (Apple) was kann, was der andere (Commodore) nicht kann. Nämlich viel Geld verlangen. Von daher passt es schon zum Thema.

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  • Sorry aber Deine Ausführung warum Apple Produkte nicht überteuert sind und welchen Mehrwert sie bieten sind hier nicht Gegenstand des Themas und wir wissen wohin die Diskussion wieder führen wird.

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  • Dass sie überteuert wären, war eine Behauptung von DrZarkov, der dann auch gleich meinte, "Commodore" könne gleiches tun. Um dem nicht nur mit einem lustigen aber nichtssagenden Kommentar (gerne hier im Forum verwendet) zu widersprechen, sondern mit guten Gegen-Argumenten zu kontern, kostet halt manchmal etwas mehr Platz und Zeit. Auch gerade, um eine Hin- und Her-Diskussion von Nichtigkeiten zu reduzieren, macht es meines Erachtens Sinn, die eigenen Aussagen gut zu begründen. Sollte hier deswegen eine der üblichen Apple-ist-scheiße-Diskussionen losbrechen, können wir die gerne auslagern. Ich biete gerne an, das zu übernehmen, wenn ich schuld daran sein sollte.

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  • Die Behauptung, dass Apple "das in den Augen vieler Kunden angenehmste Betriebssystem" bietet, kam von Dir, und ist auch jetzt nicht gerade objektiv oder irgendwie stichhaltig...

    - neue Spiele für den C64 -
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  • Gerade um eine Diskussion wegen einer Nichtigkeit zu reduzieren hättest Du auch einfach mal nicht ellenlange Begründungen zu einem Artikel der auch schon nicht wirklich zum Thema gehört abgeben müssen. Gerade von Dir hätte ich erwartet das Du verstehst worum es mir geht. Da Du aber augenscheinlich die Diskussion gerne weiterführen möchtest und dich um die Moderation kümmern willst - nur zu, ich halte mich ab sofort hier raus.

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  • ... und ist auch jetzt nicht gerade objektiv oder irgendwie stichhaltig...


    Der Satz ist schon an sich so subjektiv ("in den Augen", "vieler", "angenehmste") wie möglich formuliert, damit man ihm kaum unterstellen kann, objektiv sein zu wollen. Daher vielleicht als Nachlieferung: Ich kenne viele technisch versierte Leute, die iPhones haben und ich kenne die gut genug, um zu wissen, dass das bei denen keine Prestige-Sache ist, sondern u.a. mit der Bedienung zu tun hat. Es wird dem System bei Tests auch immer wieder bescheinigt, sehr intuitiv und einfach benutzbar zu sein. Global kann man die sehr hohe Kundenzufriedenheit der iPhone-Käufer anführen, um die Aussage (zumindest indirekt) zu unterfüttern.

    Es geht aber darum, das "Commodore" sowas nicht anbieten können wird. Entweder ist da ein weitgehend unverbasteltes Android drauf (was keine Unterscheidung zur billigeren China-Konkurrenz zulässt) oder aber sie haben es stark "aufgepeppt" (wie man es von Samsung oder HTC kennt), was aber zur Zeit von der Kundschaft eher negativ aufgenommen wird. Heutzutage geht es im Business eigentlich nur um 2 Dinge: USPs (Alleinstellungsmerkmale) und Preis. In Deutschland sogar meistens nur um den Preis, auch wenn es gerne ungerechtfertigterweise "Preis-/Leistungsverhältnis" genannt wird. ;)

    Da Du aber augenscheinlich die Diskussion gerne weiterführen möchtest und dich um die Moderation kümmern willst - nur zu, ich halte mich ab sofort hier raus.


    Ich wollte dich nicht verärgern, sorry. Ich kümmere mich um den Mist, den ich angerichtet habe, aber gerne selbst und räume hier nachher, wenn nötig, auf.

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  • Zitat Spiegel: "Ein Fan-Phone

    Trotzdem ist das Gerät kein Allerwelts-Smartphone. Neben Android 5.0 installiert der Hersteller zwei Emulator-Apps auf dem Gerät. Die sollen es möglich machen, C64- und Amiga-Software abzuspielen. Grundsätzlich könnte man die entsprechende Software auch selbst installieren, aber hier sind sie eben schon drauf. Außerdem will das neue Commodore offenbar einige Spiele von damals mitliefern, darüber verhandelt das Unternehmen gerade mit einigen Softwarefirmen, schreibt "Wired"."

    Die Überschrift bringt es auf den Punkt.
    Wird sich solch ein Smartphone ein 20-jähriger junger Mensch kaufen, der vorher von Commodore noch nie was gehört hat? Nein, wird er nicht und deshalb floppt die Sache auch genau so, wie die vorhergehenden Versuche, Commodore aus der Versenkung zu heben. Schade.

    - WiC64 - The Commodore 64 Wireless Interface -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - CHECK64 - The C64/C128(D) Diagnostic Set -> zum Beitrag: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    - Anfertigung von Kühlkörperklammern -> zum Beitrag: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Info: Kein lästiges Kleben mehr
    - Veranstaltung Kölner-Retrotreff -> zur Homepage: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Gerade um eine Diskussion wegen einer Nichtigkeit zu reduzieren


    Eigentlich müssen wir DrZarkov dankbar sein, weil seine (wahrscheinlich als Provokation gemeinte) Verlinkung und Aussage durchaus den Kern der Sache berührt:

    Was müsste eine neue Firma "Commodore" tun, um ein Produkt zu haben, das zumindest eine kleine Käuferschicht anspricht? Wie wir hier an dem "Commodore"-Handy (und auch schon bei "Commodore"-Tastaturen und -Lautsprechern) gesehen haben, reicht es nicht aus, einfach Ware von der (China-) Stange zu nehmen und umzulabeln. Dafür ist heute der Kunde zu global aufgestellt – er googled nach technisch vergleichbaren Produkten und nimmt dann einfach das billigere. Meines Erachtens kann man mit diesem Konzept heutzutage keinen Blumentopf mehr gewinnen (außer den Kunden ist der Spaß einen kleinen Aufpreis wert, wobei der dann wirklich klein sein müsste). Man sollte dem Kunden am Besten etwas einzigartiges anbieten, das kein anderer so anbieten kann. Aber ist das realistisch? Sowas (was immer das wäre) zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, würde wahrscheinlich (zu) viel Geld kosten und niemand kann garantieren, dass das wieder reinkommt. Daher kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie eine neue Firma "Commodore" wirklich heutzutage Bestand haben könnte. Dafür müsste sie einfach deutlich mehr "Substanz" haben. Und selbst wenn jetzt Lenovo (die kaufen ja "alles") sich die Markenrechte sichern sollte: Hat der Markenname in der Bevölkerung überhaupt noch Relevanz, einen guten, unbeschadeten "Ruf", mit dem man punkten könnte (wenn das Produkt stimmt)? Ich denke, alle Bemühungen, aus der Marke "Commodore" noch Profit schlagen zu wollen, sind zum Scheitern verurteilt.

    Oder erahnt jemand einen Lösungsansatz, wie "Commodore" in der heutigen Zeit ein Erfolg werden könnte?

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  • Kurz zusammengefasst: Ich mag Android und kann mit IOS nichts anfangen, ich finde die Umsetzung des Commodore-Smartphones recht geschmackvoll, insbesondere das neue PET-Logo, an der Technik scheint es nicht zu hapern... Kaufen würde ich es mir trotzdem nicht. Ich hab mich auf Samsung Galaxy eingeschossen. Rational ist das nicht unbedingt nachvollziehbar, aber ich hatte halt mit dem alten nur gute Erfahrungen gemacht und bleibe entsprechend dabei...

    Was mich auch etwas abturnt, ist die Unsicherheit, was Verarbeitung oder Langlebigkeit angeht, und die Nummer mit den vorinstallierten Emulatoren. Also, was ich da bislang an Apps kenne, ist das qualitativ trotz VICE-Unterbaus eher Mittelmaß und an sich hat man ja als Commodore-Fan mit Android sich durch das Angebot länger durchgetestet (jedenfalls geht das mir so)... Das mit dem Preis finde ich da jetzt nicht so wirklich relevant. Das ist so eine Hausnummer, die recht kurzfristig zurechtschrumpfen (sofern sich das Teil halbwegs gut verkauft) bzw bei der Größenordnung ist es bereits auf einem Niveau, wo das Netzanbieter verschleudern dürften (sofern sie es überhaupt ins Angebot mit aufnehmen).

    IMO fehlt bei der neuen Marken-Verwertung wieder mal ein langfristiges Konzept. Das ist wie bei Medion, nur halt auf ein einziges Produkt beschränkt. Man nimmt ein Smartphone mit gewissem Selbstläuferpotential, packt ein bekanntes Logo drauf und fertig.

  • Oder erahnt jemand einen Lösungsansatz, wie "Commodore" in der heutigen Zeit ein Erfolg werden könnte?


    Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll, sich Gedanken um die angepeilte Zielgruppe zu machen. Wenn man nur diejenigen im Fokus hat, die vor 20 - 30 Jahre ihre Leidenschaft zu Commodoreprodukten entwickelten, wird man nur geringen Absatz machen.

    Nach meinem Erleben waren nahezu alle Commodoreprodukte nach der Heimcomputerära mindestens kurios bis unbrauchbar. Die Generation, die ausschließlich über diese Produkte Berührung mit Commodore hatten, werden keine (guten) Erfahrungen abrufen können.

    Auch wenn es viele anderen Systeme zu dieser Zeit gab, würde ich in Deutschland Marketing betreiben und innerhalb dessen das Motto "Heimcomputer in Deutschland = Commodore" forcieren (jajaja, jetzt bleiben die Atari, Schneider, MSX, Sinclair und sonstige Fanboys bitte flauschig.)

    Ich würde versuchen, das was Commodore in den 80ern und 90ern positiv ausgemacht hat, 2 Jahre in die Zukunft zu transferieren.
    - Intelligentes Diskettenlaufwerk (wer erinnert sich noch?)
    Also die Leidenschaft für die Marke wecken. Ähnlich wie es z.B. bei Apple wichtig ist, das bereits das auspacken der Produkte Spaß macht.

    Die Schwierigkeit ist, die kritischen Jahre, als auf Murks Commodorelabels zu finden waren, aus den Köpfen zu tilgen.

    Das Ganze kostet Zeit und viel Geld - wer macht es? Antwort: Eine verrückte Horde junger Leute, die absolut auf Commodore stehen und dazu den notwendigen Grips haben, dies auf die heutige Zeit zu übertragen. Menschen, die das was sie tun in erster Linie mit Leidenschaft für das Produkt machen.

    Das von mir in aller Kürze - wenn meine Stichpunkte Commodore marktfähig machen sollten, bitte ich um ein angemessenes Beratungshonorar :whistling:

    <--- Das da ist eine Hälfte meines Ichs
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Oder erahnt jemand einen Lösungsansatz, wie "Commodore" in der heutigen Zeit ein Erfolg werden könnte?

    Hätte Commodore USA die Gußformen gefunden, hätten sie damit sich ein zubrot verdienen können, um sich über Wasser zu halten. Ein Markt ist ja offensichtlich dafür da und mit den Markenrechten hätte man auch noch ein kleines bisschen extra Geld oben drauf schlagen können. Gilt entsprechen auch für SD2IEC womit ja auch einige Geld verdienen...

    Für die Marke "Commodore" sehe ich nur noch Potential in Verbindung mit unserer Retroecke, als "Consumermarke" allein wird das nicht mehr dauerhaft funktionieren.

    sl FXXS

  • Falls das bisher noch nicht erwähnt wurde (hab jetzt nicht den ganzen thread hier durchgesucht):

    Bei Denial wird das Ding ja auch diskutiert, und einer hat das Ausgangsphone gefunden:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Also nur ein (wie ja schon vermutet) ein Chinaknaller umgelabelt.

    Gesendet von meinem Nexus 7 mit Tapatalk

  • Falls das bisher noch nicht erwähnt wurde


    In Posting Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und 110 wurde das schon thematisiert.

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  • Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.


    Hallo zusammen, ich weiss es ja nichts mit der urspruenglichen firma Commodore zu tun, wenn das aber kommt hol ich mir trotzdem eins. Finds super nice, ich freu mich schon auf die feagenden blicke der anderen

  • Also nur ein (wie ja schon vermutet) ein Chinaknaller umgelabelt.

    Ja, und für 145 USD ist das Teil wirklich ein Knaller. Auch ohne Commodore Logo. Allerdings ist das Teil eins unter Tausenden verschiedenen Modellen, ich befürchte dabei dass dadurch das Argument mit dem wechselbaren Akku auf der Strecke bleibt, weil man in 2-3 Jahren schlicht keinen Akku mehr dafür bekommt.

    Witzig finde ich übrigens hier im Diskussionsverlauf, dass hier zwei Mods um die Deutungshoheit in diesem Thread ringen. :schande:

    Mal hier, mal da, mal dort. Aber auf jeden Fall auf der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.! Und hier Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.!

  • War ja klar, dass sofort ein paar Apple User auf die Palme gehen, wenn ich das Wort nur erwähne. Darauf wollte ich aber nicht hinaus. Apple hat ein durchschnittliches Hardwareprodukt, welches genau wie das Commodore-Fon weniger als die Hälfte (der Chinese verdient ja auch daran) von dem Wert ist, was es kostet. Apple hat ein vernünftiges OS geschrieben, außerdem eine perfekte Vermarktung. Daran wird "Commodore" scheitern, da sie nichts von dem bieten kann. Ein durchschnittliches Produkt, keine eigenen Shops, keine Zusatzdienste, und ein Betriebssystem von der Stange. Nur der Name alleine reicht nicht. Die jüngeren Leute kennen Commodore nicht, und die älteren legen nicht unbedingt Wert auf so ein Gimmick. Hätte man das wenigstens gemacht, bevor der Markt gesättigt war, hätte man vielleicht was aufbauen können. Aber so? Keine Chance. Es sei denn, man kommt mit einer Innovation. Das iPhone 1 wurde ausgelacht, weil es so eine schlechte Kamera hatte. Dabei hatte die Konkurrenz (damals vor allem Nokia) die gravierenden Vorteile übersehen: Das Bedienungskonzept ohne Tastatur oder Griffel. Die erste überzeugende Browserlösung auf einem Handy, die auch normale Websites passabel darstellt. Außerdem iTunes. Das waren damals Alleinstellungsmerkmale, die eine Vorsprung generierten. Heute haben alle Smartphones diese Eigenschaften, aber Apple gilt auf jeden Fall vom Gewinn her als Marktführer. Commodore hat vielleicht geringfügig bessere Chancen aufgrund des Namens als der ursprüngliche Hersteller, den hier keine Sau kennt. Aber gegen eingeführte und bekannte Marken wie Samsung, Huawai, HTC usw. haben die keine Chance. Zumindest nicht so.